Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 43 (26.10.1934)
- Date
- 1934-10-26
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 w a asm a*7a DIE WAHRHEIT Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel 0*b*tstDiMlen JEaxoliesoliwaaii S695 Okt.—Hov. 1984 frOh abds- 7.15 Marcheschwann 17. 4.4Q JSSSrtiUtM) { 830 „ 18.{ Weiscno acnasf5-30 IBorcbi Nafscbl 1 7.16 „ 1». bis 2S. 6.10 Freitag, 26. Okt. 4.40 Samstag, 27. Olrt. 5.30 Sonntag,28.0kt.b.l c 1n Donnerst., l.Nov.f°-,u krischen Leitung von Hanns Margulies spielt eine Revue „Von A bis Z" und man darf sagen, daß von A bis Z alles gut ist Gediegene Betrachtungen aus dem Alltagsleben heiterer und ernster Natur werden durch Szenen abgelöst, in denen einer üppigen Phantasie lustig freier Lauf gelassen wird. In beiden Gattungen bewährt sich der gute Blick für den Geschmack eines kultivierten Publikums, den der Hausdichter Siho, ein sehr talentierter Autor, besitzt. Sein „Eintopffheater"" vor allem ist eine ausgezeichnete Sache. Die Mitwirkenden sind sehr brav, insbesondere gefiel Sascha Rittermann, der ganz große Momente hat Man unterhält sich blendend in der neuen Kleinkunstbühne, die sich, fährt sie wie begonnen fort, bestimmt in Kürze in die erste Reihe dieser Theaterchen gespielt haben wird. An der „Tribüne" (1., Ratliausplatz 8, Ecke Stadiongasse) findet heute um 3410 Uhr abends die Uraufführung des Lustspiels „Luzifers letztes Abenteuer" von Hans Berendt statt. Jüdische Kulturstelle (Kunststelle) II. Asperabrückengasse 2 (R 48-2-91) Zweigstelle: VI, Loquaipatz 11 (B 20-0-81) Büro: 9—17 (Samstag 9—13). Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten in folgende Theater zur Verfügung: Burgtheater, Staatsoper, Akademietheater, Scala, Deutsches Volkstheater, Kammerspiele, Raimundtbeater, Theater a. d. Wien, Volksoper, Tribüne, Theater der 49. Konzerte: Die Philharmoniker mit Mengelberg am 4. November; Rose am 31. Oktober; Lauri-Volpi am 10. November; Odnipossoff am 7. November. Sonntag, 28. Oktober, Rundgang durch das ehemalige Judenviertel (Judenstadt) in der Inneren Stadt (bis 1421). Treffpunkt: YAl Uhr Morzinplatz- Ruprechtsstiege. Führung: Prof. Dr. J. Bronner. Anna Sten's weiblicher Regisseur. Die Regie des ersten amerikanischen Anna-Sten-Films „Die Königin von Paris", mit dem dieser neue Weltstar an die Seite von Marlene Dietrich und Greta Garbo hinaufgerückt ist, führte eine Frau: Dorothy Arzner. Der United Artists-Produzent Goldwyn wählte mit voller Absicht gerade für diesen Film eine Frau für die Regieführung aus, da er den Standpunkt vertritt, daß gerade der Stoff dieses Films, der sich auf Motive aus Zolas „Nana" stützt, nur von einer Frau restlos erfaßt werden kann. Die Premiere des Anna-Sten-Films „Die Königin von Paris" findet nächste Woche in der Originalfassung (mit deutschen Schrifttiteln) im Burg- und Rotenturm-Kino statt Welturaufführung „Polenbült" in Wien. In dem nach Oskar Nedbals weltberühmter Operette geschaffenen Tonfilm „Polenblut" spielt die weibliche Hauptrolle bekanntlich Anny Ondra, ihr Partner ist Iwan Petrovieh. Die beiden Komikerrollen sind Hans Moser und Rudolf Carl anvertraut. Die Regie führt Carl Lamac. der Regisseur aller Ondra-Filme. „Polenblut" sieht man im Imperial-, Opern-, Schottenring-, Lustspieltheater- und Flotten-Kino. Beled ei Habesch. (Mittelholzers Abessinienflug.) Der weltbekannte, kühne Schweizer Flieger Walter Mittel Ii! olzer schuf diesen Film, der zu den besten Afrikafilmen der letzten Zeit gehört Diese Reisereportage der Lüfte vermittelt uns die Kultur aus dem Land der großen Gegensätze anschaulich in Wort und Bild. Uraufführung in der Urania am 26. Oktober. flmtfidje Verfautßarungen der Jsraeßtisdjen Xuftusgemeinde Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirks-Synagogen. Freitag, den 26. Oktober, werden bei den um 4 Uhr 48 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirks-Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: 2. Bez., Tempelgasse 5 (Oberrabbiner Dr. I. Taglicht). 