Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 13-14 (30.3.1934)
- Date
- 1934-03-30
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE WAHRHEIT Seite 11 Semeindedfcronift. Eine große Kundgebung des „Bundes jüdischer Frontsoldaten" fand vergangenen Samstag abends im überfüllten Lembacher-Saal auf der Landstraße statt. Der Organisationsleiter Hauptmann Edler von Friedmann und Bundesführer-Stellvertreter Diplomkaufmann S t i a s s n y hielten zündende Ansprachen, in denen sie über Ziele und Zwecke des Bundes referierten und zum Beitritt in diese Organisation, die sich den Schutz jüdischer Ehre und Existenz zur Aufgabe gemacht hat, aufforderten. Starken Eindruck machten die Reden von drei prominenten christlichen Führern des CRinges vaterländischer Soldaten", die m't lobenden Worten die Tapferkeit der jüdischen Kämpfer im Weltkriege hervorhoben, in treuer Kameradschaft den neuzeitlichen Antisemitismus brandmarkten und die Versammlung zur Hochhaltung der in der Monarchie bewährten Tradition aufforderten. Beifallsstürme empfingen die letzte Rednerin des eindrucksvollen Abends, Frau Irene Harand, die schlicht und einfach von ihrem mutigen Kampfe in vorderster Front gegen den Rassenhaß sprach. Umrahmt wurde die bedeutsame Kundgebung, der auch Vertreter der „Vaterländischen Front" und mehrerer Kameradschaftsverbände beiwohnten, mit ausgezeichneten Darbietungen des Bundesorchesters, insbesondere lösten die wiederholt gespielte österreichische Bundeshymne und der zündende Marsch des „Bundes jüdischer Frontsoldaten" gewaltige Begeisterung aus. Semesterschluß im Maimonides-lnstitut, IL, Praterstraße 11. Mit großer Befriedigung kann diese jüdische Lehransalt auf ihre reiche wissenschaftliche Betätigung hinweisen. Unter Führung des hochgelehrten Herrn Rabbiner Dr. A. K a m i n k a fanden seit den Herbstfeiertagen beachtenswerte, lehrreiche Vorträge statt, welche sich großer Beliebtheit erfreuten und denen zahlreiche Herren, Damen und Jugendliche mit vielem Interesse und großer Aufmerksamkeit zuhörten. Den vortragenden Dozenten Dr. Kaminka, Dr. Z i c k i e r, M. H o r o w i t z und Studienrat Dr. Bauer gebührt für ihre bereitwillige Lehrtätigkeit Dank und Anerkennung. Da bald nach Beginn des Semesters der langjährige treue Dozent Dr. Nissim Goldstein S. Z. 1. starb, wurde Herr Studienrat Rabbiner Dr. Moriz Bauer veranlaßt, Vorträge abzuhalten. Anläßlich des Semesterschlusses hat Herr A. I m t r a t e r namens der Zuhörer an die Dozenten geistreiche Dankesworte gerichtet. Das Kuratorium des Maiinonides-Institutes bittet die geschätzten Hörer und Gönner um materielle Förderung für seinen Bestand, bemüht sich ja doch jeder Vortragende das Beste aus seinem reichen Wissen unserer heiligen Schriften und deren gelehrten Erklärer zu vermitteln. In dem Montag, den 9. April, beginnenden Sommer-Semester werden folgende Vorträge gehalten: Montag, 6—8 Uhr, Herr Rabbiner Dr. Kaminka — Jeremias und More nebuchim; Dienstag. 6—8 Uhr. Herr Rabbiner Dr. Zickier — Talmud und Midrasch Tauchuma; Mittwoch, 6—8 Uhr. Herr Rabbiner M. Horowitz — Massectaet Sofrim und Midrasch; Donnerstag, 6—8 Uhr, Herr Rabbiner Dr. M. Bauer — En Jakob und Josef Albos Ikkarim; Samstag. 4 Uhr, Herr Rabbiner Dr. Kaminka — Die Sidra und Pirke owaus. R. K. Isidor Löwit — 70 Jahre. Dar allseits bekannte und beliebte Präsident des Oesterreichischen Kantorenvereines, Oberkantor Isidor Löwit, unser geschätzter Mitarbeiter, feiert am 10. April seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlasse, den auch wir noch gebührend würdigen werden, sind dem um die liturgische Musik und den Kantorenstand so verdienten Jubilar Ehrungen seitens seiner Kollegen und Preunde zugedacht. Jüdische Studenten in Not! Unsere jüdischen Studenten sind nicht mehr in der Lage ihre Studien fortzusetzen, da sie nicht einmal ihre