Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1933
- Issue
- Heft 17 (28.4.1933)
- Date
- 1933-04-28
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE WAHRHEIT Seite _7 MARKUS RITTERMANN Nouveautes in franz. Seide. Samten. Spitzen und Modestoffen En gros / En detail WIEN IL, SCHMELZGASSE 4, TEL. R 41-6-43 gen S. Dasberg jun. und Mitglied der Exekutive des Verbandes jüdischer Religionslehrer „Achawah". Er wurde in Dordrecht, wo er früher gewirkt hatte, beerdigt. Ein schönes Jubiläum. Anläßlich des 50jährigen Jubiläums des Israelitischen Frauen-Wohltätigkeits-Vereines Wieden- Margareten fand im Tempel V., Siebenbrunnengasse 1 a am ersten Tag Pessach eine solenne Feier im Rahmen des Festgottesdienstes statt. Der heirrlich beleuchtete Tempel war stark besucht. Man bemerkte u. a. den Gesamtvorstand des Frauenvereines und zahlreiche Mitglieder und Gönner desselben sowie den Vorstand des Tempelvereines. Die Vorstandsdamen sowie die Kinder — Frau Paula und ihr Gatte Herr Hermann Schlesinger — und Enkel der verdienstvollen Präsidenten des Vereines Frau Karoline Hofmann hatten ihr zu Ehren je ein kunstvoll gearbeitetes Fenster für die Türen gewidmet, die sich beiderseits der heiligen Bundeslade befinden. Rabbiner Dr. M. G. M e h r e r hob in seiner gehaltvollen Festrede die großen Verdienste der allseits verehrten und geschätzten Präsidentin Karoline Hofmann, der Gattin des unvergeßlichen Obmannes des Tempelvereines Adolf Hoimann s. A., hervor, die seit 50 Jahren unermüdlich und vorbildlich, unterstützt von einem stets pflichtgetreuen Vorstande, im Interesse der Armen und Hilfsbedürftigen der Bezirke segensreich wirkt. Gleichzeitig legte es Herr Rabbiner Dr. M e h r e r jeder wahrhaft jüdischen Frau ans Herz, diesem Vereine beizutreten und ihn zu unterstützen. Pessach in der „Einheit". Wie seit dein Bestellen dieser Anstalt, war auch heuer die „Einheit" bestrebt den Pessach für ihre Besucher äußerst schön zu gestalten. Sie hat keine Mühe und Sorge gescheut, um es in ihren Hallen so einzurichten, daß es nicht nur — wie schon das ganze Jahr hindurch — recht nett und appetitlich ausschaue, sondern damit auch eine feiertägliche Stimmung vorherrsche. Das Essen, welches dortselbst verabreicht wurde, war ein echtes „Pessach-Essen", gut, geschmackvoll, ausgiebig und bekömmlich. Zu den Seder- Mahlzeiten wurde Besonderes geboten. Außer den üblichen Gängen wurden auch Fische, Ei und Wein gegeben. Der Seder wurde sowohl in der Mittelstandsküche als auch in den Parterrelokalen von eigens bestellten würdigen Personen in entsprechender und traditioneller Art gegeben. Alle Säle waren überfüllt. Aber nicht nur an den Seder-Abenden allein hat sich die „Einheit" um ihre Besucher besonders gekümmert. Während des ganzen Pessach-Festes hat sie gutes Essen um billiges Geld segeben und sehr viele Familien nahen von dieser Anstalt das Essen nach Hause genommen. Ueber Auftrag der Kultusgemeinde lieferte die „Einheit" die Pessach- Kost für sämtliche israelitische Häftlinge der Landes¬ und Bezirksgerichte Wiens, ferner für die armen Kinder des Kindergartens XX., Othmargasse, und für die Mädchenvereinigung „Mirjam". Die „Einheit" hat auf die Ungunst der Verhältnisse besonders Rücksicht genommen und ihre Preise sehr niedrig gestellt. Sie war bedacht, den ganz Armen die Mahlzeiten zum selben Preise wie das ganze Jahr hindurch zu verabreichen, und gewährte weitestgehende Ermäßigungen an Personen, welche nicht in der Lage waren, den vollen Preistarif zu bezahlen. An den Pessach-Feiertageu verabreichte die „Einheit" 17.800 Portionen gegen Bezahlung, 1003 Portionen ganz unentgeltlich. Es war ein echter Pessach in der „Einheit", aber die Opfer, die diese Anstalt gebracht hat, waren auch groß. Wir hoffen, daß die jüdische Bevölkerung Wiens dieser