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Die Wahrheit · 1932-09-30 · Heft 40-41 (30.9.1932) · page 15

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1932
Issue
Heft 40-41 (30.9.1932)
Date
1932-09-30
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
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DIE WAHRHEIT Seite 15 Konzertpianistin _ C&C1L1E ÖWILLMANN staatl. gepr. Klavierpädagogin und Absolv. der Staatsakademfe erteilt erstklassigen Klavierunterricht für Anfänger und Vorgeschrittene. Vorbereitung zur Staatsprüfung sowie zur Auf' nahmsprüfung in die Staatsakademie. Honorar mäßig, Sprechstunden täglich von 2—4 Uhr Wien II, Taboretraße 64, II. Stiege, Tür 14 Gemeinde - "Chronik Im Zeichen des Geburtenrückganges. Der Frauenverein der Berliner Logen U. O. B. B. hat, der augenblicklichen Not der Zeit folgend, im Mütter- und' Kinder-Heim ein Stockwerk als Altersheim unter d'em Namen Minna-Schwarz-Heim eröffnet. Diese Umänderung geschah einerseits aus dem Bedürfnis heraus, ältere Leute in einem Heim unterzubringen, anderseits aus der Erkenntnis, daß infolge des Geburtenrückganges auf die Dauer mit einer geringeren Belegung des Mütter- und Kinder- Heims zu rechnen ist. Budapest. Führende ungarische Politiker, Schriftsteller und Repräsentanten der Gesellschaft haben sich zu einem Komitee vereinigt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, dem großen Vorkämpfer der bürgerlichen Ideal« in Ungarn, Wilhelm Vazsonyi, ein Denkmal zu setzen. Vazsonyi, den König Karl IV. im Jahre 1917 zum Justizminister Ungarns ernannt hatte, war bekanntlich einer der Führer des ungarischen Judentums und in der Zeit des Weißen Terrors einer der unerschrockensten Verteidiger der jüdischen Gleichberechtigung. Er war deshalb von den „Erwachenden Ungarn" sehr gehaßt. Auf der Straße wurde er von zwei „Erwachenden" überfallen und niedergeschlagen. Dies Erlebnis war mit Ursache zu seinem Tode. — Präsident des Wilhelm Vazsonyi-Denkmalkomitees ist der frühere Justizminister und Oberbürgermeister von Budapest, Doktor B a r c z y, dem Komitee gehören ferner an Graf Albert Apponyi, Dr. Desider Balthazar. Graf Moritz Esterhazy, der frühere Außenminister Dr. Gustav Gr atz, Großrabbiuer Dr. Simon Hevesi. Franz Molnar, Bürgermeister Dr. Franz Ripka u. a. m. Estes Sei des Komitees ist die Organisierung eines Landes-Großkomitees. Personalnachricht. Der Bundespräsident hat dem Kaufmanne Max Michael Weiß, IX., Althanplatz, den Titel eines Kommerzialr ates unter Nachsicht der Taxen verliehen. Herr Kommerzialrat M. M. Weiß erfreut sich in weitesten Kreisen größter Beliebtheit und Wertschätzung wegen seiner geachteten kaufmännischen Fähigkeiten, aber auch wegen seines stets liebenswürdigen und hilfsbereiten Wesens. In der Judenschaft des 9. Bezirkes besitzt er einen besonders guten Namen, er wirkt dort in einer großen Reihe jüdischer Vereine und Korporationen eifrig mit. Wir gratulieren herzlichst. 70. Geburtstag. Am 28. d. M. beging der allseits beliebte Obmann des Bethausvereines „Ohel Abraham" (IX., Grünentorgasse), Herr S. Kohn, die Feier des 70. Geburtstages und war aus diesem freudigen Anlasse Gegenstand herzlichster Gratulationen, die ihm insbesondere im Rahmen einer von dem Vorstand des Tempelvereines veranstalteten Feier im Cafe Promenaden bekundet wurden. Wir werden über diese Feier, die eine solenne Ehrung für den in den verschiedensten jüdischen Körperschaften seit Jahren eifrig tätigen Jubilar darstellte, noch ausführlich berichten. — Dieser Tage beging im engsten Familienkreise der bekannte Chef des gleichnamigen Schuhwarenhauses, Herr Leopold Jellinek, seinen 70. Geburtstag in vollster geistiger1 und körperlicher Frische, welchen Anlaß seine zahlreichen Freunde zu innigsten Gratulationen benützten. St. Pölten. Eine der am hingehendsten für das Gemeinwohl tätigen Persönlichkeiten der hiesigen