notwendigsten Lebensbedürfnisse decken können. Helft ihnen! Der Hochschulausschluß vermittelt halbtägige und Stundenarbeit jeder Art sowie Einzelstunden und Hofmeisterstellen. Schreiben Sie uns sofort oder rufen Sie telephonisch auf (A 25-2-28) in der Zeit von 13 bis 17 Uhr. Jüdischer Hochschulausschuß, Wien IX„ Alserstraße 26. „Bikur Chaulim" - Krankenunterstützungsverein IX. Der genannte Verein hat kürzlich einen schweren Verlust erlitten. Her Adolf H a y e k, der mehr als 30 Jahre lang ersprießlich als Obmann wirkte, ist am 13. d. M. unter starker Beteiligung ifes Gesamtvorstandels beerdigt worden. Die Verdienste des Dahingegangenen wurden in der letzten Vorstandssitzung gebührend gewürdigt und alseits der Versicherung Ausdruck gegeben, daß der Verein ihm ein treues Angedenken bewahren wird. Zum Obmann wurde einstimmig der bisherige Obmann-Stellvertreter Herr Salomon Oesterreicher gewählt. Zu dieser Wahl ist der Verein nur aufs herzlichste zu beglückwünschen. Herr S. Oesterreicher, der auch als Vorstandsmitglied des Müllnertempels bestens bekannt ist, erfreut sich wegen seiner gut jüdischen. Gesinnung) und seines hervorragenden Wohltätigkeitssinnes überall größter Beliebtheit und Wertschätzung. Er wird auch in seinem neuen Ehrenamte sicherlich sein Bestes zum Wohle der Kranken und Siechen leisten. S. P. SHEMEN PALÄSTINA OLIVENÖL UND TOI¬ LETTESEIFEN sind in jedem Hause unentbehrlich! Heurig frisch nur mit Einprägung in der Dose TtDSh Verlangt sie in euren Einkaufsauellen! Zu beziehen durch: Gen.-Repr. S. Rabinowitsch. Wien IL, Zirkusgasse 10, Telephon R 48-7-38. Witwen- und Waisenverein IX. Nach dem kürzlich erfolgten Rücktritt des langjährigen verdienstvollen Ehrenpräsidenten Herrn Isidor Trebitsch wurde der bisherige Obmann-Stellvertreter Herr Josef Klein zum Obmann gewählt, dessen ausgezeichnete jüdische und menschliche Qualitäten wir erst jüngst anläßlich seines 70. Geburtstages gebührend gewürdigt haben. Der Witwen- und Waisenverein, um den sich Herr Klein seit vielen Jahren sehr verdient gemacht hat hat mit seiner Berufung zum Obmann eine sehr würdige Wahl getroffen. „Hachnusas Kalu". Brautausstattungsverein für arme jüd. Waisenmädchen (Obmann S. Buchsbaum) veranstaltet am Dienstag, den 3. April 1934, um 8 Uhr abends, im Theatersaal, IL. Praterstraße 60. eine Wobltätigkerjtsvorstellung zur Stärkung des Ver;esnsfonds. Die Förderer und Freunde dieses humanitären Vereines werden ersucht, durch zahlreichen Besuch diese wohltätige Veranstaltung zu unterstützen. Die Wiener Brockensammlung für Obdachlose und Arme, VII.. Kaiserstraße 92. bittet um alte Kleider usw. für ihre vielen Hilfsbedürftigen. Abholung kostenlos. Telephon B 37-3-48. Verein „Treue Brüder" (Sitz Cafe Buchsbaum: Präs. David Fränkel). Anläßlich des Pessachfestes verteilte der Verein am 25. d. M. an 800 Personen Mazzes, Fett und Kartoffeln. Um die Aufbringung der Mittel haben sieht alle Herren und Frauen vom Vorstande verdient gemacht. Die humanitäre Tätigkeit des Vereines verdient allseitige Unterstützung. Chewra Kadischa XVIII. Mittwoch, den 4. April, 'AI Uhr abends, findet im Sitzungssaale XVIII., Schopenhauerstraße 39. die 54. Generalversammlung statt. Todesfälle. Freitag, den 23. d. M. wurde Herr Siegmund B e r g e r, Vater des in weitesten Kreisen geschätzten Mitgliedes der „Union'-. Herrn Mag. Hermann Berger, zu Grabe getragen. Herr Siegmund Berger. der ein Alter von 66 Jahren erreichte, war ein streng religiöser Jude, der deshalb auch auf der „Schomre Schabbos"-Ab'teilung des neuen Friedhofes begraben wurde. Zu der Beerdigung, bei der der Rabbiner und Kantor des Talmud-Thora-Vereines fungier- ' ten. fanden sich in herzlicher Anteilnahme für Herrn Mag. Hermann Berger Vertreter der „Union" und der Bezirkskommission III der Kultusgemeinde ein, deren geachtetes Mitglied Herr Mag. Berger