Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1933-01-13 · Heft 2 (13.1.1933) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1933
Issue
Heft 2 (13.1.1933)
Date
1933-01-13
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3062972-3064350-3064352--19144-3084249
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

ME WAHRHEIT Seite 7 gpatfalhaMS für Woll« und Strickgarn* - Moritz Nagel 'Wien, 2. Bez., Taborstraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden. Telephon A 45-8-69 Gemeinde - "Chronik Rom. Der Verwaltungsrat der Jüdischen Gemeinde Rom, hat in ejn« Sj?n4ersitzui^ den langjährigen Vorsitzenden der Gemeinde, Adv. Angelo Sereni, zum 'Ehrenpräsidenten der Gemeinde gewählt. Angelo Sereni stand von 1895 bis 1931, also 35 Jahre lang, an der Spitze der Gemeinde und organisierte deren Wohlfahrtswerk. Es wird nun eine Sammelaktion zur Aufbringung eines Angelo-Sereni-Fonds zur Unterstützung notleidender jüdischer Studierender durchgeführt Zum erstenmal in der Geschichte der jüdischen Gemeinde» Italiens wurde der Titel eines Ehrenpräsidenten der Gemeinde vergeben. Schwere Krise in der Bukarester Gemeinde. Die seit einiger Zeit infolge der schwierigen finanziellen Verhältnisse in der Bukarester Jüdischen Gemeinde herrschende Krise hat durch den Rücktritt des Präsidenten Dr. Wilhelm F i Idermann, und eines großen Teils der Mitglieder des Gemeindevorstandes eine wesentliche Verschärfung erfahren. Es sind Bemühunge im Gange, neue Persönlichkeiten und Gruppen zur Leitung der Gemeinde heranzuziehen, um der drohei'd'-n Desorganisation vorzubeugen. Warschau. Im Alter von 58 Jahren verstarh in Warschau d.er in der Chassidim-Welt unter dem Namen „Nowominsker Zaddik" außerordentlich populäre Rabbi Alter Israel Simon Perlow. ein Nachkomme des „Baal Schern" und ein Enkel des „Lewi Jizchak Berdtischewer" und des Rabbi Aron Karliner. Der Verstorbene war Mitglied des Rabbinischen Rates der Agudas Jisroel. Er verfaßte Kommentare zu mehreren Standard- Werken des religiösen jüdischen Schrifttums. Im Trauerzuge hinter dem Sarge schritten etwa 10.000 Anhänger des verstorbenen Rabbi. Ein neuer Dajan der Adas JisroeL Der Vorstand der Adas Jisroel hat im Einverständnis mit Herrn Oberrabbiner Fürst Rabbi Schlomo B^um garten zum Dajan ernannt. Der neue Dajan ist ein Sohn des seit Jahrzehnten im Rabbinat der Adas Jisroel wirkenden Rabbi Josef Baumgarten, der in der rabbinischen Welt großes Ansehen genießt. Religionsunterricht auf dem Postwege. In Philadelphia, wo infolge der dort herrschenden spinalen Kinderlähmung die Schulen geschlossen sind, hat der Verband der Talmud Thora- Schulen — um die jüdischen Kinder vor den hohen Feiertagen nicht ohne religiöse Unterweisung zu lassen — "einen Religionsunterricht für 3000 Kinder auf dem Postwege eingeführt. Die Kinder erhalten allwöchentlich ein Paket, das die religiösen Lektionen für die ganze Woche enthält. Niedergang im lettländischen Judentum. Einer Statistik der lettländischen jüdischen Gemeinden ist zu entnehmen, daß sich innerhalb des lettländischen Judentums die Zahl der Geburten vermindert, während sich gleichzeitig die Zahl der Todesfälle erhöht: im Jahre 1932 war ein natürlicher Zuwachs der jüdischen Bevölkerung gar nicht mehr festzustellen. Im Jahre 1931 zählte man noch unter den Juden Lettlands 456 Geburten und 328 Sterbefälle: in der Zeit vom I. Jänner bis zum 20. September 1932 zählte man 375 Geburten und 378 Sterbefälle. Die Zahl der Eheschließungen hat sich infolge der Wirtschaftskrise und der Arbeitslosigkeit stark vermindert; 1930 zählte man unter den Juden in Lettland 247, 1931 207 und in der Zeit vom 1. Jänner bis 20. September 1932 nur noch 175 Eheschließungen. Die Zahl der Mischehen unter.den Juden Lettlands ist eine sehr, geringe und überschreitet nicht im Jahre die Ziffer 10. Nach der Volkszählung 1920 lebten in Lettland unter 1,569.131 Einwohnern 79.644 Juden, d. h. etwa 5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Rechtsanwalt Dr. Hans Braun hat seine Kanzlei in Wien, I. Bez., Gonzagagasse 9, eröffnet. Tel. U-29-0-68. Der humanitäre Verein „Kurfürsorge" zur Unterstützung armer Kurbedüftiger veranstaltete seine diesjährige Festakademie mit Tanz am 7. d. M. im Kursalon. Man kennt die gediegenen Veranstaltungen dieses unter dem Präsidium des Herrn Med.