Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1933
- Issue
- Heft 6 (10.2.1933)
- Date
- 1933-02-10
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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DIE WAHRHEIT Seite 7 Spezlalhaus für Wolle und Strickgarne Moritz Nagel Wien, 2. Bez., Taborsiraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden. Telephon A45-8-69 zweite Präsident war Jacob Nach od, der die Abwehr gegen die Angriffe des wachsenden Antisemitismus organisierte. Nach der Uebersiedlung des Bundes von Leipzig nach Berlin wurde Samuel K r i s t e 11 e r der dritte Präsident des Bundes. Unter Kristeller wurde insbesondere das soziale und das Kulturwerk des Bundes ausgestaltet. Professor Martin Philippsohn, der vierte Präsident des Bundes, baute diesen durch Begründung von Provinzialgemeindeverbänden in allen Bezirken des Reiches aus und schuf eine Reihe Fürsorgeanstalten. Professor Salomon Kali scher war der fünfte Präsident des Bundes; unter seiner Leitung nahm der Bund an der Begründung der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden Anteil. Sechster Präsident des Bundes war der Anfang Jänner d. J. verstorbene Legationsrat Professor Dr. Moritz Sobernheim. Portland. Der Gouverneur des Staates Oregon, Julius Meyer, wurde zum Vorsitzenden der Kongre-. gation „Beth Israel" in Portland gewählt und hat dieses Ehrenamt auch übernommen. Der Oberrabbiner von Genf gestorben. Im Alter von 73 Jahren verstarb der Grand Rabbin von Genf S. B a 1 i z e r. Er war eine prominente schweizerische Persönlichkeit und in seiner Gemeinde sehr populär. An der Bestattung nahmen fast die gesamte jüdische Gemeinde von Genf und eine große Zahl Nichtjuden teil. Antwerpen. Die jüdische Gemeinde von Antwerpen hat beschlossen, die Stelle eines Oberrabbiners von Antwerpen auszuschreiben. Der Posten wurde durch die Berufung %'on Dr. Joseph Wiener zum Oberrabbiner von Belgien, mit Sitz in Brüssel, vakant. Mazzoth-Backen in Rußland erlaubt. Der Rußland-Vertreter der Londoner Föderation jüdischer Hilfsgesellschaften teilte der Föderation auf ihre Anfrage mit. daß die Meldung palästinensischer Zeitungen, wonach die Sowjetbehörden in diesem Jahre das Backen von Mazzoth zum Pessachfest verboten haben, jeder Grundlage entbehrt. Die zuständigen Sowjetbehörden versicherten der Föderation, daß an ein solches Verbot nie gedacht worden ist Auch seitens der Botschaft der Sowjtunion in London wurde die Föderation benachrichtigt, daß das Backen von Mazzoth in Rußland durchaus erlaubt ist. St. Pölten. Am 1. Februar feierte Herr Oberrabbiner Professor Dr. Adolf Schächter in aller Stille sein 40jähriges Dienstjubiläum. Schüler des Berliner Rabbinerseminars und Doktor phil. der Universität Königsberg in Preußen, wurde er am 1. Februar 1893 als Rabbiner an die Kultusgemeinde Horn berufen, zu der damals noch die heutige Kultusgemeinde Hollabrunn gehört hat. Dort verblieb Herr Doktor Schächter bis 1. September 1897 und wirkt seither ununterbrochen in St. Pölten. Seine rastlose Hingabe an das Wohl der Gemeinde und ihrer religiösen, kulturellen und humanitären Institutionen, sein stets waches Interesse für alle Fragen der jüdischen Gesamtheit, seine vornehme Bescheidenheit, die jeden Dank als unverdient ablehnt, sind bekannt. Möge es Herrn Doktor Schächter vergönnt sein, seine Tätigkeit mit Gottes Hilfe noch lange zum Heile des Judentums zu entfalten. Kultuswahlen in Wr.-Neustadt Nach einer dreijährigen Amtsperiode fanden am 29. Jänner in Wiener- Neustadt die Neuwahlen in den Kultusvorsand statt Die Kandidaten der „Konservativen Partei" wurden mit einer großen Mehrheit wiedegewählt. Gewählt erscheinen die Herren: Hugo Reininger, Emanuel Beinhacker, Arnold Lemberger, Samuel Fr an kl, Leopold Hacker, Jakob Aldor. Jak. Blum, Jakob Jaul, Samuel Mandl. Adolf Ehrenhaft, Siegmund Hirsch. Adolf Sidon. Leopold Rosenberger, Alexander Sidon, Dr. Simon Karpfen, David Löwy, Leo Tauber und Moritz Jaul. Ersatzmänner: Friedrich Breuer, Isidor Wettenstein und Moritz Greismann. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Wie uns der Einsender des in der vorwöchentlichen Nummer unseres Blattes erschienenen Berichtes über die Generalversammlung des genannten Vereines aufmerksam macht, ist in der Wiedergabe dieses Berichtes ein Druckfehler unterlaufen. Wir stellen hiermit die durch ein drucktechnisches Versehen verstümmelte Liste des neugewählten Präsidiums richtig: Zum Präsidenten wurde der verdienstvolle Leiter des Vereines Prof. Dr. S. Krausz wiedergewählt, gleichfalls wiedergewählt wurden die bisherigen Vizepräsidenten Rabbiner Dr. M. Rosenmann und Ludwig Bato. Israelitische Kinderbewahranstalt (IL, Schiffamtsgasse 15). Ein zahlreiches distinguiertes Publikum wohnte dem ausgezeichneten Festkonzerte hei, das am 5. d. M. im Großen) Musikvereinssaal zugunsten der Kinderbewahranstalt von deren rührigem Vorstand arrangiert wurde. Selten stand eine Veranstaltung auf so hoher künstlerischer 'Stufe. Das Orchester des Wiener Konservatoriums unter der tüchtigen Leitung von Professor N i 1 i u s wirkte ungemein klangvoll, es begleitete auch die brillanten Gesangsvorträge der Frau Opernsängerin Fleischmann-Königsfest, die wahre Beifallsstürme erntete, insbesondere bei der herrüchen Wiedergabe eines Liedes des persönlich bei der Feier anwesenden Meisters L e h ä r. In den Geschwistern Toni (Klavier) und David Grünschlag (Violine) lernte man äußerst talentierte junge Menschen kennen, die sicher ihren Weg gehen werden. Der heitere Teil, in dem, von Alexander Strahal konferiert, Hermann Leopol d i - Betja Mi 1 skaja und Dario Medina mitwirkten, gefiel ebenfalls sehr, so daß der ganze Abend als durchaus gelungen gelten darf. Israelitischer Humanitätsverein Favoriten. Sonntag, den 29. v. M., fand die Generalversammlung des genannten Vereines statt, über die wir noch berichten werden. Für heute sei nur mit besonderer Genugtuung festgestellt, daß durch einstimmigen Beschluß der krankheitshalber zurückgetretene Obmann des Vereines. Herr Komm.-Rat Carl Weis, für seine langjährige überaus ersprießliche Tätigkeit zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Israelitischer Frauenverein Favoriten. Der unter der umsichtigen Leitung der Präsidentin Frau Doktor Anna Mandl stehende Verein hat in Anbetracht der großen Not unter der jüdischen Bevölkerung des zehnten Bezirkes eine Winterhilfsaktion veranstaltet. Unzählige der Aermsten der Armen wurden nicht nur mit warmen Winterkleidern, Lebensmitteln, Kohle und Geldspenden bedacht sondern fanden auch Trost durch die wahre soziale Hilfsbereitschaft, mit der sich sämtliche Damen mit Frau Dr. Mandl. Frau Oberkantor Weiß, Frau Oberkantor Schlesinger und Frau Simon Steiner an der Spitze in den Dienst der Aktion stellten. Verein zur Erhaltung einer Talmudthoraschule im 18. Bezirk. Am 25. v. M. fand die Generalversammlung des genannten Vereines unter Vorsitz des Obmannes Med.-Rat Dr. Ignaz Winter statt. Dem vom Kassier Leopold S u b a k erstatteten Berichte ist zu entnehmen, daß die sieben Kurse von 115 Kindern fleißig besucht wurden und erzielte der von den tüchtigen Lehrern Antscherl und Gollerstepper geleitete Unterricht die besten Lehreriolge. Die öffentlich abgehaltene Schlußprüfung fand einhellige Anerkennung auch seitens der Schulbehörde, die den Leistungen der Schüler besonderes Lob zollte. Die Schule wird von den eingehobenen Mitgliedsbeiträgen und Spenden allein unterhalten, da der Verein keinerlei Subvention erhält. Dem geistigen Führer und Leiter der Schule, Ehrenpräsidenten Rabb. Dr. David Feuchtwang, -dankte der Vorsitzende Obmann Med.-Rat Dr. Ignaz Winter mit innigen Worten für seine Fürsorge. Dr. Feuchtwang würdigte in markanten Worten die Tätigkeit des Vorstandes und der Lehrer. Der Vorstand wurde wiedergewählt und besteht das Präsidium aus folgenden Personen: Ehrenpräsident: Ehrw. Rabb. Dr. D. Feuchtwang. Obmann: Med.