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Die Wahrheit · 1933-01-06 · Heft 1 (6.1.1933) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1933
Issue
Heft 1 (6.1.1933)
Date
1933-01-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE WAHRHEIT Seite 7 Spezialhaus für Wolle und Strickgarne Moritz Nagel Wien, 2. Bez., Tatoorslraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden. Telephon A45-8-69 Auffassung von seinem Berufe als Arzt und von seiner Mission als Jude und Mensch. 53 Jahre lany bestellt die Hohenauer Chewra Kadischa und der dortige jüdische Friedhof. Durch diese 53 Jahre ist sein Leben mit der Geschichte der Chewra Kadischa auf das engste verknüpft. Durch volle 30 Jahre stand er als Vorsteher an der Spitze derselben und erwarb sich um die Institution unvergängliche Verdienste. Die Erbauung des Tempels in Hohenau war sein Werk. Unter kolossaler Beteiligung der ganzen Bevölkerung von Hohenau wurde Obermed.- Rat Dr. Leimdörfer am 27. v. M. zu Grabe getragen. Die kantoralen Funktionen versah Herr Kantor Arie Gelbard aus Mistelbach. Herr Rabbiner Doktor Israel Täglich t hielt eine warmempfundene Grabrede, worin er den Verstorbenen als Arzt, Juden und Menschen pries. Hierauf würdigte der Nachfolger des Verstorbenen im Amte des Vorstehers der Chewra Kadischa, Herr Karl Sonnenmark, dessen Verdienste um dieselbe, worauf er in einem, von der Chewra Kadischa gewidmeten Ehrengrabe bestattet wurde. *€fhanufca~&eiern DöbHnger Tempelvereln. Samstag, den 24. Dezember 1932 fand im Döblinger Tempel eine schöne Chanuka-Feier statt. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Oberkantor Bohomilny. vom Chor wirksam begleitet, entzündete in vortrefflicher Weise die Chanukalichter. Die Schüler und Schülerinnen, unter Leitung der Frau Lehrerin Felsnöir sangen recht hübsch das Moaus Zur. Die Hauptschülerin Rosa Schey rezitierte ein Chanukagedicht. Herr Rabbiner Prot. Dr. F r a rakf u r t e r. wies darauf hin, wie noch heute der Geist der Makkabäer in jedem von uns, der mitlebt unsere Geschichte und mitfühit unser Schicksal, wirkt. Darum verzagen wir nicht, trotz der Not der Zeit, namentlich ist die Jugend uns Gewähr für eine bessere Zukunft. Am Schlüsse erfolgte eine Bescherung der Kinder. Ed. T. Leopoldstädter Tempelverein „Aeschel Awrohom", II.. Pazjnanitengasse. 6. Sonntag, den 25. Dezember 1932, fand im Pazmanitentempel eine Chanuka-Feier statt, deren Reinerträgnis dem Regine-Schramek-Fonds zur Bekleidung und Beschenkung bedürftiger Kinder der Talmud-Thora-Schule des Vereines gewidmet war. Die Feier, die gut besucht war. gestaltete sich sehr eindrucksvoll. Die kantorale Funktion des Herrn Obeirkantor J. Müller, den der vom Herrn Chordirigenten Hirschmann trefflich geleitete Chor wirksam unterstützte, war eine ganz ausgezeichnete und machte tiefen Eindruck. Die Festrede des Herrn Rabbiner Dr. Zwi Taubes war inhaltlich wie rhetorisch glänzend und fesselte die Zuhörer in stärkster Weise. Das schöne Werk gelang auch heuer, im Anschluß an einen eigenen Gottesdienst wurden 30 Schulkinder aus dem Regine-Schramek-Fonds mit Schuhen und Mänteln beschenkt, ihre deutlich sichtbare Freude war die schönste Belohnung für die emsig tätigen Komiteemitglieder, insbesondere Frau Bundesfürsorgerat Ottilie Dolitze. Rabbiner Dr. Zwi Taubes und Obmann Oskar Schramek. die sich in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Der „Bund jüdischer