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Die Wahrheit · 1933-10-11 · Heft 41 (11.10.1933) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1933
Issue
Heft 41 (11.10.1933)
Date
1933-10-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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DIE WAHRHEIT Seite T Olücksmann scheint. Und man kann sich wohl denken, daß viele Menschen, durchaus nicht nur in dramatischen Nöten, bei ihm Hilfe und Trost gesucht und gefunden haben. m Das Deutsche Volkstheater feierte den 70. Geburtstag Glücksmanns, der zugleich sein fünfzigjähriges Jubiläum als Schriftsteller beging, durch eine überaus gelungene künstlerische Morgenfeier. Viele Künstler von hohem Rang hatten sich zur Verfügung gestellt. Bei der eigentlichen Feier sprach als erster Direktor Jahn. Bürgermeister Seitz kündigte dien Antrag an. den Jubilar zum Bürger von Wien zu ernennen, der Volkstheaterverein hat ihn zum Ehrenmitglied gewählt, Ccncordia. Bühnenverein, der Bund der Bühnenvorstände in Oesterreich, das Gesamtpersonal des Vclkstheateirs. von dem viele auf der Bühne versammelt waren, entboten ihre Glückwünsche. Glücksmanns Büste, vom Vclkstheaterverein gestiftet, vom Bildhauer Koni geschaffen, wurde enthüllt und wird in der Ehrengalerie des Theaters aufgestellt werden. Dieser kurze Bericht zeigt, welch zahlreiche Vorsammlung sich aui der Bühne befand: eine herzlich teilnehmende Menge. Freunde und Verehrer Glücksmanns, füllte das Haus. Man hatte den Eindruck, daß Glücksmann um jenen Goldschmied weiß, der die zauberkräftigen Ringe verfertigt, die .vor Gott und Menschen angenehm machen . Manches treffliche Wort ward formuliert. Präsident Lippschütz hob hervor, daß Glücksmann es auch ohne Ellbogen weit gebracht habe, und er nannte ihn einen Spezialisten des Altruismus". Einem liebenswerten Menschen, der auch ein guter Jude ist. ward von vielen, die zum Teil Ranz verschiedenen Lagern angehören, liebevoll gedankt. Scäche Stunde entschädigt, wie Glückstnann aussprach, für viele Bitternis dieser Zeit. Und nicht nur ihn. _ Ernst Lissauer. Qemeindednonifc. Die Jugend-Union hat ihre Tätigkeit in der neuen Saison aufgenommen. Zur Eröffnung wurde ein geselliger Abend am 7. d. M. im Goldsaal des Cafe Silier geboten, der überaus gut besucht war und in bester Stimmung verlief. Das zahlreiche Publikum unterhielt sich vorzüglich bei der gelungenen Akademie, die von Obmann Oskar Hirschfeld mit einer Eröffnungsansprache eingeleitet wurde. Zwei jugendliche Talente, die schon oft Beweise ihrer entwicklungsfähigen Kunst geboten haben, gefielen auch diesmal ausnehmend gut: Karla Zinn er, die blendende junge Pianistin, und Walter Roth, ein kleiner Meister der Gesangeskunst, ernteten viel Beifall, der sich auch bei Mario Menczel, einem prächtigen Liedersänger, einstellte. Gut war auch der Komiker Eugen Hoff mann und glänzend wie immer bewährte sich Else Kaufmann. Der nächste gesellfge Abend findet am Samstag, den 28. Oktober, im Goldsaal des Cafe Silier statt. Todesfälle. Der Generalstabsarzt der alten österreichischen Armee, Regierungsrat Dr. Joachim S p e r b e r, der plötzlich einem Herzschlag erlegen ist, wurde am 30. v. M. unter starker Beteiligung akademischer Kreise mit militärischen Ehren bestattet. Abteilungen des Bundesheeres und des