-Rat Doktor Ignaz Winter, Obmann-Stellvertreter: Karl Grünwald. Kassier: Leopold Subak. Schriftführerin: Paula Subak. Jüdischer humanitärer Hillsverein „Treue Brüder". Der überaus rührige Verein, der angesichts der immer größer werdenden Not unter der Judenschaft eine erhöhte Aktivität bekundet veranstaltete am 24. d. M. im Theater „Reclame" einen Theaterabend zu Gunsten armer Kranker und notleidender Witwen und Waisen. Die überaus fesselnde Vorstellung und die künstlerische Leistung der Darsteller iand bei dem zahlreich erschienenen Publikum lebhaftesten Beifall. Nach dem ersten Akt begrüßte der Vizepräsident des Vereines Herr Cafetier Buchsbaum im Namen des Vorstandes die erschienenen Gäste und besonders die Ehrenprotektoren Herrn Rabbiner Gerstl und Herrn Doktor Seiler samt Gemahlin. Der Redner schilderte die 27jährige ausschließlich humanitären Zwecken dienende Tätigkeit des Vereines und pries vornehmlich die von wahrer, reiner Menschenliebe zeugende Tätigkeit des Gesamtvorstandes, insbesondere die des Präsidenten Herrn F r ä n k e 1. Der starke Beifall, mit dem das in bester Stimmung befindliche Publikum die Rede quittierte, war die eindrucksvollste Anerkennung für die ersprießliche Tätigkeit des Vereines. Todesfälle. Donnerstag, den 2. d. M.. verstarb in in Wien Frau Eugenie Abel es. die Gattin des langjährigen "Bürgermeisters der autonomen Israelitengemeinde in Nikolsburg Moritz Abeles. Eine biedere, schlichte, einfache Frau ist mit ihr ins Grab gesunken. Die traditionelle Liebe zu jener Gemeinde, in der sie die schönsten Zeiten ihres Lebens verbracht hat. die über das Grab hinaus reichende Verbundenheit mit ihrem früh verstorbenen Gatten lassen es nur selbstverständlich erscheinen, daß sie auf dem Totenbette ihren Kindern ihren letzten Wunsch mitteilte, an der Seite des Gatten auf dem alten Friedhof in Nikolsburg bestattet zu werden. Eine große Trauergemeinde begleitete in Nikolsburg diese schlichte Frau zu ihrer letzten Ruhe. Der Rabbiner der israelitischen Kultusgemeinde in Nikolsburg. Dr. Alfred W i 11 m a n n. würdigte das Leben dieser Frau. Noch einmal stieg vor dem geistigen Auge aller die Gestalt des verewigten Bürgermeisters auf, mit dem sie nun im Grabe vereint in die Ewigkeit schläft — Sonntag, den 4. d. M.. wurde die ehemalige langjährige Leiterin des Kinderheimes in Laa bei Neulengbach und des Krüger-Heimes in der Malzgasse. Frau Hermine Kreuzer im hohen Alter von 80 Jahren unter starker Beteiligung zu Grabe getragen. Börserat Ignaz Glück kennzeichnete treffend das mütterliche Wirken der Verstorbenen für das Wohl ihrer Zöglinge, welches er selbst durch Jahre beobachten konnte; seine Worte übten auf die Trauergäste tiefe Wirkung. Die Leitung des Versorgungsheimes und des Spitals in der Seegasse, wo sie die letzten Jahre gelebt an ihrer Spitze der Verwalter Herr Popper. Aerzte und Pflegerinnen hatten in geradezu vorbildlicher Weise für sie gesorgt Die Verstorbene war auch dort bis zu ihrer schweren Erkrankung bemüht gewesen, den anderen Insassen gefällig zu sein, ihnen kleine Liebesdienste zu erweisen. Mit ihr ist ein braver Mensch dahingegangen, die Erde sei ihr leicht. S. R. --k GROSSFLEISCHHAUEREI flEGM, KORNMEHL UMBBBaMMMHMBMBMMHMHMaa WIEN IX., BERdOASSE NR. 1» HUAUi XVUI., WAHRINOER STRASSE «V Telephon Nr. A 17*99und A 18*34 Lieferant für Hallaiwtaltea AbteilungenfflrKoscherfleisch Katar Aufsicht das «brw. Rabblnatm 4mm Imr. KnHuaamahid« Wf«M> Sämtliche Fleischsorten von ausschließlich Prima-Qualität zu den billigsten Marktpreisen - ■••---^3*8 Das israelitische Kurhospital in Karlsbad. (Nachdruck erbeten.) Am 1. Mai 1933 werden 30 Jahre verflossen sein seit der Erörrnung des israelitischen Kurhospitales in Karlsbad. Wenn auch dieses „Jubiläum" der Zeit entsprechend ohne besondere Feierlichkeit begangen wird, so ist es doch verdienstlich, einen Rückblick zu werfen auf all das, was die jüdische Gemeinde in Karlsbad im Dienste jüdischer Krankenfürsorge mit ihren Kurhospital geleistet hat. Errichtet wurde es anläßlich der 50jährigen