Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1933
- Issue
- Heft 51 (22.12.1933)
- Date
- 1933-12-22
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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pIE WAHRHEIT Seite 7 Für Hochzeiten u. Vereine schöner Saal oder Klubräume mit Klavierbenützung zu vergeben. Restaurant Hetlinger II., Tafaorslrsxße ls Gute Küche, billige Preise, große Auswahl in Mittag- und Abendmenüa stein. Obmann G. Dukes, der Obmann der Talmud Thora Dr. M. Ticho, von der Jugendfürsorge Herr Sal. Weininger, die Präsidentin des Israelitischen : FrauenvereinesFloridsdorf Frau Babette Rosenmann mit den Vorstandsdamen. Rabbiner Dr. R o s_e n m a n n hielt eine tiefsinnige Predigt, die sehr erbaulich wirkte, wobei er zum Schlüsse die segensreiche Tätigkeit des Floridsdorfer Wohltätigkeitsvereines hervorhob, die es ermöglichte, daß heuer 44 Kinder entsprechend mit Kleidern beteilt wurden und daß der neu gegründete israelitische Wohltätigkeitsverein für Stadlau, Kagran und Hirschstetten auch schon 10 arme Kinder beteilen kannte. Die kantorale Funktion versah Herr Oberkantor S. Teig mit Knabenchor in ausgezeichneter Weise. Nach dem Gc ttesdienst fand im Saal des „Goldenen Engel" für die Jugend eine Jause statt, die mit Vorträgen der Kinder sehr amüsant verlief. Lebend sei auch die Feier im Ausspeisungsverein .,0 h e 1 Rachel" erwähnt, die von den eifrigen Herren und Damen des Vorstandes dieses Vereines mit Präsident I. Kessler und der Präsidentin des Damenkomitees Frau Henriette Fuchs an der Spitze in großzügiger Weise vorbereitet wurde. Oberkantor Postolow erfreute auch hier durch seinen Gesang die Besucher, denen ein reichliches Abendessen gegeben wurde. Rührend waren die innigen Dankesworte, die das Kind einer deutschen Emigrantenfamilie sprach. Der schönen Feier wohnte Kultusvorsteher Dr. E. Feldsberg bei. Anläßlich des 25jährigen Bestandes des Jubiläums-Frauen Vereines zur Bekleidung und Unterstützung armer alter Frauen hat seine Gründerin Frau Berta Weinwurm durch unermüdliches Einsammeln von Spenden diesem Verein die Möglichkeit gegeben, zweihundert arme Frauen mit warmen Kleidern, Wäsche. Schuhen, reichhaltigen Lebensmittelpäketen und Geld zu beteilen. Die Dankbarkeit dieser Armen waren ihr und den Damen des Vorstandes reicher Lohn für ihre Mühe. _ Gemeinde - €fironife Lemberg. Im Alter von 50 Jahren verstarb hier der jüdische Deputierte des polnischen Sejm und Präsident der Lemberger jüdischen Gemeinde Ignati Jäger. Er war eine der populärsten Gestalten des ostgalizischen Judentums. Als ein Vorkämpfer für die Unschuld des fälschlich wegen Ermordung des polnischen Staatspräsidenten Narütowicz. angeklagten Juden Steiger erwarb er sich große Verdienste um das polnische Judentum; er wurde sogar wegen angeblicher Begünstigung des „Verbrechers" Steiger angeklagt, aber freigesprochen. Die Lemberger jüdische Gemeinde widmet ihm ein. E h r e n g r ab. Paris. Bekanntlich hat der in Frankreich verstoroene berühmte jüdische Gelehrte und erfolgreiche Bekämpfer der indischen Pest und der Lepra Professor Hafikine, ein frommer Jude, sein Vermögen in der Höhe von einer halben Million Franken zugunsten der Erhaltung der Jeschiwoth hauptsächlich in Osteuropa hinterlassen. Die Verwaltung hatte laut Testament der Hilfsvereiu der