Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 44 (31.10.1930)
- Date
- 1930-10-31
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3062972-3064145-3064188--18120-3083117- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
DIE WAHRHEIT Seit» 7 Jüdis&eltkrentafeL i Warschau. Der bekannte jüdische Journalist and Präsident der Gesellschaft „Toz", zur Förderung iies Gesundheitswesens der Juden in Polen, Dr. med. Gerschon Lewin. wurde zumi Mitglied der staatlichen Kommission zur Bekämpfung der Schwindsucht, ernannt, i Berlin. Der berühmte Biochemiker. Professor an der Universität Berlin und Direktor des Kaiser- Wilhelm-Instituts für Biochemie in Dahlem, Dr. Carl N. e u b.e r g, wurde für seine, Verdienste um die Erforschung der Gärungserscheinungen mit der großen goldenen Delbrück-Medaille ausgezeichnet. — Prof. Dr. Carl Neuberg wurde 1877 in Hannover geboren und ist seit 1919ordentlicher Professor an der. Berliner Universität, seit 1922 Professor an der Landwirtschaftliehen Hochschule in Berlin. 1922 erhielt er die Emil- Fischer-Medaille des Vereines deutscher Chemiker. Er hat, sich durch Forschungen auf dem Gebiete der Zuckerarteh, des Eiweißstoffwechsels und der biochemischen Wirkungen des Lichtes hervorgetan. Außer zahlreichen Abhandlungen schrieb er: „Lehrbuch des Mineralstoffwechsels". „Chemie des Harns und der Körperausscheidungen", „Die Beziehungen des Lebens zum Licht". Er ist der Begründer und Herausgeber der ..Biochemischen Zeitschrift", von der seit 1906 132 Bände erschienen sind. Gelegenheitskäufe. Benutzen Sie den derzeitigen billigen Silberpreis zur Ergänzung oder Anschaffung Ihres Tafelsilbers, bei Oesterreicher. (Siehe Ankündigung auf Seite 4.) VonWodke zu Woche Budapest Am Baue der Israelitischen Religionssemeinde in der Wesselenyi-ucca — gebaut wird bekanntlich das Kulturhaus und der Heldentempei — wurde am 19. d. M. das Gleichenfest gefeiert. In einer Sitzung des Kultusvorstandes würdigte Präsident Hofrat Samuel Stern die Verdienste des Präsidentenstellvertreters und Oberhausmitgliedes Dr. Samuel Glücksthal. Dann begab sich der Vorstand korporativ an den Bauort. wo sich auch die Mitglieder des Rabbinats, der Vizepräsident der Landeskanzlei Dr. Julius Gabor a. a. m. einfanden. Dr. Glücksthal hielt eine Ansprache, in der er betonte, daß Gottesfurcht und Vaterlandsliebe, sowie Zusammenwirken von Arbeitgeber und Arbeitern die Verwirklichung der großen Schöpfung ermöglicht haben. Rabbinerverband in Wien. Anläßlich des Hinscheidens seines hochgeschätzten Mitgliedes, des Herrn Rabbiners Dr. Armin Abel es, hat der Räbbinerverband am Mittwoch, den 22. Oktober 1030, eine Trauersitzung abgehalten, inwelcher der Obmann, Rabbiner Dr. D. Feuchtwang, warme und ehrende Worte des Nachrufes gesprochen hat. Maimonides-Institut Wie bereits angekündigt, verlegt das Maimonides-Institut seine außerhalb der Universität stattfindenden Vorträge von der Darwingasse nach zentral gelegenen, modern eingerichteten Räumlichkeiten. Diese befinden sich Praterstraße 11 iLloydhof). 2. Stiege, erster Stock. Dort wird bereits Samstag, den 1. November. %A Uhr nachmittags, der Vortrag stattfinden. In das Programm ist neu aufgenommen worden: Neuhebräische Literaturgeschichte. Die' Vorträge werden im Wintersemester weiter wie iplgt stattfinden: a) an der Universität, Hörsaal 37. jeden Mittwoch: Rabbiner Dr. A. Kaminka. 6 bis 7 Uhr: „Erklärung des Buches Hiob": 7 bis 8 Uhr: j.Ethik des Talmuds", b) Im Hörsaal Praterstraße Nr. 11 jeden Montag: Rabbiner 'Dr.'A. Kaminka. 6 bis 7 Uhr: „Psalmen": 7 bis 8 Uhr: „Saadja Gaön, Emunoth wedeoth": jeden Dienstag: Rabbiner M. Horowitz, 6 bis 7 Uhr: „Talmud Sanhedrin"; 7 bis 8 Uhr: .,'Jad Chasaka": jeden Donnerstag. 