Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1930
- Issue
- Heft 22 (30.5.1930)
- Date
- 1930-05-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 II« I». bc DIE WAHRHEIT Kalender-, Sldra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Taffel Oebetstnnden 8Iwan 6680 Sai-Juni 1830 abdB S Iwan 3. ScheUusches jenie ba£bolon7'45 ( Bimldbor IV. B. M. a) Haftorab "1 Wehojo mispat 8-35 l 6. Perek „ 6.1. Tag . . . . .8— . 7. 2. . „ Maskir- . 840 (6 Ubr früh, 8 30 vorm.) abds Freitag, 30. Mai 7*45 Samstag» 31. Mal 8-35 Sonntag, 1. Juni 8.30 Montag, 2. Juni 8 — Dienstag, Maskir 6 Uhr trüb, 8-30 vorm. früh 7.00 an Wochentagen 830 an Samstagen 3.00 Mincha (Beerdigungen. 20. Mai 1930: Ann! Fischer, 28 Jahre, Wiesbaden, (I. Tor). — Betty Guttinann. 69 Jahre. 20. Bez. (III. Tor). — lsak Weber, 55 Jahre, 3. Bezirk (III. Tor). — Stella Kramer, 26 Jahre, 2. Bezirk (III. Tor). 21. Mai 1930: Josefine Spitzer, 80 Jahre, 5. Bezirk (I. Tor). — Sarah Blum. 76 Jahre, 17. Bezirk (I. Tor). — Rosa Buxbaum, 20 Jahre, 13. Bezirk (I. Tor). -- Jakob Trebitsch. 77 Jahre, 1. Bezirk (III. Tor). — Mina Fischer, 75 Jahre, 2. Bezirk) (HL Tor). 22. Mai 1930: Moritz Wurmield, 77 Jahre, 18. Bezirk (III. Tor). 23. Mai 1930: Josefine Löw-Beer, 55 Jahre, 8. Bez. (I. Tor). — Hermine Kranzler, 32 Jahre, 16. Bezirk (III. Tor). — Hermann Adler. 67 Jahre. 20. Bez. (III. Tor). — Jakob Pastor, 64 Jahre, Bielitz (III. Tor). — Dr. Jakob Brägel, 83 Jahre, 9. Bezirk (III. Tor). — Adolf Löwy, 67 Jahre, Mokrin, S.H.S. (III.Tor). — Julius Popper, 79 Jahre, 19. Bezirk (III. Tor). 25. Mal 1930: Barbara Manner, 79 Jahre, 13. Bez. (I. Tor). — Moritz Fein, 71 Jahre, 3. Bez. (I. Tor). — Max Wassertrüdinger. 57 Jahre, 7. Bezirk (I. Tor). — Jakob Jellinek, 85 Jahre, 1. Bezirk (I. Tor). — Moritz Mandel, 71 Jahre, 9. Bezirk (I. Tor). — Gisela Zirner, 62 Jahre, 13. Bezirk (L Tor). — Moritz Freundet, 60 Jahre, 7. Bezirk (III. Tor). —Marie Roemer, 35 Jahre, Stanislau (III. Tor). — Sara Mann, 75 Jahre, 2. Bezirk All. Tor). 26. Mai 1930: Marie Winterstein, 85 Jahre, 7. Bezirk (I. Tor). — Laura Birnbaum, 69 Jahre, 6. Bezirk (I. Tor). — Pauline Engel, 72 Jahre. 13. Bezirk (I. Tor). — Rosalie Guth, 75 Jahre, 13. Bezirk (I. Tor). — Moritz Eiser, 50 Jahre. 8. Bezirk (III. Tor). — Eugenie Goldenbäum, 54 Jahre, 2. Bezirk (III. Tor). Einzelexemplare sind in der GroBtrafik Lloydhot, Wien n„ Praterstraße 11, erhältlich. Austritte aus dem Judentum. 15. Mai: Bendel Paula, geb. 23. März 1902 in Wien, ledig, II.. Untere Augartenstraße 26. — 13. Mai: Weiss Renfe, geb. 28. August 1906 in Wien, ledig, XVI.. Jörgerstraße 49. — 13. Mai: Kriss Markus, geb. 19. Jänner 1878, Krechove, verh., XIII., Hadikgasse 102. — 17. Mai: Razenberg Klara, geb. 1. Oktober 1896, Berymowce. led.. IL Taborstraße 61. — 15. Mai- Sonn Marie, geb. 4. Juni 1905, Altstadt, ledig. XIX.. Lißbauergasse 7. — 16. Mai: Siederer Gertrude, geb. 27. März 1904, Wien, led., XI\'.. Felberstraße 92. — 5. Mai: Holloszytz Alfred, geb. 1. Mai 1902, Wien, led.. Purkersdorf. — 30. Mai: Wolkenberg Albert, geb. 24. Jänner 1S91, Zbaracz, verheiratet, IL, Vorgartenstr. 