Kultusgemeinde, Herr Kultusvorsteher Kommerzialrat Albert Leicht, wurde am 22. September 70 Jahre alt. Der weite Kreis seiner Verehrer und Freunde sieht in Herrn Kommerzialrat Leicht den zielbewußten Mann, der unerschütterlich, seinen Prinzipien treu, den Weg geht, den er als richtig erkannt hat, dabei doch immer „den Frieden suchend und den Frieden liebend". Darum genießt Herr Kommerzialrat Leicht in weiten Kreisen Vertrauen und Ansehen. Der Jubilar ist der Typus eines jetzt so selten gewordenen Mannes, der, aus kleinen Verhältnissen hervorgegangen, in zäher Arbeit auf der Stufenleiter des Erfolges emporgewachsen ist, der wirtschaftlich durch die Größe seines Unternehmens, sozial durch die ehrenvolle Verwaltung jüdischer Ehrenämter in der Gemeinde, aber auch durch seine Tätigkeit auf karitativem Gebiete in der Stadtgemeinde gekennzeichnet ist. Seit 30 Jahren gehört Herr Kommerzialrat Leicht der Gemeindeverwaltung an, davon volle 22 Jahre als Kultusvorsteher, und hat auf allen Gebieten gemeindlicher Tätigkeit Vorbildliches geleistet Eine besonders segensreiche Wirksamkeit entfaltete er bei unserem herrlichen Synagogenbau, was «einen Namen für alle Zeiten mit der Geschichte der hiesigen Kultusgemeinde verbindet. Durch eine erhebende Feier zollte die Gemeinde ihrem Vorsteher Dank und Anerkennung. Im Rahmen eines Festgottesdienstes würdigte Herr Oberrabbiner Prof. Doktor S c h ä c h t e r die Verdienste des Jubilars. Daran schloß sich eine Feier im testlich geschmückten Sitzungssaale der Gemeinde. Für den Kultusrat sprach Herr Vorsteherstellvertreter Karl Frank und überreichte im Namen der Gemeinde als äußeres Zeichen der Anerkennung eine Adresse und einen namhaften Betrag für eine Albert Leicht-Stiftung: für die Chewra Kadischa sprach Herr Obmann Isidor Reiß; für den Frauenverein gratulierten die Damen Hermine A11 i n a, Irma Reiß und Rosa Schächter unter gleichzeitiger Ueberreichung eines Diploms, das den Jubilar zum Ehrenmitgliede ernannte. Auch der jüdische Turnverein gratulierte und überreichte ein Diplom zum Ehrenmitgliede durch das Mitglied des Kultusvorstandes Edmund Hahn. Ferner gratulierten der jüdische Jugendbund und die zionistische Ortsgruppe. Auch nichtjüdische Kreise nahmen an seinem Jubeltage Anlaß, Herrn Leicht zu feiern. Ihm gilt der Wunsch, daß er mit Gottes Hilfe noch viele Jahre seine segensreiche Tätigkeit zum Heile unserer Gemeinde entfalten möge. Amtsjubiläum. Samstag, den 24. September d. J., feierte Herr David Kopstein, Tempel-Inspektor des Ottakringer Gemeindetempels, 16. Bez., Hubengasse 8, das 50jährige Jubiläum seiner Amtstätigkeit. Der Jubilar wurde in feierlicher Weise zur Thora aufgerufen, und nachdem Herr Oberkantor R. Kogan einen dem Anlasse entsprechenden festlichen Mischeberach vorgetragen hatte, hielt Herr Rabbiner Dr. J. M. Bach an den Jubilar eine sehr herzliche und von wahrer Freundschaft erfüllte Ansprache, in der er die verdienstvolle Tätigkeit des Jubilars während eines halben Jahrhunderts rühmend und ehrend schilderte und die Beliebtheit dieses fleißigen und pflichterfüllten Kultusbeamten hetyorhob. Hierauf beglückwünschte im Namen des Bethausvorstandes für den 16. und 17. Bezirk der Obmann Herr Bundesfürsorgerat Sigmund Weiler den Jubilar, sprach ihm den Dank für sein Wirken aus und überreichte ihm ein Ehrengeschenk. Möge es diesem „ewed neemon" vergönnt sein, noch viele Jahre in unverminderter Kraft seinies Amtes zu walten, zu seiner eigenen Herzensbefriedigung und zur Freude aller Tempelbesucher. Ad meoh weesrim schonoh! G. H. Todesfall. Dienstag, den 20. September d. J.. starb plötzlich Frau Blanka K o t a n y i, geb. K r e m 1 e r, Gattin des geachteten und verdienstvollen Vorstandsmitgliedes der Vereine; „Chewra Kadischa" und zur Ausspeisung armer israelitischer Schulkinder für den 16. und 17. Bezirk, E. Kotanyr, im 47. Lebensjahre. Die