Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 52 (26.12.1930)
- Date
- 1930-12-26
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3062972-3064145-3064196--18192-3083197- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
^xxxm&B&SHaztt bcxe.-*.*^*««* DIE WAHRHETT Seite 1 €Jkamifia-$eieni Dienstag, den 16. Dezember fand im Jüdischen Lehrlingsheim. Wien IX.. Grünetorgasse 26, eine erhebende Chanukafeier statt. Im schön geschmückten Speisesaal der Anstalt hatten sich zahlreiche Festgäste eingefunden, darunter Hofrat Professor Dr. S. Frankfurter in Vertretung des Verbandes der Isr. Humanitätsvereine B. B., der Präsident der Loge Wahrheit 8. B., Rabbiner Dr. Taglicht, in Vertretung der .Union deutschösterreichischer Juden" Regierungsrat Dr. Max Lenk, Chefredakteur Ludwig Hirschfeld, in Vertretung der Jüdischen Kinderbewahranstalt Frau Direktor Fischer, sowie zahlreiche Mitglieder der Vereinsleitung. Nachdem Vizepräsident Frankfurter in Vertretung des verhinderten Vereinspräsidenten Herrn Kommerzialrat Paul K a r p e 1 e s die Gäste, besonders die Vertreter der verschiedenen Korporationen begrüßt hatte, versah Herr Oberkantor Margulies in gewohnt künstlerisch vollkommener Weise die kantorale Funktion des Lichteranzündens und sang unter Harmoniumbegleitung der Frau Dr. Ehrenthal in herzergreifender Weise die vorgeschriebenen Gesänge. Es nahm hierauf Rabbiner Dr. Tag Ii cht das Wort und erklärte den anwesenden Zöglingen die Bedeutung des Chanukafestes. Er wies darauf hin. welch hohe Aufgabe die jüdische arbeitende Jugend durch ihre Arbeit erfülle, und bemerkte, daß unsere Stammväter selbst Hirten und Ackerbauer waren und die größten talmudischen Lehrer manuelle Arbeit verrichteten. Nachdem uoch Vizepräsident Frankfurter allen Funktionären, allen Spendern, besonders aber den Herren Leopold Jellinek, Sigmund Suchapira, Bernhard und Sigmund Krakauer, ferner Herrn Direktor Rozsa und Frau für die Vorbereitung des herrlichen Abends herzlichst gedankt hatte, erfolgte die Ausspeisung und die sehr .reichliche Beschenkung der Zöglinge mit Schuhen, Kleidern, anderen Gebrauchsgegenständen, Spielsachen und Backwerk. Mit der Bitte an die Anwesenden, das mit materiellen Schwierigkeiten kämpfende Lehrlingsheim zu unterstützen, schloß die schöne Feier. Am 20. d. M., um 5 Uhr abends, fand wte alljährlich in der israelitischen Versorgung«- und Siechenanstalt, IX.. Seegasse 9. eine Chanuka- Ffiter statt Dank den Bemühungen des Obmannes der Sektion, Herrn Kultusvorsteher Dr. J. H. Körner, des Bethausvorstehers Julius Berger. des Vorstandsmitgliedes der Chewra Kadischa Josef Dohan, Fleischhauer S. Kornmehl. Cafetiers Müller, 3. Weiner. Max Bergmann, Ign. Goldman n, Frau Sofie Waltuch u. a. tri. war es heuer möglich, den Insassen durch Aufbringung wertvoller Geschenke eine besondere Freude zu bereiten. Die kantorale Funktion versah in überaus erhebender Weise Herr Oberkantor S. Postolow unter Assistenz des Männer- (die Herren Reich, R e t c hm a n n. S t r i k s. Verständig) und Knabenchors des Stadttempels unter Leimig des Chordirigenten Josef Z c 1 n i k. Sr. Elirwürden Herr Rabbiner Dr. Z. Schwarz erfreute seine Zuhörer mit einer äußerst gelungenen Ansprache. Im überfüllten Betsaale hatten sich die Pfleglinge der Anstalt fast vollständig eingefunden und lauschten mit Andacht den feierlichen Gesängen und der Festpredigt. Sie waren voll des Lobes und Dankes für das ihnen Gebotene. Als Festgäste waren u. a. erschienen: Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Herr Generaloberstabsarzt Prof. Dr. Alois Pick, begleitet von den Kultusvorstehern Börserat I. Glück, Kommerzialrat A. Albers, Obermedizinalrat Dr. Ii Haase, J. H. Waltuch, sowie die Herren Primarius Dr. M. Inf eld, Emil Engel. Vorsteher des Wohltätigkeits-Amtes, Achitekt