Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1932
- Issue
- Heft 52 (23.12.1932)
- Date
- 1932-12-23
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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TOE WAHRHEIT Seite T kr Wien L, Seltenstettengasse 2, Tel. ü 28-1-28 XL, Zentralfriedhof, itlu in I. IW, Tel. U 18-0-85 ■Juden nach Spanien, verstarb im Alter von S!J Jahren in Madrid. Die gesamte judische Bevölkerung Spaniens betrauert seinen Tod. Don Angelo Puhdo war es. der noch in der Zeit der spanischen Monarchie und später nach Ausrufung der Republik darur gekämpft hat. daß das moderne Spanien das vom alten Spanien an den Juden begangene Unrecht der Austreibung wieder gut mache und die in verschiedenen Ländern zerstreut lebenden sepharischen Juden in die Heimat ihrer Vater zurückrufe. , ,,i ,. ., Aus Novi Sad (Jugoslawien), einer Stadt mit 60.000 Einwohnern, darunter 5000 Juden, wird uns gemeldet: Polizeidirektor Herr Milojc Kotsa richtete an den Vorstand der Novisader Kultusgemeinde folgendes Screiben: .Anläßlich der m verschiedenen Städten, wie auch an Hochschulen von Polen, Rumänien, Ungarn und Oesterreich gegen das Judentum gerichteten häufigen, bedauerlichen Ausfallen empfinde ich das Bedürfnis, als alter und aufrichtiger Freund der Judenschaft meiner Teilnahme und auch meinem Mißfallen über diesen dem zwanzigsten Jahrhundert unwürdigen Barbarismus Ausdruck zu verleihen. Diese gegen Juden gerichteten Angriffe sind um so mehr zu verurteilen, da dieselben ja unschuldigerwei.se und nur deshalb zu leiden haben, da sie einer Nation angehören, deren alte Kultur die Grundlage der Zivilisation des ganzen Menschentums bilden. Fest überzeugt, daß diese Vorfälle durch die ganze Kulturwelt aufs entschiedenste verurteilt werden, bitte ich Sie, die Zusicherung meiner freundlichen Gesinnungen für jedes arbeitende, edle und loyale Mitglied der Judetischaft entgegenzunehmen. Hochachtungsvoll Miloje Kotsa m. p." Der Vorstand dankte für den warmen Brief des Polizeidirektors mit einem in würdigem und selbstbewußtem Ton gehaltenem Schreiben, welches eine Abordnung der Kultusgemeinde, bestehend aus dem Präsidenten Julius Frank, Vizepräsidenten Arnold Szekely und Oberrabbiner Dr. Heinrich Kiss, überreichte. Der Polizeidirektor bat die Herren bei dieser Gelegenheit, sein Schreiben nicht als einen Akt der Courtoisie aufzufassen, da ihn zu diesem Schritte aus innigster Ueberzeugung rührender Drang vcranlaßte. Während des Krieges hatte er Gelegenheit, die Denkungsart, wie auch das kulturelle und seelische Leben der Juden kennen zu lernen und darin Einblick zu gewinnen, und kam hiebet zur Ueberzeugung, daß die Juden der größten Ehrung würdig sind. Die Abordnung nahm die Worte des Polizeidirektors mit Zufriedenheit und mit dem Gefühle innigsten Dankes zur Kenntnis. Personalnachricht Der Bundespräsident hat dem Buchdruckerei- und Hausbesitzer, Herrn Max Stern, "cii Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die Wirtschaft, taxfrei den Titel eines Kommerzialrates verliehen. Diese Auszeichnung dürfte nicht nur in Branchekreisen, sondern weit darüber hinaus in der Kaufmannschaft mit lebhafter