150. — 14. Mai: Hermann Leontine, geb. 23. Oktober 1901, Wien, led., XVIII., Schulgasse 25. — 7. Mai: Brüll Bertha, geb. Biermann, geb. 30. Mai 1876, Wien, gesch.. XVIIL, Gertrudplatz 6. 2. Mai: Alt Rudolf, geb. 16. Febr. 1902, Wien, led., XVI., Payergasse 20. — 13. Mai: Deutsch Felix, geb. 18. April 1903 in Loosdorf, led., V.. Embelgasse 38. — 8. Mai: Günsberger Leo, geb. 9. Febr. 1888 in Prag, 1., V., Margaretenstraße 123. — 19. Mai: Löwy Grete, geb. 1. Jänner 1907 in Berlin, led., XX.. Winterg. 20. 10. Mai: Schuber Henriette, 7. April 1908, Wien, led., V., Margaretengürtel 96. — 3. März: Neuer Carl, 4. Mai 1899, Wien, led., XX., Wallensteinstraße 55. — 18. April: Grünbaum Hilde, geb. 9. Sept. 1897, Wien, led., V., Kompertgasse 7, Leopolds.safer Tempeiferein Aeschel AwroDom ML, PazmanUengasse 6, Tel P 47-8-63 AnncMunfieii f. Aufgeboten, Trannngen Cond) um. lreieni nimmel) n. Barmizvrans PartalMvortcatir an Werktagen von 5 bis »/»7 Ubr nachmittags, an Sonntagen von 10 bis 12 Ubr vormlttagr Ctabetstnnden Stwsn 6690 — Wal 1930. Siwan3.<47. Tg. Omer) Sabbat Eingang.......7/45 . 4. '48. Ts. Omer) . frflb.... 6-4S und 9"00 , . . Mincba.......4-00 „ _ . Ausgang ...... 8-35 . 5. (49 Tg. Omer) Erew Schewuans.........8.30 , 6. 1. Tag . . . . --......8-— „ 7. 2. . . „ Maskir..... Wt7 Mb, 9 Uhr vorm.)..........8.40 . 8. kreenag ....................8.0ß Zeitungen vom Verleger versendet. Journal expedie paar reöitenr. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an: Verlag „Die Wahrheit", Wien II.. HeinestraBe 13/12 £iteratur J. Kühn. Die Musik in den heutigen Schriften, im Talmud und in der Kabbalah. Verlag „Menorah", Wien 1930. Was dieses im flüssigen Hebräisch geschriebene Buch des bekannten Schriftstellers auf den ersten Blick empfiehlt, ist die außerordentliche Besonnenheit, mit der Kühn in so vielen, unzählige Male behandelten Spezialfragen das Für und Wider abwägt. Er meidet Hypothesen und bekennt sich ehrlich zu negativen Ergebnissen. Was über die einzelnen Gegenstände der jüdischen Musik von einem Fachmann sowohl auf musikalischem als auch auf jüdisch-literarischem Gebiete als feststehend und unanfechtbar bezeichnet werden kann, das findet man hier zusammengestellt. Eine große Anzahl von Dunkelheiten In unserem jüdischen Schrifttum erfährt hier eine neue und befriedigende Erklärung, so die Heranziehung weiblicher Kräfte zum Gesänge der Leviten und ihr späterer Ersatz durch Knabenstimmen, die hebräischen Notenbezeichnungen, Stellen wie Exodus 13, 19. Numeri 6. 1 u. a. Dem Autor dient auch seine Belesenheit in der allgemeinen Literatur zu.passenden Vergleichen, wie die Zerstreuung, die Karl IX. nach der Pariser Bluthochzeit in der Musik sucht, mit dem Verhalten Sauls, um seine Gemütsdepression zu bannen. Das Buch ist eine Bereicherung der Wissenschaft, eine schöne Probe jüdischer Forschung. G. Dibelius, England, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart. V. Aufl., 1929. 