Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1930-05-23 · Heft 21 (23.5.1930) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1930
Issue
Heft 21 (23.5.1930)
Date
1930-05-23
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/3062972-3064145-3064166--17915-3082890
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

9 entity mentions

Seite 8 V. b.b, DIE WAHRHEIT Kalender-. Sldra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel Gebet«tunden IJar-ßiwan 5690 Hai 1830 abds Ijar 25. T40 Behar-Bechukansai III. B. M. Haftorah , 26.{ Ascbem osi umoosi Meworcblm Hacbaudesch S-30 6. Perek „ 37. b. 29. a>um kipur kotaun) 815 Slwan 1. Rausch Chaudescb 8-15 „ 2. 8-15 abds Freitag, 23. Mai 7*40 Samstag, 24. Mai 8'30 Sonntag, 25., bis Donnerst., 29. Mai 815 früh 7.00 an Wochentagen 830 an Samstagen 3.00 Mincba ^Beerdigungen. 13. Mai 1930: Soße Waizendorf. 72 Jahre. 13. Bez. (I. Tor). — Jeanette Müller, 70 Jahre, 5. Bez. (I. Tor). — Katharina Lemberger. 88 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Wolf Doli«. .§6 Jahre. 9. Bez. (III. Tor). — Anna Zahler, 30 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). 14. Mai 1930: Isak Mayer Kaufmann. 61 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Rosa Müller. 78 Jahre, 18. Bez. (III. Tor). 15. Mai 1930: Elise Braun. 70 Jahre. 18. Bez. (I. Tor). — Morlz Frankel. 41 Jahre, 9. Bez. (III. Tor). — Fanny Grimberg. 29 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). 16. Mai 1930: Johanna Ornstein. 47 Jahre. 4. Bez. (I. Tor). — Rudolf Forsacz. 54 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Leopold Salzer. 42 Jahre. 8. Bez. (III. Tor). — Hirsch Schleyen. 76 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). — Josef Bensdek. 73 Jahre. 2. Bez. (HL Tor). — Felix Bloch. 51 Jahre, 13. Bez. (III. Tor). 18. Mai 1930: Josefine Heller. 81 Jabre, 9. Bez. (I. Tor). — Jakob Stiassny. 77 Jahre. 15. Bez. (I. Tor). — Fanny Nathan. 65 Jahre. 17. Bez. (1. Tor). — Malwine Guttmann. 74 Jahre, 13. Bez. (I. Tor). — Henriette KnapL 70 Jahre. 20. Bez. (III. Tor). — Jakob Szabo, 65 Jahre. Oberwischau (III. Tor). — Johanna Kohn, 65 Jahre, 1. Bez. (III. Tor). 19. Mai 1930: Wilhelm Taussie. 77 Jahre. 9. Bez. (1. Tor). — Chula Keltz. 77 Jahre. 20. Bez. (III. Tor). — Rechte Scharge. 62 Jahre. 3. Bez. (III. Tor). — Sara Friedmann. 23 Jahre. 2. Bez. (III. Tor). -:--<s«£ . Einzelexemplare sind in der Großtrafik Lloydhof, Wien IL, PraterstraBe 11, erhältlich. , .V!:„<*SPS Austritte aus dem Judentum. 6. Mai 1930: Bürger Viktor, geb. 23. September 1904. in Neubischitz. led., XIV., Grimmgasse 21. — 29. März 1930: Dr. Kunfi Elisabeth, geb. Ronai. geb. 10. Juni 1890, Budapest, verw.. L, Fichtegasse 2. — 8. Mai 1930: Doktor Ernst Wellie, geb. 25. Februar 1901. Wien, led., II., Weintraubengasse 19. — 5. Mai 1930: Sochodoler Siegfried, geb. 25. August 1906. Brody. led., XX., Jägerstr. 23. — 29. April 1930: Rund Hedwig, geb 15. April 1907, Wien, Jed.. IV., Belvederegasse 10. — 4. April 1930: Richard Gottlieb, geb. 9. Juli 1902, Wien led., XII., Arndtstr. 82.