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Die Wahrheit · 1934-02-02 · Heft 5 (2.2.1934) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 5 (2.2.1934)
Date
1934-02-02
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Jüdischec Jündechott der Machsika Hadas, 1., Lazenhof, I., Dominikanerbastei 22, eröffnet Leiterin: Tilla Kritzler 9—12 3—5 statierte Schönheit des Gottesdienstes besonders anerkennenswert zu der die Funktionäre, insbesondere der überall beliebte Oberkantor S. Postolow wesentlich beitragen. Auch Herrn Sekretär Türkl gebührt Dank für seine bewährte Arbeit im Dienste des Vereines. Nachhaltigen Eindruck machten die Worte, <lie der Vertreter der Kultusgemehvde, Herr Dr. Josef Ticho, an die Genertlversammlung richtete. Er sprach davon, daß der Gottesdienst im Müllncitempel zu einem der schönsten in Wien zähle und daß es deshalb um so bedauerlicher ist. daß der Verein nur eine so geringe Mitgliederzahl besitze. Hier müsse seitens des Vorstandes durch planmäßiges Handein noch manches geschehen, aber auch die Muttergemeinde müsse trotz ihrer eigenen Notlage ihre Pflicht gegenüber diesem wichtigen Tempel erfüllen, dessen Vorstand mit seinem $ubventionsgesuch kein Bittgesuch an die Kultusgemeinde richte, sondern damit an ein ihm zustehendes Recht erinnere, denn die vom Tempelverein selbst gebrachten Opfer sind ganz gewaltige. Hofrat Dr. S. Frankfurter dankte dem Vertreter der Kultusgemeinde für seine sowohl im Tone der Ueberzeugung, als auch im Ernst des Inhaltes gleich wirksame Rede und für seine besonders wertvolle Zusage, das Seine zu tun, um die Kultusgemeinde zur Erfüllung ihrer Pflicht zu veranlassen. Bei der nun folgenden Neuwahl wurden gewählt: in den Vorstand die Herren Max Eisner, Hofrat Prof. Dr. S. Frankfurter. Josef Fuchs Dr. Leo Goldhammer, Dr. Wilhelm Knöpfmacher, Gerson Koralek, Siegmund Kornmehl, Friedrich Kraus, Isidor Trebitsch. Kommerzialrat Alfred Winter; in den Ausschuß die Herren: Hermann David. Rudolf Hendl, Heinrich Kessler, Salomon Oesterreicher, Otto Pollak, Ignatz Walzer. Leo Weill, Dr. Georg Weiner, Kommerzialrat Michael Max Weiß. — Montag, den 30. v. M. fand die Neukonstituierung des Vorstandes statt. Es wurden gewählt: Zum Obmann Herr Max E i s n e r, zum Obmann-Stellvertreter Herr Hofrat Dr. S. Frankfurter, zum Schriftführer Herr Friedrich Kraus, zum Kassier Herr Josef Fuchs. An die Spitze des Müllnertempels tritt somit ein neuer Mann, der aber für diese Gemeinde kein neuer Mann ist. Denn Herr Max Eisner gehört dem Vereinsvov stand bereits seit vielen Jahren an und hat sich zuletzt als Schriftführer besondere Verdienste um den Verein erworben, dem zu seinem neuen Obmanne nur zu gratulieren ist. Konzert S. Postolow j Wenn ein Chasen in Wien ein Konzert gibt, dann muß er schon die Gemeinde besitzen, die ihm gern und willig Gehör schenkt Von diesem Standpunkt aus war es kein Wagnis, wenn Oberkantor S. Postolow am vergangenen Sonntag seine vielen Freunde zu einem Konzert im Festsaale des Handelsmuseums einlud. Denn Oberkantor S. Postolow besitzt eine solche ihm treu ergebene Gemeinde, die ihn als Meister der synagogalen Kunst schätzt Daß er aber auch über diese Gemeinde hinaus Bewunderer besitzt, bewies der bis aufs letzte Plätzchen gefüllte Zuhörerraum, in dem nicht nur alle Vorstandsmitglieder und viele Mitglieder des MüJIner-Tempels mit dessen Obmann Max Eisner und dem Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz an der Spitze saßen, sondern auch von der Kultusgemeinde selbst Vizepräsident Dr. J. Ornstein, die Kultusvcrstcher Dr. E. Feldsberg und Dr. J. Ticho mit Reg.