-Rates Dr. I. L. Braun ersprießlich wirkenden Vereines und auch die heurjge Akademie darf als recht gelungen bezeichnet werden. Ein zahlreiches Publikum amüsierte das gute Programm, das unter der künstlerischen Leitung von Viktor Claudius stand, der selbst konferierte und in einem eigenen drastischen Einakter auch mitwirkte. Besonders gefielen u. a. die Tanzkünstlerin Grete Groß, der Radioliebiing Dario Medina und der urkomische Richard Eybner. Die Kapelle Wolfsthal spielte ausgezeichnet zum Tanze auf, so daß der Abend stirnmungsyoll verlief. Er stellte einen neuen Erfolg der rührigen Vereinsleitung dar. aus der neben dem geschätzten Präsidenten Med.-Rat Dr. I. L. B r a u n das Ehepaar S. Wechsler und Herr Scheps wegen ihres besonderen Eifers für die gute Sache lobend hervorgehoben seien. Der Brigitt$nauer jsjaelgiscjie Frauenverein veranstaltete Sonntag, den 8. iL M., nachmittags, im Festsaal des Hotels Continental wieder eine gelungene Akademie, jd.ie sehr gut besucht war, ein Erfolg der emsig arbeitenden Vereinsleitung, die unter dem Präsidium der mit großer Hingebung tätigen Frau Olga Friedmann steht. Es wurde, gut konferiert von Franz Kol'min, ein schönes Programm geboten. Das Ereignis des Nachmittags war die kleine Lisi Weinberg e r, die mit ihren entzückenden Tanzdarbietungen beinahe die Kunst der Routiniers verdunkelte. Viel gelacht wurde bei Max Brod, auch die anderen Mitwirkenden fanden Beifall. Der finanzielle Erfolg wird sicherlich den rastlosen Bemühungen der Verernsleitung entsprechend! sein. Der Verein „Krankenbesuch" (Bikur Chaulim) hielt am 8. d, M. im, Sitzungssaal der israelitischen Kultusgemeinde aus Anlaß seines 30jährigen Bestandes eine festliche Generalversammlung ab. Dieselbe war sehr gut besuch^ und erschienen unter vielen anderen: der Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Prof. Doktor Alois Pick. Rabbiner Dr. Feuchtwang, für die Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultusgemeinde Dr. Isidor Kl aber, für die Amtsdirektion Sekretär Alfred Meißner, ferner zahlreiche Vertreter verwandter Vereine. Nach Begrüßung der Anwesenden durch die Frau Präsidentin Rosenberg und einer herzlichen Ansprache des Herrn Prof. Pick hielt Ehrenmitglied Herr Rabbiner Dr. F e u c h t w a n g die Festrede, in welcher er die Tendenzen und Ziele des Vereines Bikur Chaulim erörterte und dem Wunsche Ausdruck gab, daß der Verein durch Zustrom jüngerer Frauen und Mädchen Verstärkung und Ergänzung finden möge. Nach Absolvierung der Tagesordnung, Erstattung des Rechenschaftsberichtes. Erteilung des Absolutoriums usw. sprachen die Vertreter der nahestehenden Vereine und überbrachten Grüße ihrer Mitglieder und Wünsche für das fernere Gedeihen des Vereines Bikur Chaulim. Wie alljährlich, hat der Verein Bikur Chau- 1 im, IX. Bez., an der Beteilung im Versorgungshaus Seegasse durch seinen Obmann-Stellvertreter S. Oesterreicher teilgenommen, indem er die Insassen reichlich mit Spenden bedachte. Jüdischer Frauenverein Favoriten. Am 28. v. M. fand die alljährliche Chanukäh-Jause für die Schützlinge des Jüdischen Frauenvereines X. statt, die sich auch heuer zahlreichen Besuches erfreute. Es wurden 85 Kinder und deren Eltern mit Kakao und Bäckereien bewirtet und jedes Kind erhielt ein Packerl voll Süßigkeiten, außerdem Aepfel und Nüsse. Nachdem Herr Oberkantor Schlesinger mit klangvoller Stimme die Chanukah-Lichter gezündet, begrüßte die Präsidentin des Vereines, Frau Anna Mandel, alle