Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1933
- Issue
- Heft 40 (4.10.1933)
- Date
- 1933-10-04
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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DIE WAHRHEIT Seite 9 9emeinde€tkeonifc. Dr. Oskar Hein — 70 Jahre alt Vor kurzem beging in vollster geistiger und körperlicher Frische Dr. Oskar Hein seinen 70. Geburtstag. Wer Dr. Hein ist, das braucht den Lesern dieses Blattes nicht erst gesagt zu werden. Obwohl er sich bereits seit Jahren von der öffentlichen Politik zurückgezogen hat so ist doch nochin allgemeiner Erinnerung, was er für die demokratische Sache, der er von Jugend an treu ergeben war, Hervorragendes geleistet hat. Noch in Erinnerung sind seine mutigen Kämpfe gegen die deutschnationalen und christlichsozialen Judenfeinde zu einer Zeit, da der Antisemitismus in Oesterreich erstmalig in Erscheinung trat. Er stellte sich mit Vehemenz den Antisemiten, griff sie in Zeitungen, Broschüren und auf der öffentlichen Rednertribüne mutig an und blieb Sieger in diesen Kämpfen, die die Mitwelt mit Bewunderung verfolgte. Nach dem Umstürze widmete er weiter seine besten Kräfte der demokratischen Sache, die er auch im Wiener Stadtrat erfolgreich vertrat. Ebenso gehörte weiter sein reges Interesse den jüdischen Angelegenheiten, er ist seit vielen Jahren ein eifriges Vorstandsmitglied der „Union österreichischer Juden", in deren Reihen er wegen seiner klugen Einsicht viel Verehrung und Hochschätzung genießt. Den zahlreichen Gratulanten, die sich am Jubeltage des hingebungsvollen Vorkämpfers für die demokratische und die jüdische Sache einstellten, schließt sich auch die Redaktion der „Wahrheit'' mit den herzlichsten Glückwünschen an. Ein Jüdischer Patriot" gestorben. „Jüdischer Patriot", so nannte einst Rabbiner Dr., Josef Bloch den Mann, der diese Tage im 83. Lebensjahre verschieden ist und in aller Stille beerdigt wurde. Sigmund Schönau verdiente diesen Ehrentitel. Die Jahre seines Mannesalters waren der wirtschaftlichen Arbeit, die Jahre des Alters der Verteidigung der Rechte und des Ansehens des Judentums gewidmet. Unzählig sind die Schritte, die er in dieser Hinsicht unternommen. In den ersten Kriegsjahren hatte er den Plan gefaßt, eine Organisation zu schaffen, die alle jene Vorsorgen treffen sollte, um die Stellung der Juden und deren faktische Gleichberechtigung nach dem Kriege zu sichern, ein Unternehmen, das infolge der besonderen Kriegsverhältnisse nicht verwirklicht werden konnte. Trotz dieser großen Enttäuschung erlahmte Schönaus Energie und initiativer Elan nicht, er arbeitete weiter unermüdlich im Dienste der Verteidigung jüdischer Ehre und jüdischen Ansehens, insbesondere auf publizistischem Gebiete; auch unsere Zeitschrift, die ihm ein ehrendes Andenken bewahren wird, hat wiederholt gegen den Antisemitismus gerichtete Aufsätze aus seiner ausgezeichneten Feder gebracht. 