Befriedigung aufgenommen werden, aber auch in der Wiener Judenschaft viel Anklang finden, denn Kommerzialrat Stern ist vor allem ein guter Jude. Durch seine zahlreichen Funktionen in öffentlichen Aemtern und Korporationen, durch die uneigennützige Wahrnehmung der Interessen seiner Kollegenschaft und nicht zuletzt durch seine vielseitige Tätigkeit auf humanitärem Gebiete der allergrößten Wertschätzung und Beliebtheit weiter Kreise teilhaftig geworden, genießt er als Beisitzer beim Mietengericht, als Beisitzer beim Gewerbegericht das uneingeschränkte Vertrauen dieser Behörden, das ihm auch zu wiederholten Malen bei den verschiedensten Gelegenheiten bekundet wurde. Schon vor vielen Jahren wurde Kommerzialrat Stern vom Hausbesitzerverein in den Ausschuß delegiert, der ihn dann als Beisitzer in das Mietergericht für den 2. Bezirk entsendete. In seiner Eigenschaft als gewesener Beisitzer des Ehrenamtes der Buchdrucker und Schriftgießer und des Tarifschiedsgerichtes der Buchdrucker und Schriftgießer Wiens bekundete Kommerzialrat Stern seine streng objektive und gerechte Einstellung in Standesfragen und Berufsangelegenheiten; er ist unter anderem auch Experte für Buchdruck bei der israelitischen Kultusgemeinde in Wien und bei der politischen Behörde. Dabei eignet Kommerzialrat Stern eine ans Unglaubliche grenzende persönliche Bescheidenheit und Schlichtheit des Wesens. Vor seiner im Jahre 1895 erfolgten Etablierung war er 15 Jahre in Kondition, hatte es bis zum Faktor und verantwortlichen Leiter einer Druckerei gebracht, um sich schließlich selbständig zu machen und schon nach zehnjähriger erfolgreicher Tätigkeit als Buchdrucker in ein selbsterbautes, eigenes Haus zu übersiedeln, in dem sich «he Firma auch heute befindet. Lediglich die Fürsorge jur seine Gattin Ida und das Wohlergehen seiner braven ramilie ist für Kommerzialrat Stern die Triebfeder seiner Handlungen, die durch sein Wirken im Dienste der Allgemeinheit und der Judenschaft und auf humanitärem SiehstWÜrdiK erEä"Zt werden- Wir gratulieren am i^h ^terreichlsche Kantorenverein veranstaltete amii3. d. M im Restaurant Barschak eine sehr F^nTSVf Jerlaufene gemütliche Zusammenkunft zu Ehren des bekannten Budapester Oberkantors Bern- Ä JiliL n y,^r in der Vorw°che einige Tage in Wien weilte. Die Feier, zu der sich sehr viele Wiener uememde- und Vereinskantoren mit ihren Gattinnen und einige Festgäste eingefunden hatte« — man bemerkte u. a. die Herren Kultusvorsteher Dr J. Löwy Spezlalhaus für Welle und Strickgarne Moritz Nagel Wien, Z. Bez., Taborstraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden. Telephon A 45-8-69 und Redakteur O. Hirschreld —, bewies, welch großer Beliebtheit sich Herr Oberkantor Linetzky, der in Budapest einen bedeutenden Namen besitzt auch hier in Wien mit Recht erfreut. Namentlich seine große und vornehme Kollegialität wurde in den zahlreichen Reden seiner Freunde lobend hervorgehoben. Diese wetteiferten förmlich in der Würdigung seiner hervorragenden künstlerischen und persönlichen Qualitäten, die ihm überall die größte Wertschätzung erworben haben. Es sprachen u. a. der Vorsitzende der Zusammenkunft Oberkantor