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Die Wahrheit · 1932-06-03 · Heft 23 (3.6.1932) · page 8

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1932
Issue
Heft 23 (3.6.1932)
Date
1932-06-03
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 V. b. b. DIE WAHRHEIT Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel A*b*tatuiA«a Jjax-Slwan 5692 Juni 1932 trOn abde. 7-— tjai 28. 7-55 ( Bamldcor 1 IV. B. M. Haftorab s-30 29 Wajanmer tau Ig..« *x ■ Ä jebannoson ( w Meworcbim Hachau detch v 6. Perek ' V- Slwan l.bhU.Rosch Cbaudescb8-25 7-— . 6. Erew Schewuaua 8*40 Freitag, 3. Jost 7-55 Samstag, 4. Juni 8'40 Sonntag, 5. Jon! bis Mittwoch a Jnni 8 28 Donneret, 9. Juni Erew Scbewnans S'40 Mincba an Sabbaten um 3 Uhr Jiunst und£iteratur L. Wiesner. Ansprachen an die Schuljugend beim sabbatlichen Gottesdienste. Gehalten in den Hauptsynagogen in Wien. 1931 erschienen. 99 S. Im Selbstverläge des Verfassers. II.. Rembrandtstraße 22. Ich habe des öfteren Gelegenheit, dem Unterrichte L. Wiesners in der Mittelschule anzuwohnen. Der Unterricht bewegt sich in meiner Abwesenheit, das bin ich sicher, genau auf derselben Linie" wie in meiner Anwesenheit. Er bietet in jeder Stunde eine Musterlektion. Dieser Lehrer mit seinem umfassenden Wissen und seiner reichen pädagogischen Erfahrung läßt sich nicht von der Eingebung des Augenblicks leiten. Nach sorgfältiger Vorbereitung und in innerer Bereitschaft, seiner Aufgabe gerecht zu werden, tritt er vor die Klasse. Der Stoff ist für die Stunde zugeschnitten. Nicht das Geringste, das zur Erläuterung und Illustrierung des zu behandelnden Gegenständes dienen kann, wird außer acht gelassen. Aber niemals zeigt er die Neigung, sich durch seine große Belesenheit im Talmud und Midrasch ins Licht zu stellen. Kein Abschweifen, keine Unterbrechung, kein Einschiebsel. Der Vortrag, die ganze Stunde ist aus einem Gusse. Als ich nun daran ging, seine vor kurzem veröffentlichten „Ansprachen" zu lesen, tat ich es mit einem günstigen Vorurteil. In der Gewißheit, daß dieser Talmid Chacham nur mit einer wohldurchdachten, sorgsam durchgeführten Arbeit vor die Oeffentlichkeit treten werde. Ich bin in meinen Erwartungen nicht enttäuscht Jede dieser Reden bildet eine abgerundete Ganzheit. Jeder Satz ist genau erwogen. In einer der Fassungskraft seines jungen Publikums angemessenen, jedoch nicht allzu kindlichen Form und in einfacher, edler Sprache — ein Vorzug jeder guten Predigt — trägt Wiesner seine Gedanken, die Lehren des Judentums, vor. Belebt durch manche schöne, die Zustimmung des Hörers gewinnende Deutung des Bibelwortes. Z. B. Seite 17, 20, 26. Daß die gute Kinderpredigt viel Arbeit erfordert, gründlicher Vorbereitung bedarf, daß die Niederschrift strenge überprüft, manches geheilt werden müsse, betont der Verfasser in seinem Vorworte mit Recht und sollte von allen jungen Exhortanten beherzigt werden. Exhorten wie die vorliegenden können recht gut auch vor einer gemischten Zuhörerschaft, bestehend aus Volks- und Mittelschülern, gehalten werden. Der jüngste Volksschüler wird aus diesen Reden immer etwas nach Hause mitnehmen. Der reifere Mittelschüler wird mit Verständnis dem Ganzen folgen und in seinen Kenntnissen wie in seinem religiösem Fühlen bereichert und gekräftigt werden. Die Ansprachen Wiesners seien somit bestens empfohlen. Dr. I. Taglicht Jüdischer orfh. Tempelverein „Adass Jeschurun** Wien IX.. Pfluggasse 5. Der Vorstand des Tempelvereines gibt bekannt, daß in seinem Tempel, IX., Pfluggasse 5. ein täglicher Gottesdienst, Morgengebet. %1 Uhr früh, an Samstagen 'A7 Uhr früh und um 149 Uhr abgehalten wird und ladet