Ing. Lindner, Chefredakteur Ludwig H i r s c h f e 1 d. Um das Arrangement der besonders gelungenen Feier bemühten sich: die Herren Dr. Stern und Weinstock, Frau Dr. Salomon und Fräulein Krauss, sowie die Schwestern der Anstalt Der Verein „Bikur-Chaulim", Wien IX., verteilte durch seinen Obmann-Stellvertreter S. Oesterreicher Geldbeträge und Rauchsorten. Den Insassen wurde Mittag ein ausgezeichnetes Festmahl und nachmittags eine Feiertagsjause verabreicht. * Wie alljährlich, zählte auch heuer die Chanukafeier im Merores-Wa isenhaus zu einer der schönsten in den Wiener jüdischen Wohlfahrtsanstalten. Wieder waren zahlreiche Gäste zu der Veranstaltung erschienen. Linter andern hatten sich eingefunden: Der Vizepräsident der Kultusgemeinde und Obmann des Kuratoriums des Heimes Dr. J. 0 r n s t e i n, die Kultusvorsteher Med.-Rat Dr. H. Haase und Dr. Ehrlich, Amtsleiter Emil Engel, beinahe das gesamte Damenschutzkomitee der Anstalt, ferner Frau Reg.-Rat Dr. H. 0 p p e n h e i m und Frau Dr. Langer, für die „Union deutschösterreichischer Juden" Reg.-Rat Dr. Lenk und Sekretär Oskar Hirschfeld mit ihren Damen u. v. a. In seiner schönen Festrede erörterte Rabbiner Dr. D. Feuchtwang die Wechselbeziehungen zwischen der Freude der Kinder am Feste und der Freude der Erwachsenen an dem Frohsinn der Kleinen. Die hübschen Vorführungen der Kinder, die von Prof. Herz am Klavier begleitet wurden und von dem äußerst talentierten Fräulein Hertha Schwarzbart einstudiert worden waren, fanden lebhaften BeifalL Auch1 in dieser Anstalt, die unter der ausgezeichneten Leitung der Damen Dir. Lehmann und Bodensteiner steht hat sich die Gebefreudigkeit des Wiener Judentums bestens bewährt: die Kinder erhielten reichliche Oeschenke, die ihnen viel Freude bereiteten. * Den Höhepunkt der für die jüdische Schuljugend in der abgelaufenen Woche in allen Wiener Bezirken veranstalteten Chanukafeiern bildete das glänzende Fest das Sonntag, den 21. d. M. eine unübersehbare Menge jüdischer Schulkinder im Großen Leopoldstädter Tempel vereinigte. Es legte Zeugnis von den erfolgreichen Bemühungen des Kultusvorstandes für die religiöse Erziehung der jüdischen Jugend ab. Die Unterrichtskommission, an deren Spitze Dr. Josef T i c h o steht, ist in dieser Richtung seit Jahren unermüdlich tätig. Die Kultusgemeinde hat im Laufe der letzten Jahre in einer Reihe von Bezirken Bibelschulen eingerichtet und zu den bestbesuchten gehört die im II. Bezirke. Mehr als 300 Kinder von Volks-, Haupt- und Mittelschulen nehmen hier regelmäßig an dem Unterrichte der Bibelschule teil. Zur Feier waren sie in Begleitung ihrer Lehrer erschienen. Außerdem hatten sich 600 bis 700 Kinder der allgemeinen Schulen, zum großen Teil von ihren Eltern begleitet, eingefunden. Ferner waren erschienen: der Vizepräsident der Kultusgemeinde Dr. J. Ornstein. der Obmann der Unterrichtskommission Dr. J. T i c h o, Kultusvorsteher Doktor KI aber, fast der gesamte Bethausvorstand mit Präsident Dr. E. Münz an der Spitze, die Leitung des „Jüdischen Elternbundes" unter Führung des Obmannes Direktor G. Kol min, in Vertretung der „Union deutschösterreichischer Juden" die Herren Dr. Ernst Feldsberg. Sekretär Oskar Hirschfeld. Ing. H. Koditschek, Reg.-Rat Dr. Lenk und Samuel Wechsler. Die kantorale Funktion versah I. Kantor Leo Funke, der unter Assistenz des Knabenchors das Lichteranzünden in sehr feierlicher Weise vornahm. Die Festrede hielt Rabbiner Dr. Papo, der in ausgezeichneter Weise den Kindern vor Augen zu führen wußte, daß wir mit dem Chanukafest nicht den Sieg blutiger Waffen, sondern den Erfolg geistiger Waffen für die Lehre und für die Kultur des Judentums zu feiern haben. An den Gottesdienst schloß sich die Verteilung der kleinen Geschenke, die* der Kultusvorstand und der Jüdische Elternbund zur Verfügung gestellt hatten, an. Die