-Rat G. Fuchsgelb erschienen waren, sowie Vertreter jener vielen Vereine, in deren Dienst Oberkantor S. Postolow so oft sein großes Können gestellt hatte. Dieses Können manifestierte er auch an diesem Abend, der für ihn ein Ehrenabend wurde. Was immer er vortrug, -ob liturgische Gesänge oder jiddische Volkslieder, das Publikum raste vor Begeisterung und erzwang immer wieder Zugaben, die den vollauf berechtigten Beifall nur steigerten. Postolow war prächtig bei Stimme, die bei aller Klangstärke wohllautend wirkt. Er besitzt einen gefühlvollen Vortrag, mit einem Wort, er zählt zu den Besten seines Faches. Zu dem Gelingen des Abends trugen auch die übrigen Mitwirkenden bei. Prof. Josef Zimbler ist als Meister auf der Violine bekannt er spielte hinreißend verschiedene Stücke aus seinem großen und schönen Repertoire. Besonders ausgezeichnet hat sich diesmal wieder Fräulein Betty Lewin, nicht nur als feinfühlige Begleiterin Postolows und Zimblers. sondern auch als selbständige Vortragende eines Johann- Strauß-Walzers in der Bearbeitung von Alfred Grünfeld, den sie mit bezaubernder Verve spielte. Besonders gut gewählt waren die abschließenden Nummern des Programms, sowohl ein jüdisches Wiegenlied, bei dem alle drei Künstler mitwirkten, als auch, gewissermaßen als Krönung des gelungenen Ganzen, das bekannte „Jüdische Lied", bei dessen Vortrag Oberkantor S. Postolow sich selbst übertraf. Er darf stolz sein auf diesen schönen Abend. Barmlzwahfeier. Am 3. d. M. vormittags iindet im Pazmanitentempel die Barmizwah von Siegfried N iwes, Sohn des Vorstandsmitgliedes dieses Tempelvereines, Herrn Bernhard Niwes und seiner Gattin Rosa. geb. Erber. statt 70. Geburtstag. Am 23. v. M. feierte Herr Jakob Ticho ein Kusin des Kultusvörstehers, Herrn Doktor Josef Ticho, seinen 70. Geburtstag. Herr Cafetier Buchsbaum veranstaltete in seinen Cafehausräumen zu Ehren des Jubilars eine große Feier. Zahlreiche Freunde und Bekannte waren erschienen. Gratulationsreden wurden von den Herren Buchsbaum, Morgenstern und Wolf gehalten. Gerührt dankte der Jubilar «nd seine Angehörigen für die Kundgebungen. Bis spät in die Nacht verblieb die Festgeseltschaft in angeregter Unterhaltung. 80. Geburtstag. Am Samstag, den 3. d. M.. feiert das Vorstandsmitglied des Pazraanitentempels. Herr Josef Kessler, seinen 80. Geburtstag, und sind aus diesem Anlasse dem braven Manne, der zu den ältesten Mitgliedern dieser Gemeinde, der er treu ergeben ist zählt, besondere Ehrungen zugedacht. Todesfälle. Ein Mann ist dahingegangen, um den neben seiner allseits geschätzten Familie eine große Gemeinde trauert. Denn Simon Kohn. der am 26. v.M. nach kurzem schweren Leiden, 71 Jahre alt, den Seinen von einem unerbittlichen Schicksal entrissen worden ist, war in weitesten Kreisen bekannt und beliebt Als Kaufmann en'reute er sich wegen seiner Korrektheit und Redlichkeit großer Wertschätzung, als Mensch war er von einem grundgütigen Wesen, das ihm werktätige Hilfe für notleidende Mitmenschen immer