3. Bez., Untere Viaduktgasse 13 (Rabb. Dr. K. Kupfer). , 5. Bez., Siebenbrunnengasse 1 a (Rabbiner Dr. M. G. - Menrer). 6. Bez., Schmalzhofgasse 3 (Rabb. Dr. J. Drobinsky). 8. Bez., Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer). 9. Bez., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). 10. Bez., Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. A. Weiner). 16. Bez., Hubergasse « (Rabbiner Dr. J. M. Bach). 19. Bez., Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter). 20. Bez., Kluckygasse 11 (Rabb. Dr. B. Munnelstein), Samstag, den 27. Oktober, Schrifterkärungen. Beim Vormittagsgottesdienste: 20. Bez., Kluckygasse 11 (Rabb Dr. B. Munnelstein). 21. Bez., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). Beim Abendgottesdienste: 13. Bez., Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin). Z«ltunff«a vom ▼•rleffsr voraoadotb Jo«n«l «kpaätt par l'eütaor. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an Verlas „Die WahrheBt" Wien II;. HelnestraBe 13/12 leopoldsffidler Tempelf crelo Aescüel Awrobom n., Pazmanitengassc 6, Tel. n 41-5-63 Anmeldungen v. AnlgeDoten.Tranniigen (onm an!, lrelem lilmrael) n. Bannlzwaus Partelenvericefcr an Werktagen von 2 bis W Ohr nachmittag«, an Sonntagen von 10 bii 12 Ubi vormittags ittb 6.30 Gebetatunden MarebMChwiuR 6695 Marchescbwaun 17. 6.45 u. 9.00 6.45 Wajero (I.B.M.) Haftora, Welscho aebas Borchi Nafscbi 19. bis 23. abds. 4.40 | 5.30 4.40 Leben zurückzuführen. Später wurde der Vorbeugung die größte Beachtung geschenkt. Die Methoden der Hilfe waren: Schaffung billiger, guter Wohnungen für arbeitende junge Mädchen, Vermittlung von Arbeitsgelegenheiten, Einführung in anständige Familien, Errichtung von Jugendschulen, Obdach für Mädchen und Frauen, deren Angelegenheiten bereits vor Gericht verhandelt werden, Entfernung derselben aus einem sittengefährdenden Milieu. Unehelichen Müttern ermöglichte man, ihre Kinder selber erziehen zu können. Die Vereinigung gehört auch dem Beratenden Komitee des Völkerbundes an. — ■ Frau Julius v. Buday-Goldberger. die Leiterin der israelitischen Schutzaktion „Emunah" für arme ungarische Lehrmädchen, hob hervor, .daß diese Kategorie am meisten den Gefahren der Straße ausge1 setzt sei. Die interkonfessionelle Patronagearbeit könne auf diesem Gebiete viel Segen stiften. Es genüge nicht, für das leibliche Wohl der Lehrmädchen zu sorgen, sondern Glauben und sittliches Empfinden müßten gefestigt werden. — Die Vorträge der jüdischen Delegiertinneh wurden vom Kongreß mit großer Aufmerksamkeit angehört; ihre Vorschläge lösten eine sehr rege Aus^ spräche aus. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen), 1. Samstag, den 27. Oktober, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bezirks-Synagogen. 2.Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im 2. und 9. Bezirke. Samstag, den 27, Oktober, um K5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in der Vereins-Synagoge, IX., Müllnergasse 21. * Chorsängerstellen. Bei der Israelitischen Kultusgemeinde Wien .gelangen Chorsängerstellen in den Gemeindetempeln für Ersten Tenor und Zweiten Baß zur Besetzung. In Betracht kommen nur musikalische Bewerber mit vorzüglichen Stimmitteln (Blattleser), die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, einen sittlich-religiösen Lebenswandel nächweisen können und die österreichische Bundesbürgerschaft besitzen. Nähere Auskünfte erteilt die Amtsdirektion der Israelitischen KultasgeiKcinde „Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock. Budapest In der ungarischen Hauptstadt wurde letzthin der I. Internationale Kongreß für soziale Moral abgehalten,,der