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Die Wahrheit · 1934-04-27 · Heft 18 (27.4.1934) · page 8

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 18 (27.4.1934)
Date
1934-04-27
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 V. b. b. niF WAFIEHPIT Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Hafftorah-Taffel Qebatattmdea Ijar 5684 April-Hai 1834 Mb abds. 7-00 Ijar 12. 655 lAchara- Kedauscoim 011. B. M.) « 30 , 13. Haftora, > 7 55 Halau cbiwne scbescbijim [3. Perek j -00 . 14. bis 18. Lag baumer 7.3fl abds. Freitag, 27. April 6 55 SamsU g, 28 .April 7 55 Sonntag, 2l.airil Mi 1 Donnerst., 3.Mai (' °" flmtfidfe Verfautöärungen her Jsreefitisdjen Juftusgemeinbe Wien Statistische and finanzielle Ergebnisziffern des Verwaltangsjahres 1933. (Fortsetzung.) Unterrichts- und Bibliothekswesen. (Etwaige Vergleichsziffern sind in Klammer beigesetzt) Die Zahl der Gemeindebibelschulen betrug im Schuljahr 1933/34 : 27 (Schuljahr 1932/33: 21), der Lehrkräfte: 49 (25). Anzahl der Wochenstunden: 237 (143), Zahl der Schüler und Schülerinnen: 2017 (1388). Im I. Halbjahr des Schuljahres 1933/34 frequentierten 75.948 Schüler und Schülerinnen den Jugendgottesdienst gegenüber 50.411 im Vorjahre. Vereins.. Bibel- und hebräische Schulen: Anzahl der Schulen: 24 (27), der Lehrkräfte: 38 (51), der Wochenstunden: 607 (634), der Schüler und Schülerinnen: 1771 (1744). Subventionen wurden bewilligt an 4 vollständige Lehranstalten, 27 Bibel- und hebräische Schulen, 7 wissenschaftliche Institutionen, 8 Studentenvereine, 23 Jugendvereine, 8 Turn- und Sportvereine, 9 diverse Institutionen und 5 auswärtige Institutionen. Bibliothek: Der Lesesaal der Bibliothek wurde im Berichtsjahre von 9800 Lesern besucht (1932: 8320). Der Zuwachs an Büchern betrug 579 Bände, hievon wurden 353 durch Kauf erworben. Von den restlichen 226 Bänden gelangten 195 geschenkweise in den Besitz der Bibliothek, die übrigen wurden durch Tausch mit Publikationen usw. erworben. Unter den Schenkungen ist besonders die Schenkung des Professors Dr. Emil Nobel zu erwähnen. Die Gesamtausgaben auf diesem Kapitel haben im Jahre 1933 S 601.898.— betragen, gegenüber S 541.337.— im Jahre 1932. (Fortsetzung folgt.) Predigten und Schriiterklänmgen in den Gemeinde- und Bezirks-Syagogen. Freitag, den 27. April, werden bei den um 6 Uhr 55 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirks-Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, Beginn 6.45 Uhr (Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang). 3. Bez., Untere Viaduktgasse 13 (Rabb. Dr. K. Kupfer). 10. Bez:, Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. A. Weiner). Samstag, den 28. April, beim Hauptgottesdienste Schrifterklärungen: 18. Bez., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). 20. Bez., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). 21. Bez., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen). Samstag, den 28. April 1934, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereins- Synagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im 2. und 9. Bezirke. Samstag, den 28. April, um HS Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in der Vereins-Synagoge, IX., Müllnergasse 21. 3. Gottesdienst für die reifere Mittelscfuüjugend (IV. bis VIII. Klasse). Freitag, den 27. April, um %6 Uhr abends, im Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4 (Ansprache Prof. Dr. K. Kupfer über: „Die jüdische Jugend in der Schule und im Leben"). MODERNE LEIHBIBLIOTHEK PI. RATH Wien, 5. Bez., Taborstraße 20 A Telephon R 43-1-58 Reichhaltige Auswahl. — ALLE NEU¬ ERSCHEINUNGEN. Judoica u.Hebra!ca. -Täglicher Umlausch. Monatsgebühr nur S 3.10 Keine Band gebühr. In unserer Buchhendluno: Reichale Auswahl. BBHfle Bucher. Z*ltn&g*n tojb ▼•rleffar varaaadat, Jaaxaal «zpedtt par l'aütaor. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden: mit neuer Adresse zurück an Verlag ..Die Wahrheit". Wlta IL, H«ln«atraBe IS/12 leopoldsf&dfer Tempclfcrcln Acsdiel Awrobom n„ Pazmaanen#is»e 6, Tel. R 4?-c-§3 Aaineidamten f. Anfge&ofen, Tronnnjen (and! Hilf, freiem nimraei) u. Barmlziraas Partei•nvarketir an Werktagen »ob 2 bis V»4 Übt nach. mittags, an Sonntagen von 10 bii 12 Ohr vormittag« Gebets tnnden l]ar B694 frlta 6'80 6 30 u. 9 6'30 Ijar 12. {Achara-Kedauschim (III. B. M.) Haftora Halau cbiwne scbescbijim 3. Perek 14. bis 18. Lag bäumet abds. 655 JT55 7-20 Kundmachung. Das Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien macht darauf aufmerksam, daß in Fällen, wo das Fleisch über Verlangen des Konsumenten nach Hause geliefert wird, auch wenn die betreffende Firma unter Aufsicht des Rabbinates steht nur dann als verläßlich koscher gilt, wenn es mit einer Plombe des Rabbinates versehen ist Für ins Haus geliefertes Fleisch, das keine solche Plombe aufweist, übernimmt das Rabbinat keine Verantwortung. Das Rabbinat der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Der Verkauf von Betsitzkarten für den Gemeindetempel Ottakring findet im Jahre 1934 nur in der Kanzlei des Kultusbezirksamtes, XVI., Hubergasse 8, während der Amtsstunden, an Sonntagen von 8 bis 10 Uhr vormittags und an den übrigen Tagen mit Ausnahme des Samstags in der Zeit von S bis 12 Uhr mittags statt. Den bisherigen Inhabern bleibt das Vorkaufsrecht bis 15. August 1934 gewahrt. Der allgemeine Verkauf beginnt nach Ablauf dieses Termines. Lieferung.-VerÄebunx. * Seitens der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die Herstellung einer Kraftstromleitung für das Rothschildspital, Wien XVIII., Währingergürtel 97. zur Vergebung. Jene Firmen, welche zur Offertstellung herangezogen werden wollen, werden eingeladen, dies bis längstens Mittwoch, den 2. Mai 1934. dem Technischen Amt der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, IV. Stock, bei welchem auch während der gewöhnlichen Amtsstunden (Samstage ausgenommen) alle näheren Auskünfte erteilt werden, schriftlich bekanntzugeben. Die Direktion des Spitales der jüdischen Kultusgemeinde, Maurycy Lazarus-Stiftung in Lwow (Polen), veröffentlicht hiemit bezüglich des vakanten Postens eines Primararztes der Abteilung für innere Krankheiten folgenden Konkurs. Die Kandidaten haben ihren Gesuchen folgende Dokumente in Original oder legalisierten Abschriften beizuschließen: a) Geburtszeugnis, b) Aerzte-Diplom, c) Zeugnis über die bisherige Arbeitsleistung, d) Wissenschaftliche Werke, welche in Druck gelegt wurden. Genaue Dienst- und Lohnbedingungen werden bei Schließung des Vertrages mit Berücksichtigung der Spitals-Reglement-Bestimmungen festgestellt werden. Die Einreichungsfrist für die bezüglichen Gesuche unter Anschluß der sub a—d) oberwähnten Beilagen läuft am 15. M a i 1934 ab. Direktion des Spitals der jüdischen Kultusgemeinde in Lwow. Jiunst und £itetatm. AI. Altmann, Was ist jüdische Theologie? Frankfurt 1933, H e r m o n. Eine kurze, aber fast möchte man sagen grundlegende programmatische Skäzzierung dessen, was vom Standpunkte des überlieferungstreuen Judentums als Aufgabe einer jüdischen Theologie anzusehen ist Offenbarung und Volkstum sind die beiden Pole, um die des Verfassers hier offenbarte Gedankenwelt schwingt. Die Erziehung des jüdischen Volkes zu halachischem Denken ist hier noch der Beruf desjüdischen Theologen. In seiner Auseinandersetzung mit der neuesten Literatur über den Gegenstand ist der positive Aufbau der eigenen Ansicht wohl begründet von überzeugender