Frontsoldaten". Bezirksgruppe XVI. und XVII., veranstaltete Sonntag, den 25. Dezember 1932. im Festsaale des Ausspeisungsheimes, XVI., Wurlitzergasse 11, eine Chanuka-Feier, die einen sehr schönen Verlauf nahm. Es waren zahlreiche Festgäste erschienen, u. a. in Vertretung der Israelitischen Kultusgemeinde Kultusvorsteher Doktor 1. Kl ab er. und der Obmann der Bezirkskommission XVI/XVII. Leopold Sitzmann. Nachdem Herr Oberkantor Kogan, unterstützt durch den von Herrn Chordirigenten PerJ trefflich geleiteten Tempelchor, •die Chanukalichter entzündet hatte, hielt Herr Rabbiner Dr. J. M. Bach eine schwungvolle Festrede. Es folgten dann Liedervorträge von Frl. Ossy Hellmann vom Linzer Stadttheater und andere musikalische Darbietungen, welche alle dort lebhaftesten Beifall der Festgäste fanden, worauf sich die Jugend am Tanz vergnügte. „Emunah." Die am 25. v. M. in den Saallokalitäten des Restaurants Tonello stattgefundene Chanukahfeier der „Emunah" war von Mitgliedern und Gästen des Verbandes sehr gut besucht. Nach der Eröffnung durch den Obmann. Herrn G r ü n h u t. erfolgte das Anzünden der Chanukalichter mit den schönen traditionellen Gesängen des Herrn Oberkantors Müller. Hierauf hielt Herr Prof. Dr. Josef Carniol (Prag) die Festrede. Sehr beifällig wurden die von Oberkantor Müller zum Vortrag gebrachten und von ihm selbst komponierten hebräischen Lieder aufgenommen. Großen Anklane fanden die Darbietungen des Violinvirtuosen Julius Schwarz sowie die heiteren Rezitationen und Gesänge von Fräulein Flora Engel und Herrn Leon II 1 m a r. Der „Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs" nahm die Tage des Chanukafestes zum Anlasse, um das erste Mal mit einer gesellschaftlichen Veranstaltung vor die Oeffentlichkedt zu treten. Die Feier fand am 26. Dezember 1932 im Festsaale des Militärkasinos statt, und konnte derselbe die erschienenen Festgäste kaum fassen. Wie sehr der Bund in allen Schichten der jüdischen Bevölkerung bereits festen Fuß gefaßt hat und von den führenden Männern des Judentums als besonders wertvoller Faktor anerkannt wird, bewies die Anwesenheit des Präsidenten der Wiener Kultusgemeinde, Generaloberstabsarzt Prof. Dr. Alois Pick und zahlreicher Kultusräte, sowie anderer prominenter Persönlichkeiten des jüdischen Lebens. Die Anwesenheit der Herren Rabbiner Dr. Feuchtwang. Prof. Dr. Frankfurter und Dr. Rosenmann gereichte dem Bunde ebenfalls zur besonderen Genugtuung. Bundesführerstellvertreter Stiassny begrüßte die Erschienenen und seine Ausführungen betreffend die Tätigkeit unseres Bundesführers General Sommer lösten große Ovationen aus. Nach dem Anzünden der Chanukalichter durch Oberkantor S. Weiß, welcher durch seine herrliche Stimme alle begeisterte, hielt Bundesführerstellvertreter Dr. Oskar Grünbaum die Festrede. Die ausgezeichneten Darbietungen von Frau Christi Giampietro, der Herren Jakob Fteldhammer, Israel Braiidmann, Jehuda Ehrenkranz, Kurt Karsten. Alfred Winzer usw., fanden lebhaftesten Beifall. Verein ..Mathilde". Am 26. Dezember 1932 beging der auf dem Gebiete der Kinderfürsorge durch seine ersprießliche Tätigkeit bekannte Vertan „Mathilde" im Festsaale des Bayrischen Hof ein Chamikafest, verbunden mit der Verteilung von Kleidern. Schuhen und Wäsche sowie Liebesgaben an 160 hilfsbedürftige Schul- und Waisenkinder; außerdem wurde den Kindern eine ausgiebige Jause, welche vom Ehepaar Cafetier Buchsbaum gespendet worden