von 17 Nationen beschickt worden war. Zu den Veranstaltern gehörte auch die Londoner „Jüdische Vereinigung zum Schutze des jungen Mädchens, der Frau und des Kindes". Als Delegierte fungierte Frau Dr. Marcell Baracs (Budapest). Der Jüdische Frauenbund in Holland war durch Frau Polak-Rosenberg vertreten. Im Auditorium sah man auch den Oberrabbiner der Pester Kultusgemeinde, Dr. Simon H e v e s i. Zum Thema „Mädchen- und Frauenschutz" schilderte Frau Dr. Marcell Baracs, Präsidentin des "Landesverbandes israelitischer Frauenvereine Ungarns, die segensreiche Tätigkeit der Londoner Jüdischen Vereinigung, die 1935 auf eine 50jährige Tätigkeit zurückblicken wird. Das Rettungswerk wurde mit der Gründung von Heimen für demoralisierte Mädchen und Frauen begonnen, um diese ins normale föeerdigiingen. 16. Oktober 1934: Elise Salzer, 54 Jahre, 10. Bez. (I. Tor). — Moriz Rosenfeld, 67 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — David Brief. 83 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Max Pollak, 76 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Bertha Wolf, 82 Jahre, 14. Bez. (IV Tor). — Rachella Alkalay, 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Arthur Tobias, 35 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — 17. Oktober 1934: Scheindl Schäifer-Haß, 80 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Ludwig Schecht, 41 Jahre, Banila (Rumänien) (IV. Tor). — Regine Klaber, 66 Jahre 6. Bez. (IV. Tor). — Erna .Rani, 60 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). 18. Oktober 1934: Bertha Zilz, 51 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Adolf Kohn, 60 Jahre, 9. Bez (IV. Tor). — Wilhelm Beck, 58 Jahre, 2. Bez. (IV. To'r). — Jakob Eigenmacht, 85 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 19. Oktober 1934: Sofie Eisler, 80 Jahre. 17. Bez. (I. Tor). — Emil Schor, 57 Jajire, 1. Bez. (I. Tor). — David Weinberger, 64 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Wilhelm Fisch, 66 Jahre, 13. Bez. (IV. Tor). — Heinz Rosenberg, 14 Jahre, Nikolsburg (IV. Tor). 21. Oktober 1934: Kamilla Tauber, 40 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Julius Stransky, 84 Jahre, 2. Bez. (IV Tor). — Josefine Rosenzweig, 60 Jahre, 2. Bez (IV Tor). — Alter Oberweger, 63 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Anna Mütz, 83 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Julius Weinmann, 53 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Samuel Spitzer. 78 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Anna Krochmal, 6 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 22. Oktober 1934: Max Wolf, 57 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Ernst Lang, 9 Jahre, 7. Bez. (I. Tor). — Rudolf Blaskopf, 69 Jahre, 8. Bez. (I. Tor). — Louise- Jomek, 76 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Ester Reize Rappaport, 59 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Emilie Spiegler, 45 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Sasson Pineas, 79 Jahre, 19. Bez. (IV. Tor). — Regine Glaser, 50 Jahre, 16. Bez. (IV. Tor). BEAfRlIBAD 1 NICHAEIERBAD III.« Linke BBhngasse 9, nächst Stadtpark | XVIII., Mlchaelerstr. 12, nächst Volksoper Größter Komfort Ausschneiden! WiWWMMimtti£WUM& Aufbewahren! Gegen diese Anweisung isblen Sie bis Ende Oktober im Beatrixbad nur S 1.30 (statt S 2.20) iür ein originales ^tuastoefiea :9teins«ftavfteftod inkl. Wische.—Ärrtlich-empfohlen Regen Rheuma, Gicht, Ischias, als Vorbeugungsmittel gegen BrkUttingen. voneitiges Altern nsw. Billige Preise 9-AnWeiSlJ.ntE <*? die, Leser fier„Wahrheit" Gegen diese Anweisung erhalten Sie im Beatrix- oder Michaelerbad ein ermUigtes Dampf-, Wannen- oder Schwimmbads Im Vorverkauf auch: Fichtennadel, Schwefel-,Kohlensaure-. 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