6 bis 7 Uhr, Rabbiner Dr. A. Kaminka: „Neuhebräische Literaturgeschichte": 7 bis 8 Uhr. Dr. N. Goldstein: „Talmudisches Zivilrecht": jeden Freitag, 7 bis'8 Uhr. Dr. N. Goldstein: „Midrasch": jeden Sam.s tag;;nachmittags 3 bis 4 Uhr, Rabbiner Dr. A. Kaminka: „Erklärung des Pentateuchs". Die Vereinigung jüdischer Akademiker in Wien veranstaltet Mittwoch, den 5. November, um V-9 Uhr abends, einen Vortragsabend, an welchem Herr Rabbiner Dr. P; Kohn über .„Die Ziele Maimonides" DANKSAGUNG. Außerstande, für die zahlreichen Beweise warmer Anteilnahme an dem unersetzlichen Verluste, den wir durch den Tod unseres innigstgeliebten Gatten und Vaters, Rabbiner Dr. Armin A b e 1 es, erlitten haben, einzeln zu danken, bitten wir das verehrliche Präsidium der Wiener Kultusgemeinde, für das unserem teuren Toten gewidmete Ehrengrab und das würdenvolle Leichenbegängnis, ferner alle Korporationen sowie sämtliche Freunde und Bekannte auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank entgegennehmen zu wollen. Renate A b e 1 e s, Edith A b e 1 e s. Israelitische Kinderbewahranstalt Samstag, den l. November 1930. 18 Uhr. findet in den Räumen der israelitischen Kinderbewahranstalt. ILv Schiftarntsg.asse .15, aus Anlaß der Enthüllung einer Gedenktafel und der Einweihung gestifteter Kunstmalerei-Fenster eine Feier statt, an die sich eine Führung durch die Anstalt anschließen wird. Zur Vorgeschichte des Paneuropagedankens. Aus Zürich wird uns von besonderer Seite geschrieben: Im Augenblicke, wo der Paneüropagedanke von höchster politischer Aktualität geworden ist und jedenfalls für längere Zeit hindurch den Völkerbund und damit auch die gesamte Oeffentlichkeit beschäftigen wird, ist es wohl nur gerecht, wenn man des Mannes gedenkt, der einer der eigentlichen Urheber der Idee des Zusammenschlusses aller europäischen Staaten zu Zwecken des Friedens und damit zu erhöhtem wirtschaftlichen und kulturellen Wohlstande ist. Der bekannte Wiener Publizist Dr. Paul Hohenau, den man als einen der Väter dieses Gedankens betrachten kann, hat mit seiner seit 16 Jahren erscheinenden-Zeitschrift „Das neue Europa" unablässig diesen Gedanken als einzig mögliche Grundlage der dauernden Festigung des Friedens unter den Völkern bezeichnet und verteidigt, wobei er eine Schar der hervorragendsten intellektuellen Persönlichkeiten, Parlamentarier. Politiker und Wirtschaftsführer zur Seite hatte. Die Gründung und Erhaltung dieser Zeitschrift war für Dr. Paul Hohenau mit großen Opfern verbunden. Daran zu erinnern ist jetzt, .da die Frage im Mittelpunkte der Besprechungen im'Völkerbunde steht, für die Kenner der tatsächlichen Verhältnisse eine notwendige Pflicht, da es leicht geschehen kann, daß der bescheidene Name des Wiener Pazifisten neben dem glanzvollen Namen eines Briand in Vergessenheit geraten könnte, dessen unvergängliches Verdienst es bleibt und sicherlich auch als solches in den Jahrbüchern der zeitgenössischen Geschichte verzeichnet bleiben wird, diese Idee vor dem höchsten Areopag der Weltpolitik und Weltwirtschaft zur ernsten Diskussion gestellt zu haben. Todesfall. Zu dem Berichte über das Ableben des Herrn Hofrat Dr. Michael Holzmann in der vorigen Nummer unseres Blattes haben wir noch nachzutragen, daß an der Bahre des großen Gelehrten die Herren Rabbiner Dr. Schwarz, Prof. Dr. Alois Pick, Präsident der israelitischen Kultusgemeinde, Hofrat Dr. Frankfurter und Börserat Kultusvorsteher I. Glück tiefempfundene Nachrufe gehalten haben. ■ Trauerkundgebung nach dem verstorbenen Obmann des Armenausspeise-Vereines „Seudat Sabat". Herrn Kommerzialrat Max Markus. Der tägliche unentgeltliche Armenausspeise-Verein „Seudat Sabat" veranstaltet am Donnerstag, den 6, November, in seinem Vereinslokale, IL, Malzgasse 2, eine Trauerfeier nach seinem verstorbenen Obmann* und Ehrenmitglied Herrn Kommerzialrat Max Mark.u». TlmtRdiz