E. F r ä n k e I, der Ehrenpräsident des Kantorenvereines Oberkantor 1. L ö w i t und der Präsident desselben Oberkantor J. L. Müller. Auch die Festgäste nahmen das Wort zu herzlichen Begrüßungsansprachen. Diesem offiziellen Teile folgte ein künstlerischer Wettstreit der anwesenden Kantoren, der wirklich unentschieden endete. Denn jeder einzelne der Sänger gab sicherlich dem Gaste zur Freude sein Allerbestes und so war es ein wahrer Hochgenuß, den ausgezeichneten Vorträgen der Herren Oberkantoren S. Postolow, S. Weiß, I. Kurostadt und S. E i nhorn zu lauschen. Auch mehrere angehende Kantoren gaben Proben besonders guter Begabung. Es war ein schöner Abend, würdig des Gastes, der sicherlich nach Budapest mit der Empfindung heimkehrte, hier in Wien gute Freunde zu besitzen, die seine unbestrittene Meisterschaft voll und ganz anerkennen. 70. Geburtstag. Der langjährige, verdienstvolle Obmann der altchrwürdigen Schönlaternschul Simon Kehn feiert Samstag, den 24. d. M., seinen 70. Geburtstag, aus welchem Anlaß der Jubilar Gegenstand zahlreicher Ehrungen sein wird. Aus tiefreligiöser, guter jüdischer Familie stammend — sein Großvater David Kohn wird sehen in den Schriften des Chacham Sofer als rabbinische Autorität in Retc erwähnt — ist Simon Kohn vor 55 Jahren nach Wien gekommen und hat sich durch seine nimmermüde Tätigkeit, durch seine Redlichkeit und ganz besonders durch seine edlen und vortrefflichen Charaktereigenschaften einen klangvollen Namen als Kaufmann erworben. Eben so viele Jahre ist er mit der Schönlaternschul verbunden. Er ist einer der wenigen Epigonen aus jener Zeit, in welcher diese älteste orthodoxe Synagoge Wiens der Brennpunkt jüdischen Lebens gewesen ist Unter dem Rabbiner Handel, dem Nachfolger von Elasar Horowitz. ist er in die Schönlaternschul gekommen und hat die Wirkungsperioden von Rabbi Mosche Löb Kohn. dem Vater des bekannten Malers und Rötelzeichners David Kohn. und Rabbi Ahron Friedmann miterlebt. In der Reihe der Obmänner nimmt er nach Männern wie Heinrich Berger und dessen Sohn Dr. Alfred Berger, Sigmund Horowitz und Samuel Goldmann einen ehrenvollen Platz ein. da sein ganzes Streben auf die Erhaltung dieser historischen Stätte reiner Andacht und jüdischer Gelehrsamkeit gerichtet ist. Der 70. Geburtstag dieses Vorbildes eines guten Juden — nicht zuletzt ist Simon Kohn als edler Spender und Wohltäter bekannt — ist gleichzeitig ein Ehrentag der Schönlaternschul und wird im Anschluß an den Gottesdienst am Schabbos Chanukka. den 24. Dezember 1932, nach der Uebergabe eines vom Jubilar gespendeten Seier Thora eine solenne Feier abgehalten werden. Goldene Hochzeit. Herr S. Schwefel und Frau Rosa Schwefel. Wien IL, Schüttclstraße 15, feiern am 24. Dezember 1932 in voller Rüstigkeit das Jubiläum ihrer Goldenen Hochzeit. Für das jubilierende Ehepaar, das sich infolge seiner jüdischen Wohltätigkeit und seines liebenswürdigen Wesens verdientermaßen allsemefner Beliebtheit erfreut, werden von der engeren Familie sowie von den zahlreichen Freunden und Bekannten besondere Ehrungen vorbereitet. Berlin. Am 28. v. M. weilte Herr Oberrabbincr Dr. Carlebach aus Baden bei Wien zu