2 Bd., GzL, 30 Mark. Die jüngsten Ereignisse haben wieder England in den Vordergrund der Weltpolitik treten lassen. Der Ausgleich mit Amerika, die Vorgänge in Palästina, die Arabien-Politik, sie alle sind tief begründet in. der britischen Volkspsyche. Diese in ihrem Werden und in ihren. Auswirkungen auf alle Teile des nationalen Lebens, auf Religion, Kultur und Schule,, auf Empire und! Weltpolitik in einer bisher unübertroffenen Weise dargestellt zu haben, hat dem Buch seinen Namen nicht nur außerhalb, sondern auch in der Leserwelr Englands selbst, verschafft Die vorliegende 5. Auflage wurde bis znm Abschluß des Kellogpaktes fontgeführt ' Auch manche Schönheitsfehler, wie die ungenaue Darstellung des. Status Palästinas als, eines „freien" Judenhasses mit . einer gegen ihn opponierenden arabischen Dreivtertel-Mäjorität und ähnliche Kleinigkeiten können die Monopolstellung dieses, Werkes nicht erschüttern. K. G. .Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik". Zeitschrift der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden und der Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge und Arbeitsnachweise, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstraße HICHfiELEBBAD Wien XVIII., «lohaelerstr. 12 Telephon B 45-201 Bei der Volksoper. Stadtbabnstatlon Wlbringerod. NaBdorferStr. Zom-ErmäBIflnngsnnwelsüiig ™^,d&Ä«der Dampfand Heißluftbad........S 1.80 statt 2. IC 1 inUn.,v. Wannenbad I. KUss........... 1.50 , 1.80 >uSSi» Wannenbad II. Klasse.........„ 130 . 1.50 > WMeoe Bis auf Widerruf nur an Werktagen gültig VaMAVitH, Montag v. 9—lb (nur Wannenbad), Dienst. nOsMaXCIl. n.Mittw. v. 9-5h, Donnerst, v. Va9-Sfa, Freit, v. 8—6b, SamsUv. S-*lt6b, Sonnu. Feiert, v. ViS—12 b, Unsere Dampfbäder sind wirklich gut. — Fans Sie sie noch nicht kennen, so machen Sie einen Versnob (auch wenn Sie in einem fernen Bezirke oder sogar auswärts wohnen) und Sie bleiben unser «tandiger Besucherl Nr. 158, II. Diese Zeitschrift stellt eine Vereinigung der bisherigen „Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege" und der Zeitschrift „Jüdische Arbeits- und Wanderfürsorge" dar. Sie erscheint monatlich und behandelt das gesamte Gebiet der jüdischen Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik in Aufsätzen, kleineren Beiträgen, in einer Umschau, in Berichten und Besprechungen vor allem auch der Fachliteratur und der Fachzeitschriften. Dem bisherigen Charakter der Einzelzeitschriften entsprechend ist die neue Zeitschrift in verstärktem Maße bemüht, neben der theoretischen Vertiefung der Arbeitsgebiete der jüdischen Wohlfahrtpflege immer mehr der Praxis zu dienen. Der Abonnementspreis beträgt für jüdische Gemeinden, Organisationen. Vereine, Anstalten und persönliche Mitarbeiter der jüdischen Wohlfahrtspflege M 4.