ist — Allzu früh, im 58. Lebensjahre ist dieser Tage Herr Wilhelm Drill nach längerer Krankheit dahingeschieden, der em bekanntes Mitglied und zeitweise Zimmermaler Kohn empfiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art II., Rotenkreuzgasse 3 , Tel. A45-S-37 Vorstandsmitglied des Tempelvereines „Aeschel Awrohom" war. Seiner Beerdigung, die am Sonntag, den 25. d. M. unter starker Beteiligung stattfand, wohnten eine große Abordnung des Pazmaniten-Tempels unter Führung des Obmannes Oskar Schramek und viele Freunde des Dahingeschiedenen bei. Rabbiner Dr. Z. Taubes und Oberkantor J. L. Müller versahen in ergreifender Weise die Funktion. „Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis", Wien. iL. Taborstraße 59, Tel. A 42-3-16, bittet die p. t Arbeitgeber angesichts der Notlage der jüdischen Arbeitslosen um Anmeldung ihres dauernden oder vorübergehenden Bedarfes an qualifizierten kaufmännischen Angestellten, Arbeitern, Handwerkern, Sekretären. Nachhüfelehrern und Hauspersonal aller Art bei dem angeführten Verein. Mitgeteilte Wünsche werden sorgfältigst berücksichtigt Hebräische Woche. Die Histadruth Iwrith veranstaltet wie alljährlich auch heuer in der Zeit vom 4. bis 14. April eine hebräische Woche, in der die Propaganda für die hebräische Sprache. Literatur und Kultur mit besonderer Sorgfalt betrieben wird. Unter den in dieser Woche zur Veranstaltung gelangenden Versammlungen und Konferenzen ist besonders erwähnenswert eine Konferenz der Rabbiner. Lehrer und Kantoren am Mittwoch, den 11. April, K>8 Uhr abends, mit der Tagesordnung: Die Einführung der richtigen Betonung des Hebräischen in Bethaus und Schule. Referenten: Oberrabbiner Doktor Feuchtwang, Prof. Bronner, Oberkantor Fränkel. Sämtliche Veranstaltungen und Konferenzen finden im neuen, adaptierten Heime der Histadruth Iwrith, IL, Kleine Mohrengasse 3 (Volksbibliothek „Zion"), statt. Generalversammlung der Mercurbank. Unter Vorsitz des Präsidienten Dr. Ing. Anton Apold hat dieser Tage in Anwesenheit von 36 Aktionären, welche 1,392.682 Aktien mit 348.147 Stimmen repräsentierten, die 46. ordentliche Generalversammlung der Mercurbank stattgefunden. Als Staatskommissär fungierte Herr Ministerrat Dr. Alexander Müller. Der vorgelegte Rechnungsabschluß pro 1933 wurde angenommen. Von dem ausgewiesenen Ueberschuß per S 94.572.56 wird ein Betrag von S 50.000.— zur Dotierung des Reservefonds II verwendet und der Rest auf neue Rechnung vorgetragen. In der Generalversammlung wurde die Zuwahl des Herrn Dr. Ina. e. h. Dr. jur. Otto Kämper, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutsche Bau- und Bodenbank A. G., Präsident des Verwaltungsrates der Wiener Baukreditbank, Berlin, und die Wiederwahl des Herrn J. P. Perry und Börserat Heinrich Steinbach in den Verwaltungsrat vorgenommen. In der im Anschlüsse an die Generalversammlung stattgefundenen Sitzung des Verwaltungsrates wurde Herr Dr. Ing. Anton ApoM zum Präsidenten und die Herren S. Bodenheimer und Gabriel Neumann zum Vizepräsidenten wieder gewählt E PUanzflDsctilflssc und StcnerftcKcnirtnlsse Nenanlaiien, Reilslonen, DBdwadtträtfe sowie steuereriediguiuieii icdcr Art übernimmt UlSitmdillilU DIR. GQSTAO KOLrlllt Büro für Baohhattung, Bilanz and Stenerberataat tn HL. Taborsirafle «2 Telephon R 45-3-30 Friede zwischen Munkacs und Beiz. Dem Tschechoslowakischen Pressebüro wird mitgeteilt: Zwischen den Anhängern des Rabbiners S p i r a und denen des Beizer Rabbiners wurde endlich Friede geschlossen. Nach einem 16jährigen sehr schart geführten Kampie zwischen den Anhängern der beiden cliassidischen Lager in M u k acevo kam es nunmehr zu einer Vereinbarung, derzutolge die Anhänger Spiras denen des Beizer Rabbiners die Autonomie in religiösen Angelegenheiten garantieren. Die in der vergangenen Woche veranstaltete Purim- Feierlichkeit