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Die Wahrheit · 1933-08-18 · Heft 33 (18.8.1933) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1933
Issue
Heft 33 (18.8.1933)
Date
1933-08-18
Page
– (sequence 7)
Language
German
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In Genf hat sich vor einiger Zeit ein internationales Komitee zu dem Zwecke gebildet, geistigen Arbeitern, die in letzter Zeit genötigt waren, Deutschland zu verlassen, Arbeits- und btellungsmöglichkeiten zu verschaffen. Etwa vierzig prominente Persönlichkeiten stehen an der Spitze dieser Bewegung für internationale Hilfeleistung, u. a. Lord Cecil of Chelwood, Sir Herbert Samuel, Painleve\ der französische Senator Justin Godart, Christien Lange, der kürzlich zurückgetretene Generalsekretär der Interparlamentarischen Union, die Völkerbunddelegierten Politis, de Maderiaga, BourQuin. Raczynski, Unden, Vasconcellos. die Genfer Universitätsprofessoren Rappard und Scelle, Mrs. Corbett Ashby, eine der bedeutendsten Frauenführerinnen der Gegenwart, und Selma Lagerlöf, die dem Komitee gleich praktisch zur Hilfe kam. indem sie ihm eine ihrer noch unveröffentlichten Novellen schenkte, deren Ertrag für seine Zwecke verwendet werden soll. Die materiellen Mittel wurden dem Komitee größtenteils durch individuelle, meist anonyme Spenden zur Verfügung gestellt, außerdem wurden auch Spendensammlungen in Kirchen und Synagogen veranstaltet Im Oktober wird ein britischer Appell an die zahlreichen, alle gesellschaftlichen Schichten umfassenden englischen Komitees erlassen werden. Ein ähnlicher Appell wird anläßlich des Frauenkongresses, der in Chicago während der Weltausstellung abger halten wird.- von der Vorsitzenden Mrs. Chapman an die Vereinigten Staaten gerichtet werden. Das Komitee will den Flüchtlingen an den verschiedensten wissenschaftlichen Institutionen der Welt, nämlich an Laboratorien, Sammlungen. Bibliotheken. Forschungsinstituten zusätzliche Arbeit verschaffen. Es stellt den Institutionen die nötigen Geldmittel zur Verfügung, wogegen einer der emigrierten Fachleute mit einem Posten oder einer bestimmten Arbeit betraut wird. Lehrstühle können nicht errichtet werden: vielerlei wissenschaftliche Arbeit jedoch, die in den letzteren Jahren in den meisten Ländern aus Mangel an materiellen Mitteln eingestellt werden mußte, kann auf diese Weise wieder aufgenommen und fortgesetzt werden. Der zweite Teil des Arbeitsprogramms besteht darin, den Flüchtlingen in solchen außereuropäischen Ländern Stellungen zu verschaffen, die für die Organisation oder die Reform ihrer technischen und wissenschaftlichen Einrichtungen von den Kenntnissen der freigewordenen deutschen Fachleute guten Gebrauch machen können. * Wie der Leiter des vom American Joint Distribution Committee organisierten Drives zur Aufbringung eines Hilfsfonds von 2 Millionen Dollar für notleidende Juden in Deutschland mitteilt, ist die Hälfte des in Aussicht genommenen Betrages bereits gesammelt worden. Es bestehe kein Grund zur Befürchtung, daß auch nur ein Penny der gesammelten Gelder seinem Zweck nicht zugeführt werde. Die Tätigkeit des Joint Distribution Committee in Deutschland und die Fonds, die ihm dort für seine Arbeit zur Verfügung stehen, seien keineswegs gefährdet. Wohl aber werde das Einsetzen der Hilfsaktion von Tag zu Tag dringender: täglich liefen bei den zentralen Hilfsstellen in Deutschland Berichte jüdischer Provinzgemeinden ein, in denen mitgeteilt wird, daß die zur Bestreitung der Ausgaben für die Gemeindeinstitationen bestimmten Eingänge rapid zurückgehen, daß sich die Defizite infolgedessen häufen und daß in naher Zukunft bereits mit einer Katastrophe zu rechnen sei. * In dem soeben erschienenen Halbiahresbericht der Organisation HIAS (Hebrew Sheltering and Immigration Aid Society) wird darauf hingewiesen, daß die Arbeit von HIAS seit Beginn dieses Jahres wesentlich verstärkt wurde. Diese Ausdehnung der Arbeit wird im Bericht auf die Verschlechterung der Lage der Juden im Ausland, insbesondere auf die Ereignisse in Deutschland, zurückgeführt. In