wieder nahelegte, als Jude war er. der Abkömmling einer bedeutenden Rabbinerfamilie und Schüler der Preßbuiger Jeschiwah, von besonderen Qualitäten. Seine streng religiöse Einstellung, die er auch in seinem Hause bekundete, führte ihn in eine fromme Gemeinde, den Schönlatern-Tempel, dem er,- mehr als die Hälfte seines gottesfürchtigen Lebens mit Hingebung seine besten Kräfte widmete. Und so ehrte dieser kleine, aber an schönen Traditionen reiche Bethausverein nur sich selbst indem er Simon Kohn zu seinem Obmann wählte. Es war eine gute Wahl, denn Simon Kobn war mit Herz und Sinn dem Schönlatern-Tempel ergeben, der seinem eifrigen Wirken unendlich viel verdankt. Daß ein so prächtiger Mensch auch ein schönes Haus führte, kann nicht wundernehmen, seine Gattin Paula und seine Söhne Fritz, Einst, Otto und Hans Klimt sowie deren Gattinnen und Kinder haben einen ungemein schweren Verlust erlitten. Für sie mag es vielleicht einen Trost bedeuten, daß Simon Kohn sich eine Hochachtung erworben hat wie ihrer wenige sich erfreuen können. Diese Wertschätzung manifestierte sich in der überaus starken Beteiligung bei dem Leichenbegängnis, das am vergangenen Sonntag auf dem Zentralfriedhof, I; Tor. stattfand. In der schwarz drapierten Zeremonienhalle drängten sich die vielen Freunde und Verehrer des Heimgegangenen um seinen mit dem Ehrentuche der Chewra Kadischa bedeckten Sarg. Alle Vereine und Organisationen, in denen Simon Kohn gearbeitet hatte, waren vertreten. Tief ergriffen lauschte diese große Trauergemeinde der erschütternden Gedenkrede des Herrn Rabbiner Dr. J. M. Bach, der ein prächtiges Bild vom Wesen und Wirken des Dahingeschiedenen entwarf. Er schilderte die seltenen Vorzüge, die der Verewigte besessen, seine Hingebung an die jüdische Gemeinschaft, die seiner nie vergessen wird. Das gleiche Versprechen gab auch Kultusvor- Zimmermaler Kohn empfiehlt sich zur Ausiübrunzvdn Malerarbeiten jeder Art II., Rotcnkreuzaasse 3 Tel. A 43-5-37 steher Dr. Ernst Feldsberg namens der Kultusgemeinde, die in Simon Kohn einen eifrigen Mitarbeiter verloren hat. Besonders schmerzbewegt war die- Klage des Vertreters des Schönlatern-Tempels. Herrn Kultusvorsteher Dr. Josef Löwy, der die Hoffnung ausspach. daß die segensreiche Arbeit des Verblichenen für den von ihm so geliebten Tempel von seinen Söhnen fortgesetzt wird. Ein gewaltiger Trauerzug, der sich teilweise schon im Hause des Heimgegangenen eingefunden hatte, wo Oberrabbiner Fürst einen ergreifenden Nachruf hielt, begleitete nun den Verewigten zu seiner letzten Ruhestätte, die alle Trauergäste mit dem Bewußtsein verließen, einen braven Menschen begraben zu haben. Dieses allgemeine Schmerzgefühl fand auch Ausdruck in den Trauergesängen, die Oberkantor M. M a t y a s mit dem Chor wirkungsvoll vortrug. — Der Verwairungsrai der Finna S c h e n k e r & Co. hat einen schweren Verlust erlitten. Am 26. v. M. ist nach kurzem Leiden sein Mitglied Herr Eduard Neuberg im 65. Lebensjahre verschieden. Mit ihm betrauert die Firma, in der er durch 45 Jahre rastlos tätig war, eine unersetzliche Stütze des Hauses. Herr Eduard Neuberg war seinen Angestellten ein wohlwollender Vorgesetzter, und so gestaltete sich denn auch sein Leichenbegängnis am 28. v. M. zu einer eindrucksvollen Manifestation der Dankbarkeit des Hauses