Verblichene erfreute sich wegen ihrer vortrefflichen Charaktereigenschaften allgemeiner Wertschätzung und war im Frauen-Wohltätigkeitsverein des 16. Bezirkes als Vorstandsmitglied und Kassierin im hervorragender Weise tätig. Die Hochachtung und Verehrung, die sich die Verstorbene in weiten. Kreisen erwarb, kam auch bei ihrem Leichenbegängnisse, welches Freitag, den 23. d. M.. auf dem Neuen Friedhofe stattfand, zum Ausdrucke, indem eine sehr große Anzahl von Trauergiästen die Zeremonienhalle füllte. Herr Rabbiner Doktor J. M. B a c h hielt der so jäh Heimgegangenen einen tiefempfundenen Nachruf und hob besonders ihre Herzensgüte und ihre vielfach im stillen geübte Wohltätigkeit hervor. Die kantoralen Funktionen versahen die Herren Oberkantor R. Kogan und Kantor M. Harendorf in ergreifender Weise. Dem schwergeprüften Gatten wendet sich allgemeine Teilnahme zu. g. h. Frankfurt a. M. Kürzlich wurde unter großer Beteiligung Frau Ida Rubinstein, die Witwe des vor 28 Jahren heimgegamgenen hervorragenden Thoragelehrten und Rabbiners unserer Stadt. Rabbi Elias Rubinstein und Mutter der Herren Bernhard: Rubinstein, Frankfurt a. M. und Hirsch Rubinstein, Baden bei Zürich (Schweiz), im Alter von 90 Jahren zu Grabe getragen. Eine Patriarchin von allseitiger Verehrung und Beliebtheit, war Frau Ruibinstein ihr ganzes Leben lang ergeben der Frömmigkeit, der Güte und Liebe und all jenen Tugenden und Eigenschaften, die das hebräische Wort Zedokoh m sich einschließt. Ein ganzes Kapitel Frankfurter Geschichte der letzteren Zeit rollt sich vor unserem Auge ab, wenn wir von Rabbi Elias Rubinstein sprechen. In den Sechzigerjahren kam er. aus einem Milieu und einer Familie in Wilna entstammend, die auf den Wilnaer Gaon als ihren Ahn zurücksah, hierher, fast als erster der östlichen Thoragetehrten. ein Thorapionier, der aus dem reichen Born seines Wissens spendete. In einer Zeit, da es hier noch kein einziges östliches Bethamidrasch gab, keine Sammelstelle für die aus dem Osten einströmende Thora. fanden aUet fremden Talmudgelehrten im Hause von Rabbi Elias Rubinstein Heim und Halt. Frau Ida Rubinstein, selber aus altem rabbinischem Hause entstammend, trat nicht in die Oeffentlichkeit. Es fiel auf sie ein Abglanz von der Bedeutung ihres gelehrten Mannes. Aber Eingeweihte wissen, welch hervorragenden Anteil diese Frau am Wirken des Mannes hatte, wie sie es war, die das Haus zu einem solchen der abrahamischen Gastfreundlichkeit machte, wie sie den vom Manne überkommenen Geist der Frömmigkeit und der Wohltätigkeit in ihrem 28jährisren Witwendasein weiter pflegte und hütete und so dem Hause Rubinstein den alten Adel erhielt An der Bahre sprach Herr Jacob Rosenheim Worte des Gedenkens, und im Hause hielt zum Abschluß des Liwjat Chen-Lermens Herr S. Schachnowitz ein Chesped, in dem er einen kurzen Abriß aus dter Renaissance des Thoalernens in Frankfurt in dar Zeit von Rabbi Elias Rubimstein gab und die Verdienste der Frau um das Haus, dem sie den Geist dies Mannes bis an ihr Lebensende zu erhalten wußte, schilderte. „Machsike Hadath." Mittwoch, den 21.d.M.. wurde im Viereine Machsike Hadath Nachlatb Jacob, 2. Bez., Haidgasse 1. eine Gedenktafel am Jahrzeitstage für das in Palästina verstorbene verdienstvolle Mitglied Herrn Josias Goldschmid s. A. enthüllt. Herr Rabbiner Mayersohn hielt dem Dahingeschiedenen einen Wien I., Seitenstettengasse 2, Tel. U 28-1-28 XL, Zentralfriedhof, Uta In I. tw, Tel. U18-0-85 warmen, tief empfundenen Nacltruf. die kantoralen Funktionen versah Herr Oberkantor Frankel. Die Gattin des Verstorbenen. Frau L. Goldschmid, Palästina, deren Tochter Frau Dr. E. Knöpf machier. Wien, der Sohn Herr Direktor I. Goldschmid. Berlin, haben unter anderen zahlreichen Gästen an der Enthüllung teilgenommen. Anschließend wurde ein reichliches Nachtmahl den Armen verabreicht. Konzertpianist Julius Wolfsohn (Professor