der Zeit vom I. Jänner bis zum 30. Juni d. J. haben dem Bericht zufolge 33.899 Personen die Beratungsstellen von HIAS in Anspruch genommen. * Im Hinblick auf im Ausland verbreitete Gerüchte, daß bei der geplanten jüdischen Innenkolonisation in Jugoslawien auch deutsche Juden angesiedelt werden sollen, veröffentlicht die Jüdische Gemeinde Belgrad ein Comrmwüque\ in dem festgestellt wird, daß diese Siedlungsaktion in keinem Zusammenhang mit der Hilfsarbeit für deutsche Juden steht. Stei sei vielmehr ausschließlich dazu bestimmt, jugoslawischen Juden, die durch die Wirtschaftskrise betroffen wurden. Hilfe zu leisten. Die jüdische Bevölkerung in Jugoslawien, heißt es in dem Communique, sei, da sie eine rein städtische Bevölkerung ist. von der Arbeitslosigkeit schwerer betroffen als die Bevölkerung im allgemeinen. Während bei dieser die Arbeitslosigkeit bloß 1,4 Prozent betrage, sei sie unter der jüdischen Bevölkerung etwa zehnmal so groß. Die Durchführung des Planes einer jüdischen Innenkolonisation in Jugoslawien stehe unter der Aufsicht des Landwirtschaftsministers Tomacic. 50 jüdische Familien sollen sofort bei Bitolj in Südserbien angesiedelt werden. Das Joint Distribution Committee und andere Organisationen hätten materielle Hilfe zur Durchführung dieses Kclonisationsplanes zugesagt. Ein Erfolg der „Wahrheit". Vom Oesterreichischen Hilfskomitee für Deutsche Juden erhielten wir folgendes Schreiben: Unter Bezugnahme auf unsere Zuschrift vom 25. Juli, in der wir Sie um Einschaltung eines Inserates für Werner Liebenthal. Antwerpen, ersuchten, freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, daß der Genannte durch das Inserat in Ihrer Zeitung eine Vertretung erhalten hat. Wir danken Ihnen bei diesem Anlaß nochmals für Ihr überaus freundliches Entgegenkommen und zeichnen hochachtungsvoll Oesterr. Hilfskomitee für Deutsche Juden. Emil Engel, m. p. Urteil im Sro tko wskv Prozeß. Das Lemberger Strafgericht hat den wegen Totschlages an dem nationaldemokratischen Studenten Grotkowsky angeklagten Moses Katz der unvorbedachten Tötung schuldig befunden und zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Die Mitangeklagten von Moses Katz, Israel Tune und Nehemia Schmer, wurden mangelsanBeweisen freigesprochen. Die Verhandlung gegen Katz, Tune und Schmer war nach der am 19. Juli erfolgten Vertagung am 8. August wieder aufgenommen und am 9. August abgeschlossen worden. Der Totschlag an Grotkowsky erfolgte im November v. J. anläßlich eines Streites zwischen einer Gruppe junger Leute und nationaldemokratischen Studenten in einem berüchtigten Lemberger Nachtlokal. Der Vorfall wurde von der antisemitischen Presse zu einer Judenhetze ausgebeutet, die zu schweren judenfeindlichen Ausschreitungen in ganz Polen führte. Der Prozeß ergab, daß keinerlei politische oder konfessionelle Motive für die Tat maßgebend waren, daß es sich vielmehr um einen gewöhnlichen Wirtshausstreit handelte. Nach Verkündung des Urteils kam es in den Straßen von Lemberg mehrfach zuUeberfällen antisemitischer Exzedenten auf jüdische Passanten. Drei Angreifer wurden von der Polizei verhaftet. Auf dem Wege zur Polizeiwache versuchten sie, ihrer Eskorte in das polnische Studentenheim zu entfliehen. Die Verhafteten, die nicht Studenten sind, wurden von den Polizeibeamten rechtzeitig eingeholt. Polen beschämt Deutschland. Das Kreisgenicht i n W a da w i c e hat in dem großen Prozeß gegen 42 Einwohner einer Reihe von Marktilecken und Dörfern im Distrikt Z y w i c in Polnisch-Oberschlesien nahe der deutschen Grenze, die wegen Teilnahme an den pogrornartigen Ausschreitungen im März angeklagt worden waren, das Urteil gefällt. Der Hauptangeklagte. Professor Ferens. wurde zu 3 Jahren, ein weiterer Angeklagter zu 2 Jahren, einer zu 18 Monaten, einer zu 16 Monaten, einer zu 14 und zwei zu 9 Monaten Gefängnis verurteilr. 24 Angeklagte erhielten Gefängnisstrafen von 4 bis 8 Monaten. 