Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 40 (5.10.1934)
- Date
- 1934-10-05
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite <5 W. b. b. DIE WAHRHEIT Z*itBBff*n vom Tarier«r v*ra«»d«t. Jomaal «xpedM pu l'aütanr. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an Verlas »Die Wahrheit", Wien IU, HalneslraBe 13/12 Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Taffel Gtobatstnndan Tis ohri-VarclieBchwa,un 5695 Oktober 1034 früh abds- 7.15 Tiscbri 26. 5.20 / Breschls <I.B.K.) \ 1 Haftora e in 97 / Kau omar hoel ,fi 05 8.30 „ 27.? Meworchim f0-0» 1 Hacbaudescb l Borcbi Nafscbi „ /23. bis 1 „ 80.1. Tag Rosch 7.l5Marcbe- Cbaudescb W,0 scfawaun 1.2. Tag Roscb Cbaudescb „ *2- Freitag, 5. Okt. 5.20 Samstag, 6. Okt. 6.05 Sonntag, 7. bis l540 Donnerst., ll.Okt.f ow Statuten-Aenderang findet Montag, den 8. Oktober, um halb 8 Uhr abends im Caf6 Promenaden, IX., Roßauerlände 27, eine außerordentiche Generalversammlung statt, zu der hiedurch die Einladung ergeht. IMODERNE LEIHBIBLIOTHEK ML RATH | Wien, & Bez., Taborstraße 20A Telephon R -43-1-58 Reichhaltige Auswahl. — ALLE NEU¬ ERSCHEINUNGEN. Judoicau-Hebraica. Täglicher Umlausch. Monatsgebfihr nur S 3.10 Keine Bandgebahr. In unserer Buchhandlung: Reichste Auswahl. Billige Bücher. leopoldstädter Tempelverein Aesdiel Awroftom n., Pazmanltengasic 6, Tel. R 41-8-03 ADmädBDiten t. Antgebofen, Trauungen tandmnt.irelemnunmeDu. ftarmlzwaas Partolenvarkatir an Weiklagen von 2 bis Vr» Uhr nach, mittags, an Sonntagen von 10 bis 12 Uhr vormittags Gebetatundea Mb Tl«chrl-Marche«chw«un 56SB afcds. Freilich wird noch manches nachzutragen und manches auch zu verbessern sein. Die Ausstattung des in Ganzleinen gebundenen Werkes ist recht hübsch. Es ist schade, daß durch die geringe Auflage der Preis des Exemplars sich nicht gerade billig stellt. Jüdischer Schauspieler-Verein in Wien, II., Praterstraße 60. Nach monatelanger Diskussion wurde der Beschluß geiaßt, dieses Jahr das Jüdische Theater in eigener Regie zu führen, um den jüdischen Theaterbesuchern das Beste an jüdischer Theaterkunst zu bieten. So wurde die Jüdische Bühne in der Praterstraße 60 gemietet und neu renoviert. Seit Wochen werden Proben abgehalten, um die Premiere, die am Freitag, den 5. Oktober 1934, halb 9 Uhr abends stattfindet, vorzubereiten. Gespielt wird „Der Golem", historische Legende in 3 Akten von Lewikv Musik von Enach Kohn, unter dessen persönlicher Leitung das Orchester steht. Die Regie führt der bekannte Regisseur und Schauspieler der Wilnaer Truppe Herr Alex Stein, der zugleich die Hauptrolle übernommen hat. Neue österreichische Filmproduktion. Der bekannte Filmautor Ernst Neubach produziert im Rahmen der Styria-Film G. m. b. H., Wien, einer Gründung des bekannten Großindustriellen Heinrich Haas, einen Wiener Film, der den Titel „Die Amsel von Lichtenthai" führt. Diese Ernst Neubach-Produktion der Styria-Film-Gesellschaft behandelt das Schicksal österreichischer Menschen, respektive das Schicksal einer Wiener Volkssängerin. Es ist ein Wiener Film, völlig abweichend von dem allgemeinen Klischee der Wien-Filme. Die Geschehnisse spielen in dem noch nie gezeigten Milieu, eine Wiener Volkssängerfamilie. Für die weibliche Hauptrolle wurde Luise Ullrich gewonnen. Musik nach alten Wiener Liedern. Beerdigungen. 