Bescherung nahm Frau Direktor Kol min, unterstützt von Damen des Elternbundes, vor. Die die Bibelschulen besuchenden Mittelschüler, etwa 70 Knaben und Mädchen, begaben sich in den kleinen Tempel. Professor Dr. Baumgarten und Direktor G. Kolmin hielten hier an die Kinder Ansprachen, in denen sie auf die Bedeutung der Bibelschule hinwiesen. Die Lehrer Doktor Baumgarten, Dr. Murmelstein und Doktor Weiner überreichten sodann den Schülern ausgewählte jüdische Bücher, die der „Jüdische Elternbund" aus einer hochherzigen Spende der „Union deutschösterreichischer Juden" beigestellt hatte. Um das Arrangement des glänzend gelungenen Festes, das der Kultusgemeinde und der Schulkommission zu hoher Ehre gereicht,'bat sich Herr Inspektor O e h 1 e r besonders verdient gemacht. Am 21. d. M. fand unter ungewöhnlich großem Zuspruch die diesjährige Chanukafeier im Dr. Krüger- Heim statt. Der Präsident Obermedizinalrat Dr. Krüger hatte Gelegenheit unter vielen anderen den Vizepräsidenten der Kultusgemeinde Dr. Jakob Ornstein, die Rabbiner Dr. M. Rosen mann und Frau und Dr. I. Po 11ak. die Kultusräte Wolf Pappenheim, Obermcdizinalrat Dr. Haase und Dr. K1 a b e r. Regierungsrat Dr. E. Adle r^ Amtsvorstand E. Engel und Amtsleiter Krauß. Regierungsrat Dr. Lenk. Chefredakteur Ludwig Hirschfeld, Sekretär Oskar Hirschfeld, Dr. Deutschländer, begrüßen zu können. Die religiösen Funktionen hatte Herr Oberkantor Löwit inne. der auch in gewohnt vorzüglicher Weise die Chöre dirigierte. Den Höhepunkt des Festes bildete ein vom Anstaltdirektor R e i n i s c h verfaßtes Stück, das in fünf, teilweise dramatischen, teilweise parodistischen Bildern, die Arbeit der Schützlinge, von diesen dargestellt, zeigte. Diese Bilder wurden von Frau Vizepräsidentin Hermine Krüger in äußerst beifällig aufgenommenen Worten vorkonferiert Den Abschluß des Festes bildet ein von Fräulein Maiden einstudiertes Menuett, welches, in Originalkostümen getanzt, wiederholt werden mußte. Am Klavier begleitete in künstlerischer Anpassung Fräulein A. Reinisch. Die Leitung des allseits gelobten Büfetts der Kochschule hatte Fachlehrerin E. Perlsee über. Neben den größeren Instituten und Organisationen hat auch eine stattliche Anzahl kleinerer jüdischer Wohltätigkeitsvereine das Chanukafest feierlich begangen und zum Anlaß genommen, ihre Schützlinge zu beschenken. Als eines unter den vielen Beispielen sei die segensreiche Wirksamkeit des erst seit wenigen Jahren bestehenden Vereines „Mathilde" zur Bekleidung armer jüdischer Schulkinder, insbesondere Waisenkinder, angeführt Die großen Lokalitäten des Cafe Buchsbaum, Große Sperlgasse 41, konnten am 17. d. M. anläßlich der Chanukabescherung kaum die große Zahl der erschienenen Festgäste fassen. An zwei langen Tischreihen wurden die 100 Schulkinder bewirtet denen nach dem Festakte je ein Paket mit Kleidern. Wäsche und Schuhen überreicht wurde. In Vertretung der Kultusgemeinde waren Vizepräsident Dr. Jakob Ornstein und Mini- Ganz Wien spricht!! vom fabelhaft billigen Kleider - Rummel bei Jac. Mayer, Wien II, Glockengasse 24 Herren-Anzüge s 32.90 Herren-Ulster s 36.90 Herren-Trenchcoat s 39.90 Herren-Hosen s 3.90 etc.« etc. Prima Kleider auf Seide gearbeitet zu halben Preisen. sterialrat Dr. Weiner, iür die „Union deutschesterreichlscher Juden" Dr. L e n k erschienen, um dem Peete beizuwohnen, um dessen Gelingen sich neben aflen Damen und Herren des Vereinsvorstandes, insbesondere der Obmann Adolf Weinstock und das Ehepaar Buchsbaum verdient gemacht hatten. * Sonntag, den 24. Kisiew, abends, wurde im großen Lehrsaale des jüdischen Waisenhauses. Baden, Gennergasse 48, ein schönes Chanukafest gefeiert zu welchen» sich der Vorstand des Waisenhauses mit den Herr«» Präsidenten Isaak T h u m i m und Vizepräsidenten Wolf Pappenheim an der Spitze korporativ einfand. I» Vertretung des Bethauses Marpe Hanefesch war erschienen Rabbiner D. Friedmann, des Bethauses Talmud Tbora Herr Gustav Weiss, der Kultusgemeinde Baden Herr Adolf Gelles, des Bethamidrasch Baden die Herren M. Hussmann und S. Rapaport u. v. a. Nach Mincha begrflBte Herr Direktor Philipp Friedmann die Gäste, dann wurde von einem Zögling des Hauses ein Prolog von Prot Antscherl vorgetragen, die Menorah von einem stimmbegabten Waisenknaben in Begleitung eines große« Kinderchores, dirigiert von Abraham Reich, angezündet Der Präsident hielt die Festrede, Herr Pappenheim würdigte die Leistungen des Präsidenten und des Direktors Friedmann, worauf ein Zöglinz des Waisenhauses einen Charifusvortrag über .JKowsoh" hielt Dann führten die Waisenkinder verschiedene humoristische Stocke auf, und Herr Karl Beer beschenkte die Kinder mit neuen Anzügen. Zum Schlüsse gab es ein reichliches Pestessen für die Waisenkinder._ Alle Im Radio zur Aufführung gelangenden Musikwerke sind sowohl in Noten, wie auch auf Schallplatten stets sofort erhältlich im Musikhaus Leo TubOn (M u s i k - U n i o n), Wien I„ Jasomhrgottstraße 6, Tel. U 26-9-84. — Große Auswahl in Jüdischen und hebräischen Platten. — Radio- und Grammophon-Apparate aller Weltmarken in allen Preislagen. Zahlungserleichterungen bis 20 Monatsraten. — Verzelcbnisse gerne kostenlos überallhin._ Streng rituelle Kocfakarse ha Dr. Krüger-Beiaw Wien O. Malzgasse 7. Tel. A 48-9-77. Die im zweKeo Semester zur Abhaltung gelangenden Kochkurse wurde* wie folgt eingeteilt: Anfänger ieden Montag 3—6 Uhr ab 2. Februar 1931. Anfänger ieden Mittwoch 6—9 Uhr ab 4. Februar 1931. Dauer zirka drei Monate. Vorgeschrittene (Spezialkurs) jeden Donnerstag von 6—8 Uhr. Dauer zirka zwei Monate ab 12. Februar 1931. Anfänger- Einschreibungen täglich exklusive Samstag und Sonntag von 10—12 und 3—5 Uhr in der Anstalt Rechtzeitige Vormerkungen notwendig. „Theotogia", Verein lud. Hochschüler an der br. TheoL Lehranstalt. In unserem Vereinslokale, Tempelgasse 3, werden folgende Kurse Jeden Mittwoch und Freitag von 10—1 Uhr unentgeltlich abgehalten: Koll. cand. phil. et theo!. Chiet Bahren Schulchan Arucb. Koll. cand. phil. et theol. Naphtali Herz Frostig: Bibel (Propheten). Koll. cand. phil. et theol. Israel Zwi Kanner: Kalenderkunde. Koll. cand. phil. et theol. Samuel Schönblum: Die jüdischen Religionsphilosophen. Koll. cand. phil. et theol. Moses Z i c k i e r: Talmud. Der Verein „Theologia" vermittelt akademisch gebildete Lehrer zum Unterricht in Bar Mizwah, Bibel, Hebräisch, Talmud, sowie in allen Mittelschulfäche-rn. Anfragen sind zu richten an den Verein „Theotogia", Tempelgasse 3. Tlmtttdie Verfautßarungen der Jsraefitisdjen JCuftusgemeinöe Wim Entfall des Jugeudgottesdleiistes am Samstag, den 27. Dezember 1930 und Samstag, den 3. Jänner 1931. Infolge der von den Schulbehörden verfugten Ferialordnung für die öffentlichen Schulen entfällt der Jugendgottesdienst am Samstag, den 27. Dezember 1. J. und Samstag, den 3. Jänner 1931. Der nächste Jugendgottesdienst findet dahec am Samstag, den 10. Jänner 1931, um 3 Uhr nachmittags, statt. Der Vorstand. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezh-kssynagogen. Freitag, den 26. Dezember 1930 werden bei dem um 4 Uhr 10 Minuten beginnenden Abendgottesdienste in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Doktor M. Bach); IL, Pazmanitengasse Nr. 6 (Rabbiner Dr. Z. T a u b e s); V., Siebenbrunnengasse l a (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer). Samstag, den 27. Dezember 1930, halb 4 Uhr nachmittags, religiös-populärer Vortrag (Zyklus: „Die Lehrer und Lehren der Mischnah und der Gemarah") II., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes). 4 Uhr nachmittags, exegetischer Vortrag, XIX., Doilhtergasse 3 (Rabbiner Dr. A." Frankfurter).