Anwesenden und dankte den Spendern. Sodann hielt Rabbiner Dr. W e i n e r die Festrede, die durch ihre Ermahnung, dem Namen „J u d e" Ehre zu machen, den Kindern besonders gefiel Hierauf trugen Knaben und Mädchen voll Begeisterung einige Gedichte vor. Alle Vorstandsdamen und Freunde des Vereines hatten zum Gabentisch reichlich beigetragen. — Einige Tage vorher wurden etwa 35 Familien mit Wäsche-, Kleidungsstücken und Mänteln beschenkt, und die vielen Spenden für die Winterhilfe ermöglichten es den Vorstandsdamen, außerdem monatlich 35 Lebensmittelpakete an kinderreiche bedürftige Familien des Bezirkes zu geben. Die jüdischen Kaufleute und Bäcker des Bezirkes spenden Brot und Naturalien und einige Familien geben Mittagstische für Kinder. So ist die furchtbarste Not von unseren Glaubensgenossen abgewendet, aber immer wieder müssen wir bitten,, dem Verein beizutreten, damit er seine wertvolle und erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann. Trauung. Sonntag, den 15. d. M., um halb 3 Uhr nachmittags, findet im Tempel XX., Kluckygasse 11, die Trauung des Fräuleins Vilma Birnb a u m,. Tochter des Herrn und Frau Adolf Birnbaum, mit dem bekannten Phorographen Willi Weitzmann statt. HEGM. KORNMEHt oc* Niki» Tatepbon Nr. A I7-M»aa« A 1S«4* kr »■■■■■ih«m AbteilungeiHarKoscherflefecli •m*M> Aa*aloM SamWche Fleischsorten von ansachrlffillch Prina-QaaHttt zn den billigsten Marktpreis«* Todesfälle. Kürzlich verschied in Hclien-Rupersdeii der Gemeindearzt Medizinalrat Dr. Wilhelm Springer. Mit ihm ist ein vornehmer Mensch und tüchtiger Arzt ins Grab gesunken. Sein aufopferungsvolles Wirken wurde wiederholt durch Auszeichnungen anerkannt, so tiisrch Verleihung des Medizinalratstitels und durch die Ernennung zum Ehrenbürger von Hohen-Rupersdorf, wo er jahrelang als Gemeindearzt tätig war und sich ungeteilter Achtung und Liebe erfreute. Der ürundzug seiner Persönlichkeit und Tätigkeit war eine grundgütige Menschenliebe und eine lebendige Bereitschaft, immer und überall einzugreifen und zu helfen, wo er nur konnte. Erfüllt von einer hohen Autfassung des ärztlichen Berufes, rückte er die menschliche Seite der Medizin in den Vordergrund: es war das altbewährte jüdische Herz, welches sorgt und bangt für andere und opferfreudig sich selbst vergißt, das ihn bei seinem Tun leitete, jenes tiefwurzelnde Menschentum des geborenen Helfers — Arzt sein, heißt Helfer sein —, das Menschen menschlich sehen will. Ein Freund der Armen und Heimgesuchten, hat wohl nie ein Bedürftiger den Verstorbenen vergeblich in Anspruch genommen. Medizinalrat Dr. Springer wird im Gedächtnis aller, die ihn kannten, fortleben. — Am 7. d. M. wurde Frau Julie König unter großer Beteiligung zu Grabe getragen. Beim Leichenbegängnis waren der Präsident der Kultusgemeinde Prof. Pick. Obmann Gabriel Dukes. Med^-Rat Dr. Ruß und die Vorstandsdamen des Frauenvereins mit der Präsidentin Frau Babette Rosenmann u. v. a. anwesend. Rabbiner Dr. M. Rose nmann gedachte in tief empfundenen Worten der Dahingegangenen, die jahrelang Präsidentin des israelitischen Frauenvereines Wien XXI war und später als Ehrenmitglied und Schriftführerin dem obgenannten Verein angehörte. Die Verstorbene war die Witwe des Herrn Med.-Rates Dr. Josef König, der Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Floridsdorf, erster jüdischer Genieinderat im 21. Bezirke und durch 35 Jahre Beirat des israelitischen Frauenvereines im 21. Bezirke gewesen ist Ihm zur Seite wirkte umsichtig, gütig und hilfreich seine Gattin Frau Julie König. IT^einmocfeicfift^i B|er Israelitische Frauenverein Wien XXI veranstaltet am 14. d. Ml unter Mitwirkung hervorragender Kunstkräfte im Hotel „Go|dene'r Enge 1". XXI., Am Spitz 1. eine Festakademie zugunsten der Winterhilfe. Beginn um 8 Uhr. Karten bei allen Vorstandsdamen. Der Chorverband „Hashnrah" veranstaltet am Sonntag, den 15. d. M.. 8 Uhr abends, im