Verfautßarungen der Jsraefitiscßen Xuftusgemeinöe Wien Konstituierende Sitzung der Zentralkommission für soziale Fürsorge der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Gemäß den Bestimmungen der vom Kultusvorstande im April d. J. beschlossenen Reorganisation des Fürsorgewesens wurde als oberstes Organ für dieses Arbeitsgebiet die „Zentralkommission für soziale Fürsorge der Israelitischen Kultusgemeinde Wien" statuiert. Die Zentralkommission, welche sich'aus dem Präsidium und der Fürsorgekommission der Kultusgemeinde, den Obmännern der Kommissionen für das Spital und das Versorgungshaus, ferner aus zehn ernannten Mitgliedern, sowie aus den Obmännern der neugeschaffenen Bezirksfürsorgekommissionen zusammengesetzt, hat am 23. Oktober d. J. im Sitzungssaale der Kultusgemeinde ihre konstituierende Sitzung abgehalten. Der Präsident der Kultusgemeinde, Generaloberstabsarzt a. D. Professor Dr. Alois Pick, der mit den'beiden Vizepräsidenten Dr. Jakob Ornstein und Dr. Josef Löwenherz, sowie dem Amtsdirektor Regierungsrat Guido Fuchsgelb erschienen war. gab nach Begrüßung der Kommission namens der Gemeinde eine historische Darstellung über die Entwicklung des jüdischen Wohltätigkeitswesens in Wien, wobei er' auf dte Bedeutung desselben als einer der fundamentalsten Aufgaben des Lebens nach jüdischer Auffassung hinwies. Die Kultusgemeinde erwartet, daß die Neueinrichtungen dank der Mitarbeit aller hierzu Berufenen sich bestens bewähren werden. '■ Hierauf übernahm der Obmann der Zentralkommission. Kultusvarsteher Dr. Isidor KI ab er, den Vorsitz und gab der Genugtuung Ausdruck, daß es endlich gelungen ist, das langerstrebte Reformwerk anzubahnen, welches neben einschneidenden-Maßnahmen administrativer Natur vor allem den leitenden Grundgedanken beinhaltet weitere Kreise der jüdischen Bevölkerung zur Mitwirkung auf dem Gebiete der Fürsorgetätigkeit heranzuziehen. Besonders begrüßte der Obmann unter lebhaftem Beifall der Anwesenden die Präsidentin der „Weiblichen Fürsorge". Frau Regine Ulm an n. als Repräsentantin der jüdischen Frauen Wiens. Die Berufung einer Frau in eine offizielle Kommission der Kultusgemeinde stellt eine dem Zeitgeiste entsprechende Neuerung dar. die auch darin zum Ausdrucke kommt, daß eine Anzahl jüdischer Frauen in den Bezirksfürsorgekommissionen mitwirken werden. Die Aufgabe, vor welche die Zentralkommission gestellt wurde, ist sehr schwer, da sie nichts Geringeres als eine durchgreifende Rationalisierung der ganzen jüdischen Wohlfahrtspflege in Wien im Interesse der Fürsorgebedürftigen zum Gegenstand hat Der Umstand, daß an die Spitze der Fürsorge - Zentrale Amtsvorstand Emil Engel berufen wurde, dem als Abteilungsleiter Doktor Nahum Blauer, ferner der bisherige Amtsleiter des Wohltätigkeitsamtes Rudoli Kraus und Frau Bundesfürsorgerat R. R. Schwarz zur Seite stehen, berechtigt zu der Annahme, daß das schwierige Werk gelingen wird. Amtsvorstand. Emil Engel erstattet sodann ein Referat über die bisherige Tätigkeit der im Mai d. J. eingesetzten Fürsorge-Zentrale, wobei er hervorhob, daß neben den organisatorischen Vorarbeiten die Herausgabe der ersten Nummer der „Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Unser Fürsorgewerk" und die Abhaltung einer Konferenz zwecks Regelung der Wanderfürsorge bewerkstelligt wurden. Not allmählich wird sich die.Reform des Fürsorgewesen]; durchführen lassen. Die eigentliche ausübende Tätigr keit umfaßt viele Gebiete, denen nach einem großzügigen Programm weitere sozialpolitische Aktionen und insbesondere auch solche der Wirtschaftsfürsorge .an» gereiht werden sollen. An die Durchführung dieses Programms, sowie an die Ausgestaltung des bereits Bestehenden wird man aber erst dann herantreten können, sobald es gelingen wird, neue Hilfsquellen