— 27. März 1930: Grünhut Hilda, geb. 20. September 1910, Wien. led.. XII.. Breitenfurterstraße 3. — 6. Mai 1930: Suschny Siegfried, geb. 7. Oktober 1887, Wien, verh., XX.. Rauscherstraße 6. — 6. Mai 1930: Suschny Otto, geb. 28. August 1924, Wien led., XX.. Rauscherstr. 6. — 12. Mai 1905: Neumann Wilhelm, geb. 20. Januar 1898, Wien. Jed.. II.. Alliiertenstraße 7. — 10. Mai 1930: Fleminger Dragica. geb. Brunnschmidt, geb. 11. Oktober 1893. Nasice, gesch., I.. Johannesgasse 3. — 12. Mai 1930: Mann Maximilian, geb. 22. August 1908. Buczacz. led., VI., Gumpendorferstraße 35. — 9. Mai 1930: Sommer Mathilde, geb. 27. Juni 1902. Wien. led., XIX.. Heiligenstädterstraße 223. — 8. Mai 1930: Königstein Robert, geb. 25. August 1910. Wien led.. IV., Schikanederg. 11. — 14. Mai 1930: Marbach Wilbelmine. geb. Kaiser, geb. 10. Oktober 1875. Wien. verw.. IL. Darwingasse 33. Leopoldst&dter Tempclvereln Aesc&el Awrohom n., Pazmanltengassc 6, Tel P 4T-8-63 AnmeldBiuteii v. Aiugeboten, Trauungen londiBni. freiem turnte» n. Dannizwans ParteteBvertahr an Werktagen von S bis </i7 Uhr nachmittags, an Sonntagen von 10 bis 12 Uhr vormittags Gebetrtunden IJar-Slwan S6SO - Mal 1B30. Ijar 25. (40. Tg. Omer) Sabbat Eingang.......7'40 . 26. C41. Tg. Omer) . trüb.... 6 4S und 9 00 . > , Mincba.......4-00 - _ Ausgang ...... 8-30 . 97.^42. Tg, Omer) bU2.Siwan(46.Tg. Omer)......8.15 Zeitungen vom Verleger versendet. Journal expedle par l'editenr. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an: Verlag „Die Wahrheit", Wien II., Heinestraße 13/12 £itewatm „Juden und Araber in Palästina." Im P h i 1 o - V e r- 1 a s (Berlin SW 68) erschien vor kurzem eine Broschüre von Dr. Alfred Wiener, der sich seit Jahren mit Palästina-Fragen beschäftigt, (über „Juden, und Araber in Palästina. Zur Erkenntnis der jüngsten Vorgänge." Die Broschüre, die ein Bild der Klagemauer' sowie eine Skizze der baulichen Veränderungen im Käagemauerbereiche enthält, bringt eine umfangreiche Matenalsammlung aus der hebräischen und arabischen Presse Palästinas, aus der europäischen Literatum sowie aus den amtlichen Mitteilunsen der englischen Regierung. Sie behandelt zuerst die Frage der Klagemauer und zeigt besonders, mit teilweise unbekanntem Material, die große Bedeutung der Westmauer des TempeJs und des Tempelbezirkes überhaupt im Islam auf. Sodann untersucht sie das Verhältnis der Juden zu den Arabern, bespracht eingehend die verschiedenein Parteien, wie die Revisionisten, dem Britto Senaten. Sie behandelt weiter die Araberpolitik von Herzl bis Weizmann, die engKsche Palästina-Politik, besonders während des Krieges, gibt einen Ueberblick über die arabischen Propagandamethoden und über die Aufnatoe der Ereignisse in Palästina im arabischen Ausland. Dm Alfred Wiener gibt seiner Arbeit, der gerade jetzt besondere Bedeutung zukommt, den folgenden Ausklang: .....Neben der Sühne für so viele Untaten — die Metzeleien eines arabischen Mobs gegen wieihrüose Juden in Hebron werden schwer vergessen werden — taucht die entscheidende Frage auf: Wie werden sich die Beziehungen, wie das Nebeneinanderleben der Juden und Araber in Palästina gestaHten? Es ist sicher, daß von der Jewish Agency jetzt endlich energische, wdhlübendachte Anstrengungen unternommen werden, eine Verständigung