— halbjährlich (M 8.— jährlich), für alle anderen- Bezieher M 6.— halbjährlich (M 12.— jährlich). Hielscher, Jugoslawien. „Orbis Terrarum".. Verlag Ernst Wasmuth, Berlin, Mark 22.—. Der alte Metternich hatte Recht mit seinem Worte: „Bei der Marxeririme (alter Wiener Vorort) fängt der Orient arV* Nahe liegen die Grenzen zwischen Ost und West. Zwar hat der Okzident seine Posten immer weiter vorgeschoben: Reform in der Türkei, Alexandrien, Tel-Aviv. Wir nennen heute Nahen Ostern, was einst Mittleser Osten war, und der BaJkan wird heute gemeinhin als Südost-Europa bezeichnet. Dennoch gibt es noch Länder., wo sich der Orient in seiner malerischen. Buntheit erhalten hat. wo er trotz seiner Berührung mit dem Okzident nichts an seinen Romantik eingebüßt hat. Ein prächtiges Bilderbuch! Wir blättern es durch. Ah, der Limonadenverkäufer mit seiner kupferbeschlagenen bauchigen- Flasche, unser Freund aus Jaffa. Sahen wir nicht jenen- Friedhof in Damaskus? Pardon, das sind Bilder aus Sarajevo und das Buch ist Jugoslawien gewidmet, dem Lande, das Kipling Lügen straft: „Ost ist Ost und West ■ist West und sie können nicht zueinander kommen". Hier sind sie dicht beisammen', Bilder des sonnigen Kärnten, der schwarzen Berge Montenegros, der Felder Serbiens, der Küste Dataatäens (ohne Bernard Shaw!). Landschaft und Volkskunst. Gegenwart und Vergangenheit hat Kurt Hielschers Kamera einrafft. Alte Römerbauten Wunden uns von einer Glanzzeit dieses Küstenstriches. Ein Judenfriedhof in Sarajevo erinnert uns an die bekannte Haggadah-Handschrift, an ein Kapitel jüdische^ Geschichte,,.das, sq läßt uns ein.jüngst bestätigtes Gesetz über die jüdischen Gemeiodten hoffen, eine ehrenvolle Fortsetzung in Gegenwart und Zukunft zu finden verspricht. HieOscher hat gezeigt, daß man nicht nur mit der Feder ein guter Schriftsteller sein katin. Man kann mit der Linse viel erzählen und romanzierem, von alten Zeiten, von ewigen Sonne und ewigem Schnee, von finsteren Bergen und lachenden Tätern und rauschenden Wogen. Und man wird ihm freudig mit derr Augen folgen, immer wieder von neuem, von den Ländern der drei Völker, die nun ein Staatsvolk geworden sind. K. G. Wien L, Seltenstettengasse 2, Tel. U 28-1-28 XL, Zentralfriedhof, Uta Im I. Ctr, Tel. U18-0-85 Bollinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien XV., Staglgasse JO, Telephon R 30-5-38 Filiale; Vll., Burggasse 17, Telephon B 32-3-80 . Gegründet 1866 »Die Wiener weltbekannten« Köllns- und JDsfizfolore und Barette erhalten Sie in den mannigfaltigsten Formen, sowohl vorrätig als auch nach Maß in der altbekannten Iniformierunä und Maßschneiderei Rudolf Goldslein ____________54 - Tel. R4S-6-2Q (Achtung auf die Häusnummer) Spontan erhaltene zahlreiche belobende Anerkennnngschi eiben bis in die letzten Wochen ü! Versand nadi ODerallliln in «gramer. Herausgeber «, V«W: U** rltr.cbLU. Wien ^gnU^ry^'^^Jf^1^ °^ "«< » >«" <•Wi" «" »