Anstalt, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Not und Elend zu lindern, auch weiterhin ihre Hilfe nicht versagen wird. Favoritner Tempelverein. Samstag, den 1. d. M. fand im festlich geschmückten Favoritner Tempel anläßlich der Pensionierung des verdienstvollen Oberkantors Herrn Josef Schlesinger ein Festgottesdienst statt, an welchem der Gesamtvorstand, viele Gäste und Mitglieder teilnahmen. Rabb. Professor Dr. Albert Wein er richtete an Herrn Oberkantor Schlesinger eine Ansprache, in welcher er das verdienstvolle Wirken desselben während seiner 37jährigen Tätigkeit, seine Beliebtheit bei den Mitgliedern als Scheliach-Zibur rühmte und besonders hervorhob, daß der Abschied vom Amte ein freiwilliger und kein erzwungener durch das Versagen seiner Kräfte sei. Ein solcher Abschied gereicht sowohl dem Vorbeter, als auch der Gemeinde zur Ehre. Herr Oberkantor Simon Weiß brachte einen von ihm für diesen Zweck verfaßten Mischeberach zum Vortrage und der Chor sang aas Hallelujah. Der Gesamtvorstand und alle Angestellten erschienen nach dem Gottesdienste in der Wohnung des Herrn Oberkantors Schlesinger und gratulierten ihm herzlichst. Am nächsten Sonntag vormittags fand eine Festsitzung des Vorstandes als offizielle Abschiedsreier statt, zu der Herr Oberkantor Schlesinger und dessen Gattin geladen waren. Obmann Scher wür- •a?iner nerzlichen Ansprache die Tätigkeit des m den Ruhestand tretenden Oberkantors während seiner Saezlalhana für Voll« uad Strickgarne Moritz Nagel Wien, 2. Bez., Taborstraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden. Telephon A 45-8-69 37jährigen Amtszeit. Ehrenpräsident Straßberg erinnert an die Installierung vor zirka 37 Jahren; sein Eintritt war gesegnet und so möge auch jetzt sein Abgang ein gesegneter sein. Obmannstellvertreter Grünspan gab dem Wunsche Ausdruck, Herr Oberkantor Schlesinger möge noch viele Jahre mit seiner Gattin wohlbehalten in der Mitte der Gemeinde weilen. Einen Antrag der Tempelsektion, Herrn Oberkantor Schlesinger der nächsten Generalversammlung zum Ehrenm i t g 1 i e d e vorzuschlagen, begründete der Obmann der Sektion, Herr Fuchs. Oberkantor Schlesinger dankt;; tief gerührt. Die Ehre, die ihm hier erwiesen wurde, sei eine Ehre für den ganzen Kantorenstand und er verspreche, sich dem Vereine jederzeit zur Verfügung zu stellen. Herr Obmann Scher wünscht zum Schlüsse noch, Herr Oberkantor Schlesinger möge den Ruhestand noch viele ungezählte Jahre in geistiger und körperlicher Frische an der Seite seiner braven Gattin genießen. Verein zur Ausspeisung armer israelitischer Schulkinder iür den XVI. und XVII. Bezirk. Am 20. v. M. fand im Vereinsheim XVI., Wurlitzergasse 11, die diesjährige Generalversammlung statt Der Ehrenpräsident, Herr Rabbiner Prof. Dr. Bach, begrüßte die erschienenen Gäste und Mitglieder, insbesonders Frau Bundesstaatlicher Fürsorgerat W a 11 u c h für den Verband „Weibliche Fürsorge", den Obmann der Bezirkskommission Siegmund Fürst, den Präses der Chewra Kadischa Medizinalrat Dr. Jakob Deutsch und die Vertreter der anderen Wohltätigkeitsvereine. Hierauf widmete der Vizepräsident Herr Dr. Felix R e 1 k den im abgelaufenen Jahre verstorbenen Vereinsmitgliedern warme Gedenkworte. Der Vorsitzende erstattete sodann den Tätigkeitsbericht und teilte mit, daß der Verein täglich 60 Schulkinder und -10 erwerbsunfähige Erwachsene ausspeise und hob besonders die reichlichen Zuwendungen seitens des Präsidenten Herrn Julius K r u pnik an Geld- und Natu raispenden hervor, dem wegen seiner Abwesenheit von Wien der herzlichste Dank auf schriftlichem Wege zum Ausdruck gebracht wurde. Der Redner dankte schließlich dem zurückgetretenen Kassier Herrn Leopold L ö w i n g e r, welcher fast zwei Jahrzehnte im Vereine in verdienstvoller Weise tätig war. ferner allen