besonders die im 9. Bezirk wohnhaften Glaubensgenossen zu reger Teilnahme ein. Als Beitrag zum Anzünden des Jahrzeitlichtes ist die kleine Gebühr von 50 Groschen zu entrichten. Für El Mole Rachamin (Gebet für das Seelenheil der Verstorbenen am Jahrzeittage) ist eine Spende von 1 Schilling zu entrichten. Mitgliederaufnahme bei Vorstandsmitglied Herrn M. Gang, Wien IX., Bindergasse 4. Mindestvereinsbeitrag monatlich 50 Groschen. IF5«;i=a Käufe«. Vertäute von Häusern Realitäten - Kanzlei RUDOLF S2JLÄGYI, WIEN IX. Bolenlöwengasse s jjj TELEPHON A 10-5-69 Beste Referenzen im I Inand Auslände . J|| Zeitungen vom Verleger versendet. Journal expedie par redltenr. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an Verlag »Die Wahrheit", Wien t% HelnestraBe 13/12?i leopoldsffidfcr Tempeivercln Aeschel Awroöom n.,Mmapitengfsse 6,Tei.tt4i-»-63 Anntdäiiiiiien i. 4|Ugel>n!eii, Trauungen (andi bbI. ireietn nimmel) n. Barmizwaas Partalmvarkehr an Werktagen ras 2 bis >M ühi riebmittags, an Sonntages 'ran 10 bis 12 Ufai vormittags Oeb|tstnndea Mb 6-30 6 30 u. 9 — 6-30 6-30 IJar-qgwan E682 Ijar 28. IBamidbor IV. B.W. Haftorab Waiiuiper iaa jebannoson Meworcbim Hacbandescb 6. Perek Siwan 1. bis 4. 'Roscb Cbaudescb , 9. Erew Scbewuans abda. 7-55 |8«0 825 8-40 flmtHdie VerfäuWarungen her Jsraefitisdjen faftusgemeinbe Wen Stipendien der Gemeinde Wien. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiermit bekannt, daß im Studienjahre 1932/33 für Schüler der Wiener Qbermittelschulen (Obergymnasien. Oberrealschulen und sonstigen Obermittelschulen, die dieselben Berechtigungen zum Besuche der Hochschulen gewähren), der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, der Wiener Bundes-Lehrerbildungsanstalten. der Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen in Wien, der Wiener Staatsgewerbeschulen, des Wiener Technologischen Gewerbemuseums, der Wiener Handelsakademien mit Oeffentlichkeitsrecht. der Kunstgewerbeschule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie, der Bundeslehranstalt für Textilindustrie und der ^-Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je S 300.— jährlich und für Hörer der Wiener Universität, der Wiener Technik, der Wiener Tierärztlichen Hochschule, der Hochschule für Welthandel, der Hochschule für Bodenkultur, der Akademie für bildende Künste und der Akademischen Spezialschule für Medailleurkunst in Wien von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je S 420.— (S 396.— für Hörer der Rechte) jährlich nach den hiefür bestehenden allgemeinen Vorschriften und unter nachstehenden besonderen Voraussetzungen und Bedingungen zur Verleihung gelangen. Zum Genüsse dieser Stipendien sind nur unbemittelte öffentliche Schüler und Schülerinnen und ordentliche Hörer und Hörerinnen der genannten Lehranstalten berufen: Privatisten an Mittelschulen und außerordentliche Hörer an Hochschulen sind von der Beteilung mit einem Stipendium ausgeschlossen. Unter sonst gleichen Bestimmungen haben nach Wien zuständige Bewerber den Vorzug. Die mit der Würdigkeitsbestätigung der Schulleitung und dem Nachweis der österreichischen Bundesbürgerschaft versehenen Gesuche sind bis 20. Juli 1932 unmittelbar beim Wiener Magistrate, am Dollinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien XV., Staglgasse 10, Telephon R 30-5-38 Abteilung 8 (I.. Neues Rathaus), einzubringen. Dem Gesuche sind beizuschließen: a) Geburtsschein, b) Heimatschein, c) Studiennachweise der beiden letzten Semester, allenfalls auch Prüfungs- und Frequentationszeugnisse, Hörer der Technischen Hochschule haben überdies das vorgeschriebene Einheitenverzeichnis