Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1933
- Issue
- Heft 50 (15.12.1933)
- Date
- 1933-12-15
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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fflE WAHRHEIT Seite 7 Spezialhaus für Wolle und Strickgarne Moritz Nagel Wien, 2- Beas-, Taborstraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden Telephon A 45-8-69 1ig gedanklich-phantastische „Fabeiden' heraus; e.ngrofc entworfenes, um faustische Probleme ringendes dramatisches Mysterium wird am 16. Dezember von der Wiener TheataK ta einer Leseaufführung dargeboten. Noch manches Werk dürfen wir von ihrem jung gebliebenen, unerschöpften Wesen erwarten. Ernst Lissauer. Josef Kohn — ein Achtziger. So oit wird das Wort zu Unrecht gebracht, das bei höheren Geburtstagen eines verdienten Mannes angewendet wird: „Ihnen, verehrter Herr Jubilar, glaubt man die x Jahre, die Sie heute erleben, wahrlich nicht! Am vergangenen Sonntag aber hat es aut den Lippen unzahliger Menschen geschwebt, obwohl der Mann den zu feiern sie alle gekommen waren, schon 80 Jahre alt ist. Aber wenn man an diesem Tage den Jubilar Josef Kohn in seiner ganzen Rüstigkeit und Frische vor der Bundesladc stehen sah. wo die Spitzen unserer Gemeinde auf ihii zutraten, um ihm Dank zu sagen für das Hervorragende, das' er in jahrzehntelanger Arbeit geleistet -dann glaubte man wirklich nicht, zum 80. Geburtstag dieses prächtigen Menschen gekommen-zu sein. Man hau Ihn körperlich für bedeutend jünger, und wenn man seine Wirksamkeit betrachtet, dann weiß man. daß auch der echt jüdische Geist, der ihn bei all seinen Arbeiten leitet. Hing geblieben ist. Und diese Arbeit war und ist eine ''ewaltige. Nach Jähren ersprießlicher Tätigkeit im öffentlichen Leben wandte er, der aus einer kleinen jüdischen Gemeinde Mährens gekommen war, sich wieder dem jüdischen Hause zu und bestellte dieses jüdische Haus zuerst bei den Kindern. Er war es. der in Wien die erste Bibelschule errichtetejür die damals die Vorbedingungen so sehr fehlten, daß er selbst zuerst den Unterricht vornehmen mußte, um den Lehrern zu zeigen, wie dieser gehandhabt werden sollte. Seine Liebe zu den Kindern blieb ihm auch bei seiner weiteren jüdischen Wirksamkeit richtunggebend; unter den vielen Hilfswerken, bei denen er, der grundgütige Mensch, mit Herz and Hand mitarbeitete, bevorzugte er vor allem jene jüdischen Institutionen, die die Not der jüdischen Jugend im. lindern trachtete. Bestbekannt ist seine Leitung des Brigittenauer Tempels, den er mit kluger Umsicht und in traditionell jüdischem Sinne durch alle Schwierigkeiten unserer Tage steuert. Er ist da ein ausgezeichneter Führer, zu dem alle seine Vorstandskollegen und Mitglieder und darüber hinaus ein unendlich großer Kreis von Anhängern und Freunden mit Bewunderung aufblicken. Und so war denn auch das Fest, das ihm vergangenen Sonntag nachmittags .im festlich geschmückten Srigittenauer Tempel bereitet wurde, nicht nur ein Fest der Brigittenauer Judenschaft, sondern der ganzen Wiener jüdischen Gemeinde. Dies manifestierte sich auch in -dem überwältigenden Besuch, denn in dem Gotteshaus, das bis auf das letzte Plätzchen gefüllt war. war vom Präsidium der Gemeinde und den Oberrabbinern, sowie mehreren anderen Rabbinern bis zu den Vertretern kleiner und kleinster Vereine jeder gekommen, der auch nur einmal mit Josef Kohn in jüdischen Kontakt getreten war und von diesem Moment an gewiß ihn schätzte und liebte. Die Feier selbst hinterließ einen ausgezeichneten Eindruck. Trotzdem es sicherlich viele drängte, Josef Kohn gerade an dieser Stätte Glück zu wünschen, beschränkte man sich auf die Ansprachen der hauptsächlich zuständigen Persönlichkeiten, die dem Jubilar wenige markante, dafür aber um so eindrucksvollere Worte der Anerkennung sagten und jene Wünsche verdolmetschten, die die ganze Festgemeinde beseelten. Nachdem schon Obmannstellvertreter Fritz B e c k in seiner herzlichen Begrüßungsansprache und Rabbiner Dr. B. Murmelstein in seiner ausgezeichneten Festrede mit Worten höchsten Lobes geschildert hatten, was Josef Kohn, der feierlich eingeholt worden war, der Brigittenauer Judenschaft und ihrem Tempel bedeutet, gratulierten ihm der Präsident der Gemeinde Dr. D. F r i e dnann, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang, der Obmann der Organisation der Wiener Tempelvereine Dr. Leo Landau, der Obmann der Bezirkssektion XX Herr Nimhäuser und für seine Freunde Dr. Heinrich ^ch reib er. Die Attraktion des schönen Festgottesaienstes bestand in der Mitwirkung des bekannten Brunner Oberkantors I. Mann, dessen hervorragende sangeskunst bei dieser Gelegenheit wieder sehr bewundert wurde, namentlich in dem ausgezeichneten „Hasch- Kiwenu' des Maariwgebetes. Eine glänzende Unterstutzung fand der prächtig disponierte Sänger durch den sehr gut klingenden verstärkten Chor, der unter der gediegenen Leitung des Herrn Kurt Fuchsgelb stand. So war dieses Fest würdig des Mannes, dem zu Ehren es veranstaltet wurde und der an seinem Jubelte Gegenstand berechtigter herzlichster Ovationen und Gratulationen war. Starken Anteil nahm an diesem Freuaentage die „Union österreichischer Juden" aie nerrn Josef Koh.n seit Jahrzehnten zu ihren eirngsten prominenten Mitgliedern zählt. Die „Union" aie nerrn Kohn auch deputativ beglückwünschte, war vpUlet!L *r lelb^ durch eine sehr ^oße Abordnung vertreten. Auch der Brigittenauer jüdische CJLIJSIUSBAJD KUB- TO© BABEAÜTSTAMT WLEEL Lx- CLUS I US GASSE NR. 12 an jler Friedenf brücke Releeen * . . A Original RüSSlSdlCS Dampfbad mit -ä^- Buschenbehandlung gegen Rheuma etc. ~_Gegen Vorweisung dieses Inserates S 1.30 Wien I., Seltenstettengasse 2, Tel. C 28-1-28 XL, Zentralfriedhof, Uta km I. {ff, Tel. U18-0-85 Frauen verein, dessen tatkräftiger Förderer der Jubilar ist, gratulierte ihm durch eine von Präsidentin Olga Friedmann geführte Abordnung aufs innigste. Mögen dem edlen Manne noch viele Jahre ungetrübter Gesundheit gegönnt sein und er dadurch die Möglichkeit haben, nach wie vor für die jüdische Gemeinschaft so ersprießlich wie bisher zu wirken. h. „Hanigun". Am 7. ds. M. fand im Großen Konzerthaussaale das zweite Konzert der bereits berühmt gewordenen 30 jüdischen Sänger statt Diese jüngste Künstlerschar bekräftigte mit ihren hervorragenden Leistungen an diesem Abend neuerlich den sensationellen Erfolg des ersten Konzertes unter der ausgezeichneten Leitung ihres Dirigenten Ch. W i n a w e r. Das Programm brachte wieder im ersten Teil synagogale Gesänge und im zweiten Teil jüdische Volkslieder. Alle Piecen wurden glänzend durchgeführt und wurden von dem diesmal erfreulicherweise zahlreicher erschienenen Publikum mit donnerndem Beifall aufgenommen. Schon die erste Nummer, Sulzers „En komaucho" von Leo Kopf für Männerchor bearbeitet brachte dem Solisten Leo M a g i d o, der seine schöne Stimme und seine Gesangskultur glänzen ließ, einen wohlverdienten Spezialerfolg. Auch die anderen Solisten, E. Gottheit, J. Henin, H. Händel, H. Eisenstädt und Armin Pollak, wurden für ihre ausgezeichneten Leistungen stürmisch akklamiert. — Die Gesamtleistung zeichnete sich wieder durch Präzision, dynamische Effekte und herrlichen Stimmklang aus. Ein Novum bildete das wie pizzicato klingende sforzando zu Beginn des Brummchores, womit herrliche Wirkung erzielt wird. All dies ist das große Verdienst des ausgezeichneten impulsiven Dirigenten Winawers. Er holt aus dem Ensemble heraus, was herauszuholen ist. Er reißt Chor und Publikum mit und führt die Künstler zu glänzendem Erfolg. Da die ausgezeichneten Sänger nach ihren beiden großen Konzerterfolgen noch bei anderen Gelegenheiten in Wien, wo sie in verschiedenen Bethäusern Gelegenheit zur Gewinnung von wichtigen Erfahrungen auf dem Gebiete des Synagogengesatiges hatten, zu hören waren, werden wir auf ihren Wiener Besuch