von: Mischa Levitzki, Stephan Bergmann, Hypolit Tschapek, Max Reichlin, Nelly Friedländer-Reichlin, Betti Fischer, Evi Wächter, Sara Stuckart u. v. a.) hat seine Lehrtätigkeit in seiner Wohnung,- III., Pfarrhofgasse 16 (Telephon Nr. U 16-1-32) wieder aufgenommen. Für besonders Begabte einige Halbfreiplätze. Jüdischer Angestellten-Verband „Emunah" (I., Jordangasse 7). Unterrichtskurse: Wir eröffnen anfangs Oktober Abendkurse in hebräischer, englischer, französischer und italienischer Sprache für Anfänger und Vorgeschrittene unter Leitung bewährter Lehrkräfte. Regiebeitrag S 2.— monatlich. Für Unbemittelte gratis. Einschreibungen werden noch Montag und Dienstag (am 3. und 4. Oktober) zwischen 7 und %9 Uhr abends entgegengenommen. — Stellenvermittlung: Wir ersuchen wiederholt, uns freie Stellen (auch für aushilfsweise Beschäftigung) zur Kenntnis zu bringen. Telephonische Anmeldungen werden unter Nr. R 27-4-86 entgegengenommen. Freie Klublokalitäten bei Tonello. Frau Jo Ton e 11 o. welche nun schon seit längerer Zeit das Restaurant Tonello zur größten Zufriedenheit der Gäste als AHeinbesitzerin in eigener Regie führt, hat sich bereit erklärt, allen jüdischen Wohltätigkeits- und anderen Vereinen, sowie Klubs (ohne Ansehen der Parteischattierung) ihre ausgedehnten Klubsäle für die Abhaltung von Vorträgen. Sitzungen und Klubabenden ohne Nachtmahlzwang kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der jetzigen Wirtschaftslage Rechnung tragend, sind die Preise bei „Tonello" aui die heute Übliche Preislage ermäßigt worden. Außer den billigen Tonello-Menüs werden auch Tee, schwarzer Kaifee. Eier im Glas, belegte Brötchen, Soda mit Himbeer, Limonade und sontige Erfrischungen zu äußerst mäßigen Preisen verabreicht. Alle Klubs. Vereine usw., welche die freien Klublokalitäten „Tonello" kostenlos zu benützen wünschen, wenden sich an: Restaurant Tonello. Wien II.. Lilienbrunngasse 2 (Ecke Marienbrücke), Telephon A 47-4-50. Fassungsraum: 2 kleine Klubzimmer für je 25 Personen, mittlerer Saal 100. großer Saal 200 Personen. Tlmtlidjt Verfautßarungen der Jsraefitisdjen XuftusgemeinöeWien Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Am kommenden Neujahrsfeste werden in den nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: Samstag, den 1. Oktober 1932 (1. Festtag): I., Seitenstettengasse 4, Rabbiner Dr. I. TagUcbt. I. . Drachengasse 1 (Festsaal des Hotel „Post"), Inspektor L Oehler. II. , Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. J. Z. Taubes. III. . Untere Viaduktgasse 13. Rabbiner Prof. Dr. K. Kupfer. V. . Siebenbrunnengasso 1 a, Raibbiner Doktor M. G. Mehrer. VI. , Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky. VIII. , Neudeggergasse 12, Rabbitier Dr. M. Bauer. IX. , Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwan. X. . Humboldtgasse 27, Rabbiner Prof. Dr. Albert Weiner. XIII., Eitelbergergasse 22, RabbineT Dr. M. Lewin. XVI.. Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. AI. Bach. XVIII. . Schopenhauerstraße 39. Rabbiner Doktor D. Feuchtwang. XIX. , Dollinergasse 3. Prediger Dr. A. Frankfurter. XX. , Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. XXI. . Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann, Sonntag, den 2. Oktober 1932 (2. Festtag). I. , Dumbagasse 3, Großer Musikvereinssaal, Rabbiner Dr. A. Kaminka. IL, Tempelgasse 5. Rabbiner Dr. I. Taglicht. II. , Taborstraße 6, Festsaal des Hotel „Continental". Rabbinatskandidat Dr. B. Klar. III. , Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Prof. Doktor K. Kupfer. III., Marxergasse 17, Großer Sofiensaal, Rabbinatskandidat Dr. L Z. Kanner. XL, Braunhubergasse 7, Rabbinatskandidat Doktor S. Margulies. XV„ Turnergasse 22, Rabbinatskandidat S. Stein, vertretungsweise. XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein.

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