70. Geburtstag. Wer am vergangenen Sonntag Zeuge der schönen Feier war, die im Knabenwaisenhaus, XIX., Probusgasse, zu Ehren des Präsidenten des Vereines zur Versorgung hilfsbedürftiger israelitischer Waisen, Herrn Richard Petschek, anläßlich seines 70. Geburtstages stattfand, der konnte sich ein Bild von der überaus großen Beliebtheit und Verehrung machen, deren sich der Jubilar mit vollstem Recht erfreut. Es war eine illustre Gesellschaft, die da herbeigeeilt war, um den Mann zu ehren, der sich um die Erhaltung der beiden Waisenhäuser des Vereines so große Verdienste erworben hat. Diese Verdienste Petscheks bleiben unvergänglich; ihm ist es zu danken, daß sowohl das Knabenwaisenhaus in der Probusgasse wie das Mädchenwaisenhaus in der Ruthgasse, deren Sperrung im Jahre 1922 infolge Fehlens aller Mittel drohte, erhalten werden, ja zu einer Höhe geführt werden konnten, die Achtung gebietend ist Diese edle Tat des Jubilars hat ihm die Wertschätzung weitester Kreise erworben, die bei der sonntägigen Feier beredten Ausdruck fand. Es waren erschienen: das Gesamtpräsidium der Kultusgemeinde mit Amtsdirektor, Reg.-Rat G. Fuchsgelb und Amtsvorstand E. Engel, Prof. Dr. A. Pick, (der Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang hatte sich krankheitshalber entschuldigt), die Greßpräsidentem der B.-B.- Logen Dr. W. Knöpimacher und Komm.-Rat K. Klemperer, Vertreter und Vertreterinnen zahlreicher jüdischer humanitären Vereine und Institutionen. Diese ansehnliche Festversammlung, die den Jubilar bei seinem Erscheinen mit lebhaftem Beifall empfangen hatte, begrüßte der Vizepräsident des Waisenvereines, Kultusvorsteher Dr. P. Raumann, mit herzlichen Worten, worauf die Waisenkinder einen mit stürmischen Applaus aufgenommenen Kanon zum Vortrag brachten, der einen schönen melodiösen Glückwunsch für den Mann beinhaltete, der im wahren Sinne des Wortes ihr Vater ist. Wie sich Herr Richard Petschek um diese armen Menschenkinder bemüht, wie er in schwerster Zeit ihnen ein schönes Heim schut. das schilderte Direktor Goldschmiedt, der als Nestor des Vorstandes des Waisenvereines die Glückwünsche desselben in herzlichen Worten überbrachte und zugleich die Mitteilung machte, daß der Vorstand die Schaffung eines Petschek-Fonds beschlossen habe. Nun ergriffen zu innigen Glückwunschansprachen das Wort Präsident Dr. D. F r i e d m a n n für die Gemeinde, Hofrat Werner für die B.-B., unter deren Patronanz die beiden Waisenhäuser seinerzeit auf Petscheks Vorschlag gestellt wurden, und der Obmann des Merones-Waisenhauskomitees, Dr. J. O r n s t e i n, dessen Ansprache an den „Kollegen" Richard Petschek viel Beiiall fand. Nach hebräischen Liedern der Zöglinge und einem sehr gelungenen Festspiele derselben sprach der Jubilar selbst allen Erschienenen und seinen Mitarbeitern an dem schönen Werke seinen herzlichsten Dank aus. Er gedachte voll Rührung derer, die hier mitgeholfen und heute nicht mehr am Leben sind, und versprach rastlose Weiterarbeit im Dienste der guten Sache. Viel Lob wurde auch bei dieser Gelegenheit wieder der umsichtigen pädagogischen Leitung der beiden Waisenhäuser gespendet, sowohl dem verdienstvollen früheren Präfekten des Knabenwaisenhauses, Dr. Thieberger, wie seinen Nachfolgern, Herrn und Frau Direktor Löwenield, sowie der Leiterin des Mädchenwaisenhauses, Fräulein Rosenberg, und dem eifrigen Sekretär des Vereines, Direktor Kühner. Die Einstudierung der Gesänge, die, wie erwähnt, viel berechtigten Beifall fanden, hatte Herr Dr. Pahlen vorgenommen, der seit einer Reihe von Jahren ehrenamtlich die gediegene musikalische Ausbildung der Zöglinge leitet. Viele der Gäste besichtigten