Deutschen Juden inne. Nunmehr hat die franzöische Regierung die Sperrung der Hinterlassenschaft verfügt, so daß Unterstützungsgelder an die Jerchiwoth nicht mehr ausgezahlt werden können. Der Hilfsverein der Deutschen Juden und die polnischen Jeschiwoth haben das Pariser Büro des American Joint Distribution Committee bevollmächtigt, einen Prozeß gegen die französische Regierung auf Freigabe der Hinterlassenschaft anzustrengen. Zehn bedeutende aus Deutschland emigrierte jüdische Advokaten haben die : juristische Sachbearbeitung übernommen. Warschau. In dem Städtchen R a d z i m i n befindet sich der Friedhof der jüdischen Märtyrer, die bei dem Pogrom in der Warschauer Vorstadt Praga vor 150 Jahren getötet und auf Befehl der russischen Regierung zu Hunderten nach Radzimin gebracht und dort auf einem dem dortigen Gutsbesitzer gehörenden Territorium bestattet worden sind. Der jetzige Inhaber des Gutes hat nun das Territorium des Friedhofes zwecks Verkaufs parzelliert, die Gebeine der Märtyrer werden ausgegraben unddieSkelette liegen in H.aufen herum. Die Jüdische Gemeinde von Radzimin hat bei der zuständigen Behörde gegen oiese Schändung der Gebeine jüdischer Märtyrer Beschwerde erhoben, ihr wurde aber geantwortet, daß von Amts wegen nichts gegen diese Handlung des Gutsbesitzers unternommen werden könne, da er als r.igentümer des Bodens auch über die Gräber verfügen könne. Karloyac (Jugoslawien). Herrn Oberkantor David M e i s e 1, Karlovac. wurde von König Alexander I. der Kronen-Orden IV. Klasse verliehen. Oberkantor Meisel ist Präsident des Jugoslawischen Kantorenverbandes und ehrenamtlicher Chormeister des ersten und ältesten weltlichen Gesangvereines Jugoslawiens. Unter stürmischer Begeisterung des Publikums wurde diese allerhöchste Auszeichnung anläßlich des 75jährigen Jubiläumskonzertes, bei welchem 130 Sänger und Sängerinnen sowie das Vereinsorchester von 36 Mitgliedern mitwirkten, vom Vertreter des Banus feierlichst uberreicht._ Spezialhaus für «olle und Strickgarne Moritz Nagel Wien, Z. Bez., Taborstraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden Telephon A 45-8-69 Trauung. Sonntag, den 17. d. M., iand im Zeremoniensaal des Seitenstettentempels im allerengsten Familienkreise die Trauung des Fräuleins Edith Schwarzstein, Tochter des wegen seines eminenten Wohltätigkeitssinnes in weitesten Kreisen ruhmlichst bekannten Ehepaares Paul und Leopoldine Schwarzstein, mit Herrn Frit2 Fischer statt Wir gratulieren Eltern und Brautpaar auf das herzlichste. Wanderhelm der Agudas Jisroet — Tagesheim! Das Wanderheim der Agudas Jisroel. Wien XX., Nordwestbahustraße 77, das einzige jüdische Heim dieser Art in Wien, welches seit vielen Jahren mittellosen jüdischen. Durchwanderern für die Zeit ihres Aufenthaltes in Wien Obdach gewährt und welches sowohl von der israelitischen Kultusgemeinde, als auch von anderen jüdischen Organisationen fortlaufend in Anspruch genommen wird, wurde dieser Tage in ein Tagesheim umgewandelt. In Zukunft werden die Insassen des Wanderheimes auch tagsüber in einem eigens hiefür tingerichteten Raum sich aufhalten können und sie werden jeden Morgen und Abend ein kleines Mahl verabreicht bekommen. Diese Umgestaltung der Agudas Jisroel bedeutet in diesen schwierigen Zeiten gewiß eint gewaltige soziale Leistung. Die Leitung des