26. September 1934: Jacob Hirsch, 62 Jahre, 2. Bez. (IV: Tpr). — Lazar Galanter. JIO Jahre. £L Bez. (I. Tor). — Malka Löwy, 59 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor> — Arnold Kronengold, 61 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Rosina Weisse, 64 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor). — Fanny Grünwald, 13 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Eugen Barany, 18 Jahre, I. Bez. (IV. Tor). — Adele Tersch. 62 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Aron Garfunkel 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Chave Mazur, 64 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Lea Weinberg, 69 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 27. September 1934: Sali Oppenheim, 83 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Hermann Selig, 95 Jahre, 19. Bez. (I. Tor). — Marie Stern, 55 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). 28. September 1934: Julie Weiß, 88 Jahre, 13. Bez. (I. Tor). — Suzanne Ehrlich, 72 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). 30. September 1934: Hermann Klein.. 67 Jahre, 15. Bez. (I. Tor). — Albert Kaiser, 75 Jahre, Baden (I. Tor). — Regine Platzek, 86 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Emilie Engers, 76 Jahre, 5. Bez. (IV. Tor). — Ignaz Weiß. 88 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Jakob Ring, 64 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Salonion Rosenfeld, 55 Jahre, 10. Bez. (IV. Tor). Helfet den jüdischen Studenten! Die Mensa academica judaica ohne Geldmittel. Der Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica, der sich zur Aufgabe ge-. macht hat, den Studenten in der Mensa academica judaica ein Mittagessen — oft die einzige Mahlzeit der Studenten — ohne jedes oder nur um ein sehr geringes, an die tatsächlichen Gestehungskosten nicht heranreichendes Entgelt zu bieten, ist zu Beginn des neuen Schuljahres jeder Geldmittel bar. Um doch die Mensa academica judaica, in der hunderte jüdische Studenten ausgespeist werden, wieder eröffnen zu können, sieht sich der genannte Verein gezwungen, die Aufmerksamkeit der gesamten jüdischen Oeffentlichkeit auf diese für die jüdische Studentenschaft lebenswichtige Institution zu lenken und zur raschen und ausgiebigen Hilfe aufzurufen. Adresse für Geldsendungen: Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica, IX., Zimmermannplatz 8, Postsparkassenkonto Nr. 30.372. Ein renommiertes Restaurant ladet Sie ein! Das bestens bekannte Restaurant Hotel Stefanie, welches durch seine vorzügliche Küche in weitesten Kreisen den besten Ruf genießt, ladet auch Sie ein, sich von der Güte und schmackhaften Zubreitung der Speisen zu überzeugen. Die billigen Preise, reichhaltige Menüs schon von S 1.60 an, ermöglichen jedermann den Besuch. Speisen am Rost Erstklassige Bedienung. Auf dem Neuen isr. Friedhof in Wien wurde in den letzten Tagen das Auhel für den verewigten Großrabbiner Israel Friedmann aus Czortkow fertiggestellt Der Entwurf dieser überaus würdigen Anlage stammt von dem bekannten Architekten Leopold Ponzen, die Schrift vom Graphiker Arthur Weisz. Die Gesamtausführung oblag der Steinmetzfirma Fried- .1 ander & Deutsch. Es wurde hier ein Werk vollbracht, das zeigt daß es mit einfachen Mitteln möglich ist, eine besonders dem jüdischen Geschmack entsprechende, richtunggebende Lösung zu finden. Religionslehrer erteilt