für diesen gediegenen Menschen. Die große Zeremonienhalle am I. Tor konnte die gewaltige Trauergemeinde nicht fassen, die ergriffen den Gedenkreden lauschte, in denen die hervorragenden Qualitäten des Verblichenen charakterisiert wurden. Die Firma Schenker & Co. wird das Andenken dieses Mannes gewiß immer in Ehren halten. — Wie schon in unserer letzten Numnitr kurz berichtet ist am 23. v. M. ganz plötzlich der langjährige Amtsleiter und 2. Kantor des Floridsdorfer Gemeindetempels, Religionslehrer J. Eibenschütz, dahingeschieden. Sein Leichenbegängnis fand am nächsten Tage am Zentralfriedhof, IV. Tor. statt In Vertretung der Kultusgemeinde war Vizepräsident Dr. J. Ornstein mit dem Amtsdirektor Reg.-Rat G. Fuchsgelb und Amtsleiter W. Freistadt erschienen; sehr stark war die Vertretung der Beamtenschaft der Gemeinde, auch zahlreiche Kantoren waren gekommen, um ihrem Kollegen die letzte Ehre zu erweisen. Besonders zahlreich war natürlich die Floridsdorfer Gemeinde vertreten, in der der Verewigte seit mehr als 30 Jahren gewirkt hat. Wie ersprießlich sein Wirken auf alt den Gebieten, auf denen er sich betätigte, gewesen ist. schilderte mit herzlichen Worten Rabbiner Dr. M. Rosen mann. Er sprach von J. Eibenschütz als dem eifrigen Religionslehrer, dem pflichtbewußten Amtsleiter und dem echt jüdischen Chasen. In allen diesen Eigenschaften hat der Heim- Für Hochzeiten u. Vereine schöner Saal oder Klubräume mit Klavierbenützung zu vergeben. Restaurant Herlinger It, Taboratraße i» Gute Küche, billige Preise, große Auswahl in Mittag- und Abendmenll» gegangene bestens seinen Mann gestellt, die Ploridsdorfer Gemeinde wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Welche Beliebtheit der Heimgegangene genossen, kam auch in den Gedenkreden der verschiedenen Korporationen zum Ausdruck. Vizepräsident Dr. J. Ornstein namens der Kultusgemeinde. Bundesfürsorgerat A. Sobel (irr Vertretung des krankheitshalber verhinderten Obmannes G. Dukes) namens der Floridsdorfer Gemeinde. Amtsleiter Rosenteld namens der Gemeindebeamten und Oberkantor M. Matyas für die Gemeindekantoren widmeten dem Verblichenen herzliche Worte des Abschiedes und des Dankes. ' Trauerfeier. Für den kürzlich verstorbenen verdienstvollen Vizepräsidenten des Josefstädter Tempelvereines, Herrn Komm.-Rat E. Hacken, fand am vergangenen Sonntag, im Neudegger Tempel, eine sehr erhebende Trauerfeier statt, den namens der Kultusgemeinde Präsident Dr. D. F r i e d m a n n und Vizepräsident Dr. J. Onnstein. Vertreter der B. B.-Logen, der Gesamtvorstand des Tempelvereines mit dem Obmann Komm.-Rat S. Feldmann an der Spitze, sowie die Familie des Heimgegangenen beiwohnten. Rabbiner Dr. Bauer ließ nochmals das Bild des prächtigen Menschen und Juden Hacker erstehen, dessen Andenken der Tempelverein durch diese Trauerfeier würdig geehrt hat Der Jüdische Frauenverein Landstraße (Präsidentin Frau Schwarz-Hiller) veranstaltete am vergangenen Samstag im Fesisaal des Hotel Continental eine von einem distinguierten Publikum seht stark besuchte Wohltätigkeits-Akademie mit Tanz. U. a. sah man in Vortretung des Bethausvereines Untere Viaduktgasse Vorsteher Richard Pick und Rabbiner Dr. K. K u p f e r, in Vertretung des Bethausvereines Erdbergerstraße dessen Obmann. Kom.-Rat Adolf Unger. Geboten wurde eine recht gute Akademie, aus der wir insbesondere die Konzcrtsängerin Frau Dr. Emmy Häuser erwähnen, die namentlich mit dem ungemein schönen Vortrag jüdischer Lieder großen Beifall errang. Sehr gefiel auch Kammersänger Ernst Fischer, von Dr. Bach rieh begleitet, gut waren die temperamentvolle Soubrette Ilse S t e i n i t z und die nette Tänzerin Irma Herlitz. Die Konierence führte Emmy Wollner. Zu den Klängen der erstklassigen Jazzkapelle- „The Melody Players" (Leitung Hochfeld) unterhielt sich das zahlreiche Publikum noch sehr lange. Die rührigen Damen des Vorstandes des Vereines, in deren Namen Vizepräsidentin Frau Prof. Mahler die Festgäste begrüßte, dürfen zufrieden sein mit dem schönen Ergebnis dieses Abends. Der Wobltätigkeitsvereln der Zurawner feierte seinen langjährigen Kassier. Herrn A. Kawallen, am 24. d. M. durch Ernennung zum Ehrenmitglied. In einer außerordentlichen Vorstands-Sitzung würdigten in eindrucksvollen Reden der Ehrenpräsident Herr Rabbiner Dr. M. R o s e n m a n n und der Obmann Bernzweig die Verdienste des Gefeierten um den Verein. Hieran schloß sich eine gemütliche Unterhaltung, in deren Verlauf die allgemeinen Sympathien dem neuen Ehrenmitglied gegenüber zum Ausdruck kamen. — Der Verein der Zurawner veranstaltet am 24. Februar in den Räumen des Cafes „Altes Rathaus" eine Akademie mit anschließendem Tanz, deren Reinerträgnis für wohltätige Zwecke bestimmt ist. Humanitärer Vreln „Rasche Hilfe". II.. Joefinenin der Jüdischen Bühne. IL. Praterstraße 60. stattgeiundene Wohltätigkeitsvorstellung, nahm bei vollbesetztem H:ats einen glänzenden Verlauf. Artistischer Leiter. Haus einen glänzenden Verlauf. Artistischer Leiter. Cafetier Buchsbaum, begrüßte die Erschienenen; er würdigte in prägnanter Weise den Werdegang und die Leistungen des Vereines und fand mit seinen Ausführungen den ungeteilten Beifall aller Anwesenden. Das Reinerträgnis fließt zur Gänze dem Notfonds armer Witwen und Waisen zu. Der isr. Tempetvereln Mariahitf-Neubau veranstaltet am Sonntag, den 11. Februar 1934, um 'A8 Uhr abends, in seinem Gotteshause. VI.. Schmalzhofgasse 3. ein Liturgisches Konzert ausgeführt vom Wiener Jüdischen Gesangverein unter Mitwirkung des Herrn Oberkantoi's A. L e w i n. Karten ä S 5.— in der Tempelkanzlei von 11 bis 13 Uhi. Ein Wohltätigkeitsabend zu Gunsten des ehent. Chordirigenten D. Eibuschütz. findet am Sonntag, den 4. Februar, 8 Uhr abends, im MarmorsaaJ des Hotel National. IL. Taborstraße 18. statt. Folgende Kunstkräfte wirken in selbstloser Weise mit: Männerchor der Hasimrah. Paula Paulsen. Opernsängerin. Theo Salzmann, Cellovorträge. Oberkantor S. Kreutstein, kantorale Gesänge; Kantor J. Feuer: liturgische und jüdische Lieder: Kantor A. Blankenstein. Opern- Arien; S. Schwager, humoristische Vorlesungen. Am Klavier: Fräulein Betty Lewin. Konkurs. Beim unterfertigten Bethaus-Verein gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten Kantors zur Besetzung. Bewerber, die einen streng religiösen Lebenswandel führen müssen. Bai Kore und Bai Tokeoh sein müssen, haben ihre Gesuche bis spätestens 28. Februar beim gefertigten Vorstände einzubringen. Nur österreichische Bundesbürger werden berücksichtigt. Betb Hamidrasch Obel Abraham, IX., Qrünentorgasse 28.

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