Regierungsjubiläumsfeier des Kaiser Franz Joseph I. und erhielt auch zu Ehren der Stiftung den Namen „Kaiser Franz Joseph-Regierungsjubiläums-Hospiz für arme Israeliten". Die Bezeichnung „iür arme Israeliten" fand zwar manche nicht unberechtigte abfällige Kritik, aber es waren keine leeren Worte. Bis zum Weltkriege wurden in die Anstalt tatsächlich fast ausschließlich „Arme" unentgeltlich aufgenommen. Der Zusammenbruch des alten Oesterreich brachte dem „Hospiz" nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein neues Arbeitsgebiet Es enthielt den Namen „Israelitisches Kurhospital" und wurde seit 1920 immer mehr und mehr das Kurhospital unseres so arg zermürbten Mittelstandes, das es bis heute geblieben ist und wohl auch für lange Zeit bleiben wird. An eine unentgeltliche Aufnahme war nicht mehr zu denken. Schweren Herzens entschloß sich der Vorstand zur Einführung eines Regiebeitrages, der derzeit 1083 tschech. Kronen beträgt iür einen vierwöchentlichen Kuraufenthalt mit Wohnung, voller Verpflegung, ärztlicher Behandlung und Bedienung; bei Vorlage eines behördlichen Armutszeugnisses oder der letzten Steuervorschreibung kann auch eine Ermäßigung der Kurbehelfe und der Kurtaxe erwirkt werden. Wie sich das Bild der Kurbedürftigen in der Anstalt geändert hat, beweist die Tatsache, daß in den Jahren 1928 bis 1932 aus dem Deutschen Reich nicht weniger als 1521 Gesuche um Aufnahme einge-, laufen sind, während bis zum Weltkriege die Aufgenommenen sich fast zur Gänze aus den Ländern der alten österreichischen Monarchie, namentlich aus Galizien. rekrutierten. Heute kommen Kurbedürftige aus Polen nur vereinzelt ins Kurhospital, die allgemeine Verarmung macht den Armen schon die Reise allein unmöglich. Gestiegen ist auch die Zahl der Gesuche aus der Tschechoslowakei und Rumänien. Eine wesentliche Besserung hat die Leitung der Anstalt erfahren. Seit vorigem Jahre führt der Vorstand die Verpflegung in eigener Regie, die dadurch so reichlich und kurgemäß ist. wie sie in keinem Sanatorium reichhaltiger und besser sein könnte. Es sei noch hinzugefügt daß die Verpflegung eine streng rituelle ist und unter orthodoxer Aufsicht steht Nur eines hat sich in diesen 30 Jahren wenig geändert: die geringfügige Förderung der Anstalt von Seiten der jüdischen Gemeinden. Vielleicht wird sich auch hierin, wenn die Zeiten gesündere werden, eine Besserung einstellen. Gesuche um Aufnahme sind jährlich bis 15. März, belegt mit ärztlichem Attest an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Karlsbad zu richten. Die Aufnahmefrist gilt für Mai bis September nur vom 1. bis 28. jedes Monates. Sensationeller Prozess In Ftorldsdorf. Es ist eigentlich keine Sensation mehr, denn das Haus, wo sich der hier beschriebene Prozeß abspielt, ist ein altbekanntes und bestrenommiertes. Es handelt sich auch nicht um einen juristischen Prozeß, sondern um einen Produktionsprozeß, dessen Ergebnis ein viel freudigeres ist, als der Ausgang so mancher Gerichtsverhandlungen. Das ist kein Wunder, denn der Leiter des Prozesses, den wir meinen, Herr Nathan Brodetzky. der Eigentümer der S c h m i e d l> Mazzothfabrik in Floridsdorf. hat im jüdischen Wien einen sehr guten Namen, vor allem wegen seines eminenten Wohltätigkeitssinnes, den er bei jeder Gelegenheit zum Wohle jüdischer Armen und Waisen bekundet. Sein Unternehmen nun, das er seit mehr als 30 Jahren mit rühriger Umsicht führt, setzt bei jeder Besichtigung, die wir auch diesmal unangesagt vornahmen, neuerlich in Staunen und Begeisterung. Da sind in seinem eigenen Hause schöne lichte Räume, in denen zu arbeiten ein wahres Vergnügen sein muß. Man erkennt das auch an der guten Stimmung der 60 Arbeiter und Arbeiterinnen, die unter der Aufsicht der vom Rabbinat der Wiener Kultusgemeinde beigestellten Maschgichim tätig sind. Man bewundert den Produktionsprozeß, wie aus dem in einer separaten Kammer aufbewahrten Mehl durch Beimengung des den rituellen Bestimmungen entsprechenden Wassers (aus großem