Wanderheimes erbittet sich die tatkräftige Unterstützung dei breitesten jüdischen Oeffentlichkeit für ihre schöne neue Einrichtung, die der Linderung des Elends notteidendei Brüder dient Aufnahmen in das Wanderheim erfolgen täglich in den Bürostunden im Generalsekretariat dei Agudas Jisroel, Wien II.. Leopoldsgasse 16. Siium Hateuro im Betbaus Talmud-Thora-Vereln, IL, Malzgasse 16. Am Sonntag, den 10. d. M., veranstaltete die rührige Vereinsleitung zu Ehren ihres geschätzten Herrn Rabbiners Hermann Schenk einen feierlichen Sijum Hateuro. Bei der durch Herrn Rabbiner Schenk mit einem Vortrag aus der Mischnah und Raschi erfolgten Eröffnung im Gotteshause war dasselbe bis zum letzten Plätzchen gefüllt. Als Beweis für das große Ansehen, dessen sich Herr Rabbiner Schenk in allen Kreisen des religiösen Judentums erfreut, erschienen zu dieser Feier neben Herrn Rabbiner B a b a d noch mehrere hervorragende geistige Führer des Wiener Judentums. Ferner waren anwesend: Obmajin Moritz Felsenburg, das Vorstandsmitglied der Adass Jisroel Herr Richter, der Obmann des Vereines jüdischer Kleingewerbetreibender Herr S t a p p 1 e r, Herr Amtsleiter F1 e s c h u. v. a. Nach der Feier im Gotteshause war Herr Rabbiner Schenk im festlich geschmückten Saale des Vereines Gegenstand herzlichster Ovationen. Herr Obmann Leopold Hirsch eröffnete die Feier und Obmannstellvertreter Herr Samuel Wachsberger begrüßte alle Erschienenen auf das herzlichste und richtete Worte innigsten Dankes an Herrn Rabbiner Schenk, der in hingebungsvoller Weise seine Würde zum Wohle dieses Vereines bekleidet. Mit dem Wunsche» es möge diesem Vereine, an dessen Spitze der verdienstyolle Obmann Herr, Leopold^jjirsch .steht, noch lange Zimmermaler Hohn empfiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art II., Rot«nkreuzgasae 3 Tel. A 45-3-37 gegönnt sein, die von hohem Wissen getragenen Predigten, Vorträge und Belehrungen des Herrn Rabbiner Schenk genießen zu können, schloß der Obmannstellvertreter seine Ausführungen. Herr Rabbiner Schenk dankte in geistreicher Weise, die auf alle Anwesenden den tiefsten Eindruck hervorrief, für die ihm zuteil gewordenen Ehrungen. Angesichts der ihm bekundeten Liebe und Verehrung versicherte er, sein Wissen und seine volle Tatkraft auch weiterhin in den Dienst des Vereines stellen zu wollen. Es hielten sodann die Herren Rabbiner Babad, Flesch, Weiß, Dr. J. Pollak, Benedikt, Rosen, Blech und Tauber Ansprachen, die wahre Meisterwerke jüdischen Wissens waren. In Vertretung des Beth Hamidrasch Schiffschull sprach Herr Fürsorgerat Isidor Frommer. Im Namen des Talmud-Thora-Vereines begrüßte das Vorstandsmitglied Herr S. P i c k die Festversammlung und leitete zugleich eine Versteigerung des Mesumen Benschen ein. Nach regster Teilnahme an derselben wurde das Mesumen Benschen von dem verdienstvollen Mitglied des Vorstandes Herrn Joachim Deutsch erstanden, der es in anerkennenswerter Weise Herrn Rabbiner Schenk verehrte. Nach den trefflichen gesanglichen Darbietungen der Herren Kantoren Rabinowitsch und Roth schloß bei angeregtester Stimmung in vorgerückter Nachtstunde die würdige Feier. Der Sparverein „Heine" (Sitz im Cafe „Kaiser Josef", II., Heinestraße 25) spendet für die Winterhilfe des Tempelvereines Aeschel Awrohom S 30.