Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 42 (19.10.1934)
- Date
- 1934-10-19
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 8 V. b. b. DIE WAHRHEIT I Iii: 1 i ti* f T i Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah -Tafel OebctstnaOeB S«Tohesohwatm B695 Oktober 1834 Mb «**• 7.16 Marcbeschwaon 10. 4.65 lUcMicti(I.ISj| sso „ n. H^irl0,n0 |BorcU Nafechl | 7.15 „ 12. Ms 16. 6-20 Freitag, 19. Okt. 4.55 Samstag, 20. Okt. 5.45 Sonntag, 21. bis U« Donneret.,25.0kt.fs-a' nahebringen. Damit wird erreicht werden, daß die Bibel nicht nur bewundert, sondern auch gelesen und immer wieder gelesen wird. Auch die Ausstattung wird allen Ansprüchen genügen. Das Buch wird in einer edlen Antiqua auf holzfreiem Papier gedruckt und in ein schmiegsames Leinen gebunden. Neben dieser allgemeinen Ausgabe wird eine Anzahl von Exemplaren auf handgeschöpftem Bütten in Halbleder handgebunden und vergoldet, die den Mitgliedern der JBV zum Preise von RM 20.— zur Verfügung stehen. Wie alle Veröffentlichungen der JBV, so wird auch die Bibel nur an Mitglieder abgegeben. Interessenten erhalten nähere Auskunft bei der Jüdischen Buch-Vereinigung, Berlin W 15, Pariserstraße 7. Felix Langer. „DieProtokolle der Wsisen von Zion". Saturn-Verlag, Wien. Soweit die klare Rede der Wahrheit gegen Haß und Mißgunst überhaupt aufkommen kann, hat der Bi ünner Felix Langer in einem Vortrag den Beweis dafür erbracht, daß an den berüchtigten Protokollen der Weisen von Zion ebensoviel wahr und richtig ist wie an den schauerlichen Märchen über unschuldiges Kinderblut, das die Juden zu kultischen Zwecken brauchen sollen und an anderem mehr: nämlich kein Sterbenswörtchen. Allerdings wurde diese Beweisführung schon unzählige Male geführt, sogar vor Gerichten jeglicher Art und vor der größten Weltöffentlichkeit, immer mit demselben Erfolg, daß die Anklagen vollkommen haltlos sind. Die Verleumdung aber bedarf keiner Wahrheit, keiner Beweise und keine noch so unantastbare Beweisführung wird sie abhalten, ihr Vergiftungswerk weiter zu betreiben und mit unfehlbarer Sicherheit auf die Dummheit und Niedrigkeit im Menschen zu rechnen. Und darin hat Felix Langer ebenfalls recht, daß die Sisyphusarbeit der Rechtfertigung so lange immer wieder aufgenommen werden muß. so lange die Verleumdung tätig in Erscheinung tritt Palästinabilder gesucht Die Jüdische Buch-Vereinigung, Berlin, Pariserstraße 7. bittet uns, allen Besitzern von unveröffentlichten Aufnahmen aus Palästina folgendes mitzuteilen: Dr. Georg Landauer gibt im Rahmen der Publikationen der Jüdischen Buch-Vereinigung einen Palästina-Bilderband heraus, der Anfang 1935 erscheinen wird. Dieser Band soll neben Aufnahmen der bekanntesten Berufsphotographen auch eine ganze Reihe von Amateuraufnahmen enthalten. Die Herausgeber sind der Ansicht, daß gerade unter den Aufnahmen der Amateure Material enthalten ist, das durch Aufnahme in diesem Band der Oeffentlichkeit zugängig gemacht werden soll. Alle Besucher Palästinas, die Aufnahmen von dort mitbrachten, Angehörige von Palästinensern, die Palästinabilder besitzen, vor allem aber auch Amateurphotographen in Palästina selbst werden gebeten, unverzüglich die Bilder, die sie für geeignet halten, einzusenden an Jüdische Buch-Vereinigung. Berlin W 15, Pariserstraße 7 (für Palästinabilderband). Jedes Bild muß auf der Rückseite die genaue Adresse des Einsenders tragen. Angenommene Bilder werden honoriert nicht angenommene Aufnahmen werden schnellstens zurückgesandt, falls Rückporto beigefügt ist Die Menschheit steht am Scheidewege. Untergang oder Friede! Wir steuern unausweichbar in den Abgrund, wenn wir den entfesselten schlechten Instinkten gewisser Menschengruppen nicht systematisch mit allen möglichen Mitteln entgegenwirken. Eine noch nie dagewesene Katastrophe wird uns ereilen, wenn wir den fflianzaPscniBsse nnd SfeoerDehxnnlntsse Neuanlagen, Revisionen, Dndinaditrfige sowie Steuereried.öungen teder Mi übernimmt HllSitnisMlIt DIR. GOSTAU KOLMIH Büro für Buchhaltung, Bilanz und Steuerberatung i foborsirofle 32 Telephon R 45-3-30 XaltnnffM voaa Verleger v«ra*ad«t «tanmal «spcdlA pwr Vtidttrar. Falls-Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zorBck an Verlas »Die Wahrheit". «ri«a IL, HalnastraBe 13/14 leopoldsffrtter Tcmpeitereln Aesdiel AwroDom n„ PazmaiillcBflane 6, Tel. P 4I-S-63 Anratidnnfien v.AniaetwieB, Trauungen Caudinnt. freiem nimmel)n. Darmlziraus Partetonvarfcalir an\Weiktagen von 2 bis Vi4 Uhr ruchmittag*, an Sonntagen von 10 Mi 12 Ob' »ormlttigs Gsbetetandeo Mb MarsliMehwaan S696 6.30 Marcheschwaua 10. 6.30 u. 9.00 6.30 "{ Lecb-Iecbo (I.B.M.) Haitora, lomo aanmar Borcbi Nafschl ». bis 16. abds. 466 5.40 4.55 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im 2. und 9. Bezirk. Samstag, den 20. Oktober, um Yt5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5 und in der Vereinssynagoge, IX., Müllnergasse 21. * Chorsängerstellen. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangen Chorsängerstellen in den Gemeindetempeln für Ersten Tenor und Zweiten Baß zur Besetzung. , In Betracht kommen nur musikalische Bewerber mit vorzüglichen Stimmitteln (Blattleser), die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, einen sittlichreligiösen Lebenswandel nachweisen können und dfe österreichische Bundesbürgerschaft besitzen. Nähere Auskünfte erteilt die Amtsdirektion der israelitischen Kultusgemeinde Wien I., Seitenstettengasse 4, III. Stock. satanischen Plänen dieser Menschenfeinde nicht eine internationale geschlossene Abwehr entgegensetzen. Jeder Kulturmensch, speziell aber jeder Jude liest das lehrreiche Buch „Bibel oder Hakenkreuz — Masaryk, Mussolini, Hitler, Dollfuß — wohin steuert die Menschheit" von H. Holden (Verlag B. Horowitz» BTÜnn. C. S. R.). Es fand die Anerkennung vieler berühmter Gelehrter und Politiker, ist hinreißend und überzeugend stilisiert und angesichts der Fülle des Materials sehr aufschlußreich. Graf Coudenhove-Kalergi beglückwünschte den Autor zu dieser Arbeit (Großformat, 111 Seiten, färb. Umschlag. Preis 3 Schilling.)__ flmtfidje Vertautöamhgen der Jsraefitisdfen Tiüftusgemeinöe Utieh Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 19. Oktober werden bei den um 4 Uhr 55 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde-' und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: 2. Bez., Pazmanitengasse 6. Rabbiner Dr. Z. Taubes. 15. Bez., Turnergasse 22, Dozent Dr. H. J. Zimmels. IS. Bez.. Schopenlnauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. 19. Bez., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter. 21. Bez., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Samstag, den 20. Oktober, Schrifterklärungen. Beim Vormittagsgottesdienste: 20. Bez., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Beim Abendgottesdienste: 13. Bez., Eitelberggasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin. * Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 20. Oktober, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen. Beerdigungen. 9. Oktober 1934: Wanda Menkes, 80 Jahre, 20. Bez. (I. Tor). — Ludwig Sonnenschein, 71 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor). — Theodor Fedrld, 54 Jahre, 14. Bez. (IV. Tor). — Gertrude Attermann, 23 Jahre, Troppau, (IV. Tor). — Wilhelm Feldbaum. 73 Jahre, 9. Bez. (Döblinger Friedhof). 10. Oktober: Julius Pam, 71 Jahre, Purkersdorf, (I. Tor). — Bine Rifke Schulberg, 43 Jahre, 17 Bez. (IV. Tor). — Donath Fried, 70 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Alexander Hecht, 77 Jahre, Perchtoldsdorf (IV Tor). Erwin Stein, 9 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 11. Oktober: Serafine Tauber, 70 Jahre, 2 Bez. (I. Tor). — Wilhelm Müller, 47 Jahre. 7. Bez. (I.' Tor). — Hermine Joachim, 61 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor). — Mathilde Friedrich, 71 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor) — Johann Pollak. 73 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 12. Oktober: Rosa Duldner, 44 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Gabriel Eibuschitz, 82 Jahre, 5. Bez. (I.Tor). — Frieda Zinner, 54 Jahre, 19. Bez. (I. Tor). — Albert Schmeichler, 80 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Regine Schischa, 78 Jahre, 10. Bez. (I. Tor). — Ignatz Horowitz, 54 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Sigmund Schick, 77 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Valerie Suchy, 55 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 14. Oktober: Mina Lewinger, 84 Jahre, 16. Bez. (I. Tor). — Matilde Papanek, 72 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Marie Arnoti, 77 Jahre, 6. Bez. (I. Tor). — Regine Bettelheim, 84 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Sonja Kraus, 9 Jahre, Tarnow. (IV. Tor). — Siegfried Krumholz, 18 Jahre, 10. Bez. (IV. Tor). — Salonion Sabon, 53 Jahre, Calinesti (Rumänien) (IV. Tor). — Johanna Reisner, 72 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Frieda Schiffmann, 54 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Aranka Holzer, 35 Jahre, Pinkafeld (IV. Tor). — Hans Fischer, 15 Jahre, 10. Bez. (IV. Tor). — Simon Kahane, 65 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). 15. Oktober: Markus Herscbkowitz, 66 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). —- Paula Kirschenbaum. 66 Jahre, 3. Bez. (I. Tor). — Klara Ruzek, 79 Jahre. 13. Bez. (IV. Tor). — Friedrich Stiassny, 43 Jahre 2. Bez. (IV. Tor). — Regine Abend, 70 Jafere, 17. Bez. (IV. Tor). — Abraham Zarwinzer, 69 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). BEATRIXBAD III., Linke Bshngasse 9, nächst Stadtpark miCH/IElERBAD XVIII., Mlchaelerstr. 12, nächst Volksoper Grönter Komfoit Ausschneiden! P?yppnj|tfl 0Mg»W Aufbewahren! Gegen diese Anweisung zahlen Sie bis Ende Oktober im Beatrixbad nur S 1.30 (statt S 2.20) iür ein originales SttMasiadkca :Vtefas«ftn>f tefiarf inkl. 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