militärärztlichen Offizierskorps wohnten der Beerdigung bei. Oberrabbiner Dr. D.Feuchtwang hielt eine eindrucksvolle Trauerrede, worauf mehrere christliche Universitätsprofessoren dem Verstorbenen ehrende Nachrufe hielten. In der Vorkriegszeit war Dr. Sperber Direktor des Erzherzog Rainer-Spitals. An dieser Stelle ist.heute vor acht Tagen der Bericht über eine wunderschöne Feier gestanden, die die Zöglinge des Knabenwaisenhauses XIX., Probusgasse und des Mädchenwaisenhauses XIX., Ruthgasse dem geliebten Präsidenten des Waisenvereines, Herrn Richard Petschek, zu Ehren, veranstaltet haben. Keiner der Teilnehmer dieser erhebenden Feier konnte wohl ahnen, daß er acht Tage später dem Jubilar eine andere Ehrung erweisen werde müssen, nämlich die letzte. Das Schicksal hat es aber so gewollt, gerade an seinem 70. Geburtstage, dessen Vorfeier das erwähnte Fest im Knabenwaisenhause dargestellt hatte, schloß Richard Petschek die müden Augen. Und so kamen alle, die ihm am Festtage in seinem Hause — denn das Knabenwaisenhaus war „sein Haus" so wie das Mädchenwaisenhaus — die Hand freudig gedrückt hatten, am letzten Sonntag auf den Zentralfriedhof (1. Tor), um mit schmerzlichen Gefühlen Abschied für immer von diesem prächtigen Menschen zu nehmen, kamen so viele, daß die geräumige Zeremonienhalle nicht Platz für alle Trauergäste bieten konnte. Das Bild seiner edlen Persönlichkeit, das an dieser Stelle im Festberichte der vorigen Woche gezeichnet worden ist, erstand nun — statt in Festreden — in Trauer- und Abschiedsworten, die ihm in herzlicher Weise seine Freunde und Verehrer nachriefen. Nach Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang, der Wirken und Wesen des Heimgegangenen in inniger Weise schilderte, sprachen Kultuspräsident Dr. D. Friedmann, der in Begleitung des Vizepräsidenten Dr. J. 0 r n s t e i n und zahlreicher Kultusvorsteher erschienen war, ferner Komm.-Rat K. Klemperer für den Verband der B.-B.-Logen, deren Beteiligung eine besonders starke war. Dr. Felix Kohn für die B.-B.-Loge „Wien", ein Vertreter der B.-B.- Loge „Bohemia", Prag, und schließlich, selbst tief ergnften und alle ergreifend, der Vizepräsident des Waisenvereines Kultusvorsteher Dr. Paul Raumann, der °e.m Verewigten für seine hingebungsvolle Arbeit zum Wohle der Waisenkinder herzlichst dankte. Petscheks freunde, insbesondere die Vorstandsmitglieder des Waisenvereines, trugen den mit dem Ehrentuche der ynewra Kadischa bedeckten Sarg zur Familengruft, wo aer Heimgegangene nun an der Seite seiner vor Jahrestrist verstorbenen Gattin ruht. Die Waisenknaben sprachen rührend das Kaddischgebet. Die kantorale Funktion versah Oberkantor M. Matyas mit großem Chor in erhebender Weise. Ein Mann der Arbeit ist mitten in dieser Arbeit, der er sein Leben gewidmet, plötzlich dahingestreckt worden. Komm.-Rat A. Theumann erlag am I. Sukkothtage einem Herzschlag. Ein lebensbejahender Mensch wurde da unerwartet den Seinen entrissen, die gleich der gewaltig großen Schar seiner Freunde die grausame Fügung des Schicksals beklagen. Komm.