war. verabreicht. Der Saal war bis auf das letzte Plätzchen von den geladenen Gästen gefüllt. Unter den Anwesenden bemerkte man Kultusvorsteher Hofmann in Vertretung des Präsidiums der Israelitischen Kultusgemeinde, Kultusvorsteher Dr. Leo Landau. Rabbiner Dr. M. R osenmann und Frau Babette Rosen mann, den Vorstand der Fürsorgezentrale der Israelitischen Kultusgemeindc Emil Emgel, den Vorstand des Fürsorgeamtes des Magistratischen Bezirksamtes für den 2. Bezirk, FüTSorgerat Heller. Frau Mathilde Buchsbaum und Dr. Max Jacobsohn. Besonders bemerkt wurde die Anwesenheit von Frau Lotte W e i mreb, einer der größten Förderinnen des Vereines, die zu diesem Zwecke eigens aus Klageniurt gekommen war. Ferner erschienen die verschiedensten Delegationen von religiösen und humanitären Vereinen. — Der Festleiter Josef Stapler begrüßte die anwesenden Festgäste, schilderte in kurzen Umrissen die Leistungen des Vereines und dankte allen Spendern, die dem Vereine die Möglichkeit gaben, diese große Anzahl von Kindern zu bekleiden. Nach Anzünden der Chanukalichter durch Oberkantor Frankel mit seinem großen Chor und dem Vortragen der rituellen Gesänge in vorzüglichster Weise hielt Rabbiner Dr. R o s e n m a n n die Festrede, wobei er in großen Zügen die Bedeutung des Chanukafestes für das Judentum auseinandersetzte und die Herzen der Zuhörer fesselte und sie zu starkem Beifall veranlaßte. Kulrusvorsteher H o fm a n n drückte im einer kurzen Ansprache dem Vereine die Anerkennung der Kultusgemeinde aus. Um das Fest haben sich der gesamte Vereinsvorstand, insbesondere Obmann Wein stock, die he.den Stellvertretcrinnen Frau Rachel Ehrenkranz und Frau Fanny Weiß. Frau Mathilde Buchsbaum. Frau Fanny Günspan, Schriftführer Kuj, Kassier Buchsbaum, der Festleiter Stapier. große Verdienste erworben. Nachher fand in den Vercinslckalitäten im Cafe Buchsbaum, ein gemütlicher Abend als Abschluß des Festes statt. Versorgungs-Anstalt. Mittwoch, den 28. Dezember 1932. fand in der israelitischen Verscrgungs-Anstalt, IX., Seegasse 9. so wie alljährlich eine Chanuka-Feier statt. Dank der besonderen Bemühungen des Obmannes Dr. I. H. Körner und aller Mitglieder der Kommission, ferner der Herren Josei Dohan und S. Oesterreicher für den für diesen schönen Zweck stets ersprießlich tätigen Verein „Bikkur Chaulim". des Oberverwalters Popper mit den Beamten der Anstalt, sowie zahlreicher Freunde und Spender war es auch heuer möglich, den Insassen durch Aufbringung wertvoller und zahlreicher Geschenke eine besondere Freude zu bereiten. Nach einem sehr <*uten Festessen erfolgte die reichliche Bescherung der Pfleglinge, die volle zwei Stunden in Anspruch nahm. Hierauf fand im Betsaale ein feierlicher Gottlesdienst statt, bei dem Oberkantor Pos toi ow, begleitet von den Chcre des Stadt-Tempels, in glänzender Weise die kautorale Funktion versah. Rabbiner Dr. Schwarz richtete an die fast vollzählig erschienenen Insassen und die zahlreich gekommenen Gäste eine andächtig angehörte Ansprache. Als Festgäste erschienen: Vize- Präsident Dr. .1. Ornstcin in. Begleitung des Amtsdirektors Reg.