Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1931-08-28 · Heft 35 (28.8.1931) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1931
Issue
Heft 35 (28.8.1931)
Date
1931-08-28
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/3062972-3064453-3064487--18512-3083550
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Sehe 8 V. b. b. DIE WAHRHEIT naiender-, Stora-, Perek-, Omer- und Hafftorah-Tafel Oebetartnnden Elul 6691 Ang.-Sept. 1931 froh abda. 7.— Hui 16. 6.25 (Ki (owin (5.B.AL) \ |Hifo-«h, l,-r. 8-30 . l&lKumianri i730 iPcrek 3. n. 4. J f. 17. \ 7.- { bis J6.26 l- «• I Freitag, 28. August 6.2* Samstag, 29 August 7.30 SonaUg, 30. August bt» Donnerst. 3. Sept. 6.23 Mincba am Sabbat um 3 Uhr. Zeitungen vom Verleger versendet. Journal expedie par l'editenr. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an: Verlag „Die Wahrheit", Wien ll.y HalnestraBe 13/12 flmtfidje Verfaütßarungen der JsreefitiscQen TZuftusaemeinbe Wien Gottesdienst für Jugendliche an den hohen Feiertagen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgerneinde Wien veranstaltet an den kommenden hohen Feiertagen im Festsaale des Hotel „Post", I., Fleischmarkt 20 (Eingang I-, Drachengasse l), einen Festgottesdienst, der hauptsächlich für die reifere Jugend beiderlei Geschlechtes (im Alter von 15 bis 20 Jahren) bestimmt ist Der Zutritt zu diesem Gottesdienste, der nach dem Vorbilde und im Umfange der Gemeindegottesdienste abgehalten wird, erfolgt auf G r u n d unentgeltlich ausgegebener Karten, deren Verteilung tunlichst im Wege der Jugendorganisation erfolgen solL Die Jugendgruppen werden ersucht, ein Verzeichnis jener Jugendlichen, die Eintrittskarten zu diesem Gottesdienste wünschen, bis spätestens Montag, den 31. August 1. J., dem Jugendreferate der Kultusgemeinde zu übermitteln. Die Ausgabe der Karten auf Grund der Verzeichnisse erfolgt am 1. und 2. September 1. J., während die Einzelkarten an Jugendliche ab Donnerstag, den 3. September 1, J„ im Jugendreferate, L, Seitenstettengasse 4, II. Stock, von 9 bis 12 Uhr vormittags ausgefolgt werden. (Beerdigungen. 18. Aasast 1931: Rosa Weiß, 70 Jahre. 1. Bez. (L Tor). — Friedericke Schwarz, 85 Jahre, 2. Bez. (L Tor). — Therese Pick. 56 Jahre, 13. Bez. (L Tor). — Karoline Sctunahl, 72 Jahre. 3. Bez. (I. Tor). — Isidor Lucka, 74 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Paul Braun, 25 Jahre. 2. Bez. (HL Tor). — Ignaz Tauber. 57 Jahre, 13. Bez. (III. Tor). — Leopold Fleischer, 80 Jahre, 7. Bez. (III. Tor). — Gerta SogL 5 Jahre. 9. Bez. (III. Tor). — Max Schmelz. 60 Jahre, 17. Bez. (III. Tor). — Rudolf Defrls. 55 Jahre, 3. Bez. (III. Tor). Döblinter Friedhof: Ernestine Hammerschlag, 57 Jahre, 9. Bez. 19. August 1931: Ernestine Freund: 60 Jahre, 15. Bez. (I. Tor). — Max Schwarz. 65 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Isidor Bachrlch. 71 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Leo Duckes. 34 Jahre. Tulln (III. Tor). — Helene Glück. 78 Jahre. 14. Bez. (HL Tor). 