nochmals zurückkommen. I. L. Zimmermaler Kohn empfiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art II., Rotenkreuzgane 3 Tel. A 43-5-37 Jüdische Siedlungen in Österreich Zu diesem Thema wurden in der letzten Zeit von Herrn Nathan Po Hak mehrfach Vorträge in der „Union" gehalten. Soweit ich aus der in diesen Blättern erfolgten auszugsweisen Wiedergabe dieser Vorträge ersehen konnte, stellt sich der Referent die Stadtrandsiedlung Leopoldau als Muster vor, vergißt jedoch, daß dort jeder Siedler 2500 Quadratmeter Boden zur Verfügung hat, und soll das Getreideland durch gemeinsamen Traktor bearbeitet werden, was natürlich bequem für den Siedler ist, jedoch die Arbeitsfreude der Siedler keineswegs fördert. Abgesehen davon, daß bei jüdischen Siedlern mit Rücksicht auf die geringen vorhandenen Mittel an 2500 Quadratmeter auch nicht annähernd gedacht werden kann, will auch der jüdische Siedlungsertrag nur Zubußen zu dem außerhalb gewonnenen Arbeitsverdienst durch intensive gärtnerische Bewirtschaftung schaffen. Nach meinen Erfahrungen ist es möglich, auf einem kleinen Raum durch Pflanzung von Farmobst bedeutende Erträge zu gewinnen. Meiner Meinung nach würde es genügen, eine 3—Sköpfige Familie mit 600 Quadratmeter zu beteilen, davon 200 Quadratmeter Obstgarten, bepflanzt "mit 100 senkrechten Kordons sowie Stachelbeer- und Johannisbeersträuchern, 200 Quadratmeter Gemüseland für Gemüseanbau, bestehend aus Spinat Karotten, Kohl, Erbsen usw. und Küchenkräutern, 100 Quadratmeter für Geflügelzucht und restliche 100 Quadratmeter für Holzhaus und Hof. Es darf auch nicht vergessen werden, daß die Gemeinde Wien bei der Errichtung der Stadtrandsiedlung Leopoldau eine sehr strenge Auswahl getroffen hat, und die Ausgewählten aus einer sehr großen Zahl Bewerber sind. Selbstverständlich wird man auch darauf Gewicht gelegt haben, solche Menschen zu nehmen, die bereits auf diesem Gebiet eine gewisse Erfahrung haben, was ia uns von vornherein mangelt, denn meiner Erfahrung nach gibt es in ganz Wien kaum 20 jüdische Siedler, die zerstreut in verschiedenen Siedlungen, Schrebergärten usw. wohnen. Es ist auch festzustellen, daß es viele geben wird, die sich unter einem Siedlungshaus einfach ein Weekendhaus vorstellen. Man könnte natürlich in einer Siedlung auch diesen Ansprüchen gerecht werden, indem man ihnen eine kleinere Parzelle von etwa 200 Quadratmetern gäbe, wo sie eine Hütte für Weekendaufenthalt haben könnten. Der, Referent begeht meines Erachtens einen Fehler, wenn er glaubt, daß erst das Geld aufzubringen ist, um den Siedlern Grund und Haus wie die Gemeinde Wien zur Verfügung zu stellen. Es ist für die Ansiedler nicht gut, wenn ihnen alles ohne Arbeit in den Schoß fällt, denn ein großer Teil der in Leopoldau Siedelnden, wie überhaupt der Wiener Siedler, hat Erfahrungen und Für Hochzeiten u. Vereine schöner Saal oder Klubräume mit Klavierbenützung zu vergeben. Restaurant Herlinger KL, TaboistaBe ta Gute Küche, billige Preise, große Auswahl in Mittag- und AbendmanO* die Liebe zur Scholle erst durch die Verbundenheit mit dem Boden erworben, und da hier diese Voraussetzungen fehlen, so müßten die Reflektanten erst zu Siedlern erzogen werden. Daher meine ich, daß es die-, erste Voraussetzung wäre, die zukünftigen Siedler anzusiedeln, um sie für diese Aufgabe zu schulen und zu sehen, inwieweit ihnen eigene 'Mittel zur Verfügung stehen. Denn wenn sie mit eigenen Mitteln interessiert sind, werden sie selbstverständlich ganz anders an die. Sache herangehen. Es ist auch möglich, mit geringen Mitteln eine Siedlungsmöglichkeit zu schaffen, denn es gibt noch immer Stadtrandgegenden, wo für einen Schilling, bzw. etwas darüber der Quadratmeter Boden zu haben ist. Wenn man nun rechnet, daß 500 bis 600 Quadratmeter Boden S 600.—, Häuschen und Umzäunung S 2000.— kosten, so kommen wir zu einer Summe, die vielleicht zum Teil von den Siedlern selbst aufgebracht werden kann, bzw. von einer zu schaffenden Gesellschaft die aus jüdischen öffentlichen Mitteln gespeist wird und durch Hypotheken auf den Boden gesichert werden könnte. Mit Worten baut man kein Haus, schreiten wir zur Tat und mögen sich diejenigen bei der „U n i o n" melden, die siedeln wollen. Bei genügender Anzahl von Meldungen könnte sodann die erste jüdische Siedlungsgenossenschaft erstehen. Ein jüdischer Siedler. * Hierzu erhalten wir von dem Anreger zur Schaffung jüdischer Siedlungen in Oesterreich folgende Mitteilungen: Ich habe in den letzten Wochen aus allen jüdischen Gesellschaftskreisen — auch aus begüterten — vielfache Zustimmungserklärungen, Anfragen und Anregungen erhalten, die ich durch das behördliche Versammlungsverbot bis Mitte Jänner nicht in Form einer Aussprache mit den Interessenten erledigen kann. Dagegen glaube ich im Sinne meiner Ausführungen bei meinem letzten Vortrage in der Bezirksorganisation Leopoldstadt der „Union", die von mir in Aussicht gestellte Exkursion in die Siedlung Leopoldau veranstalten zu können, für die sich eine Anzahl von Teilnehmern bereits gemeldet haben. Bei dieser Exkursion werde ich Gelegenheit haben, alle gewünschten Aufklärungen zu geben und insbesondere durch Zutritt in eine Siedlung praktischen Anschauungsunterricht den Teilnehmern zu vermitteln. Deshalb möchte ich auf die obigen Ausführunsen des Siedlers hier nicht näher eingehen und setze die erste Exkursion für Montag, den 25. Dezember, (erster Weibnacbtstag) an. Zusammenkunft im Cafe „Goldener Engel", Floridsdorf, Am Spitz 3, um 2 Uhr nachmittags. Straßenbahnstrecke 31, Fahrkarte zur Weiterbenützung aufbewahren. Eventuelle Vormerkungen Telephon B-23-6-55. Nathan Pollak. Eröffnung einer Ausspeisung im Prater Dank einer besonderen, namhaften Spende, die sich von den sonst leider geringfügigen Beiträgen für die Notstandsaktion in erfreulicher Weise abhebt, ist es möglich geworden, schon mit 3. Dezember 1. J. im Lokale II., Seb.-Kneipp-Gasse 11—13, eine Ausspeisung zu eröffnen. Damit ist zumindest für einen Teil der ärmsten jüdischen Bevölkerung in diesem Elendviertel die wohltuende Möglichkeit geschaffen worden, während der strengen Wintermonate ausgiebiges Mittagessen mit Brot zu erhalten. Zum größten Teil wird das Essen von Familien abgeholt während alleinstehende Personen die Mahlzeiten im Ausspeisungslokal selbst einnehmen. Unter Mitwirkung der Bezirksfürsorgekommission Prater wird in demselben Lokal in den nächsten Tagen eine Tee- und Wärmestube errichtet werden, wodurch ebenfalls ein langgehegter Wunsch auf Ausgestaltung der Befürsorgung der notleidenden jüdischen Bevölkerung in Erfüllung geht Frau Regierungsrat Lenk, als Mitglied der Bezirksfürsorgekommission, arbeitet mit den Herren und Damen der Kommission umsichtig im Dienste der Notleidenden des Praters. Von den weiteren Spenden-Eingängen für unsere Notstandsaktion hängt es nunmehr ab, wann die Ausspeisung im Rahmen der Winterhilfsaktion der israelitischen Kultusgemeinde in den anderen in Aussicht genommenen Ausspeiselokalen eingeleitet werden kann. Es ergeht daher bei dieser Gelegenheit der neuerliche Appell an diejenigen Personen, die vor Kälte und Not geschützt sind, zur baldigsten Inangriffnahme aller Hilfsaktionen (Ausspeisungen, Lebensmittel- und Kohlenaktion) durch reichliche Spenden beizutragen. Spenden werden erbeten an die Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, Postsparkassenkonto B. 29.659 (Telephon U-25-5-85 Serie). Eine Tempelpredigt In hebräischer Sprache. Anläßlich des Chanuka-Festes hält Rabbiner Prof. Doktor B. Murmelstein im Klucky-Tempel, XX.. an diesem Freitag, >»5 Uhr abends, die Festpredigt in hebräischer Sprache. Samstag, den 16. d. AI. (Sabbath Cbanukkab), findet im Kleinen Tempel, IL, Tempelgasse 3, eine Chanukkah-Predigt des Rabbinatskandidaten Dr. Herman Sc Ii ächter statt. Beginn des Gottesdienstes pünktlich S Uhr früh.