noch das schöne Haus, dessen erstklassige Führung sehr bewundert wurde. Todesfälle. In den Tagen um Jörn Kippur haben zwei angesehene Wiener Tempelgemeinden schwere Verluste erlitten; in beiden Fällen handelt es sich um Männer, die wegen ihrer tief ausgeprägten jüdischen Gesinnung weit über die Grenzen ihrer engeren Gemeinde hinaus bekannt und geachtet waren. Am Vortage des Jörn Kippur wurde der Vorsteher des Döblinger Tempelvereines. Herr Michael Tauber, unter großer Beteiligung zu Grabe getragen. Der Trauerredner, Rabbiner Dr. Frankfurter, hatte recht mit der Charakteristik dieses prächtigen Menschen: Wie er äußerlich ausgesehen, so war sein inneres Wesen — vornehm und gütig. Michael Tauber gehörte zu jenen, leider immer seltener werdenden jüdischen Menschen, denen Betätigung für das Judentum Herzenssache ist, und zwar eine Betätigung in jeder Hinsicht. Sowohl als Tempelvorsteher leistete er, der gottesfürchtige Jude, Hervorragendes für das von ihm innigst geliebte schöne Döblinger Gotteshaus, dessen Vorstand ihr« noch vor recht kurzer Zeit duch Wahl zum Ehrenmitglied auszeichnete, aber auch auf sozialem Gebiete war er unermüdlich zum Wohle der Armen wirksam, er war Mitglied der Döblinger Chewra Kadischa und der Bezirkskommission XVI1I/XIX. Mit ihm ist ein gediegener Mensch dahingegangen, dessen Hinscheiden, wie die starke Beteiligung beim Leichenbegängnis bewies, unendlich viele beklagen. Unter anderen waren erschienen: In Vertretung der Kultusgemeinde Vizepräsident Dr. J. Ornstc i n, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang und Amtsleiter W. Freistadt, der Gesamtvorstand des Döblinger Tempelvereines unter Führung des Obmannes Frankel, Abordnungen der Döblinger Chewra Kadischa (Obmann Dir. J. Brüll), der Bezirkskommission XVIII/XIX und des Döblinger Frauenvereines, sowie im Namen der „Union österreichischer Juden" Prof. Doktor H. Stern, Reg.-Rat Dr. M. Lenk und Chefredakteur 0. Hirschfeld. Die Trauerrede hielt, selbst tief bewegt, Rabbiner Prot. Dr. A. Frankfurter seinem guten Freunde, dessen moralische und jüdische Charaktervorzüge er der ergriffenen Trauergemeinde schilderte, vornehmlich seinen idealen Sinn für seine geachtete Familie, der das geliebte Oberhaupt entrissen wurde. Weitere tief empfundene Reden hielten an dem mit dem Ehrentuche der Chewra Kadischa geschmückten Sarg Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang, Vizepräsident Dr. J. 0 r n s t e i n, Obmann F r ä n k e 1 vor Döblinger Tempelverein und Börserat Eduard R e c h n i t z e r für die Bezirksorganisation XIX der „Union", die in dem Heimgegangenen ebenfalls viel verloren hat. Die kantorale Funktion versah Oberkantor D. Groß formvollendet. Wehmütig schieden die Trauergäste vom Gottesacker, der wieder einen prächtigen Menschen und guten Juden aufgenommen hatte. Am Erew Jörn Kippur nach langem schweren Leiden dahingeschieden, wurde am Tage nach diesem höchsten Feiertag Herr Max B e r g e r, der frühere Obmann des Favoritner Tempelvereines, unter kolossaler Beteiligung zu Grabe getragen. Auch hier kam die durch Gediegenheit des Charakters und treue jüdische Gesinnung mit Recht erworbene Beliebtheit des Verstorbenen dadurch zum sinnfälligen Ausdruck, daß eine zahllose Trauergemeinde ihm das letzte Geleite gab. In