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Die Wahrheit · 1934-08-24 · Heft 34 (24.8.1934) · page 6

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 34 (24.8.1934)
Date
1934-08-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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V. b. b. Seite 6 DIE WAHRHEIT Kalender-, SIdra-, Perek-, Umer- und Hafftorah-Taffel Oetotartnaden Eltd 5694 August 1934 trüb «bds- 7-00 Elm 13. 6-45 / \ Ki seze (5. B. M.) «•30 . U. jHaftora, > 7.45 Roni akoro 2. Perek 7.00 . 15. bis 19. 7.C0 abds. Freitag, 24. August 6*45 Samstag, 25. , 7 45 Sonntag, 26. all i Donnerst., 30. Aug. ( Semeindednonik. Feiectags-Kurse in der Berliner Gemeinde. Zur Erläuterung, wie die FeiertaRS-Kurse der Berliner Gemeinde organisiert werden sollen, ist dem sie einführenden Rundschreiben ein vom Leiter der Kurse, Prof. Dr. Unna. entworfenes Arbeitsprogramm beigefügt Danach soll nach einem einstündigen Vortrag eine halbe Stunde der Diskussion und Fragen der Kursteilnehmer vorbehalten sein. Nach einer allgemeinen Einleitung über den jüdischen Kalender, die Bedeutung der jüdischen Feiertage und ihre geschichtliche Begründung werden die verschiedenen Namen des Neujahrsfestes erklärt und die Bedeutung des Schofarblasens, sowie der einzelnen Töne erläutert. Daran schließt sich die Erklärung der Liturgie mit Bemerkungen über die Bedeutung des täglichen Gebets und des Gemeinde-Gottesdienstes. Besonders werden die Stammgebete, das Sch'mah und das 18-Gebet erläutert. Sodann werden an der Hand des Rosch Haschonoh-Machsors Abendgebet. Morgengebet und Nachmittagsgebet erklärt, wobei auf die deutsche Uebersetzung Bezug genommen wird, wenn die hebräischen Kenntnisse nicht ausreichen. Soviel wie möglich soll auch hier auf die Entstehung der Gebete hingewiesen werden. Eine besondere Besprechung ist dem dreiteiligen Aufbau des Mussaf-Gebetes des Neujahrstages gewidmet. In ähnlicher Weise ist dann die Besprechung des Versöhnungstages-Gottesdienstes gedacht, wobei die Vorschriften für den Versöhnungstag und eine Erklärung des Ne'üah-Gebetes besondere Berücksichtigung finden. Die Sanierung der Warschauer Kultusgemeinde. In der letzten Sitzung der Warschauer Kultusgemeinde machte Präsident Mazor die Mitteilung, daß es der agudistischen Gemeindeleitung trotz schwersten Nöten nicht nur gelungen sei, die G emeinde vollkommen zu saniereji, sondern darüber hinaus auch eine größere Summe zum Zwecke des Baues eigener Schullokalitäten aufzubringen. Diese Mitteilung löste stürmischen Beifall aus. Dieser Tage weilte in Wien ein weiten Wiener jüdischen Kreisen sehr gut bekannter prominenter Budapester Glaubensgenosse, Herr Nathan Böhm. Die Beziehungen, die er zu Wien besitzt, datieren aus seiner Jugendzeit, denn er ist gebürtiger Wiener und hat schon in frühen Jahren für jüdische Angelegenheiten lebhaftes Interesse bekundet. Dieses Interesse hat er auch in Budapest manifestiert, wo er ein guter Berater der Gemeinde und u. a. ihr ehrenamtlicher Repräsentant bei den Festgottesdiensten ist, die von der Gemeinde früher in einem Saale des Parlaments, jetzt im Redoutensaal anläßlich der hohen Feiertage abgehalten werden. Es ist daher selbstverständlich, daß Herr Nathan Böhm bei seiner Anwesenheit in Wien verschiedene Tempel aufsuchte und angenehme alte persönliche Beziehungen auffrischte. Der Verein „Ferienheim" (Präsidentin Sofie G r ü n f e 1 d) hat — wie alljährlich — auch heuer in sein eigenes Heim, den „Mühlhof" in Bad Vöslau Ferienkolonien für Schulkinder entsendet. Das Heim entspricht allen Anforderungen moderner Hygiene und bietet mit seinem riesigen Park 150 erholungsbedürftigen Wiener Kindern in zwei Serien einen herrlichen Ferienaufenthalt von je 30 Tagen. Die Kinder der L Serie weisen besonders gute Erholungserfolge und Gewichtszunahmen auf. Ebenso hat der Verein „Oesterreichisches Seehospi z". welcher gleichfalls seit vielen Jahren unter demselben Präsidium steht, 100 zarte, blutarme Kinder in zwei Serien in sein eigenes Heim nach Grado (Italien) entsendet Auch diese Kinder erholen sich unter der Einwirkung von Luft, Sonne, Strand und Meer ausgezeichnet und kommen glänzend aussehend, braungebrannt nach dreißigtägigem Aufenthalt zurück. MODERNE LEIHBIBLIOTHEK ML RATH Wien, 2. Bez., Taboretraße 20A Telephon r 43-J-5« Reichhaltige Auswohl. — ALLE NEU¬ ERSCHEINUNGEN. Judaica u. Hebraica. Täglicher Umlausch. Monafsgebfihr nur S 3.10 Keine Bandgebfifat. In unserer Buchhandlung: Reichste Auswahl. Bulioe BQcher. Zeitungen ▼•a Verler»' v#r«»«d«t. ......Journal «xpedii pur l'edtteur. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden: mit neuer Adresse zurück an Verlag „Die Wahrheit", . «flau Ii., HalnestraBe 13/13 il i i i Leopoldslfidfer Tcmpelicrein Aescüel Awrobom n., Pazmanltcngassc 6, Tel. R 4T-8 63 Anmehlangeii v. Aufgeboten, Trauungen (ondioHf.frdemlllminei)n. Bürmizwaas Partelanverfcetir an Werktagen von 2 bis <^4 Uhr nachmittags, an Sonntagen vcn 10 bis 12 Uhr vormtrtags Gebetatundea frth Elul S6S4 abda. 630 Elul 13. 