—. was auf diesem Wege herzlichst dankend bestätigt wird. Der iüd. Frauenwobltätigkeits-Verein „Breitensee" veranstaltet Samstag, den 13. Jänner 1934. 8 Uhr abends, in den Prachtsälen des Nied.-Oest. Gewerbevereines, I., Eschenbachgasse 11, einen Tanzabend mit Akademie unter Mitwirkung erstklassiger Kunstkräfte. Künstlerische Leitung Otto P r e s s e r. Entree S 2.50. Jüd. Amsesteiltenverband „Emunah". I.. Salzgries Nr. 14. Samstag, den 23. d. M.. 8 Uhr abends. Vortrag des Herrn Dr. Julius Mannheim: „Der Angestellte in der österreichischen Gesetzgebung". Eintritt frei. Gäste willkommen. Aus atterWett Amsterdam. Kön igin Wi 1 he 1 mine von Holland hat den berühmten holländischen Staatsmann und Vertreter Hollands beim Völkerbund. Professor Doktor E. Moresco, den ehemaligen Vizepräsidenten des Staatsrates von Holländisch-Ostindien, zum Kommandeur des Ordens Oranien-Nassau ernannt. Professor Moresco ist Jude. Brüssel. Unter Beteiligung hervorragender Persönlichkeiten der belgischen Gesellschaft und der belgischen Militärkreise wurde in Brüssel ein Komitee zur Errichtung eines Denkmals für den vor zwei Jahren verstorbenen jüdischen General der belgischen Armee, Bernheim, gebildet. Der König von Belgien hat dem Denkmalfonds einen größeren Betrag aus seiner Privatschatulle überwiesen. London. Hier ist Oberst Sir Frederic Lewis Nathan, der Ehrenkommandant der jüdischen Jugendbrigade, im Alter von 72 Jahren gestorben^ Er war ein Bruder des ehemaligen Gouverneurs von Queensland Sir Matthew Nathan, des ersten Juden, der zum Kolonialgouverneur ernannt wurde. Während des Krieges hat Sir Frederic bei der Admiralität und im Kriegsamt Dienst getan. .Von 1925 bis 1927 war er Präsident der Institution oi Chemistry. 1906 war er in den Ritterstand erhoben worden. Paris. Im Alter von 80 Jahren verstarb in Paris der bekannte Nationalökonom Rafael Georges Levy, Mitglied der französischen Akademie der geistigen und politischen Wissenschaften. Viele Jahre war er Professor an der Schule für politische Wissenschaften. Rom. In der Liste der vom Regierungschef Benito Mussolini neuernannten 15 Senatoren findet sich auch der Name von Isaiah L e v i, einem prominenten jüdischen Industriellen in Turin. Isaiah Levi ist der erste Jude, der unter dem faschistischen Regime in den italienischen Senat berufen worden ist. Moskau. Im Alter von 60 Jahren verstarb in Moskau Liev Kliatschko. einst als der „König der Reporter" über die Grenzen Rußlands hinaus bekannt. 30 Jahre lang, bis zum Ausbruch der bolschewistischen Revolution, war er führend in der russischen Lokal-Journalistik; seine Enthüllungen in der von Prof. Miljukow geleiteten „Rjetsch" hatten häufig Kabinettsstürze zur Folge. 20 Jahre lang beobachtete die zaristische Geheimpolizei jeden seiner Schritte, ohne ihn in seiner Arbeit empfindlich stören zu können. Versuche, ihn als Juden aus Petersburg auszuweisen, scheiterten angesichts seiner Verbindungen in der höheren Gesellschaft. Nach der Revolution veröffentlichte er zwei Bände Erinnerungen „Hinter den Kulissen des zarischen Regimes". in denen er die Wege der zarischen Politik aufdeckte und darlegte, wie systematische Judenverfolgungen in der Richtung dieser Politik lagen. Liev Kliatschko starb nach längerem Siechtum in Not. Breslau. Die Hebräische Universität Jerusalem hat den Breslauer Universitätsprofessor Dr. K»ebner auf den Lehrstuhl für neuere Geschichte, berufen. Prof. Dr. Koebner hat diesen Ruf angenommen. - Richard Koebner wurde in Breslau geboren: 1920 habilitierte er sich an der schlesischen Priedrich-Wilhelm-Universität in Breslau als Privatdozent für mittlere md neuere Geschichte und wurde 1924 zum außerordentlichen Professor ernannt. 