11 wurden freigesprochen. Die polizeiliche Ermittlung hatte ergeben, daß die Angeklagten fast durchwsgs M«is;lieder des Haller-Verbandes oder des inzwischen aufgelösten „Obwiepol" waren. In der Urteilsbegründung führte der Vorsitzende aus, daß die Schuld derAngeklagten bewiesen sei. Die von langer Hand vorbereitete Aktion sei vom „Obwiepol ausgegangen. Die Ausschreitungen im März, die besonders in der Ortschaft Rajce sehr ernst waren, wurden von bäuerlichen Elementen begangen, die von nationaldemokratischen antisemitischen Agitatoren aufgehetzt worden waren. Diese Agitatoren hatten überall erzählt zahlreiche aus Deutschland vertriebene Juden kämen in den Bezirk, um sich dort niederzulassen und der eingesessenen Bevölkerung das Brot vom Munde zu rauben. Im Anklageakt war die Schwere der begangenen Ausschreitungen hervorgehoben worden. Am 14. März wurde der Polizeikommandant von Rajce verständigt, daß Bauernhaufen aus den Nachbardörfern im Anzug seien, um jüdisches Eigentum zu plündern. Der Kommandant sandte sofort Patrouillen aus und traf Vorkehrungen, um di© Ortschaft mit der ihm zur Verfügung stehenden kleinen Zahl von Polizeibeamten und einer Bürgergarde zu verteidigen. An der in den Ort führenden Brücke kam es zu einem Gefecht zwischen Polizei und dem anstürmenden Mob. Nachdem aus der Menge Steinwürfe und Schüsse gegen die Polizisten gerichtet worden waren, erwiderten diese das Feuer. Fünf Polizisten gelang es. die Menge aufzuhalten, die später versuchte, an verschiedenen Stellen gleichzeitig in die Ortschaft einzudringen. Bei der Abwehr wurden mehrere Polizisten und Mitglieder der Bürgergarde verletzt. Erst als Verstärkungen aus Gliwicz und Milowka eintrafen, konnten die Angreifer zurückgeschlagen werden. Später fanden ähnliche Ausschreitungen in Milowka und anderen Ortschaften des Kreises statt Zahlreiche Häuser von Juden wurden geplündert. Fenster und Türen eingeschlagen und Wohnungseinrichtungen zerstört. Viele Juden und Polizisten wurden verletzt. Der angerichtete Schaden wurde auf über 15.000 Zloty geschätzt. Jüdisches Städtchen in Wolhvnien abgebrannt Das Städtchen Czartorysk im Kreise Luck ist fast vollständig abgebrannt Ueber 200 jüdische Familien sind obdachlos geworden. Die Not unter den Abbrändlern ist unbeschreiblich. Die Ursache des Brandes konnte bisher noch nicht festgesellt werden. Czernowitz. Im Zusammenhang mit dem Verbot der Makkabi-Kampfspiele in Czernowitz hat das Präsidium des Czernowitzer Sportklubs Makkabi von der Stadtverwaltung eine Entschädigung von 100.000 Lei für die getroffenen Vorbereitungen verlangt Der Stadtrat hat die Frage der Finanzkommission zur Behandlung zugewiesen. Die Kommission hat den Anspruch des Makkabi als zu Recht bestehend anerkannt und Stadtverwaltung und Sportklub wollen sich nun in dieser Sache an die Regierung wenden. Beziehet unduEPbrsitBt Die Wahrheit! Spezialfiaus für Voll« im* Striokgaraa Moritz Nagel Wien, Z. Bez.,T£kl>oratrckfle Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden Telephon A 45-8-69 Gemeinde - thronik Amsterdam. Esther de Boer van Ryk, die berühmteste Schauspielerin Hollands, feierte dieser Tage ihren 80. Geburtstag. Sie war aus diesem Anlaß Gegenstand zahlreicher Ehrungen seitens jüdischer und nichtjüdischer Körperschaften. Die holländischen Tageszeitungen würdigen ausführlich die Verdienste der ihren Beruf trotz ihres hohen Alters noch immer ausübenden Künstlerin. — In Bergen op Zoom (Provinz Nordbrabant) fand die feierliche Enthüllung eines Denkmals für den Begründer der Esperantosprache Dr. Ludwig Zamenhof statt. Der Feier wohnte auch Lydia Zamenhof, die Tochter Zamenhofs. bei Personalnachricht. Der Tod des Obmannes Richard Teweles hat die Neuwahl des dritten Obmannes der Versicherungskasse für kaufmännische Angestellte in Wien notwendig gemacht Diese fand in der letzten Hauptversammlung der Versicherungskasse statt. Zum dritten Obmann aus dem Stande der Dienstgeber wurde unter dem Beifall der Hauptversammlung der Präsidialrat des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft Her* Kommerzialrat Siegmund Peldm a n n. gewählt. Präsidialrat Feldmann war bisher Obmann des Ueberwachungsausschusses der Kasse. Mit der Berufung des Harm Präsidialrates Feldmann zum Obmann der Versicherungskasse ist eine wirklich glückliche Wahl getroffen worden. Berechtigt und verdient waren die Kundgebungen der Sympathie, mit denen die Verkündigung des Wahlresultates beantwortet wurde, nicht nur von den Vertretern der Dienstgeber, sondern auch von den Dienstnehmervertretern. Kommerzialrat Siegmund F e 1 d m a n n ist in Wiener jüdischen Kreisen sehr "gut bekannt und geschätzt er ist Präsident des Josefstädter Tempelvereines, den er mit viel Umsicht ausgezeichnet leitet. Todesfall In der Vorwoche starb Herr Wilhelm Stern im 81. Lebensjahre in Baden b. W.. wo er einen großen Teil des Jahres im Kreise seiner ihn mit inniger Liebe umgebenden Familie zu verbringen pflegte. Der Heimgegangene war ein prächtiger Mensch, der seine ganzen Kräfte nur dlem Wohle der Seinen und dem Schicksal der Armen widmete. Er genoß in weitesten Kreisen größte Wertschätzung, nicht zuletzt deshalb, weil er immer bestrebt war, unglückliche Menschen zu stützen, und vielen Wohlfahrtsvereinen hilfreich zur Seite stand. Die allgemeine Teilnahme wendet sich seiner braven Gattin, mit der er erst vor kurzem die goldene Hochzeit feiern konnte, und seiner Familie zu. Das Leichenbegängnis fand Freitag, den 11. d. M.. am Zentralfriedhcf (I. Tor) statt, es waren u. a. Vertreter und Vertreterinnen der vielen Vereine erschienen, denen Wilhelm Stern nahegestanden war. so der Chewra Kadischa. des Leopoldstädter Frauenvereines, des Jubiläumsvereines, der Kinderbewahranstalt. sowie Funktionäre und Besucher des Leopoldstädter Tempels, den der Verblichene seit Jahrzehnten in treuer Pietät aufsuchte. Die Trauerrede hielt als Freund des Hauses Rabbiner Dr. Max G r u nw a 1 d. der sin schönes Bild von dem edlen Wesen Wilhelm Sterns entwarf. An der mit dem Ehrentuch der Chewra Kadischa bedeckten Bahre sprachen Kultusvorsteher Dr. Ernst Feldsberg namens der Chewra Kadischa und Chefredakteur Oskar Hirschfeld von der „Wahrheit" als Beirat des Leopoldstädter Frauenvereines. Die kantorale Funktion vorsah Oberkantor H. Fischer unter Assistenz des I. Kantors Leo Funke und eines großen Chors. PazmanitentempeL Bei dem am Samstag, den 19. d. M., stattfindenden Vormittagsgottesdienst hält Rabbiner Dr. Z. Taubes eine Droschoh. Der „jüdische Omnibus". Unter dem für deutsche Ohren etwas merkwürdig klingenden Titel „Omnibus" ist in England soeben ein sehr interessantes Buch erschienen. Unter einem ..Omnibus" versteht man dort eine Art Anthologie, nicht nur für Gedichte, sondern auch für Prosa. Dieser ..erste jüdische Omnibus", von dem durchaus uujüdischen Verlag John Heritage herausgegeben, vereinigt auf rund elfhundert Seiten genau hundert größere und kleinere Erzählungen jüdischer Autoren aus aller Welt. Sie sind in Gruppen geordnet je nach der Sprache, in der die Beiträge ursprünglich geschrieben waren. Es wird nicht wundernehmen, daß neben der jiddischen die deutsche Gruppe die größte ist, obwohl in ihr durchaus nicht alle Autoren vertreten sind, die Anspruch darauf hätten. So ist es zu bedauern, daß ein Schrittsteiler wie Joseph Roth vermißt werden muß. Uebcrraschend groß ist auch die Anzahl englich-iiidischcr Autoren, unter denen weder Disraeli noch Louis Golding fehlen. Und sehr dankbar ist zu begrüßen, daß diese Anthologie die Bekanntschaft mit einigen Schriftstellern vermittelt, die in sonst uns wenig zugänglichen Sprachen schreiben: Tschechen. Jugoslawen und Südamerikaner. Dagegen fehlen merkwürdigerweise völlig die Ungarn. Der ..Kutscher" dieses „Omnibus", der Herausgeber Joseph Leftwich. hat nicht nur einen sehr großen Teil der Beiträge ausgezeichnet übersetzt sondern hat dem Buch auch ein Vorwort geschrieben, in dem er auseinandersetzt, daß es letzten Endes das Geheimnis eines ieden Lesers bleiben wird, ob eine solche Zusammenstellung ihm irgend etwas „beweist" oder nicht Sieht man von den Palästinensern ab. die mit ein paar sehr charakteristischen Beiträgen vertreten sind, so zeigt sich bei allen Autoren das gleiche: die unlösliche Durchdringung des Sprachgcistes des

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