Vorstandsmitgliedern und besonders den rastlos tätigen Vorstandsdamen für die tatkräftige Unterstützung. Gemäß dem Antrage des Revisors Robert Beck wurde dem Vorstande einstimmig das Absolutorium erteilt. Bei der hierauf vorgenommenen Wahl wurden die turnusmäßig ausscheidenden Vorstandsmitglieder per Akklamation wiedergewählt. Jüdischer Angestellten-Verband „Emunah" (I.. Jordangasse 7). Am 28. v. M. fand die V. ordentliche Hauptversammlung dieser Vereinigung statt. Aus dem Tätigkeitsbericht geht hervor, daß im abgelaufenen Jahre eine Anzahl von belehrenden Vorträgen sowie gesellige Veranstaltungen stattfanden, die meistens gut besucht waren. Die Bibliothek umfaßt zirka 600 Bände (zum großen Teil Judaica). Die Stellenvermittlungsa b t e i 1 u n g wurde im Juli reorganisiert und sind seit dieser Zeit 130 offene Stellen angemeldet worden, während die Zahl der Stellensuchenden 320 betrug. Es gelang, eine größere Anzahl von Bewerbern unterzubringen. Infolge der Krise war es leider nicht möglich, allen Bewerbern, auch solchen mit hervorragender Qualifikation. Stellungen zu beschaffen. Die Mitgliederzahl stieg von 191 auf 490. Die Eingänge aus den Beiträgen und Spenden blieben leider hinter den unvermeidlichen Ausgaben für Stellenvermittlung. Bibliothek, Unterstützungen usw. zurück. Der Verband unterhält stark besuchte Unterrichtskurse in hebräischer, englischer und französischer Sprache. Die N e u w a h- 1 e n ergaben einstimmig die Wiederwahl des bisherigen Obmannes Bernhard Grfinhut. sowie der Kollegen Max Kurzrock. Max Schwarz. Marta Lifschütz. Sofie Kalinhof, Erna Klein. Regine Löwy. Erna Rattner, Mcses Manner. Norbert Meiseis. Max Brand und Josef Schächter. Mit der Bitte um rege Mitarbeit und Werbung neuer Mitglieder schloß der Obmann die Versammlung. Adas jisroel (Schiiischul). in der vorwöchentlichen Notiz Aber die Preisreduzierungen der unter der rituellen Aufsicht der Adas jisroel hergestellten koscheren Gebrauchsartikel war der Preis der Molkereimilch falsch angegeben. Derselbe beträgt 4.S Groschen pro Liter. Frauenarzt Dr. Paul Kunstadt, emerit. Operateur der IL Universitäts-Frauenklinik (Prof. Weibel), hat sich etabliert und ordiniert II., Taborstraße Nr. 17a, Telephon A 42-2-18. Der Verein „Oesterr. Seehospiz" (Präsidentin Sofie G r ü n f e 1 d) entsendet Anfang Juli zarte, zu Katarrhen und Blutarmut neigende israelitische Kinder von 6 bis 13 Jahren in sein eigenes Heim nach Grado (Italien) unter pädagogischer und ärztlicher Aufsicht bei Verabreichung von fünf Mahlzeiten. Anmeldungen im Vereinsbüro. IX.. Türkenstraße 17, von 10 bis 13 Uhr. Telephon A 11-1-63. Der Verein „Ferienheim" (Präsidentin Sofie Grünfeld) entsendet nach Schulschluß in sein eigenes Heim Bad Vöslau (Mühlhof) erholungsbedürftige israelitische Schulkinder im Alter von 7 bis 13 Jahren. Es werden fünf Mahlzeiten verabreicht. Die Kolonie steht unter ärztlicher und pädagogischer Aufsicht Freiplätze in beschränkter Zahl nur an Vollwaisen. Anmeldungen im Vereinsbüro. IX.. Türkenstraße 17. von 10 bis 13 Uhr. Telephon A11-1-63. k GROSSFLEISCHHAUEREI tIEGM, KORNMEHL UMBaHMMMBMHaMBMHBHHi WIEN IX., B1MOASU NB. 1» HUJtUi XVUL, WAMUNOUSniaSSB 9t Telephon Nr. A 17490 and A 18-9-34 Ltefanurt für H*UwstaHm» AbtellungenfflrKoscherfleisch Mtar AnialeM «Im mhrm. Rabfalaataa da* lar. KultaaaaMalada Via*. Sämtliche Fleischsorten von ausschließlich Prima-Qualität zu den billigsten Marktpreis«» Bethaus-Verein „Mlkdosch Meat" und Israelitischer Kranken- und Unterstützungsverein. IT., Franz Hochedlingergasse 8. hat heuer wie alljährlich eine großzügige Kohlen- und Osteraktäon durchgeführt. Beide Vereine haben vielen bedürftigen Familien, darunter verschämten Armen Mazzot. Fett. Kartoffeln für die Feiertage gegeben. Die Vereinsleitungen danken auf diesem Wege allen Spendern und Gönnern für die reichlichen Spenden und bitten, auch weiterhin die Vereitle zu fördern. Veweinsnadkridkten Margarete Bach hält am 7. Mai d. J., um 17 Uhr. zugunsten des Merores-Waisenh a u s e s (Präsidentin Baronin Ciarisse Rothschild) im genannten Heime eine Bibelvorlesung unter gütiger Mitwirkung der Virtuosen Kurt Fuchsgelb (Violine) und Kurt Engel (Klavier). Karten bei den Vorstandsdamen und im Waisenhaus, XIX., Bauermeldgasse 40, Tel. B 14-3-86. Der Verein Krankenbesuch Blkur Cbaulhn veranstaltet am 30. d. M.. 4 Uhr nachmittags, im Hotel Continental. IL. Taborstraße 8, eine Wohltat i g keitsj a u se mit Künstler-Akademie zugunsten schwerkranker armer Glaubensgenossen. Es wirken mit: Herr Oberkantor Rosenwald, Herr Johann Popowici, Cellovirtuose, Herr Adolf Wollner, Fräulein Sofie Rosen. Frau Alexandra von Herrman. Herr Eugen Hoffmann, der kleine Walter Rott mit Dita Kunodi. Tanzgruppe Trude Godwin. Conference Emmy Wollner. Entree inklusive Jause S 2.60. Telephon A19-7-54. Jüdischer Angestellten-Verband ..Enmnah". Samstag, den 29. d. M.. im Verbandsheim. I.. Jordangasse 7, Vortrag des Herrn Dr. Erwin Kondor (Berlin): ..Deutschland und die Juden". Beginn %9 Uhr abends. Gäste willkommen. Jiunst und Xitferatfur Graz. Am 2. April feierte der Orazer Jüdische Gesangverein seinen zehnjährigen Bestand. Trotz der schweren Krisenzeit gelang es doch, durch unermüdliche Arbeit und Tatkraft der Mitglieder, das Fest zu einem hohen künstlerischen Ereignis in jeder Hinsicht zu gestalten. Das Festkonzert im Landschaftlichen Rittersaale wurde eingeleitet mit der Ouvertüre zu „Die Hebriden" von Mendelsohn, vorgetragen von einem vorzüglichen Orchester unter der meisterhaften Leitung des Chormeisters des Grazer Vereines, Herrn Gusseck-Glankirchen. Anschließend sang der Grazer Jubelverein das „Adon olom" von Saminsky (gemischter Chor), wobei der Grazer Oberkantor Herr Heinrich Katz Gelegenheit hatte, im Solo seinen gut geschulten Tenor glänzen zu lassen. Es folgten dann die Vorträge des Jüdischen Gesangvereines Wien, welcher mit zwei jüdischen Volksliedern zum erstenmal sich dem Grazer jüdischen Publikum vorstellte. Beide Chöre wurden von dem begeisterten Publikum zur Wiederholung verlangt und standen unter der meisterhaften Leitung des bekannten Komponisten und ersten Dirigenten Herrn Brandmann (Wien). Den Abschluß des ersten Teiles brachte Goldmarks „Frühlingshymne", ein gewaltiges Werk, wobei die beiden Vereine Gelegenheit hatten, ihre prächtigen Stimmen unter der meisterhaften Leitung des Dirigenten Herrn Brandmann (Wien) zur. Geltung zu bringen: Fräulein Grete Schwarz (Graz) wußte in einem schwierigen Solo ihre gut geschulte Altstimme künstlerisch zu entfalten. Der zweite Teil des Abends brachte Stöhrs „Morgenlied", vorgetragen vom Männerchor des Jubelvereines mit Orchesterbegleitung, anschließend Cesar Franks „Psalm 150". gemischter Chor unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Herrn Gusseck- Glankirchen. Der Wiener jüdische Gesangverein stellte sich neuerdings mit Volksliedern ein und zum Abschluß gelangte Mendelsohns gewaltiger „Psalm 42", vorgetragen von den beiden Vereinen mit Orchesterbegleitung unter der glänzenden Leitung des Dirigenten Herrn Gusseck-Glankirchen zum Vortrag. Dieser Psalm bildete, vorgetragen mit bestem Können, gewaltiger Stimmstärke und bester Orchesterbegleitung die Krone des Festkonzertes. Anschließend an das Festkonzert iand in den Sälen des Restaurants Thalia ein Festkommers mit Tanz statt. Der Obmann des Jubelvereines, Herr Kurt Engel, hielt eine zündende Ansprache an die Festgäste und begrüßte unter anderem den Ehrenobmann des Jubelvereines Rabbiner Professor Dr. Herzog, den Präsidenten der Kultusgemeinde Rechtsanwalt Dr. Sonnenwald, den Vertreter der Grazer Hakoah S. Weiss und insbe-