1933 wurde er auf Grund des Gesetzes zur Wiederherstellung; des Berufsbeamtentums verabschiedet. Auf dem Gebiet jüdischer Geschichte hat Prof. Koebner bisher nicht gearbeitet und auch sonst für jüdische Fragen kein Interesse gezeigt. Prag. Der hervorragende Sanskritforscher Moritz W i n t e r n i t z. Ordinarius der Indologie und Ethnologie an der Deutschen Universität Prag, feiert am 23. Dezember seinen 70. Geburtstag. Er wurde 1863 in Horn (Oesterreich) geboren, wurde 1891 Lehrer der deutschen Sprache in Oxford. 1895 Bibliothekar am India Institute daselbst, habilitierte sich 1899 an der Deutschen Universität in Prag und wurde dort 1911 zum ordentlichen Professor ernannt. Er verfaßte bedeutende Werke über indische Literatur. Religion und Kunst, u. a. das dreibändige Standardwerk „Geschichte der indischen Literatur", sowie einen Katalog der Sanskritwerke. 1922/23 hielt er Vorträge an der indischen Universität in Santiniketan. Er ist Ehrenmitglied der Royal Asiatic Society, Bombay Branch. der American Oriental Society u. a. m. New York. Im Zuge der vom Präsidenten Roosev e 11 eingeleiteten Politik. Menschen aus den übervölkerten Großstädten auf das flache Land zu ver- Dflanzen. macht sich auch unter den amerikanischen Juden eine starke Bewegung unter dem Motto „Zurück zum Land!" geltend. Wie der Vorsitzende des jüdischen Komitees rür landwirtschaftliche Siedlung Baginio Brown mitteilt, werden schon in den nächsten Tagen 200 New Yorker jüdische Familien' in New Jersey auf dem Lande angesiedelt werden. Jede Familie zahlt 500 Dollar an das Komitee und erhält dafür ein Bauernhaus samt Land und die notwendigen landwirtschaftlichen Geräte. Weitere Siedlergruppen sind in Bildung begriffen. Reval. In der estländischen Universität zu Dorpat wurde ein Lehrstuhl für jüdische Wissenschaften offiziell proklamiert. Die Vorlesungen beginnen mit kommendem Semester. JÜDISCHE KUNSTSTELLE IL, Aspernbrückengasse 2. R 48-2-91.__Büro: 9—^7. Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten für nachstehende Theater zur Verfügung: Staatstheater, Kammerspiele, Komödie, Scala. Stadttheater, Der liebe Augustin, Theater der Komiker, Jüdisches Theater. Jüdische Kleinkunstbühne „Chad-Gadjo". Konzerte: 26. Dezember: Dela Lipinskaya, Gr. M. S. 28. Dezember: Lotte Lehmann. Gr. M. S. 12. Jänner: Arthur Schnabel, Gr. K. S. Silvesterveranstaltung im sroßen Konzerthaussaal. flmtßdfe Verfautdarungen der Jsraefitisdjen TCuftusgeme'mbe Weif Predigten und Schrifterklärungen In den Gemeindeand Bezirks-Synagogen. Freitag, den 22. Dezember, werden bei den um 3 Uhr 50 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirks-Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: 2. Bez.. Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes). 3. Bez.. Untere Viaduktgasse 21 (Rabb. Dr. K. Kupfer). <>. Bez.. Miillnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). 19. Bez.. Dnlliuergassc 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter).