Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 44 (2.11.1934)
- Date
- 1934-11-02
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Kalender-, Sldrä-, Perelt-, OmeruncMiatorah-TafeJ KArohssohw&on- Kislew 5695 Hovamber 1934 Mb abdt- 7.15 March escowaun 24. 4.30 . ChajeSara ... \ (I.B.I.) ■ , Haftora, Wcha- 720 „ 25. melach dowid 5.20 Meworchlm Hachaudesch 'Borchi Naftchl 7.15 „ 26. bis 29. Janm Klpurkotaun 6.00 .7.15 Qslew 1. KanscbCbandescb 5.0« Freitag, 2. Nov. 4.30 Samstag, 3. Nov. E 30 Sonatag, 4. Nov. t5M) Donnerst., 8. Nov.f*"-w wendig, um siedeln zu können?" lautet die Antwort: JEhi Eigenkapital von 500—1000 Schillingen, das aber teilweise durch eigene Mitarbeit beim Hausbau ersetzt werden kann. Selbstverständlich muß bei solchen Siedlern nicht nur guter _Wille, sondern auch persönliche Eignung vorhanden'sein. Angesiedelt auf einem der Genossenschaft gehörigen Grund im Ausmaß von 500—1000 Quadratmetern können solche Siedler nicht nur einen Barzuschuß von 50—125 .Schillingen monatlich herausarbeiten, sie finden hier auch, was nicht zu unterschätzen ist, Arbeitsmöglichkeit für die Jugend, die von der Arbeitslosigkeit körperlich und seelisch zermürbt wird. Einer anderen Kategorie von Siedlungslustigen bietet die staatlich anerkannte Bausparkasse der „Kawafag", zu der die Siedüungsgienossenschaft „fiaarez" in vorteilhaftem Vertragsverhältnis steht, die Möglichkeit, verhättnismäßia schnell und weit billiger, als es sonst der Fall ist. zu einem Eigenheim zu gelangen. Bausparkassen haben sich ebenso eingeführt, wie Versicherungsgesellschaften, und zwar aus demselben Grund: weil ihre Leistungen einem wirklichen Bedürfnis entsprechen. Man lebt heute nicht mehr ohne Versicherungen und ebenso ist der nächstliegende Gedanke, wenn man ein Eigenheim wünscht und nicht über große Kapitalien verfügt, sich einer Bausparkasse anzuschließen, wobei der Jude allerdings vorsichtig sein muß, nicht einer unter deutschem Einfluß stehenden Organisatäan ZUm Opfer zu fallen. Die Siedlungsgenossenschaft „Haarez" hat die Möglichkeit, sich als selbständige Sparergrnppe einer solchen Kasse anzuschließen. Die Leitung liegt in den Händen der Herren Dr. Plaschkes. Nathan Pollak. Generaldirektor Dr. Fast und Salim Grün. Zuschriften von Interessenten, Anfragen. Anmeldungen sind zu richten an Frau Louise Fischer-Treu, Schriftstellerin, XIIL, Biraghigasse 55, oder an Herrn Nathan Pollak, VI., Liniengasse 2 b, B 23-6-55. fflmtfidfe Verfautöarungen Her Jsraefitiscfjen Xuftosgemeinöe Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 2. November 1934, werden bei den um 4 Uhr 30 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: 1. Bez.:! Seitcnstettengasse 4 (Oberrabbiner Doktor D. Feuchtwang). 2. Bez.: Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes). 13. Bez.: Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin). 15. Bez.: Turnergasse 22 (Dozent Dr. H. J. Zimmels). 18. Bez.: Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Doktor A. Z. Schwarz). 19. Bez.: Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter). 21. Bez.: Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosen- - mann). Samstag, den 3. November, Schrifterklärungen: beim Vormittagsgottesdienste: 20. Bez.: Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Mnrmelstein). Beim Abendgottesdienste: 13. Bez.: Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin). Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 3. November, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereinssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im 2. und 11. Bezirke. BilanzaDschlflsse und SfeuerDehennfnlssc Neoanlatfen, Derlslonen, Badraaffltrage sowie Sleoereriedltlonisen teuer Art Obernimmt lilailBStilllW DIR. GOSTAU KOLHIN Büro für Buchhaltung, Bilanz und Steuerberatung Wien TaborstfraOe «2 Telephon R 45-3-30 "....... V - - - -l ".*..'■' Soltmnf «m wmm T«rleff«r T«rMad«li TuwiiMjl mxpmiU p*r 1'ctUtaor. '* ■ ' .■' ■ ."^ " ' Falls-Adressat verzogen, nicht nach- . senden: mit neuer Adresse zurück an ' ' ■ Vertag „Die Wahrheit". Wlan IL. HalnastraBa 11/12 leopoldsffidfer Tempeffcreln Aesdid Awrattom n., PaaiiaiteHaWc 6, Tel. n 4T-g-ts AlHMMaWafCD f. ABttfebofeD.TranDiisf« (aarn est. irden nimme!) n. Darmizwiiiii Partateavawfcalir aa Wtsktecea voa 2 Mi tfci Uni nach, mittags, an Soaattagta von 10 bis 12 Uta votoHtass Ctebetetanden iftk Harchoacharaun Klalew 569B 41.45 Marcneschwaun 24.'. 6.45 «. 9.00 6.45 646 (Chaje-Suro (I.B.M.) . Haftora, Wenamelech dowid Meworchlm Hacbandescb Borchi Nafsehl 26. bis 29.'-Janm Kipur kotann Kislew l.i Rausch Chandesch abds. 4.30 5.20 4.30 4.30 aber mir vor ihm als Charakter zwei Hüte aufsetzte. Heute würde .e in ganz er H u 11 ad e n nicht genügen, um die Hüte zu liefern, die ich mir vor dem Menschen Richard Strauß aufsetzen möchte." Samstag, den 3. November, um K5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in der Vereinssynagoge, - IX., Müllnergasse 21. Chorsangerstellen. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangen Chorsängerstellen in den Gemeindetempeln für Ersten Tenor und Zweiten BaB zur Besetzung. In Betracht kommen nur musikalische Bewerber mit vorzüglichen Stimmitteln (Blattleser), die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, einen sittlichreligiösen Lebenswandel -nachweisen können und die österreichische Bundesbürgjsrschaft besitzen. Nähere Auskünfte erteilt die Amtsdirektion der israelitischen Kultusgemeihde Wien I., Seitenstettengasse 4, III. Stock. »Hut auf vor dem Charakter 1« Wir lesen In Pariser Blättern: In einer Londoner Gesellschaft Von Künstlern und Musikern bietet die Anwesenheit von Stefan Zweig. Gelegenheit, auf das Verhalten von Richard Strauß zurückzukommen, der auf nationalsozialistisches Verlangen seine jüngste Oper, zu der Stefan Zweig den Text geschrieben hatte, zurückzog. Man spricht über den menschlichen Charakter des großen deutschen Musikers. Nach einigem Hin und Her nimmt Arturo Toscanini das Wort und sagt: „Ich kenne Strauß seit langem, auch als Mensch. Vor vielen Jahren hatte ich mit ihm einen Konflikt wegen der Erstaufführung seiner „Salome", die ich in Mailand einstudierte und dirigierte. Ich sah mich veranlaßt, ihm damals zu schreiben, daß ich vor ihm als Komponisten tief den Hut zöge, Beerdigungen. 23. Oktober 1934: Katharina Hofimann, 76 Jahre, 7. Bez. (I. Tor). — Ester Net« Stichmann, 81 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Isidor Müller, 70 Jahre, 17. Bez. (IV. Tor). — Michael Wllczer, 68 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Leib Schall, 73 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Chaskel Scbapira, 76 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Hermann Singer, 79 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — GiselJa Spuller, 64 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Emanuel Kehl, 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 24. Oktober 1934: Charlotte Ranzenhofer, 87 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Therese Neuberger, 98 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Barbara Jellinek, 85 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Friedrich Duo, 64 Jahre, 5. Bez. (IV. Tor). — Samuel Hoffmann, 72 Jahre, 18. Bez. (IV. Tor). — Hofrat Doktor Benjamin Rappaport, 91 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 25. Oktober 1934: Marie Krausz, 84 Jahre, 19. Bez. (I. Tor). — Jetti Schick, 84 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor) — Antonie Wem, 78 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). — Wilhelm Goldscheider, 76 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Markos Jakobowitsch, 83 Jahre, 16. Bez. (IV. Tor). — Klara Aspis, 68 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 26. Oktober 1934? Amalie Weiseiberger, 68 Jahre, \. Bez (I. Tor). — Marie Steiner, 88 Jahre, 12. Bez. (I. Tor). — Ignaz Schwarz, 67 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 28. Oktober 1934: Rosa Buchwald. 67 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Isidor Kohn, 62 Jahre, 8. Bez. (I. Tor). — Ignaz Johann Kremenezky, 86 Jahre, 9. Bez (I. Tor). — Marie Steiner, 79 Jahre, 6. Bez. (I. Tor). — Rosa Jeiteles, 76 Jähre, 3. Bez. (I. Tor). — Edmund Mayer, 81 Jahre: 9. Bez (I. Tor). - Josei Spindel, 76 Jahre, i lez- AIY- J0^' — A,te rekte EIche Bruck 80 Jahre,?,\B(£- {JV- Tor)- — Erlch Brelndler, 12 Jahre. 2 Bez. (IV. Tor). Benjamin Herz, 79 Jahre, 18. Bez. (IV, Tor). Amalie Backer, TT Jahre, 17. Bez. (TV. Tdx). — Leogojd Zeager, 57 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Jonas Schafer, 67 Jahre, 31 Bez. (IV. Tor). _ Simon Glaser., 83 Jahre, 2 Bez. (IV. Tor). - Rudolf Stern, 55 Jahre, IhPe?J IV-*Tor2i: Pug0 Deutsch, 65 Jahre, 21. Bez. (rlondsdorfer Friedhof). , n 29' P.kt£beF 1934: Therese Eisenberg, 80 Jahre, mB<£- A Tor)- — Dora Löwy- 69 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). BEATRIXBAD III.« Linke Bihngasse 9, nächst Stadtpark niCHAEEERBAD XVIII., Mlchaelarstr. 12, nächst Volksoper Grßßter Komfort Ausschneiden! ElUlttOlgglMIlj Aufbewahren! Gegen diese Anweisung sahlen Sie bis Ende Novemberim Beatrix- ' bad nur S 1.30 (statt S 2.20) für ein originales (FtuMmsiscfkea > :f feinseftrof txAorf inkl. Wasche. —Antlich empfohlen gegen Rheuma, Gicht, Ischias, als Toibengnngsmittel gegen Erkältungen, vorzeitiges Altern "usw. Billige Preise S-AnWelSUn^ für die Leser der „Wahrheit" Gegen diese Anweisung erhalten Sie im Beatrix- oder Michaeierbad ein ermUigtts Dampf-, Wannen- oder Schwimmbad. Im Vorverkauf auch: Fichtennadel, Schwefel-, Kohlensaure-. Radiumtrad Darmbad; Wasserkur, Original Pistyaner Schlammpackung, Höhensonne, Diathermie, Hochfrequenz, Tonisator und alle anderen Heilbehandlungen. 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