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Die Wahrheit · 1931-12-25 · Heft 52 (25.12.1931) · page 8

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1931
Issue
Heft 52 (25.12.1931)
Date
1931-12-25
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Sflftc 8 V. b. b. DIE W AHRHEIT Kalender-, Sldra-, Perelt-, Omer- und Haftorah-Taffel Oebatatanden Tebeth 5682 | Dezember 1981 bah MS TtbcthlE. i Wjjehi l.BJ. Hiftorah WajOctewn jeme dowid ' Bcrcbl Nifcchi ibdl. 4-15 Freitag, 25. Dez. 4-15 Samstag; 26. Dez. 4*S0 ■■ Sonntag, 27. bl» Dona erst., 31. Dez. 4-15 tMO. s 16. ' 4-50 W6 . 17. bit 21 418 Mlacbigebet an Sabbaten am 3 Uhr. Jümst und £Ue*atux Scfaauplatten von Margarethe Bach. Man kennt Margarethe Bachs hervorragende Vortragskunst, man kennt sie nicht nur in Wien, und auch da nicht nur im jüdischen, das sie besonders verehrt, sondern auch im Auslande, in Deutschland, Holland. Ungarn. Polen, in der Tschechoslowakei und der Schweiz. Allüberall hat de mit ihrem seelenvollen Vortrag ungeheure Erfolge errangen, die bleibend wirken. Die moderne Technik vermag aber auch die herrliche Stimme selbst festzulialten. In diesen Tagen sind von Margarethe Bach zwei Scfraüpäatten erschienen, die, so kontrastisch ihre Art sein mag, ein harmonisches Ganzes ergeben durch die subtile Kunst der Vortragenden. Die eine Platte gehört " ,6em klingenden, singenden Wien; man hört auf ihr •'^(Slnizkeys „Walzer von Strauß" und einen JFimfalingssonn tag im alten Wien". ^öanB'-sche Geigen, und Schubert'sche Orgelmusik eri&at auf diesen Platten, edelste Musik ist aber auch der;$Jpomklang der prächtigen Stimme Margarethe Bachs, r-^&e alte Instrumente fein übertönt. Den Juden aber hat sie ein besonders schönes Geschenk dargebracht. In MBnchbausens „Maskir" (behandelnd den Pogrom von Kischinew) und „Juda" erklingen uralte jüdische Weisen, so das Kol-Nidre. und Volkslieder mit eindringlichster Kraft und Wucht Man fühlt hier die gewaltige Tiefe der blendenden Kunst von Margarethe Bach, die uns mit diesen SchalipJatten (Ultraphon) eine bleibende Quelle der Eehebung und des Gedenkens geschaffen hat. . Masaryk und das Judentum. Soeben ist (Marsverlagsgesellschait m. b. H., Prag) das. Sammelwerk „Masaryk und -das Jjidenium" erschienen, .herausgegeben von T3r. ErnsT Rycnnovsky anter Mitwirkung von Prof. Dr. Oskar Donath und Prot Dr. Friedrich Thieberger. Der vornehm ausgestattete, mit 19 Illustrationen und zwei Schriftproben versehene Großquartband trägt als Motto den folgenden Ausspruch von T. G. Masaryk: „Ich bin überzeugt, wer Jesum zu-seinem Führer in der Religion hat kann kein Antisemit sein. Das ist mir so klar, nicht weil Jesus selbst ein Jude war, weil die Apostel Juden -waren und weil das alte Christentum, speziell der Katholizismus, sehr viel Jüdisches an sich hat nein; aber wenn ich Jesum annehme, kann ich nicht Antisemit sein. Eines oder das Andere. Christ oder Antisemit!" In seinem Vorwort weist der Herausgeber darauf hin. daß das Judenproblem den Menschen, Lehrer, Philosophen, Ethiker und. Soziologen Masaryk von je beschäftigt hat und daß sich dies aus seinen Schriften und Kundgebungen seit dem Jahre 1881 feststellen läßt In dem Band sind die folgenden Arbeiten vereint: Jindrich Kohn: Masaryks Schule der Weisheit und das Judentum; Friedrich Thieberger: Masaryks Credo und die jüdische Religion; Felix Weltsch: Masaryk und der Zionismus; Josef Penizek: Masaryk und die jüdischen Tschechen; Oskar Donath: Juden auf Masaryks Lebensweg; Ernst Rychnovsky: Im Kampf gegen den Ritualmord-Aberglauben; Jan Herben: T. G. Masaryk über Juden und Antisemitismus; Jaroslav Rokycana: Freunde in der Not; J. R. Polak: Mendl Bejlis; Jaroslav Cisar: Masaryk und die amerikanischen Juden; Hugo Bergmann: Masaryk in Palästina; Edvard Lederer: Erinnerungen an Masaryk; Ein Brief Masaryks; Max Brod: Eine Unterredung mit Professor Masaryk. Boiiinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien XV., Staglgasse 10, Telephon R 30-5-38 Filiale; Vll., Burggasse 17, Telephon B 32-3-80 Käufe u Vcrkäufc von I Häusern Realitäten - Kanzlei I RUDOLF SZILÄGYL WIEN DL I- Bofenlöwengasse 3 TELEPHON A 10-5-69 Beste Referenzen im _ In- und Auslände Zeitungen vom Verleffer versendet. Journal expedie par - fedttenx. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an: Verlag »Die Wahrheit". Wien II., HalneatraBe 13/12 leopoldsf&dfer Tempeiferein Aeschel Awrohom n^PazmanUcnitassc 6, Tel R 47-&-6S AumcidDiiiten t. Aufgeboten^Irannmten (ondiiuLltelemnimiiieilti. DarmizHans Partolinwi fcahr an Werktagen von 2 bli >/■* Hin n»cbmltU£S, in Sonntagen von 10 bla 12 Uhr Yormlttagi Gebet*tnnden ■ Tab*Ul6602 lrfth abda. 6-45 Tebeth 15. 4-15 {Waiebj IB.«. \ wSjucSn.iemedowid [*30 Borcbl Nafscbl ) 6-45 „ 17. bU21. 415 flmttidje VerfauWarungen der Jsraefitisdjen Xuftusgemeinbe Wien 18. Bez., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang); 20. Bez., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. M u rmelstein); 13. Bez., Eitelbergergasse 22 (beim Nachmittagsgottesdienst: Rabbiner Dr. M. Lewiri). Mldrascbvorrrag; 2. Bez., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes), um 4 Uhr nachmittags. Israelitischer Jugendgottesdienst Während der vom Stadtschulrat für Wien festgesetzten Weihnachts-Schulferien, das-Ist am Samstag, den 26. Dezember 1931, und "Samstag, den 2. Jänner 1932, entfällt der Jugendgottesdienst. * Predigten in den israelitischen Gemeinde- und ' Bezirks-Synagogen: Freitag, den 25. Dezember -1931, werden bei dem um 4 Uhr 15 Minuten beginnenden Abendgottes dienste in nachbenannten Gemeinde- und Bezirks-Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: 1. Bez., Seitenstetteugasse 4 (Rabbiner Dr. M. Rosen mann);- ' 2. Bez., Tempelgasse p (Rabbiner Dr. J. Taglicht); 2. Bez., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes);.; 3. Bez., Untere Viaduktgasse 13 (Rabbiher Prof. Dr. K. Kupf er); 9. Bez., Müllnergasse - 21 (Rabiner Dr. A. Z. Schwarz);- 19. Bez.. Dollinergasse 3 (Prediger Dr. A. F r a n kfurter); 20. Bez., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). Exegetische Vortrage: Samstag, den 26. Dezember 1931 (beim Vormittagsgottesdienst): (Beerdigungen. 14. Dezember 1931: Deborah Zeref, 77 Jahre; 2. Bez. (III. Tor). — Henriette Himler, 77 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Fanny Goldstein, 84 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). 15. Dezember 1931: Natalie Bloch. 79 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Salomon Volk, 45 Jahre, 16. Bez. (III. Tor). — Salomon Hoffmann, 44 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Sofie Singer, 68 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Ester Ernestine Samuely, 78 Jahre, 9. Bez. (III. Tor). — Karl Toth. 78 Jahre. 3. Bez. (III. Tor.) — Paul Deutsch, 36 Jahre, 14. Bez. (III. Tor.) — Ernestine Beck, 72 Jahre, 13. Bez. (III. Tor). 16. Dezember 1931: Charlotte Mayer. 71 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Leo Groß, 74 Jahre. 14. Bez. (III. Tor). — Adolf Hauptmann, 61 Jahre. 9. Bez. (III. Tor). — Luise Redler. 64 Jahre, 2. Bez. (III. Tor): 17. Dezember 1931: Hermine Mogan, 65 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Regine Pistener. 51 Jahre, Neulengbach (III. Tor). — Bertbold Lindenberg.. 76 Jahre» 2. Bez. (III. Tor). — Sigmund Ornsteiu, 69 Jahre, 1. Bez. (III. Tor). — Helene Himmler, 45 Jahre, 1. Bez. (III. Tor). 18. Dezember 1931: Julie Salzer. 79 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Julius Hacker, 66 Jahre. 15. Bez. (I. Tor). — Jacques Blumberg, 78 Jahre, 1. Bez. (I. Tor). — Gisela Adler. 41 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Chaje Fisch, 86 Jahre, 20. Bez. (III. Tor). — Friedrich Nasch, 64 Jahre, 19. Bez. (III. Tor). — . Hedwig Bergmann, 6 Jahre, 9. Bez., (III. Tor). , 18. Dezember 1931: Salomon GruhBerger. 72-Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Marie Ehrenzweig. 45 Jahre, 9. Bez. (III. Tor). — Cäciüe Humpoletz, 74 Jahre, 10. Bez. (III. Tor). 20. Dezember 1931: Alexander Kaiser, 61 Jahre, 8. Bez. (I. Tor). — David Samuel Grünwald, 65 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Abraham Messinger, 62 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Hertha Rind. 6 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Regine Tauber, 87 Jahre, 9. Bez. (III. Tor). — Jakob Berger. 79 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Joser Barbascb, 64 Jahre, 20. Bez. (HI. Tor). — Adele Brodschi. 40 Jahre, Chilionoa (III. Tor). — Berta Mieses. 84 Jahre. 15. Bez. (III. Tor). 21. Dezember 1931: Max Weißberg, 3 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Ernestine Flesch, 50 Jahre. 10. Bez. (I. Tor). — Amalie Low, 71 Jahre, 7. Bez. (I. Tor). — Arnold PIeß, 62 Jahre. 8. Bez. (III. Tor). — Räso Stelner. 79 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Moses Eckstein, 24 Jahre, Sarajevo (III. Tor). — Amalie Adler. 63 Jahre, Rzcesov (III. Tor). BEATRIXBAD III., Linke Bahngasse 9, nächst Stadtpark MICH AELERBAD XVIII., Michaelerstr. 12, nächst Volksoper Größter Komfort Vollständig Ermaaigungs-Anwelsung für die Leser der Wahrheit" (ausschneiden!) auf ein Dampf-, Wannen- oder Schwimmbad. 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