-Rat F u c h s g e 1 b, vom Kultus-Vorstande die Herren Dr. F r i e d tn a n n. Börserat Glück. Dr. Landau, Waltuch und Gemahlin, ferner die Herren Josei Dohan. Siegmund Kornmehl und Frau. S. Oesterreicher, Bezirksrat B e 11 a k. Spitalsdirektor Generalstabsarzt Doktor Raschkes, Kessler, Architekt L i n d n e r und viele andere. Bei allen Insassen herrschte froheste Stimmung und einmütig Lob und Dank für das schöne Fest. Das Frb. Max Springer'sche Walsenhaus und die Heimstätte für verlassene jüdische Kinder in der Goldschlagstraße 84, veranstalteten am 28. v. M. eine Chanuka-Feier. die durch den Besuch des Präsidenten der Kultusgemeinde Prof. Dr. Pick. Prof. Dr. Zappe r t, Bundesrat Schleiffer. sowie vieler hervorragender Mitglieder der Loge .Jiintracht" ausgezeichnet war. Herr Rabbiner Dr. Tag Ii cht hielt eine zu Herzen gehende Festrede an die Kinder. Der Chor der Zöglinge sang sehr schön die 'rituellen Gesänge. Sodann wurde ein Chanuka-Märchenspiel, „Der alte Sänger", von den 45 Zöglingen wahrhaft meisterhaft zur Aufführung gebracht Dekorationen und alle technischen Behelfe waren von den Zöglingen selbst verfertigt. Die Jungen sangen, tanzten und spielten, daß es eine wahre Freude war. Mit Recht konnte namens des tatkräftigen Kuratoriums Herr Kommerzialrat L assner auf die schönen Fürsorgeresultate in diesem vorbildlich geführten Hause hinweisen, ein Werk von Frau und Herrn Direktor Margulies, die sich m dieser Feier selbst überboten und denen in erster Reihe; Dank und Anerkennung für ihre Mühewaltung gebührt. Der reiche Beifall lohnte ihre segensreiche Tätigkeit. „Ohel Rachel". Am Donnerstag, den 29. Dezember, hat das Damenkomitee dieses Vereines, an der Spitze Frau Präsident Henriette Fuchs, in den Räumen des Vereines ,;Ohel Rachel". IL, Ki'eine Pfarrgasse 8, ein Chanuka-Fest veranstaltet, bei welcher Gelegenheit ein reichliches Festessen für 80 ■,■ Personen verabreicht Wittisiiaa Wien I., Seftenstettengasse 2, Tel. U 28-1-28 XI., ZentraHriedhof, ttttl im I- (ff, Tel. ü 18-0-85 wurde. Es war ein erhebender Anblick, mit welcher Liebe und Sorgfalt alle Vorstanddamen unter Mithilfe der Herren, ihre Gäste bewirteten. Herr Oberkantor P o s t o 1 o w hat viel zu diesem schönen Abend beigetragen, indem er die Chanukalichter anzündete und die Gebete in ausgezeichneter Weise verrichtete. Humanitärer Verein Favoriten. Am 1. d. M. fand im Winter-Tempel vom Humanitären Verein Favoriten eine Beteilung von 45 Kindern und alten Leuten mit Schuhen und Kleidern statt. Der neue Obmann, Med- Rat Dr. Richard Back, wies in einer kurzen Ansprache auf die prekäre Lage des Vereines hin. In Anbetracht der großen Not der jüdischen Bezirksarmen wurde jedoch keine Anstrengung gescheut, um nicht nur die monatlichen Pfründen zu zahlen, sondern auch diese besondere Freude möglichst vielen Leuten zu bereiten. Der Verein, der 56 Jahre besteht, steht jetzt unter Leitung des Herrn Obmannes Med.-Rat Back und der Obmannstellvertreter Rudolf Knie und Alfred T o n e 11 e s. VaeinsnadMtMen Der humanitäre Verein „Kurfürsorge" zur Unterstützung armer Kurbedürftiger, IL. Große Stadtgutgasse 7, Telephon R 45-3-43, veranstaltet seine diesiährige Fest-A k adem i e mit anschließendem Tanz morgen Samstag, den 7. Jänner, im Kursalon (Stadtpark). Künstlerische Leitung und Conference Viktor Claudius. Die Musik besorgt das Orchester Prof. Beruh. Wolfsthal. Beginn präzise 'A9 Uhr abends. Karten im Vorverkauf S 3.—, an der Abendkassa S 3.50. Kartenvorverkauf: II.. Große Stadtgutgasse 7, Tetephon R 45-3-43 und beim Komitee unter folgenden Nummern: A 12-1-88, U 27-4-44, A 33-4-68, A 49-6-83 und R 41-7-79. Programm: Orchester-Vortrag; Professor Wolfsthal: Viktor Claudius, Wiens witzigster Plauderer, konferiert; Lili Grün. Kabaretistin (aus dem Simpl); Richard Eybner (Burgtheater) mit ganz neuem Programm; Tanzkünstlerin Grete Groß; Dario Meddna (Radio Wien); Emmi Flemmich (aus dem Kabaret der Komiker in Berlin); der größte Lacherfolg: „Eine Stunde nachsitzen", Anekdoten- Posse in einem Akt von Viktor Claudius. Besondere Attraktion: In einer Tanzpause Tanzschau des Tanzsport-Klubs Blau-Gold mit fünf prämiierten Paaren. Jüdischer Anzestelltetrverband JEmonah". Samstag, den 7. d. M.. findet im Heim, I.. Jordangasse 7, ein Vortrag des Herrn Leopold Moses statt; Thema: Aus der Geschichte der Juden in Wien und Niederösterreich (2. Vortrag). Beginn Vk9 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. — In die vom Verein eröffneten Sprachkurse (Englisch und Hebräisch) für Anfänger und Vorgeschrittene werden noch einige Teilnehmer aufgenommen. Einschreibungen Samstag und Montag von 7 bis 8 Uhr abends. (Verbandskanzlei. I., Jordangasse 7.) Der Brigittenauer israelitische Frauenverein (Präsidentin Frau Olga Friedmann) veranstaltet am Sonntag, den 8. Jänner 1933, 4 Uhr nachmittags, im Festsaale des Hotel Continental. II., Taborstraße, eine Akademie mit Tanz, für welche, den bisherigen Erfahrungen gemäß, sicherlich gediegene Veranstaltung Karten bei allen Vorstandsdamen zu haben sind. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Montag, den 9. d. M., 'A8 Uhr abends, findet im Klubsaal der Hakoah, I., Wiesingerstraße Nr. II (Cafe Atlashof, eigener Eingag, Souterrain) ein Vortrag des Herrn Professor Dr. Camillo Baumgarten: „Aus der Geschichte der jüdisch-türkischen Gemeinde in Wien" statt. Eintritt frei. Gäste willkommen. Jüdischer Witwen- und Waisenhilisvereln. Wie«!X. Die 25. Generalversammlung dieses überaus ersprießlich wirkenden Vereines findet Montag, den 9. d. M.. 'A8 Uhr abends, im Cafe Promenade, IX., Roßauerlände 27. statt Im Rahmen derselben hält Herr Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz einen Vortrag über „Jüdische Witwen- und Waisenhilfe in früherer Zeit". Die Vereinsmitglieder und Gönner werden zum Besuche höflichst eingeladen. Gäste willkommen. Der Bethausverein. DL. Untere Viaduktgasse 13. veranstaltet am Dienstag, den 10. d. M.. in Hübners Kursalon Stadtpark, eine erstklassige Fest- Akademie mit anschließendem Tanz. Der bekannte Conferencier Erwin Engel und andere prominente Künstler haben ihre Mitwirkung zugesagt. Beginn präzise XA9 Uhr abends. Das Reinerträgnis fließt der Tempelrenovierung zu. Der Verein zur Ausspeisung armer israelitischer Schulkinder für den 16. und 17. Bezirk in Wien. XVI.. Wurlitzergasse 11, veranstaltet Samstag, den 14. Jänner 1933, in den Prachtsälen des Volksgarten. I., Burgring, eine Akademie mit Tanz unter Mitwirkung der Salonkapelle I. Geiger. Mit Rücksicht auf die Wirtschaftskrise wird die Zahl der ausgespeisten Schulkinder und alten Erwerbsunfähigen immer größer, und bittet die Vereinsleitung im Interesse ihrer Schützlinge um recht zahlreiche Beteiligung. Eintrittskarten sind hei allen Vorstandsmitgliedern erhältlich. „Jutäa". Jugendgruppe des Tempeivereins „Aeschel-Awrohom". Wien II.. Pazmaratengasse 6. Es ist der Jugendgruppe des Tempelvereins gelungen, Herrn Bern he Im für einen Vortragsabend zu gewinnen, und wird dieser bekannte Schriftsteller am 11. d. M.. um 9 Uhr abends, im Sitzungssaale des Tempels .eihe Vorlesung aus eigenen Werken halten. Ei»- tritt frei.

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