zu erschließen. Die Ausgaben für das Kapitel „Fürsorge" im Rahmen des ordentlichen Budgets, belasten schon jetzt die Kultusgemeinde bis zur äußersten Grenze der Leistungsfähigkeit. Die im Zusammenhang mit der Zeitschrift eingeleitete Sammelaktion für den „iPürsorgefondSi" müßte, um. ein befriedigendes Ergebnis zu zeitigen, unter Mithilfe aller Beteiligten fortgesetzt werden. Die Erklärung, die der Referent auch namens seiner Mitarbeiter abgab, wonach sie bestrebt sein werden, das Aeußerste zum Gelingen der vorschwebenden Ziele beizutragen, wurde beifällig aufgenommen. Außer dem Obmann Dr. Isidor Klaber und dem Obmannstellvertreter Kultusvorsteher Börserat Ignaz Glück, welche diese Aemter kraft der Bestimmungen des Organisationsstatutes bekleiden, wurde als zweiter Obmannstellvertreter der Zentralkommission Professor Dr. Julius Z a p p e r t gewählt. Weiters wurden die im Organisationsplan vorgesehenen drei Sektionen aus der Mitte der Mitglieder der Zentralkommission gebildet. Der Obmann der Zentralkommission und die erwähnten Obmannstellvertreter übernehmen die Leitung der drei Sektionen, wobei als Obmannstellvertreter für die Sektion I. für Organisation. Administration und Kontrolle. Kommerzialrat Karl Klemperer. für die Sektion II. für allgemeine Fürsorge. Kultusvorsteher Dr. Leo Landau, und für die Sektion III. für Jugendfürsorge, Dr. Josef Bondi bestellt werden. Die genannten Obmänner und Obmannstellvertreter bilden das aus sechs Mitgliedern bestehende Exekutivkomitee der Zentralkommission, dem die Vorarbeiten für die Festsetzung des Fürsorgebudgets pro 1931 übertragen wurden. Nach Schluß der Sitzung traten die Obmänner der BezirksfürsQrsekommiSsionen zusammen, um über die eheste Einberufung dieser Stellen Beschluß zu fassen. Predigten in den israelitischen Gemeindeaart BezfrRssynagogen. Freitag, den 31. Oktober 193fc werden bei dem um 4 Uhr 30 Minuten beginnenden Abendgottesdienste in nachbenannten Gemeinde- ,und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. Nfc Grunwald); II., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes); V., Siebenbrunnengasse la (Rabbiner Dr. M. G. Mehr er); XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. I. Taglicht); Exegetische Vorträge am: Samstag, den 1. November 1930: XIX., Dollinergasse 3 (4 Uhr nachm., tusgemeinde, Hofrat Dr. Frankfurter und Börserat Kultusvorsteher I. Glück tiefempfundene Nachrufe gehalten haben. Israelitischer Jugendgottesdienst Am Samstag, den 1. November 1. J., findet um 3 Uhr nachm. der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks-Synagogen statt. Z. 7129 ex 1930. Konkursausscbrelbunc Im Spitale der Israelitischen Kultusgemeinde. Wien XVIII.. Währinger Gürtel 97. gelangt an der ersten medizinischen Abteilung eine Sekundararztensstelle zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Staatsbürgerschaft lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde in der österreichischen Republik, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Vorstand einer internen Abteilung des eigenen Spitals ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsordnung für Abteilungsärzte des Spitals der Israelitischen Kultusgemeinde fixierten Barbezug, die Benützung einer möblierten Naturaiwohnung samt Beleuchtung, Beheizung und Bedienung, sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von den Monatsbezügen in Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein. Heimatsschein, Diplom, Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentum. Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind an den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien I.. Seitenstettengasse 4. bis längstens 20. November 193« zu überreichen. Wien, am 27. Oktober 1930. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien.