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Die Wahrheit · 1933-01-27 · Heft 4 (27.1.1933) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1933
Issue
Heft 4 (27.1.1933)
Date
1933-01-27
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE W AHRHEIT Seite 7 Spczlalbans lOr Welle and Strickgarne Moritz Nagel Wien, 2. Bez.,Tal»orslrafie Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirteu. Strickmoden. Telephon A 45-8-69 London. Die Londoner Tageszeitung „News Chronicle" berichtet aus Neapel, daß der amerikanisch-jüdische Matrose Abraham Epstein einen Selbstmord versucht hat. indem er sich in der Nähe v.oh Gibraltar ins Meer stürzte. Der Grund zu ^fieser Verzweiflungstat war antisemitische Verfolgung seitens seiner Kollegen auf dem Sjchiff. Als man ihm einen Rettungsgürtel zuwarf, nahm •er zwar diesen an, kehrte aber nicht zu seinem Schiff inirück, sondern ließ sich 43 Stunden lang auf dem Wasser treiben, bis ein holländischer Dampfer ihn aufnahm und nach Neapel brachte. Hier nahm sich der amerikanische Konsul seiner an. Zum Todestag Dr. Jellineks. Es ist eine Tatsache, die die Menschheit seit Jahrtausenden miterlebt, daß sich in der Welt nicht viel ändert und oft Vorkommnisse aus allen Perioden wiederholt werden — natürlich zeitgemäß; der aufmerksame Beobachter, vertraut mit den überlieferten geschichtlichen Ereignissen, findet sowohl die Wiederholung wie ihre Aenderung. In allen Lagen und allen Belangen ist dies zu bemerken und man kann mit Kohelet sagen: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Anläßlich des 39. Sterbetages des in seiner Art unvergleichlichen Meisters der Redekunst, des am 20. Thebet 5654 (1893) verstorbenen Oberrabbiners Dr. Adolf J e 11 i n e k. las ich seiner vor 72 Jahren (1861) gehaltene Predigt (Parascha Schemot), welche er „Moses" betitelt und in der nachfolgende auszugsweise angeführte Sätze den Nachweis erbringen, daß sich — wie oben erwähnt — kaum die Situation in der Judenschaft bis auf den heutigem Tag geändert hat. Der geistreiche Redner sagte unter anderem: „Als Moses berufen ward zu seiner großen und weltgeschichtlichen Sendung, sah er in dem flammenden Dornbusch das Bild jenes Volkes, das. unvergänglich and unzerstörbar, zu erziehen er den Auftrag erhielt... Moses geht hinaus zu seinen Brüdern — und was sieht er? Zwei Hebräer streiten miteinander! Das war kein Wunder, denn wo zwei Juden stehen, da sprühen Funken, da gibt es verschiedene Meinungen — zu allen Zeiten stritten unsere Stammesgenossen mit einander über Kleinigkeiten. Moses aber, der sie von dieser Seite nicht gekannt hatte, ruft dem Ungrechten zu: Warum willst du deinen Nächsten schlagen? Mitten in dem Hasse, der gegen euch in Aegypten herrscht, solltet ihr doch brüderlich zusammenhalten, friedlich zusammenleben, und anstatt dessen mißhandelt ihr euch gegenseitig! So atmet das erste Erscheinen Moses unter -den Hebräern Liebe und Treue gegen seine Stammesgenossen und hierin muß er den Großen, den Vernehmen und Einflußreichen in Israel als Muster dienen. Wen die Vorsehung auf eine hohe Stufe der Gesellschaft gestellt, wem sie Macht und Ansehen verliehen hat durch den Besitz indischer Güter, durch die reichen Gaben des Geistes, durch hervorragende Würden und Aemter, der ist doppelt verpflichtet. Liebe und Treue gegen seine Stammesgenossen zu üben, der muß für sie reden, der muß für sie fühlen. Hinausgehen müssen die Großen in Israel zu ihren Brüdern eder wenigstens ihnen zugänglich sein, müssen sich selbst überzensen, worunter sie leiden, müssen die Gefahren, die drohend heranziehen, das Unrecht, das ihnen geschehen, die Schmach, die ihnen widerfahren soll, abzuwenden suchen, sie dürfen sich nicht vornehm zurückziehen und ferne halten, sondern müssen treu und liebevoll zu ihren Brüdern stehen, müssen ihre Kräfte, ihre Verbindungen und ihren Einfluß für sie verwenden. — Ihr kennt gewiß die schöne Sage des Midrasch, die uns erzählt, daß Moses ein zartes Lamm, das sich entfernt hatte, um seinen Durst an einer Quelle zu löschen, liebevoll auf seine Schulter nahm und es zur Herde zurücktrug — und das mögen sich die Führer und Lehrer wohl merken und reiflich darüber nachdenken! Man macht hie und da in manchen Gemeinden die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Alten geltend, die sich an gewisse Einrichtungen einmal gewöhnt haben. Die treuen Hirten der Gemeinden aber müssen die zarten Lämmer, die Kinder, die Jungen vor Augen haben, müssen darüber wachen, daß sie sich nicht von der Herde entfernen, um ihren Glaubensdurst an fremden Ouellen zu stillen, um ihre religiösen Bedürfnisse durch fremde Nahrung zu befriedigen, müssen sie durch edle und schöne gottesdienstliche Formen zu fesseln suchen. Die Alten bleiben treu, verlaufen sich nicht so leicht, wenn auch ihr Verlangen nicht erfüllt wird; die Jugend aber muß man behüten und bewachen, daß sie nicht in die Irre gehe. Wer an die Spitze einer Gemeinde treten will in einer Epoche religiöser Kämpfe, mitten in dem Verjüngungsprozesse. von dem unsere Zeit ergriffen ist, muß sich ernstlich fragen, ob er die Kraft besitze, seine Lfeberzeugung geltend /u machen, den Mut besitze, denen entgegen zu treten, welche alles verketzern, was nicht den Rost des Alters an sich trägt, die Ausdauer besitze, sich nicht vom Geschrei des Tages irre machen zu lassen, ob er all jene Gaben von der göttlichen Vorsehung erhalten habe, die in einer neuen Zeit zur Führung jüdischer Gemeinden nötig sind. Auf Wunder können die israelitischen Lehrer der Gegenwart nicht zählen; sie können weder Schlangen, die umherschleichen mit ihren giftigen Zungen, in Stäbe verwandeln, noch die unreinen Hände, atr denen der Schmutz der Habsucht klebt, rein machen — und auf den Arm der weltlichen Behörden dürfen sie nicht rechnen... Rudolf Kraus. Amtsletter i. R. Gemeinde -Ühronifz Paris. Die jiddische Tageszeitung „Der Tos", die in Paris von dem früheren jüdischen Sejmdeputierten Noah Prilucki. Mitarbeiter der Warschauer Tageszeitung „Moment", herausgegeben wurde, stellte in diesen Tagen ihr Erscheinen ein. Die Verwaltung erklärt, daß die Zeitung in einiger Zeit wieder zu erscheinen beginnen-wird. Noch im Herbst 1932 erschienen in Paris drei jiddische Tageszeitungen, der mit dem Warschauer „Hajnt" assoziierte „Pariser Hajnt", das von dem hebräischen Dichter Salman Schneur herausgegebene „Morgenblatt" und „Der Tog". Gegenwärtig erscheint nur noch die älteste Pariser jiddische Tageszeitung „Pariser Hajnt". Hobe Auszeichnung. Der Frau Karoline Hofmann, Präsidentin des Israelitischen Frauenwohltätigkeitsvereines für die Bezirke Wieden-Margareten, wurde vom Bundespräsidenten die goldene Medaille für Verdienste um die Republik taxfrei verliehen. Die Ueberreichung dieser hoben Auszeichnung am Donnerstag, den 18. Jänner 1933, gestaltete sich zu einer wahrhaft imposanten Huldigung der Judenschaft der beiden Bezirke Wieden-Margareten für die in allen Gesellschaftskreisen beliebte und hochgeschätzte Präsidentin. Es versammelten sich in der Wohnung der Frau Hofmann unter Führung der Vizepräsidentin Frau Alice Fischer, der Schriftführerin Frau Klara Schönmann, der Kassierin Frau Dr. Melanie Jeger, der Frau Rabbiner Dr. Mehrer. der Frau Schmidek alle Vorstandsdamen des Vereines, ferner Frau Rabbiner Dr. Mandl, Präsidentin des Favoritner Frauenvereines. Rabbiner Dr. M. G. Mehrer, eine Abordnung des Vorstandes des Tempeivereines IV./V. mit dem Obmann Desider Wollner mit Frau Gemahlin, der Ehrenpräsident Ig. Taussik. der Obmannstellvertreter Max Spitzer. Philipp Nußbaum und Arnold Steinfeld. Frau Alice Fischer hielt an Frau Hofmann eine Ansprache, in weicher sie. einen Rückblick auf den 50jährigen Bestand des Vereines werfend, die hervorragenden Verdienste der Präsidentin um die Führung und Entwicklung desselben würdigte; hierauf heftete sie die goldene Medaille an die Brust der Präsidentin. Frau Rabbiner Dr. Mandl überbrachte in herzlichen Worten die innigsten Glückwünsche des Favoritner Nachbarvereines. Rabbiner Dr. M. G. Mehre r, Obmann Desider W o 11 n e r und Herr Max Spitzer, ein langjähriger Freund des Hauses, hoben die ganz besonderen Charaktereigenschaften der Dekorierten hervor. Zum Schluß hielt noch Frau Glaser eine teilweise in Reimen gehaltene launige Ansprache, die allgemeinen Beifall auslöste. Frau Hofmann, umgeben von ihrer einzigen Tochter Paula, ihrem Schwiegersohne Hermann Schlesinger und ihren Enkeln Egon und Greil, dankte tief gerührt für die hohe Ehrung und für die Glückwünsche, indem sie gelobte, auch fernerhin den Verein, an dessen Wiege sie gestanden, in dem bisherigen Sinne und Geiste zu iübren. Als sie ihres vor 4 Jahren verstorbenen Gatten, des verdienstvollen Obmannes des Tempelvereines IV./V. gedachte, da blieb kein Auge trocken. Diese Feier wird allen Teilnehmern in unauslöschlicher Erinnerung bleiben. „Ohel Rachel." Das unter der hingebungsvollen Leitung der Frau Präsidentin Henriette Fuchs stehende rührige Damenkomitee des Ausspeisungsvereines „Ohel Rachel" veranstaltete am Sonntag, den 22. d. M., im Hotel Continental, eine Fest-Akademie mit Tanz. Die Veranstaltung war ganz ausgezeichnet besucht, was um so erfreulicher ist. als durch diesen schönen Erfolg der Verein in die Lage versetzt wird, seine Tätigkeit im Interesse jüdischer Armer, leider heute auch vieler Angehöriger des Mittelstandes, ebenso ersprießlich wie bisher fortzusetzen. Der schönen Veranstaltung wohnten u. a. bei: Kultusvorsteher Börserat I. Glück und Gemahlin. Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Baumeister E. M e 1 c h e r und zahlreiche Vertreter und Vertreterinnen befreundeter Wohltätigkeits¬ und Frauenvereine. Das Programm war ein sehr schönes, es wurde nach Begrüßungsworten der Präsidentin Henriette Fuchs und nach einem sehr packenden Prolog, verfaßt von Dr. B e n d i n e r und herzig gesprochen von der kleinen Gerti Landau, trefflich konferiert von der überaus talentierten Lisi Götzling e r. Gewaltige Beifallsstürme lösten die Gesangvorträge des Herrn Oberkantor Postolow aus, der mit seiner prächtigen Stimme stärkste Wirkung erzielte. (Die Begleitung besorgte feinfühlig Prof. Frühling.) Enzückend wie immer war die kleine Lisi Weinberger, die heute schon zum Liebling des jüdischen Publikums geworden ist Es war ein stimmungsvoller Nachmittag, dessen gutes Gelingen dem tüchtigen Damenkomitee des Vereines aMe Ehre machte. Der Oesterrelchisene Kantorenverein veranstaltete am 19. d. M. im Restaurant Barschak ein Festbankett zu Ehren seines Mitgliedes Oberkantor Israel Alter, der den Wienern noch von seiner glänzenden Tätigkeit im Brigittenauer Tempel in bester Erinnerung ist und nun es in Hannover zu einer überaus geachteten Stellung als Oberkantor gebracht hat. Er genießt heute schon internationalen Ruf. denn in vielen Auslandstourneen, die ihn u. a. auch nach Amerika und Polen führten, hat er Proben seines hervorragenden Könnens erbracht und auch in Wien bei einem Konzerte gelegentlich seiner jüngsten Anwesenheit große Erfolge errungen. Daß er auch ein guter Kollege ist, beweist daß er dem Oesterreichischen Kantorenvereine trotz seiner Abberufung von Wien weiter als treues Mitglied angehört: deshalb war die ihm und seiner ebenfalls anwesenden Gattin gebotene Ehrung eine durchaus wohlverdiente. Unter dem Vorsitz des Herrn Oberkantor E. Frankel versammelten sich zahlreiche Wiener Vereins, und Gemeindekantoren, zumeist mit ihren Gattinnen, und mehrere Festgäste. In herzlichen Reden der Herren Oberkantoren Frankel. Löwit und Müller, sowie eines Vertreters des Chorsängerverbandes -H a s i m r a h" wurde der geradezu seas&äcAeMe. Aufstieg, des Jugendlichen Oherkantors Alter gefeiert und ihm zum Ausdrucke gebracht, daß er m GROSSFLEISCHHAUEREI tIEGM. KORNMEHl WIEN IX* BBROOASSl NR. 1» MUAUi XVIII., 1VAHRINQIRSTRASSS 97 Teltpboa Nr. A 17-M»m4 A 1*4-34 LMMMtfflrlMtaMtrilM AbteilungemarKoscherfleisch AeffaleM ahrm. Rabefoi l«r. Kalteae;eiMtea>e Sämtliche Fleischsorten von ausschließlich Prima-Qualität tu den billigsten Marktpreisen Wien, von wo er diesen Aufstieg genommen, noch immer unvergessen ist. Mehrere Kollegen gaben dem Gaste zu Ehren Gesänge zum besten, von denen insbesondere' der ergreifende Vortrag des Herrn Oberkantor D. Groß ausgezeichnet gefiel. Herzlich berührt dankte Oberkantor Israel Alter für die ihm gewordenen Ehrungen und versprach, der Wiener Kallegenschaft die Treue zu bewahren. Dlenstjublläum. Herr Oscar Mautner. Leiter der Einbebungsstelle des Steueramtes der israelitischen Kultusgemeinde Wien, begeht am 1. Februar sein 35jähriges Dienstjubiläum. Barmizwahfeier. Samstag, den 21. d. M.. fand im Simmeringer Tempel, Wien XL, die Barmizwah des Kurt Rosenthal, Sohn des Herrn und Frau Jakob Rosenthal. Vorsteher des Simmeringer Tempels, statt Der Barmizwant trug seine Segenssprüche in verständnisvoller Weise vor. Herr Oberkantor Schidlo hatte in vorzüglicher Weise einen Mischeberach gemacht Eltern und Sohn wurden von allen Vorstehern herzlichst beglückwünscht. Der Vater des Barmizwanten spendete für verschiedene wohltätige: Zwecke. Promotion. Herr Kurt Stern, Sohn des Herrn Dr. Leopold Stern und Enkel des Herrn Ober-, kantor und Direktor Josef Heller, Wien—Brülm, wird am Freitag, den 27. d. M., 12 Uhr mittags, im großen Festsaal der Wiener Universität zum Doktor der gesamten Heilkunde promovieren. Todesfall Mittwoch, den 18. d. M.. fand unter zahlreicher Beteiligung das Leichenbegängnis des in Baden bei Wien verstorbenen, allseits beliebten und geschätzten Religionslehrers i. P. Herrn Sigmund Steiner statt Nach dem vom I. Kantor Funke m ergreifender Weise rezitierten rituellen Trauergesang schilderte Herr Rabbiner Dr. T a g I i c h t das verdienstvolle Wirken des Dahingeschiedenen auf dem Gebiete des Religionsunterrichtes, wie er seinen Schülern und Schülerinnen durch seine wahrhafte Frömmigkeit und seine große Menschenliebe ein lebendiges Beispiel gab und wie er deshalb von seinen Schülern und Schüler rinnen geliebt, geehrt und geschätzt wurde. Er gedachte auch in anerkennenden Worten seines stark ausge* prägten Wohltätigkeitssinnes und seiner steten Hilfsbereitschaft. Hierauf hielt Herr Religionsschulinspektor. Studienrat Prof. Dr. H. Redisch dem Verstorbenen namens das Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde und der Lehrerschaft einen ehrenden Nachruf. Unter den Trauergästen befanden sieb viele Religionslehrer, die ihrem verstorbenen Kollegen das letzte Geleite gaben. In Vertretung des Kultusvorstandes erschien Herr Kultusrat Prof. M. Rath. Der schwergeprüften Witwe sowie dem einzigen Bruder Herrn Benedikt Steiner. Mitglied der Bezirkskommission III. und dem Neffen Herrn Polizeioberbezirksarzt Dr. Julius Steiner wendete sich allgemeine Teilnahme zu. Prag. Am 25. Dezember 1932 fand im Geist-Tempel in Praig der Bris des erstgeborenen Kindes des in dei Tschechoslowakei allseits beliebten Oberkantors Ferdinand Jura statt Der Moel war der bekannte orthodoxe Arzt. Herr Dr. Lieben aus Prag. Bei der Beschneidung waren der ganze Vorstand und ein zahlreiches vornehmes Publikum, sowie viele Kantoren anwesend. Die Beliebtheit des Oberkantors Jura beim Prager Publikum und bei seiner Gemeinde bewiesen die vielen Gratulationen, sowie die reichlichen Geschenke, welche der Junge bekam. Vereinsnadnicftten. Israelitischer Humanltätsveretn Favoriten. Sonntag, den 29. d. M., 10 Uhr vormittags, findet in Franz Böhm's Restaurant, X., Keplergasse 7, die 55. ordentliche Generalversammlung statt. Am gleichen Tage um Uhr abends hält der Verein im Tempel. X.. Humboldtgasse 27. seinen diesjährigen Trauergottesdienst ab. Der Verein zur Fördemas: jüdischer Musik in Wien veranstaltet im Saale des „B'nai Brith". Wien IX., Universitätsstraße 4. am Sonntag, den 29. Jänner 1932 Punkt yi6 Uhr (17.39) «inen zweiten Kammemnusikabend jüdischer Musik- Programm: M. Stil mann, Quartett für Klarinette, Violine, Bratsche und Klavier (Uraufführung); Alex. Weprik. Rhapsodie für Bratsche und V

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