Unterricht Unter „Guter Pädagoge" an die Administration des Blattes. ttimst und SUevaiuw. Ein neuer Band des babylonischen Talmuds erschienen. Nach der Unterbrechung, die 1921 in der Veröffentlichung der von Lazarus Goldschmidt bearbeiteten Neuausgabe des Babylonischen Talmuds eingetreten war, ist nunmehr der neunte Band, erste Lieferung, im Verlag Martinus Nijhof, Haag, erschienen: Der Babylonische Talmud, mit Einschluß der vollständigen Mdschnah. Herausgegeben nach der ersten, zensurfreien Bombergschen Ausgabe (Venedig 1520/23), nebst Varianten der späteren, von S. Lorja. J. Berlin, J. Sirkes u. a. revidierten Ausgaben und der Münchener Talmudhandschrift möglichst sinn- und wortgetreu übersetzt und mit kurzen Erklärungen versehen von Lazarus Goldschmidt. — Mit der vorliegenden Lieferung wird der Schlußband eingeleitet der insgesamt 13 Lieferungen von je 10 Druckbogen enthalten und in monatlichen Abständen zur Ausgabe gelangen wird. In etwa einem Jahre wird demnach eine Publikation abgeschlossen werden, deren Herstellung nahezu volle 40 Jahre in Anspruch genommen hat 0.3U uscun m. 6.30 U. 9.00 0.30 M«?esebwaun 27. Brescbis (I.B.M.) Haftora Kau omar boel Meworchim Hacbaudescb Borchi Nafscbi , bis 1. Tag Roscb Cbaudescb 2. ■« ,* i, 6.10 S5.23 Chajes Said, Pseudonymen-Lexikon der hebräischen und jiddischen Literatur. Wien, Verlag Dr. Heinrich Glanz, 1933. XIV, 336, 14, 66 S. Lex-Format. Der Verfasser, durch seine Wirksamkeit als Bibliothekar an der Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeiride und Archivar der Gemeinde in weiteren Kreisen bekannt, hat durch die Schaffung dieses Werkes nicht nur einen lange gehegten Wunsch der Wissenschaft erfüllt, sondern auch allen Interessenten;des jüdischen Schrifttums einen Dienst erwiesen. Welche Gründe die Autoren bewogen haben mag, ihre Namen zu maskieren, darüber ließe sich eine ganze Abhandlung schreiben, der Leser hat den Wunsch zu wissen, wer ihm die Nahrung vorsetzt. Daß nun in einem Schrifttum, -wie das jüdische, das sich durch' die Jahrtausende' hinzieht, die Rätsel sich häufen, ist leicht einzusehen. Das Thema wurde denn auch von der Forschung vielfach aufgegriffen. Was aber bis zum Erscheinen des Chajesschen Werkes fehlte, war ein Nachschlagebuch, das erstens den ganzen Stoff zusammenfassen und dann es auch dem Laien ermöglichen soll, das Gesuchte aufzufinden. In langer anstrengender Arbeit gelang es Chajes eine Sammlung von nicht weniger als 5145 Nummern zusammenzubringen und methodisch zu ordnen. Dem hebräischen Texte ist noch ein Index der Namen der Verfasser in deutscher Sprache beigegeben. Diese Zugabe erhält ihre besondere Wichtigkeit, weil einerseits die Autoren der neueren Zeit, die unter Decknamen schreiben, sich mit einem Pseudonym nicht begnügen und anderseits ein und dasselbe Pseudonym mehreren Autoren, als Deckmantel dient. BEATRIXBAD III.« Linke Bahngasse 9, nächst Stadtpark nUCHAELERBAD XVIII., Mlchaelerstr. 12, nächst Volksoper Größter Komfort Ausschneiden 1 EniulüOiSSUntg Aufbewahren! Gegen diese Anweisung iahten Sie bis Ende Oktober im Beatrixbad nur S 1.30 (statt S 2.20) für ein originales (fiumsistfies :ffeins«fin>ftfxfl>ad inkl. Wische. — Ärztlich empfohlen gegen Rhenms, Gicht, Ischias, als Vorbeugungsmittel gegen Erkaltungen, vorzeitiges Altern nsw. 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