-Rat A. Theumann kannte man überall, nicht nur als den umsichtigen Leiter des Selchwarengeschäftes, das er von seinem Vater übernommen und glänzend geführt, sondern auch als einen Mann, der für öffentliche Aufgaben und soziales Wirken stets viel Interesse hatte und bekundete. So bekleidete er denn auch neben den Ehrenstellen, die ihm sein Beruf und der Staat aufgetragen hatten, hervorragende Funktionen in der jüdischen Gemeinschaft, die den Heimgegangenen schätzte und ehrte. Er war viele Jahre lang Mitglied der Bezirkskommission II der Kultusgemeinde. Vorstandsmitglied des Vereines zur Bekleidung armer alter Männer und auch die „Union österreichischer Juden" verliert in ihm ein treues Mitglied ihrer Bezirksorganisation Ii- Sein Leichenbegängnis fand am Sonntag, den 8. d. M-, unter kolossaler Beteiligung statt Um seinen mit dem Ehrentuch der Chewra Kadischa bedeckten Sarg drängten sich in der Zeremonienhalle (I. Tor) alle, die dem Dahingeschiedenen nahe gestanden und nun seiner geachteten Familie ihre herzliche Anteilnahme bekundeten. Die Trauerrede hielt Oberrabbiner Dr. 1. Taglicht, der der schönen Eigenschaften des Verblichenen in ergreifender Weise gedachte. Nach ihm sprach, tief gerührt, der Obmannstellvertreter der Bezirkskommission H, Herr Gustav Planer, zugleich im Namen des Vereines zur Bekleidung armer alter Männer, sodann der Führer der Bezirksgruppe II des Bundes jüdischer Frontsoldaten, Hauptmann Alfred May. der dem toten Kameraden innige Abschiedsworte widmete und ein Vertreter des Ordens „Old Fellow". Unter den Trauergästen bemerkte man eine starke Abordnung der „Union" mit Vizepräsident Dr. J. Ticho, Prof. Dr. H. Stern, Reg.-Rat Dr. M. Lenk, Komm.-Rat. S. Planer und dem Obmann der Bezirksorganisation II, Dir. G. K o 1 m i n, an der Spitze. Auch die jüdischen Gastwirte waren stark vertreten, ebenso die Berufskollegen des Heimgegangenen, in deren Namen am offenen Grabe ein Vorstandsmitglied der Genossenschaft herzliche Worte sprach. Oberkantor G. Margulles hatte die kantoralen Funktionen inne, seine Trauergesänge und Mischeberachs zeugten von besonderer Herzlichkeit. Kammersänger Friedrich Schongibt zugunsten des ..Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" am Sonntag, den 15. Oktober, halb 12 Uhr vormittags, im Großen Musikvereinssaal ein Konzert unter Mitwirkung des Konzertorchesters. Dirigent Staatsopernkapellmeister Professor Hugo Reichenberger. Ein weltbekannter jüdischer Künstler stellt sich selbstlos einer jüdischen Sache zur Verfügung. Die Bundesführung darf daher als sfcftef annehmen, daß die Wiener Judenschaft das Konzert stark besuchen wird, Junge, intelligente, seriöse Witwe wünscht in gutem Hause bei einem Kind von 3 Jahren aufwärts unter bescheidenen Ansprächen Stelle. Nähere Auskunft bei F. SCHMETSCHEK, /., Dominikanerbastei 6, Telephon R 25-407 fapezlerennelster ZEBKOW1TZ SPEZIALIST In Tapetenarbelten Werlutätte für moderne Möbtl. — Übernahme aller Reparaturen. 1., Neutorgasse 18 Telephon U 23-8-28 Werkstätte: I., Seitenstettengasse 2 Telephon U 22-7-81 da dasselbe nicht nur ein Kunstgenuß ersten Ranges, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis zu werden verspricht, zumal ein Teil des Reinerträgnisses dem ..Oesterreichischen Heldcndenkmal 1934" zufließt. Akademie mit Tanz. Als erster Frauen-Wohltätigkeitsverein eröffnet der Frauen-Wohltätigkeitsverein XX. (Präsidentin Olga F r i e d m a n n), die neue jüdische Saison mit einer Akademie mit Tanz am Sonntag, den 22. d. M., 4 Uhr nachmittags, im Festsaal des Hotel Continental. II.. Taborstraße 