fand bereits im Zeichen dieser Vereinbarung statt. Die Kämpfe zwischen den beiden chassidischen Lagern bildeten den Gegenstand vieler Interventionen der Polizei und waren die Ursache vieler Konflikte. Wie es scheint, trug zum Frieden auch die Geburt eines Sohnes des jungen Rabbiners Rabinowitsch, des Schwiegersohnes des Rabbiners Spira, bei, welcher im Vorjahre unter prunkvollen Feierlichkeiten die Tochter Spiras, Frima, geheiratet hatte. Unter den ersten, welche Spira anläßlich der Geburt eines Enkels beglückwünschten, befand sich eine Gruppe von Anhängern des Beizer Rabbiners. (Theater und Xumt Theater in der Josefstadt. Man kann wieder „Maria S t u a r f * in Wien in einer Besetzung sehen, die an die Glanzzeiten des alten Burgtheaters erinnert. Der Künstler, der bei dieser Aufführung die größte Wirkung erzielt, steht aber nicht auf den Brettern, die hier die Welt der englischen Königin Elisabeth bedeuten. Sein Geist schwebt über dieser grandiosen Aufführung und ist bis in die kleinste Nuance derselben bemerkbar. Max Reinhardt der bedauerlich lange fern von Wien weilte, hat hier endlich wieder Stücke inszeniert, m knapper Aufeinanderfolge ein modernes und ein klassisches Werk. Hier zeigt sich die bewundernswerte Begabung dieses Meisters, der beide Materien wie nur ganz wenige seiner Zunft beherrscht. Unter seiner hinreißenden Regie gaben Helene Thimig, Frau Mendelssohn. Rudolf F o r s t e r und Herbert B e r g h o f f ihr Bestes. Es war ein Abend, der nur einen Wunsch offen ließ, den nämlich, daß die Nachricht von der ständigen Niederlassung Max Reinhardts in Wien sich auch dahin bewahrheiten möge, daß er sich hier auch ständig künstlerisch niederläßt „Maria Stuart" geht auf Gastspiel- Tournee, der Meister dieser Aufführung aber möge Wien, das ihn so liebt, nicht nur als Gastspielort behandeln, o. h. Lili Körber, „Eine Jüdin erlebt das Neue Deutschland" (Im Verlag der Buchhandlung Richard L a n y i, Wien.) Eine romanhaft gestaltete Reportage über das jüdisch-deutsche Schicksal dies ersten Hitler-Jahres. Die Verfasserin schreibt: „Das in diesem Buch enthaltene zeitgeschichtliche Tatsachen-Materia* ist durchaus authentisch und quellenmäßig belegbar. Um den Ablauf der historischen Geschehnisse mit der Entwicklung des geschilderten Einzelschicksals in Einklang zu bringen, wurde die chronologische Aufeinanderfolge der Fakten nicht in allen Fällen eingehalten." Die junge jüdische Schauspielerin Ruth Ternt in einer Jenaer StudentcnpensicTi einen jungen christlichen Ingenieur kennen. Sie verlieben sich ineinander und heiraten. Der Standesbeamte macht den jungen Mann auf das Unpassende einer solchen Mischehe aufmerksam. Der liebende Gatte glaubt, daß dies seine Privatangelegenheit sei. Er irrt sich. Es gibt keine Privatangelegenheiten mehr. Die neudeutsche Gesetzgebung vergiftet die zartesten Beziehungen. Das ist der besondere Rahmen, in dem die bekannte Geschichte der Pogrome, der Hetzen und der antisemitischen Gesetzgebung hineingestellt ist. Ein Buch der traurigen Erinnerung. Und leider noch ein Buch der traurigen Gegenwart Die Jüdin Lili Körber hat das Neue Deutschland! leidend erlebt. Sie ist erschüttert, daß so etwas möglich ist. Andere Jüdinnen werden vielleicht das Neue Deutschtand robuster erlebt haben: mit mehr Zukunftsschwüren, mit mehr Zukunftswillen. Aber weder die einen noch die anderen werden vergessen! Kokosnüsse liefern ihr nahrhaftes Fett zur Erzeugung des Pflanzenspeisefettes K u n e r o 1. Vom Pressen der Früchte angefangen bis zur Verpackung des gebrauchsfertigen Kunerols steht die ganze Erzeugung unter streng ritueller Aufsicht des Herrn Bezirksrabbiners S. Ehrenield zu Mattersburg. Kunerol kann daher von jedem Strenggläubigen ohne Bedenken zur Zubereitung von Milch- und Fleischspeisen verwendet werden. Verlangt In Cafes usw. „Die Wahrheit"I