kurzem Aufenthalt in Berlin. Diese Gelegenheit benutzten seine Schüler und engeren Freunde, um den hochverehrten Führer und Lehrer im Rahmen eines Festabends zu begrüßen. Der Verlauf dieses Abends legte beredtes Zeugnis ab für die Liebe und Verehrung, die besonders die Jugend ihrem Führer entgegenbringt. Herr Rabbiner Dr. A 11 m a n n begrüßte als Rabbiner der Gemeinde den Gast in herzlichen Worten und betonte, daß er seinem Amtsvorgänger besonderen Dank wisse für die unermüdliche Aufbauarbeit, die Herr Oberrabbiner Dr. Carlebach geleistet habe. Auch in den zahlreichen Ansprachen der Synagogenvorsteher und der Mitglieder der Gemeinde Passauerstraße, in der Herr Oberrabbiner Dr. Carlebach 15 Jahre zum Wohle dieser Gemeinschaft gewirkt hat, kam die große Dankbarkeit zum Ausdruck, die ihm die Kehilloh für sein unk GROSSFLEISCHHAUEREI tIEGM, KORNMEHL UMMaMMBaMMaaaMHm^BHHHHI WIEN BT*, BERQGASSE NR. 19 FILIALE! XVIII., WAHRINOESSTRASSE 97 Telephon Nr. A 17-349 und A 16*84 Lieferant für HailaiMtaltoa AbteilungenrarKoscherfleisch ■ater Aufsieht ■•» mhrm. Rabbinates tfer lar. Kultnaaemalnda Sämtliche Fleischsorten von ausschließlich Prima-Qualität zu den billigsten Marktpreisen vergeßliches Wirken zollt. In tiefempfundenen Worte» dankte Herr Oberrabbiner Dr. Cariebach und hielt die Erschienenen bis in die späten Nachtstunden durch einen agadischen Vortrag in Bann. Am 7. d. M. fand im Logenhaus Kleiststraße der Gemeindeabend der Synagoge Paussauerstraße statt. Die Eröffnungsansprache dieses ersten Gemeindeabends hielt Herr Rabbiner Dr. A11 m a n n. in der er auf die Notwendigkeit solcher Abende der Sammlung hinwies und den engen gesellschaftlichen Zusammenschluß der Gemeindemitglieder forderte. Das Hauptreferat hielt Herr Oberrabbiner Dr. Carlebach über das Thema: „Warum immer noch Jehuda Halevi?" In wirkungsvoller Rede zeichnete er meisterhaft das Wesen und die Entwicklung dieses größten jüdischen Dichters der nachbiblischen Epoche und verstand es. sein großes Auditorium in die Schönheit und Tiefe der religiösen und wissenschaftlichen Werke Jehuda Halevis einzuführen. Der Rest des Abends vereinte die Mitglieder und Freunde der Gemeinde zu geselligem Beisammensein. VereinsmMdkEidkten. Jüdischer Frauenverein Leonofdstadt (Präsidentia Frau Dn Margarete G r u n w a 1 d). Sonntag, den 25. d. M.. K-4 Uhr nachmittags, findet im Festsaale des Hotel Continental. II.. Taborstraße 4. ein© Künstler-Akademie statt, deren Reinerträgnis zur Unterstützung der Armen des so notleidenden Bezirkes verwendet wird. Karten für diese ganz erstklassige Veranstaltung sind im Vorverkauf zu S 1.30 bei allen Vorstandsdamen und in der Redaktion der „Wahrheit", an der Kassa zu S 1.80. erhältlich. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Montag, den 26. Dezember 1932, *8 Uhr abends, findet im Klubsaale I., Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), ein Vortrag des Herrn Professor Dr. K. K u p f e r über „Probleme der jüdischen Ethik" statt. Beginn '/?8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Der humanitäre Verein ..Kurfürsorge" zur Unterstützung armer Kurbedürftiger. II.. Große Stadtgutgasse 7. Telephon R 45-3-43. veranstaltet seine diesjährige Fes t- Ak a de m i e mit anschließendem Tanz am Samstag, den 7. Jänner 1933. im Kursalon (Stadtpark). Künstlerische Leitung und Conference Viktor Claudius. Die Musik besorgt das Orchester Prof. Bernh. Wolfsthal. Beginn präzise )49 Uhr abends. Karten im Vorverkauf S 3.—. an der Abendkassa S 3.50. Kartenvorvorkauf: II.. Große Stadtgutgasse 7. Telephon R 45-3-43 und beim Komitee unter folgenden Nummern: A 12-1-88. U 27-4-44. A 33-4-68. A 49-5-83 und R 41-7-79. Programm: Orchester-Vortrag: Professor Wolfsthal; Viktor Claudius. Wiens witzigster Plauderer, konferiert: Lili Grün. Kabaretistin (aus dem Simpl): Richard Eybner (Burgtheater) mit ganz neuem Programm: Tanzkünstlerin Grete Groß: Dario Medina (Radio Wien): Emmi Flemmich (aus dem Kabaret der Komiker in Berlin); dem größte Lacherfolg: .. Eine Stunde nachsitzen", Anekdoten-Posse in 1 Akt von Viktor Claudius. Besondere Attraktion: Iii einer Tanzpause Tanzschau des Tanzsport-Klubs Blau-Gold mit fünf prämiierten Paaren. Der Brlgittenauer israelitische Frauenverein (Präsidentin Frau Olga Friedmann) veranstaltet am Sonntag, den 8. Jänner 1933. 4 Uhr nachmittags, im Festsaale des Hotel Continental. II.. Taborstraße. eine Akademie mit Tanz, für welche, den bisherigen Erfahrungen gemäß, sicherlich gediegene Veranstaltung Karten bei allen Vorstandsdamen zu haben sind. Histadruth Iwrith. Samstag, den 24. d., '4H Uhr abends, veranstaltet die Histadruth Iwrith im Saale der Volksbibliothek „Zion". II.. Kleine Mohrengasse 3, eine Andachtsfeier anläßlich des 5. Todestages des Oberrabbiners Prof. Dr. Z. P. C h a j e s. Die Gedenkrede hält Rektor des Rabbinerseminars Prof. Doktor V. Aptowitzer. Samstag, den 31. d. M., Vortrag des hebräischen Schriftstellers J. O g e n. - Anläßlich des 60. Geburtstages des Dichters Ch. N. Iiialik veranstaltet die Histadruth Iwrith am 14. Jänner. 8 Uhr abends, im großen Festsaale des Hotels Continental eine Bialik-Feier mit reichem künstlerischem Programm. Die „Jeschibath Bar Jechoi und Altenhaus In Mlron- Saffed (Palästina), gibt bekannt: Unser ausschließlicher Vertrauensmann für Oesterreich und Tschechoslowakei ist Herr Israel Leib Brecher, einer unserer Mitbegründer, der sich derzeit in Wien aufhält. Andere Personen, die sich als unsere Vertreter ausgeben, sind zurückzuweisen. flmtfidfe Verfautdarungen ber Jsraefitisdjen TCuftosgzm&nte Wien KUNDMACHUNG. In der Plenarsitzung des Kultusvorstaudes vom 14. Dezember 1932 wurden die am 4. Dezember 1932 vorgenommenen Wahlen in den Kultusvorstand und der Vertrauensmänner anerkannt wie iolgt: Als Mitglieder des Kultusvorstandes für eine vierjährige Mandatsdauer sind gewählt die Herren: 1. Kommerzialrat Arthur A I b e r s. Kaufmann. XII., Gaudenzdorfergürtel 47, 2. Richard B e 11 e 1 h e i m, Prokurist. I., Dominikanerbastei 17. 3. Ing. Eugen Buchbinder, Stadtbaumeister. II., Taborstraße 11 B, 4. Dr. Jakob Ehrlich, Rechtsanwalt. I., Helferstorierstraße 9, 5. Dr. Ernst Feldsberg, Bankbeamter, IX.. Porzellangasse 19, 6. Dr. Desider Friedraann. Rechtsanwalt, l.. Schottenring 26, 7. Dr. Rudolf Glanz, Rechtsanwalt, XVIII.. Weimarerstrnße 19,