Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1931
- Issue
- Heft 11 (13.3.1931)
- Date
- 1931-03-13
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 V. b. b. DIE WAHRHEIT Kalender-, Sldra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel OebetstnaOan Adar—Hissan 5601 HErz 1881 froh «Ms. 716 Adar 24. £'50 Wajakhel-Pekude (2.B.M) Paradies Hacbandeacn 840 . 25. Haftoiah Kau omar 6-95 Meworcnlm bacbandetcb Botcbl Halsen! 7*15 . 26. bis 7-lS , 29. Janm kipnr koiann S'SO 7-15 Nissan 1. Josefa Cbandescn S'SO abds. Freitag, J3.M5« S'SO Samstag, 14. MIrz 635 SoonUE, 15. Min S M> bis Donnerst* 19. Min 5'SO Mlncbagebet an Samstagen ein 3 Vbr, an Festtagen nm S'80 (ßeerdUsun&en. 3. März 1931. Dora Enjder. 90 Jahre. 9. Bez. iL Tor). — Sigmund Schallt. 77 Jahre. 9. Bez. (III. Tor). — Arthur Holländer. 20 Jahre. 20. Bez. (HL Tor). — Leo Glaser. 52 Jahre, 9. Bez. (III. Tor). 4. März. Karollne LöbL 73 Jahre. 13. Bez. 0-Tor). — Katharina Stein. 78 Jahre. 17. Bez. (I. Tor). — Arnold Hätschelt. 66 Jahre. 8. Bez. (I. Tor). — Josefine Schnurmactaer. 77 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Hermann Deutsch, 73 Jahre, Göding, (III. Tor). — Samuel ArdittL 56 Jahre, Saloniki (III. Tor). — Gino Asseo, 15 Jahre, Saloniki <IU" 5?März. Isidor Gutmann. 86 Jahre, 1. Bez. (L Tor). — Simon Elster. 84 Jahre, 1. Bez. (III. Tor). — Samuel Ahron, 60 Jahre, 13. Bez. (III. Tor). — Elias Mühlstein, 58 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Samuel Rosenberger, 67 Jahre, 3. Bez. (III. Tor). 6. März. Karl SchwaramanteL 91 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Bernhard Fischer, 62 Jahre, 6. Bez. (I. Tor). — Fanny Boskowitz, 82 Jahre, 4. Bez. (I. Tor). — Mathilde Bloch. 68 Jahre, 2. Bez. (L Tor). — Franziska Eisenber«. 75 Jahre. 2. Bez. (HL Tor). — Rebekka Trauring. 64 Jahre. 13. Bez. (III. Tor). — Samuel Ullmann. 65 Jahre. 12. Bez. (III. Tor). — Fanny Pick, 79 Jahre, 2. Bez. (HI. Tor). — Chaim Schwarz. 78 Jahre, 9. Bez. (III. Tor). 8, März. Else Gottlieb. 63 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Rosa Lauscher. 56 Jahre, 13. Bez. (I. Tor). — Soße Egeer. 87 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Sofie Wachsler, 70 Jahre, 3. Bez. (I. Tor). — Bernhard Fleißig, 77 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Stefanie Friem, 47 Jahre, 6. Bez. (in. Tor). — Samuel David Nachwalger, 72 Jahre, 4. Bez. (JH. Tor). — Rosa Fischer. 67 Jahre, 6. Bez. (III. Tor). — Adele Raninger. 66 Jahre, 9. Bez. (III. Tor). 9. März. Anna Schütz. 75 Jahre. 1. Bez. (I. Tor). — Malvine ZeiseL 62 Jahre, 9. Bez. (L Tor). — Frieda Rosen. 43 Jahre, 2. Bez. (III. Tor). — Alexander Langer, 58 Jahre, 20. Bez. (HL Tor). Mitteilung. Herr Rabbiner IL Schenk teilt uns mit daß er die Aufsicht der Konditorei der Firma L Vortrefflich, IL, Obere Augartenstraße 52, seit längerer Zeit nicht mehr inne hat_ Xunst und£itewatur Zur Bibligraphieder Gedächtnisand Trauervorträge in der hebräischen Literatur. 3 Hefte von Dr. B. Wachstem. Eine scheinbar einfache und doch überaus gediegene, klassisch zu nennende Arbeit Der Verfasser hat sämtliche im Besitze der Wiener Gemeindebibliothek befindlichen Trauerreden (Hespedim) auf 240 Seiten zu „registrieren" unternommen und hierbei eine bibliographische Glanzleistung vollbracht Er hat nämlich bei jedem einzelnen der tausenden Namen, denen die Hespediura galten. Personaldaten angeführt und so neue Bausteine für ein etwa später zu verfassendes, verläßliches Lexikon der jüdischen Gelehrtenwelt herbeigeschafft Unübersehbar ist die lange Reihe der angeführten Personen, vom spanischen Mittelalter über Italien und Deutschland hinweg bis zu der selbst in der Ukraine und Samogitien sich wiederspiegelnden Neuzeit wobei einige Abstecher nach Saloniki, Sofia, Tunis und Smyrna unternommen werden, aus welchen Städten dortselbst abgehaltene Trauerreden notiert werden. Es sind selbstverständlich zumeist Gelehrte, Rabbiner, deren Lebenslauf in den „Hespedim" festgehalten wird, aber auch „Männer der Tat" und selbst Frauen sind in solchen Nachrufen verewigt worden. Behördl. konzessioniertes i-Verkehrs- und Verwaltungs-Bureau Rudolf Szilägyi Wien IX.y Rote Löwengasse 3/8 Telephon A10-5-69 übernimmt BanSfCrWtf tBIIaleil, vermittelt An- und Verkauf sowie Tausch jeder Alf Deillltaten, Land wirf statten, Botels, rahrihen, ifallee&aaser, BeslanrationeB etc. Beschafft I. u. II. Sätze und Reparaturkredite. Zeitungen vom Verleger versendet. Journal «xpedie per l'editeux. Falls Adressat verzögen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an: Verlas »Die Wahrheit", WI«b iL, HelneslraBe 13/fi Leopoldstfidler Tempelveretn Aesdrcl Awrohom IL, Pazmaniteogasse 6, Tel. ß 47-8-63 Anmeldungen v. ADlge&ofen.Tranonilen (na« aal. freiem Himmel) n. Barmizwons Parlelenverfcenr an Wei klagen von 2 bis Vi« Übt nachmittags, an Sonntagen von 10 bis 12 Ubi vormittag» früh 6-4S 6-45 und 9 6-45 645 645 Oebetstnnden Adar — Nissan 5601 Adai 24. iWajsknel-Pekode (2. B. M.) Parsches Haetundetdi Haftoiab Kan omar ' Meworcnlm hacaandeacb öorcbi Nafscbl ,J». bis » 29. Jann: kipux kotann Nissan l. Roscb Cbaodescb abds. 9-50 6-35 5-50 6-50 5-50 schw,isterquartett aus. Auch die dritte Nummer: Joh. Brahms Streichquartett Cacoll Op. 5t wurde meisterhaft zu Gehör gebracht Diese jungen Künstler zeigten schon heute ein bewunderungswertes Zusammenspiel und eine allen Ausföhrenden gleichmäßige Musikalität, die sich ihrem Primus, dem einzigen Bruder Felix, derart anschmiegte, wie gute, wirklich in Harmonie zusammenlebenden Geschwistern, denen die Lebensharmonie ihrer guten Eltern als Vorbild eingeimpft wurde. Wir hoffen auf weitere große künstlerische Leistungen. J. L. Auch diese Arbeit Dachsteins verleugnet nicht die ihm innewohnende schriftstellerische Art: einen auftauchenden Namen bis zu seinen letzten Ausläufern zu verfolgen und die oft verborgenen inneren Zusammenhänge zwischen scheinbar fernestehenden Persönlichkeiten ausfindig zu machen. Als besonderer Gewinn nicht bloß in geographisch-historischem Sinne, sondern auch unter Umständen in eherechtlich ritueller Hinsicht (für Ketubot und Gittin) sei das im 3. riefte angeführte Verzeichnis der „Ortsnamen in der hebräischen Schreibung" erwähnt Zirka 100 Ortschaften von Obersitzko in Posen (hier mit einem Alef geschrieben) angefangen bis zu Telaviv in Palästina sind in hebräischer Transskription wiedergegeben. Nicht geringe Ausbeute für den Forscher auf dem Gebiete jüdischer Familiengeschichte bilden die vielen in den drei Heften vorhandenen sehr knappen, aber genau gehaltenen Fußnoten. Zur Fertigstellung seiner Studien hatte der Verfasser nicht weniger als .zehn andere Bibliotheken heranziehen müssen; eine mühselige, aber um so verdienstvollere1"Arbeit Das lateinische Sprichwort besagt: Habent suä fata libelli. Wenn das Glück der Bücher und ihrer Verfasser in deren Anerkennung liegt so ist dasselbe auch dieser Publikation Wachsteins sicher. _Dr. M. Rosenmann. Galimir-Quartett. (Felix, Adrienne, Renee, Marguerite GaJimir.) Dienstag, den 3. März 1931, fand im kleinen Musikvereinssaale das erste selbständige Konzert dieser Quartettvereinigung statt Es ist wohl das erstemal, daß vier Geschwister sich in einem Streichquartett vereinigt haben und schon bei ihrem ersten Konzert eine künstlerische Reife bekundeten, die infolge der Jugend der ausführenden Künstlergeschwister das Erstaunen des sehr zahlreich erschienenen Publikums erweckte. Schon das Programm zeigte, daß das Quartett allen künstlerischen Aufgaben gewachsen ist Die erste Nummer: W. A. Mozarts Streichquartett in Es-Dur wurde in stilvoller, alle Nuancen hervorholender Weise zu Gehör gebracht Die zweite Nummer: E. W. Korngolds Streichquartett A-Dur Op. 16, technisch schwieriger, wurde ebenfalls mit überraschend schwungvoller Exaktheit ausgeführt Dieses, in modernem Stile gehaltenen Quartett Korngolds, das sehr viele melodiöse Schönheiten aufweist, wurde ebenfalls mit begeistertem Beifall aufgenommen, so daß nebst der oft gerufenen Künstlerschar auch der anwesende Komponist stürmisch gefeiert wurde. Korngold sprach seine volle Anerkennung dem Ge- BllanzoDscniflsse und Stenerpehenntolsse NeuaMagen, Revisionen, Dudmacnfräge sowie steaerenedlgangen Jeder Art übernimmt Bilsaiwstiidiftr DIR. GUSTAV ROLMIN Büro für Buchhaltung, Bilanz und Steuerberatung Wien II.. Tabors<ra0e 72 Telephon R 45-3-30 Bollinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien XV., Staglgasse 10. 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