650 {Ki seze?5. B. M.) \ Haitora, Roni akoro }7-40 2. Perek I 6.30 . 15. bis 19. 6 50 flmtficße Verfautdärungen ber Jsraefitisdjen TCuftusgemeinbe Wien Konkursausschreibung. Im Spitale der israelitischen Kultusgemeinde, Wien XVIII., Währinger Gürtel 97, gelangt an der urologischen Abteilung eine Sekundararztenssfelle zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Bundesbürgerschaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreichischen Bundesstaate, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Primarärzte des eigenen Spitales ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsordnung für die Abteilungsärzte des Spitales der israelitischen Kultusgemeinde, Wien fixierten Barbezug die Benützung einer möblierten Naturahvohnung samt Beleuchtung. Beheizung und Bedienung sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von den Monaisbezügen in Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den PerscirJidckuTnenten (Geburtsschein, Heimatsschein, Diplom, Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentume. Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind beim Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde, Wien I., Seitenstettengasse 4, bis längstens 7. September mittags zu überreichen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Spezialhaus für Wolle und Strickgarne Moritz Nagel Wien, 2~ Bez., Taborsn-aße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden '_Telephon A 45-8-69 Beerdigungen. I t. August 1934: Cäzilie Menzel. 66 Jahre, 2. Bez.! (I. Tor). — Hella Buchwald. 26 Jahre, lO.kez. (IV. Tor). \ — Karl Blumenfeld, 63 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). — Emma \ Spitz, 66 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Rosalia Krumbei». < 57 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Eugenie Katharina Kahne, mann, 77 Jahre, 8. Bez. (Döbünger Friedhof). 15. August 1934: Ignaz Grünbaum. 80 Jahre,! 18. Bez. (IV. Tot). — Dr. Julius Bader. 72 Jahre. 9. Bez. 1 (IV. Tor). — Ignaz Steinhardt. 63 Jahre, 10. Bez. (IV. Tor). — Fanny Baumann. 51 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor) — Rachel Enriquez, 82 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor) — Sali Gottlieb. 76 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 16. August 1934: Franziska Singer, 82 Jahre, , 13. Bez. (I. Tor). — Margarethe Lerchenfeld, 52 Jahre, 1 9. Bez (I. Tor). — Rachele Elias. 80 Jahre. 1. Bez. / (I. Tor). — Chiel Topper. 78 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). | — Michael Riegler. 47 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — V" Richard Lazarus. 49 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Louise j (Lisi) Rosenfeld. 24 Jahre, Czeraowitz (IV. Tor). [ 17. August 1934: Ernst Fried. 75 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Josef Hulles, 71 Jahre, Drohobycz (I. Tor). — Otto Meitner, 52 Jahre. 13. Bez. (IV. Tor). — Aurelia Becher, 39 Jahre, 13. Bez. (IV. Tor). — Amalia Smoiarz. 42 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Arthur Weiß, 55 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Schülern Silberstein, 70 Jahre, 8. Bez. ('IV. Tor). 19. August 1934: Hermine Löwy. 57 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Emma Schüler. 83 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Fanny Tiring, 76 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Rudolf Hirschler, 17 Jahre. 10. Bez. (IV. Tor). — Alexander Lecker. 59 Jahre, 5. Bez. (IV. Tor). — Bertha Taubes, 42 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Arthur Singer. 38 Jahre, Alt-Erlaa (IV. Tor). — Josef Klein. 70 Jahre, 7. Bez. (IV. Tor). — Anna Engel. 55 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Ada Bleier, 41 Jahre, 12. Bez. (IV. Tor). — Emma Schreier. 57 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Berta Braun. 73 Jahre, 14. Bez. (IV. Tor). 20. August 1934: Sima Preß. 50 Jahre. Kalusz, Polen (IV. Tor). — Rudolf Urbach. 71 Jahre, 17. Bez. (IV. Tor). — Charlotte Bunzlau, 86 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — > , Emma Kraus, 76 Jahre, 19. Bez., (Döblinger Friedhof), j anwmwnmmwämwnmmmw%mmm%mw%%m%nmmrA | Jod Brombad Bad Hall I iü J bewährt seit Jahrhunderten bei Erkrankungen der ■ ■ Blutgefäße, Arterienverkalkung, Gelenksrheuma- 5 ■ tismus, Nervenleiden, bei Stoffwechselerkrankun- " J gen, wie Gicht und Erkrankungen der Luftwege ■ aj ■ ■ Kur-Methoden: Trink- und Bade-, Kaltwasser-, " 5 elektrische Kuren und Röntgenbehandlung ■ aj ■ ■ Mäßige Preise für Logis und Verpflegung J ■ Auch rituell-koschere Resiaurants 5 BEATRIXBAD IIIm Linke Bahngasse 9f nächst Stadtpark niCHAELERBAD XVIII., Mlchaelerstr. 12, nächst Volksoper Grßflter Komfort Ausschneiden! - Aufbewahren! Gegen diese Anweisung zahlen Sie bis Ende August im Beatrixbad nur S 1.30 (statt S 2.20) iür ein originales SttMBsisttkcs &teinsdhn)itxba& inkl. Wasche. —Ärztlich empfohlen gegen Rheuma,Gicht, Ischias, als Vorbengnngsmittel gegen Erkältungen, vorieitiges Altern usw. 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