20. August 1931: David Weis. 76 Jahre, 20. Bez. (I. Tor). — Josef Blau, 86 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Erwin Lion. 61 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Isak Ber Ehr. lieh. 50 Jahre, 5. Bez. (III. Tor). — Sofie Pollitzer, 69 Jahre, 1. Bez. (III. Tor). — Karoline Schulboi, 101 Jahre, 9. Bez. (III. Tor). — Sarah Rosenberg, 52 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Michael Körner. 48 Jahre, 8. Bez. (III. Tor). — Dr. Karl Georg Wurzel, 56 Jahre. 6. Bez. (Iü. Tor). 21. August 1931: Sarah Reisel Schnelzer, 58 Jahre, Kesesti, Rum. (III. Tor). Döblinger Friedhof: Ludwig Neumann, 50 Jahre, 12. Bez. Floridsdorier Friedhof: Moriz Leinkram. 81 Jahre, 21. Bez. 23. August 1931: Golda Schauer, 40 Jahre (III. Tor). — Jakob Zimmels, 75 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Norbert Grübln. 48 Jahre, 2. Bez. (HL Tor). — SoHe Goldreich, 60 Jahre, 20. Bez. (III. Tor). — Olga Werber, 45 Jahre, 2, Bez. (III. Tor). — Charlotte Hausmann, 52 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Emilie Gara. 40 Jahre, 6. Bez. (III. Tor). — Dr. Leo Halberstamm, 69 Jahre, 13. Bez. (HI. Tor). — Ferdinand Glück, 76 Jahre, 7. Bez. (III. Tor). — Isak Heimlich, 68 Jahre, 2. Bez. (III. Bez.). — Hugo Weiß. 52 Jahre, 18. Bez. (III. Tor). 24. August 1931: Wilhelmine Löwenstein, 55 Jahre, 14. Bez. (III. Tor). — Ignaz Weiß. 74 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Cornel Federer. 50 Jahre. 7. Bez. (III. Tor). Stellennachweis der „Union". Offene Stelle: Praktikant für Damenmode-Geschäft (per sofort). Anfragen sind an das Sekretariat der „Union", DL, Berggasse 4, Tel. A 19-2-77, zu richten. Leopoldsfädtef TempelYereln Aesdiel Awrohom n„ Pazmanitengosse 6, Tel. P 41-5-63 Anmeldungen v. Aufgeboten, Trauungen (anch nni. irelem nimmei) u. Darmizwaus Partelanverkehr an Werktagen von 2 bis «/«* Uhr oaenmlttags, an Sonntagen von 10 bis 12 Übt vormittags früh 6.30 6.30 u. 9.— 630 Elul 15. 16. f . 17. I bis \ . 21- Gebetstunden Elul 5691 {Ki sowau (5. B. M.) Haftorab, Kuml aurl Perek 3. u. 4. abds. 625 | 7.30 6.33 fätiefüasten. Jüdeln im Aether. Sie halten sich mit Recht darüber auf, daß in der jüngst erfolgten Aufführung des Sketches „Auf der Selbstmörderbrücke", von Arkadi Awertschenko, durch die Wiener Radio-Bühne der Hauptdarsteller Marceil Benard, der einen sensationshungrigen Journalisten zu verkörpern hatte, seine übrigens recht idiotische Rolle dadurch verbessern zu können glaubte, daß er den armen Zeilenschinder jüdeln ließ. Es ist nicht das erstemal, daß gegen die Ravag der Vorwurf erhoben wird, daß sie es zuläßt, daß Träger jüdischer Rollen oder Darsteller solcher Berufe, die man in der Johannesgasse anscheinend als Jüdisch" auffaßt, in einer Ohr und1 Empfinden verletzenden Weise jüdeln. Das geschieht in der gleichen Ravag, die jedesmal fteaantisch auf der Hut jst, daß nicht durch ihre Sendungen die Gefühle anderer Gemeinschaften -verletzt werden. Wir erinnern uns z. B. an den J*all jenes Komikers, der durch die Wiedergabe eines an sich harmlosen Couplets die Bauernschaft so sehr in Harnisch brachte, daß über Einschreiten einer politischen Standesorganisation der beliebte Künstler in der Ravag gewissermassen auf Urlaub geschickt wurde. Warum darf aber das Ohr jüdischer Hörer ungestraft ver- HICH9ELEHB90 Wien XVIII., Micharleratr. 12 Telephon B 45-201 Bei der Volkaoper, Stadtbannstation Wäru-ingerod. Nufidorferstr. Neu eröffnet: KURANSTALT modernst eingerichtet, billige Preise, sämtliche Behelfe, darunter BOCDtreqoenZ, DdlUlbäder(Enierocleaner) Regeneratlons- _huren usw._ Dampf-, Bannen-, Schwimm- und SonnenbädEr Ausschneiden! Gilt als 20°/0ige Ermäßigung! Dollinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien XV., Staglgasse .0, Telephon R 30-5-38 Filiale; VII., Burggasse 17, Telephon B 32-3-80 letzt werden, noch dazu in einem Sketch, der absolut nichts mit dem Judentum zu tun hat? Denn Journalismus ist nicht unbedingt ein jüdischer Beruf trotz aller üppigen Phantasie der Ravag. U. A. w. g. Leoben. Anläßlich der furchtbaren Eisenbahnkatastrophe bei Leoben, die bis nun 15 Menschen das Leben gekostet hat, haben alle Wiener Zeitungen einmütig ihre Anerkennung für die a u f o p f e r n d e H i 1 f e ausgesprochen, die Univ.-Assistent Dr. Otto Fliegel, selbst ein Passagier des entgleisten Zuges, den Verunglückten geleistet hat. Auf zahlreiche Anfragen teilen wir mit, daß Herr Dr. Fliegel Jude ist; sein Vater ist das in weitesten Kreisen bekannte Mitglied des Vorstandes des Tempelvereines „Beth Israel", Herr Wilhelm Fliegel. Die erste Frauenrechtlerin. In der bevorstehenden Genfer Tagung des Völkerbundes wird die „Gleichberechtigung der Frau" in den verschiedenen Ländern zur Sprache kommen. Anläßlich dieses Referates erinnert Frau Bundesstaatlicher Ffirsorgerat Ottilie Politzer an eine interessante Episode aus der Geschichte des Alten Testaments, nach welcher die Gleichberechtigung der Frau schon zu dieser Zeit eine aktuelle Frage war: „Nach dem Tode des Zlovchod erhoben seine Töchter Ansprüche auf das Erbe, also auf Gleichberechtigung mit den Männern; aber diese machten es ihnen streitig, und so erhoben sie Beschwerde an Moses. Dieser trug die Rechtssache dem obersten Richter, nämlich Gott vor. und Gott erklärte die Töchter Zlovchods als gleich, daher -erbberechtigt." --:-:—■— Ausschneiden 1--■- Destellsdieln Mr eine Neujahrsgratalaf lon Oer ..Wahrheit'' An die Administration „DIE WAHRHEIT", Wien IL, Heinestraße 13 leb bestelle hiermit einen Rosch-Haschonoh-GIUckwunsch *) Einfaches Feld zum Preise von S 6'— •) Doppelfeld zum Preise von S 11*— welchen Betrag ich Ibaea gleichzeitig übersende •) Nichtzutreffendes bitte streichen. Textangabe: Unterschrift: Wien I., Seitenstettengasse 2, Tel. U 28-1-28 XI., Zentralfriedhot, »kti Im I- Cor, Tel. U 18-0-85 Für die hohen Feiertage bestellen Sie rechtzeitig Ihren Bedarf an schwarzen und weißen Ornaten und Baretten die Sie in den mannigfaltigsten Formen sowohl vorrätig als auch nach Maß in der allbekannten MaßSChneider6i undUm.ormlerana Rudolf Goldstein Wien 11., Taborstraße Nr. 54 — Telephon R 49-0-48 Gegründet 1866 Achtung auf Hans- und Telephonnummer! Versand nach allen Ländern EigeatfltBer, Herausgeber, Verleger und Verantwortlicher Schriftleiter: Oskar HirSchleid, Wien II. Piaterstraße 29. — Oradc: bw Sntti & Stta«. Wtea IL. Kebaramn X,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.