dieser Gemeinde bemerkte man unter anderen den Vizepräsidenten der Kultusgemeinde, Dr. J. O r n s t e i n, den Gesamt vorstand des Favoritner Tempelvereines unter Führung des Ehrenpräsidenten Jakob S. Straßberg und des Obmannes B. Scher, sämtliche jüdische Organisationen und Vereine Favoritens waren ebenfalls durch starke Abordnungen vertreten. Tiefe Ergriffenheit löste die innige Trauerrede des Herrn Rabbiner Doktor A. Wein er aus, welcher in markanten Worten den Lebenslauf des Heimgegangenen schilderte, der ein Mann rastloser Arbeit gewesen, aber auch der Arbeit für die jüdische Sache, der er durch hervorragende Führung seines Gotteshauses und mildtätiges Wirken diente. Wie schwer der Verlust ist, der die Favoritnei Judenschaft durch den Tod Max B e r g e r s betroffen, das brachten die Männer zum Ausdruck, die für die jüdischen Organisationen dieses Bezirkes das Wort ergriffen: Obmannstellvertreter L. Qrünspan für den Favoritner Tempelverein — der Obmann B. Scher durfte als Kohen nicht sprechen —, der Ehrenpräsident dieses Vereines Jakob S. Straßberg, Herr Gustav Fuchs für die engeren Freunde des Verblichenen und Herr Brand wein er für den Humanitätsverein DlevorlIegendeFestnuminercler(fWahrheit"lst 10 Saiten stark. DI« nächste Nummer erscheint Mittwoch, den 11. Oktober Favoriten. Sehr innig waren die Trauergesänge des Herr Oberkantor S. Weiß, der auch am offenen Grabe mehrere El mole rachamin rezitierte. Die Favoritner Judenschaft wird dem Heimgegangenen ein ehrendes Gedenken bewahren. Verlobung. Herr Alfred Deutsch, Sohn des Herrn S. Deutsch, Wien VIII., hat sich mit Fräulein Edith Scher. Tochter des Herrn J. S c h e r, Wien XV., verlobt. Prater Bethaus-Verein ..Tefllath Jeschurun". Am ersten Rosch Haschonoh-Tage beging unser verdienstvolles Gründungsmitglied Herr Salomon Drucker seinen 70. Geburtstag, aus welchem Anlaß er vom Präses des Vereines. Herrn Jakob H e 11 i c z e r, und den Mitgliedern des Vorstandes herzlich in der Andachtsstätte begrüßt wurde. Der Jubilar war Gegenstand besonders inniger Ovationen und BegJückwiinschungen. Nach dem Thoraaufruf hielt Vereinsrabbiner Herr Moses Z i k i e r an ihn eine Ansprache, in der er in warm empfundenen Worten die segensreiche Tätigkeit und stets geübte vorbildliche Pflichttreue des Gründers des Vereines feierte, worauf Herr Oberkantor Jakob VV ahrmann einen von ihm selbst verfaßten „Mischeberach" äußerst wirkungsvoll zu Vortrage brachte. Sodann nahmen tief bewegt Herr Drucker und seine Gattin die zahlreichen Glückwünsche dankend entgegen. Oberrabbiner M. Mayersohn ist von seinem mehrmonatigem Urlaub aus Palästina nach Wien zuückgekehrt Sprechstunden 10 bis 12 Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags. Zagreb. Anläßlich des Rosch-Haschana-Festcs stattete der Metropolit der prawoslawischen Kirchengemeinde der kroatischen Hauptsiadt Zag rieb. Dr. Dosetej. dem dortigen Oberrabbiner Dr. Gavro Schwarz einen Besuch ab, um ihm die Glückwünsche der prawoslawischen Bevölkerung an die Judenheit Zagrebs zu übermitteln. Dieser Schritt des Metropoliten, der wiederholt für die Aufrechterhaltung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Prawoslawen und den Andersgläubigen eingetreten ist. wird von der jüdischen Bevölkerung als ein neuer Beweis der Bemühungen des Kirchenfürsten um ein friedliches Zusammenleben aller Konfessionen mit Genugtuung begrüßt. Kammersänger Schorr gibt am 15. ds. Mts., urn '^12 Uhr vormittags, im Großen Musikvereinssaal ein Konzert, dessen Reinerträgnis er dem „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs' gewidmet hat. Ein Abend jüdischer Musik. Der bekannte jüdische Liedersänger J. Segal-Rosenbach begibt sich in den nächsten Tagen auf eine Konzert-Tournee durch die Tschechoslowakei, auf der er ausschließlich das jüdische Lied zum Vortrage bringen wird. Vor Antritt dieser Tournee gibt Segal-Rosenbach noch einen fetzten Wiener Abend, und zwar Samstag, den 7. <i. M., 8 Uhr abends, im Konzertsaale „P o s t", I., Fleischmarkt Nr. 24. Zur Wiedergabe gelangen palästinensische, ostiüdüsche Lieder und Volkslieder. Mitwirkend Prof. Josef Z i m b 1 e r (Violinvorträge). Karten an der Abendkassa. Volksblldungshaus Wiener Urania. L Uraniastraße 1. Ab 3. Oktober, durch acht Wochen, jeden Dienstag. 8— 'A10 Uhr abends, Lchrsaal IM. Uraniagebäude, 3-Stunden-Kurs Ernst Lissaue'r; Deutsche Lyriker. Vom Urstoff des Gedichtes aus. von der Sprache, wird das Wesen des Dichters gedeutet, die Beziehungen von Dichter und Gedicht, dier schöpferische Vorgang, dargestellt, um das nachschöpferische Erlebnis zu wecken und zu vertiefen. Werke von Droste-Hülshoif. Eichendorff, Fontane. Kelle. Meyer. Mörike. Ina Seidel, Storni. Viele Proben. — Karten beim Schalter im Vestibül des Kleinen Sarles. Urania, 1—s Uhr abends. Sonntags 9—1 Uhr. Teilnehmergebühr für Mitglieder: S 4.40 für den ganzen Kurs: Nichtmitglieder S 1.— mehr. Beth-Jacob-Lehrerinnenbildungsanstait Wien. Das Wintersemester 5964 beginnt Mitte Oktober. Die feierliche Eröffnung findet Montag, den 16. d. M., um 5 Uhr nachmittags, im Schulhause statt. Beginn des normalen Unterrichtes Dienstag, den 17. Oktober. Einweihungsfeier .1. A. V. „Emunah". Der durch seine erfolgreiche Tätigkeit bekannte jüdische Angestelltenverband „E m u n a h" beging am 9. d. M. eine festliche Veranstaltung. Aus Anlaß der Erwerbung eines eigenen Verbandheimes (I., Salzgries 14) fand an diesem Tage die feierliche Einweihung des neuen Heimes statt In Anwesenheit von zahlreich erschienenen Mitgliedern hielt Rabb. Dr. Kupfer eine tief durchdachte und warm empfundene Festrede, die von großem Verständnis für die Nöte und Sorgen unserer jüdischen Angestelltenschaft Zeugnis ablegte und in aufmunternden Worten auf die künftigen Entwicklungswege derselben hinwies. Die Rede fand lebhaften Beifall und begeisterte Zustimmung, ebenso wie die Vortesung durch Koll. J. S. Taubes, der eine stimmungsvolle Novelle von Peres zu Gehör brachte. Es ist zu wünschen, daß diesem Verbände, dter in schwerer Zeit die Interessen der jüdischen Angestellten vertritt, von Seiten der jüdischen Oeffentlichkeit auch die verdiente Beachtung und Unterstützung zuteil würde. Jüdischer Angestellten-Verband „Emunah". Anfangs Oktober beginnen neue Abendkurse in neuhebräischer, englischer, französischer und italienischer Sprache für Anfänger und Vorgeschrittene. Sonderkurs „Das Hebräisch unserer täglichen Gebete" (geleitet von Herrn Dr. Leopold Moses). Einschreibungen und Auskunft» im Verbandsheim, I.. Salzgries 14, 1. Stock, an Wochent.'cifr \"\rj 7—9 l'hr;!herdc.