Kraft und wohltuender Wärme. G. Theodor Wolff, Der Krieg des Pontius Pilatus. Im Monat August dieses Jahres 1934 werden zwanzig Jahre seit dem Ausbruch des großen Krieges vergangen sein. In diesem Jahr wird man mehr noch als in einem' anderen sich an die Ereignisse von 1914 erinnern und wieder werden sie das Thema für unzählige Artikel in der Presse und für Reden und Kundgebungen bilden. Aber kann zu diesem Thema noch Neues, wirklich Neues, gesagt werden, gibt es noch unbekannte Tatsachen, sind nicht alle Quellen ausgeleert? Wir glauben, behaupten zu können, daß ein Buch „Der Krieg des Pontius Pilatus" von Theodor Wolff, das demnächst im Verlage von Oprecht & Helbling in Zürich erscheint, Neues bringen, durch Inhalt und Darstellung das allgemeine Interesse erregen und in der Diskussion dieses Erinnerungsjahres eine nicht unbedeutende Rolle spielen wird. (Beerdigungen. 17. April 1934: Emmerich Strasser, 71 Jahre, 13. Bez. (I. Tor). — Dorothea Rothstein. 51 Jahre. 3. Bez. (I. Tor). — Adolf Hauser, 80 Jahre, 20. Bez. (I. Tor). — Isidor Weißhaus. 55 Jahre, 4. Bez. (I. Tor). — Anna Grubin, 76 Jahre, 15. Bez. (IV. Tor). — Isidor Hans Chlamtatsch. 71 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). — Regine Ellenberg, 45 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Rosa Lakner, 73 Jahre, 15. Bez. (IV. Tor). — Diana Goldenstein. 60 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). — Efkan Weiß, 78 Jahre, 18. Bez. (IV. Tor). 18. April: Ernestine Eibuschitz, 76 Jahre. 3. Bez. (I. Tor). — Josef Herlinger, 77 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Josef Brod. 49 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Hans Poilak, 10 Jahre, 7. Bez. (IV. Tor). — Benno Eisinger, 40 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Simon Neumann, 64 Jahre. 8. Bez. (IV. Tor). — Bertha Spinat. 28 Jahre, 6 Bez. (IV. Tolr). — Isidor Weiß, 52 Jahre. 6. Bez. (IV. Tor). — Aron Weil, 89 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). 19. April: Gisela Kanitz, 68 Jahre, 3. Bez. (I. Tor). — Rosalia Tauber, 90 Jahre. 20. Bez. (I. Tor). — Robert Fuchs. 48 Jahre, 10. Bez. (IV. Tor). — Leib Ehrlich- Lilion, 61 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Grete Rosenzweig. 49 Jahre, 19. Bez. (IV. Tor). — Ernestine Sctanid, 71 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 20. April: Zahnen Ringel, 62 Jahre, 4. Bez. (I. Tor). — Mathilde Löwl. 76 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Rosalia Deutsch, 81 Jahre. 7. Bez. (I. Tor). — Ignaz Kalmus, 66 Jahre, 18. Bez. (I. Tor). — Olga Berger, 10 Jahre, 7. Bez. (I. Tor). — Jet« Tabak r. Barbath, 50 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Anna Tischler. 73 Jahlre. 2. Bez. (IV. Tor). — Moriz Frankel. 54 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). 22. April: Amalie Traub, 67 Jahre, 2. Bez. (L Tor). — Josef Kohn, 67 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Pauline FIocu. 78 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Ella Langer, 41 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Charlotte Klaber, 78 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). — Dr. Moriz Leist. 33 Jahlre, 17. Bez. (IV. Tor). — Rive Jablonower, 64 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Chane Frimmet, 70 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). 23. April: Emilie Poilak. 80 Jahre, 1. Bez. (I. Tor). — Israel Aron Low. 71 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Rosa Rachel Kornstreicher, 75 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Max Abtmann, 89 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). Synagogen-Ornate u. 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