2. Erstklassige Mitwirkende, u. a. Else Kaufmann. Regiebeitrag S 1.50. Maimonides-Institut, Praterstraße 11. Studienjahr 1933/1934. Eröffnung: Samstag, 14. Oktober (Schabbat Bereschit), 4 Uhr nachmittags, Vortrag Rabbiner Dr. Kaminka. Provisorischer Lehrplan: jeden Montag Dr. A. K a m i n k a, 6—7 Jeremias, 7—8 More Nebuchim; jeden Dienstag Rabbiner M. Z i c k 1 e r, 6—7 Tanchuma, 7—8 Dr. N. Goldstein, Abot d'R. Natan: jeden Mittwoch Rabbiner M. H o r o w i t z, 6—7 Midrasch, 7—8 Massechet Soferim; jeden Donnerstag 6—7 Rabbiner Dr. Kaminka, Hebr. Literaturgeschichte, 7—8 Dr. N. G o 1 d s t e i n, Traktat Gittin (Talmud. Eherecht): jeden Samstag, 4 Uhr (ab November M4 Uhr), Rabbiner Dr. A. Kaminka, Vortrag zur Sidra. 80. Geburtstag. Am Donnerstag, den 12. d. M. (Schemini Azereth) feiert Frau Charlotte Klein in Linz, Spittelwiese 13, im engsten Familienkreise den 80. Geburtstag!. Als Tochter des Linzer Bürgers Markus Sonnenschein in Linz geboren, übernahm sie nach dessen Tod in Bad Hall die Pension und Restauration, welche sie viele Jahre führte und wird sie gewiß noch zahlreichen jüdischen Gästen aus dem alten Oesterreich- Ungarn und dem Auslande in bester Erinnerung sein. Heliet den jüdischen Studenten! Der Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica, der sich zur Aufgabe gemacht hat. den Studenten in der Mensa academica judaica ein Mittagessen — oft die einzige Mahlzeit des Studenten — ohne jedes oder nur um ein sehr geringes, an die tatsächlichen Gestehungskosten nicht heranreichendes Entgelt zu bieten, ist zu Beginn des neuen Schuljahres jeder Geldmittel bar. Um doch die Mensa academica judaica, in der hunderte jüdische Studenten ausgespeist werden, wieder eröffnen zu können, sieht sich der genannte Verein gezwungen, die Aufmerksamkeit der gesamten jüdischen Oeffentlichkeit auf diese, für die jüdische Studentenschaft lebenswichtige Institution zu lenken und zur raschen und ausgiebigen Hilfe aufzurufen. Adressen für Geldsendungen: Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica, IX., Zimmermannplatz 8, Postsparkassenkonto-Nr. 30.372. Bin neues Verkehrsbiiro in Wien. Kürzlich erfolgte anter allen Anzeichen eines sensationellen Ereignisses die Gründung der neuen „Reis e- und Verkehrsgesellschat t" 1., Rotenturmsti.iüe 20, Fleischinarkt 1. Die Struktur dieses modernen Reisebüros weist fast amerikanische Dimensionen auf. Durch klugen und neuartigen Dienst am Kunden, also hn konkreten Falle Dienst am Fremden, wird hier alles geboten werden, was der Fremde braucht, wenn er unser Land Österreich besucht. Im imposanten Schaltersaal der Reise- und Verkehrsgesellschaft, der von der Baufirma Gehler u. Weinberger entworfen und ausgeführt wurde, finden die vielseitigen Wünsche prompte Erfüllung. Fahrkarten zu Wasser, zu Lande und in der Luft werden zu Originaltariien ausgestellt werden können. Eine gut durchorganisierte Reiseauskunftei wird über die Kurorte, Sommeririschen und Wintersportplätze Oesterreichs und des Auslandes erschöpfende Auskünfte erteilen, Gesellschaftsreisen arrangieren, einen klaglos funktionierenden Hotelnachweis führen, wie überhaupt den Fremden ein Führer geboten werden soll, der sie in unserem Lande begleitet. Daß die Reise- und Verkehrsgesellschaft auch einen Fremdenverkehrs- Propagandadienst