Saale des „Bayrischen Hof", II., Taborstraße. eine Festakademie mit Tanz zugunsten notleidender Kollegen. Prominente Künstler haben in Anbetracht des wohltätigen Zweckes ihre Mitwirkung zugesagt. Die Leitung des Vereines ladet auf diesem Wege die Freunde und Gönner zum Besuch der Veranstaltung ein. Karten sind im Cafe „Carltheater" und bei sämtlichen Vereinsmitgliedern erhältlich. „Jutäa". Jugendgruppe des Tempelvereines „Aeschel Awrohom", II., Pazmanitengasse 6. Samstag, den 21. d. M.. präzise 8 Uhr abends, findet im Konzertsaal des Palais Ratibor, I.. Singerstraße 16, ein Arien- und Liederabend des Herrn Karl Glaser statt. Am Flügel: Josef Steinhardt. Mitwirkend: Manzi Simon (Klavier). Programm: Wagner, Verdi, Mozart Schubert. Schumann. Brahms, Löwe. Wolf, R. Strauß, E. W. Korngold usw. Karten zu S 1.50, S 2.— und S 250 erhältlich: Bei der Konzertkassa Groner, I., Graben 28, Josef Steinhardt. I., Laurenzerberg 4. und in der Buchdruckerei Alois Stiaßny, II., Taborstraße 46. Das Damenkomitee des Ausspeisungsvereines „Obel Rachel" (Präsidentin Frau Henriette Fuchs) veranstaltet am Sonntag, den 22. d. M.. >54 Uhr nachmittags, im Festsaal des Hotels Continental. II., Taborstraße, eine Akademie unter Mitwirkung erstklassiger Kunstkräfte. Anschließend Tanz. Die Vereinsleitung bittet, in Anbetracht des Umstandes. daß das Reinerträgnis der Ausspeisung armer Juden, darunter vieler Angehöriger des Mittelstandes, zufließt, um zahlreichen Besuch der sicherlich gediegenen Veranstaltung. Jiunst und Xtferafur Bertholet A„ Die Religion des Alten Testaments, Tübingen 1932, J. C. B. Mohr. RM 5.50. Als 17. Stück des von Bertholet herausgegebenen religionsgeschichtlichen Lesebuches ist nun in 2. Auflage, diese Auswahl von Texten aus dem Alten Testament in seiner Ueoersetzung erschienen. Der mit wertvollen Anmerkungen begleitete Stoff verteilt sich auf die Kapitel: Dynamisches. Dämonistisches. Mythologisches. Das Weltbild, Aeticlogische Sagen. Vormosaische Kuite und ihre Nachwirkungen. Mose. Der Bruderssedanke. Vorprophet, Züge isr. Religion. Der Prophetismus. Gesetzliches, Psalmenfrömmigkeit, Weisheitsliteratur. Junge Theologumena. Erfreulich ist die Energie, mit der trotz der Schwere der Zeiten dieses dankenswerte Unternehmen fortgesetzt wird. Um so herzlicher darf man ihm Erfolg wünschen. G. Deutschländer L. Biblisch-talmudische Sentenzen und Motive in der Weltliteratur. Frankfurt a. M. 1931, .1. Kauffmann. Ein Thema, das schon vor Jahren in den seinerzeit von der Kultusgemeinde veranstalteten öffentlichen Vorträgen behandelt wird für ein Preisausschreiben der Rappapofft-Stiftung in Aussicht genommen. Ein Zeichen, wie seine Wichtigkeit hier von jeher richtig gewürdigt wurde, daß der Verfasser es weiter im Auge behalte, ist dringend zu wünschen, (n einer Berliner Zeitschrift hat Referent über den Einfluß des Judentums im besonderen auf die deutsche Kultur manches Einschlägige herangezogen. Es sei auch für „Frauentreue" (Weiler von Weinsberg) hingewiesen auf neuaramänische. rumänische und andere Parallelen, auch Pesikta usw. bei Gaster Exempia 224, für „Freundschait" auf Eisensteins Ozar 32! und andere Literatur ebenfalls bei Gaster 263. Die Abhandlung in der „Monatsschrift" (S. 11) hat den kürzlich verstorbenen Wiener Rabbiner Dr. Abeles zum Verfasser. Wo findet sich zuerst das, ..Adom deegete". S. 15? G. Ein Adreßbuch für den jüdischen Buchhandel in der ganzen Welt erscheint demnächst im'Verlag Ho rodisch & Marx. Berlin-Wilmersdorf. Babelsbergerstraße 5. Jüdische Buchhändler und Verleger, die noch keine direkte Nachricht darüber erhalten haben, werden gebeten, "sich zwecks k o s t e n I o s e r Aufnahme in das Adreßbuch an den Verlag zu wenden. Auch Verfasser von Manuskripten, die Verleger suchen, können sich mit dem genannten Verlag rn Verbindung setzen. V .»> / \ f

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.