beizubringen, d) legales Mittellosigkeitszeugnis, aus welchem die Erwerbs-, Vermögens- und Familienverhältnisse des Einschreiters und seiner unterhaltspflichtigen Angehörigen, insbesondere auch der allfällige Genuß von Stipendien oder Freiplätzen des Bewerbers oder seiner Geschwister zu ersehen sind, e) ein Fragebogen, der vor Ueberreichung des Gesuches in der Magistratsabteilung 8 zu beheben und in allen Rubriken genau auszufüllen ist. Die mit einem Mittellosigkeitszeugnis belegten Gesuche sind stempelfrei.. Die Stipendien werden Mittelschülern für eine Zeit verliehen, die zur Vollendung ihrer Studien an der Mittelschule bei normalem Studienfortgange erforderlich ist. Hochschülern bis zum Schlüsse dieses Studienjahres, jedoch kann das Stipendium in der Regel bis zur Vollendung der Studien alljährlich wieder verliehen werden, falls nicht besondere Gründe dagegen sprechen» Der Vorstand. Jugendgottesdienst. Samstag, den 4. Juni 1932, findet um 3 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks-Synagogen statt, Maskir-Andachten am Schewuothfeste. Zur Vermeidung des großen Andranges in den Gemeindetempeln zur „Haskarah" veranstaltet der Vorstand, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am diesjährigen Schewuothfeste. Samstag, den 11. Juni, um 6 Uhr früh, im Stadttempel, I.. Seitenstettengasse 4. und im Leopoldstädtertempel. IL, Tempelgasse 5. sowie um 9 Uhr vormittags im Festsaale des Hotel „Continental", II.. Taborstraße 6. anläßlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste. Beerdigungen. 24. Mai 1932: Helene Halpern. 52 Jahre. 13. Bez. (I. Tor). — Berti Ornstein. 93 Jahre. 3. Bez. (I. Tor). 25. Mai 1932: Alfred Rothberger. 58 Jahre. 4. Bez. (I. Tor). — Rachel Eisenstein. 73 Jahre. 17. Bez. (IV. Tor). — Josefine Engel. 61 Jahre. 12. Bez. (IV. Tor). — Sußl Hausner. 85 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 26. Mai 1932: Regine Hersches. 65 Jahre, 13. Bez. (I. Tor). — Emma Rothenstein. 85 Jahre. 19. Bez. (I. Tor). — Julius Israel Katz. 52 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Dr. Gustav Lippel. 59 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Dr. Albert Veit. 56 Jahre. 8. Bez. (IV. Tor). — David Mandler. 82 Jahre. 4. Bez. (IV. Tor). 27. Mai 1932: Regine Mechlowitz. 74 Jahre. 13. Bezirk (I. Tor). — Ivan Bud. 26 Jahre. 13. Bez. (IV..Tor). 29. Mai 1932: Wilhelm Skamperl. 60 Jahre, 5. Bez. (I. Tor). — Regine Schauer. 67 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Babette Roth. 60 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Hermann Stransky. 70 Jahre. 6. Bez. (IV. Tor). — Hermine Bellak. 56 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Rosa Singer. 62 Jahre. 5. Bez. (IV. Tor). — Reisel Fußteig. 80 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 30. Mal 1932: Isak Friedmann. 65 Jahre. 2 Bez. (IV. Tor). — Moses Podhorzer, 72 Jahre. 20. Bez. (IV. Tor). Trotz Zoll- und Detisensfflffierlgkeifen werden nur die weltbekannten Wiener SunagOlfCD-Ornate und Barette verlangt, weil nur diese voll befriedigen und Freude bereiten. Vergessen Sie nicht, während des Urlaubes die schwarzen und weißen Ornate rechtzeitig wie neu herrichten zu lassen. Talare und Barette in den mannigfaltigsten Stilarten vorrätig und nach Maß in der Uniformierung und Maßschneiderei Rudolf Goldstern Wien II., Taborstraße Nr. 54 — Telephon R 49-0-48 Gegründet 1866 Versand nach allen Ländern Eigentümer. Herausgeber, Verlcser und verantwortlicher Schriftleiter: Oskar Hirsch leid, Wien Ii., ^raterstrafie 29 — Draok: Ianas Sntta & SAboe. Wie« IL ^obertctMa 1

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