angeschlossen hat. ist selbstverständlich. Auf diesem Gebiete hat die bekannte und in der Fremdenvarkehrs-Industrie einen wohlklingenden Namen besitzende Fremdenvcrkclurs-Propagandastelle der Annoncen-Expedition Weiler & Co. sich enge an die Reise- und Verkehrsgesellschatt angeschlossen. Der Reisende findet im neuen Büro auch die offiziellen Schalter für die Theater Wiens. Bei der Reiseimd Verkehrsgcsellschaft kann auch der Reisende seine Versicherung, sei es Reisegepäck-. Haftpflicht- und sonstige Versicherungen zu den günstigsten Bedingungen abschließen. Eine internationale S p e d i t i o n sa b t e i I u n g (Leitung Ernst Presser) sorgt t'ür den Transport von Gepäck und Gütern. Eine eigene Wirtschattsabteilung wird insbesondere den kommerziellen Reisenden alle Auskünfte geben, die tür die Anknüpfung neuer Geschäftsverbindungen in Oesterreich und umgekehrt die Grundlagen bilden sollen. Schlechterdings wird hier alles in der Reise- und Verkehrsgesellschaft vereinigt sein, um dem Dienst am Fremden in bisher nicht gekannter Form restlos gerecht zu werden. Die Eröffnung des neuen Reisebüros gestaltete sich zu einem gesellschaftlichen Ereignis, persönlichkeiten der Regierung und aller am Fremdenverkehr beteiligten Stellen, die Vertreter der In- und Auslandspresse nahmen den Eindruck mit. daß für den österreichischen Fremdenverkehr im Rahmen des Programmes der Reise- und Verkehrsgcsellschaft alles geleistet werden wird, was zur Hebung des österreichischen Fremdenverkehrs beitragen kann. — Eine der ersten Veranstaltungen des neuen Reisebüros ist die Arrangierung einer Gesellschaftsreise nach Palästina: sie hat einen doppelten Zweck: Man will den Reisenden das alte und das neue Palästina zeigen und den Oesterreichern, die hieiür Interesse haben, Gelegenheit geben, mit dem Lande geschäftliche Verbindungen anzuknüpien. Sowohl für die Besichtigung des Landes wie auch für die Herstellung wirtschaftlicher Verbindungen wird den Mitreisenden durch verläßliche und gewissenhafte Führer das Möglichste geboten werden. Die Reise verschafft auch die besten Erholungsmöglichkeiten. Der wunderschöne Herbst in Palästina und die Hin- und Rückfahrt auf den guten italienischen Dampfern bieten genußreiche Tage. Die WIENER BET HAMIDRASCH _Wien H„ Tempelgasse 3._ VORLESUNGEN Im Wintersemester 1933/34 (5694) SONNTAG. 5—6: Lektor Dr. Rubin: MIDRASCH. 6—7: Lektor Dr. Rubin: TALMUD. MONTAG. 6—7: Rabb. Dr. Rosenmann: JERE¬ MIAS. 7— 8: Rabb. Dr. Marmelstein: KABBALA. DIENSTAG, 6—7: Prof. Dr. Kraus: Geschichte der Juden in der neuesten Zeit. 7—8: Oberrabbiner Dr. Taglicht: EN JAKOB. MITTWOCH. 6—7: Lektor Dr. Rubin: MIDRASCH. 7—8: Rabb. Dr. Rosenmann: JEREMIAS. DONNERSTAG, 6—7: Prof. Dr. Kraus: Geschichte der Juden in der neuesten Zeit. 7—8: Prof. Dr. Kraus: Synagogale Gebräuche (Minhagim). SAMSTAG. 11—12: Prof. Dr. Kraus: Synagogale Gebräuche (Minhagim). Präzise VA: Rabb. Lektor Dr. Rubin: Bibelvortrag. Die feierliche Eröffnung des Wintersemesters findet Sonntag, den 15. Oktober 1933. um 6 Uhr abends im kleinen Tempel. II.. Tempelgasse 3. statt und wird durch eine Eröffnungsansprache des Herrn Oberrabbiner Dr. Taglicht eingeleitet. Der Vorstand: Ernst Vogel m. p. Dr. Jakob Ornstein m. p. Schriftführer. Präsident.

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