zwischen Juden und Arabern herbeizuführen'. Aber hier emhetot sich der (lähmende Zwieafeä, ob die Begebenheiten, die bei Ziondsten wie Arabern nun unter Preisgabe wesentlicher Leibensgrundlagen verändert werden können, solche Bemühungen nicht schließlich scheitern lassen werden, scheitern lassen müssen. Diesen Zweifel kann und wird die Ziondsten nicht hindern, ihr Bestes für einen Ausgleich einzusetzen. Wie dem auch sei — möge ein Weg gefunden werden, der dem Heiligen Lande bald und1 aitTdie Datier Ruhe und Frieden wiedergabt." Das Interesse für die Leistungen des Heine-Bundes, Berlin. Eine jüdische Buchgemeinde zu beleben und die werktätige Unterstützung für seine Bestrebungen zu bewirken, ist das Ziel eines Aufrufs, der sich an die jüdische Oeffentlichkeit wendet. In dreijähriger zielbewußter Arbeit, heißt es darin, hat der Heine-Bund dem jüdischen Buch eine Stätte zu schaffen gewußt. Seine achtzehn BEATRIIDAD Wien III.» Unke Bahngasse 9 Telephon U 16.4-50 und U 10-1-BO NIchst d. Großmarkthalle (Stadtbahnstation Hauptzollamt od. Stadtpark) Mau renoviert — CrSBter Komfort — Müßige Preise Dampf-! HelBluft- und WannenbBder. Geheizte Familien Schwimmhalle. Erstklassiger blUIgerSchwimmnnterriebt inr Kinder und Erwachsene. Modernst eingerichtete Kurabteilung unter Leitung von 2 Inten: Heinluft- und Wasserkuren, Glühlicht- und elektrische Bader, Höhensonne, Solluxlampe, Diathermie, Medizinalblder (Kohlensaure-, Sauerstoff-, Luftperl-, Moor-, Fichtennadel-, Sole-, Jodnnd Radiumbäder), Schlammpackungen, Inhalationen usw. KSrper-i Gesundheit»- und Schönheitspflege. Hassage, Maniküre, Pediküre: Friseur, Verjüngung- und Entfettungskuren, Kuren gegen Haarausfall, Sperialkuren gegen Rheumatismus und Neuralgien, gegen Ischias, Gicht usw. Kassaselt] An Werktagen von 8 bis »fr 6 Uhr, am Sonn- und Feiertagen von 7 bis 12 Uhr. Bände sind eine Bibliothek, wie sie der jüdische Büchermarkt noch nicht gekannt hat. Drei weitere Bände werden in diesem Jahr erscheinen: Propheten und Gottesmänner von Marcus Ehrenpreis, dem Verfasser des erfolgreichen Spanienbuches. Ferner als Fortsetzung, der bekannten Serie von Darstellungen des jüdischen Anteils an der Kultur Deutschlands und der Welt: Juden in der deutschen Wirtschaft von Dr. Kurt Zielenz i g e r. Den Abschluß der Jahresreihe wird voraussichtlich ein Memoirenwerk bilden. Aile Bände sind illustriert, auf holzfreiem Papier gedruckt und in Ganzleinen gebunden. Der Aufruf ist unterzeichnet von: Kollegium der Berliner Gemeinderabbiner — Reichsverband Jüdischer Lehrervereine — Zionistische Vereinigung für Deutschland — Freie Jüdische Volkshochschule — Verband der Jüdischen Jugendvereine — Kartell Jüdischer Verbindungen — Jüdischer Frauenbund — Georg Kareski, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Berlin — Prof. Ismar Elbogen — Rabb. Dr. Ziegler, Karlsbad — Dozent Dr. Israel Rabin. Breslau — Ministerialrat Hans Goslar — Max Brod — Martin Buber — Marcus Ehrenpreis, Stockholm. Interessenten erhalten kostenlos Prospekte durch den Heine-Bund. Berlin W 57, Pallasstraße 10/11. Erich Kuttner. Pathologie des Rassenantisemitismus, (Mit einem Vorwort von Ministerialrat Dr. Beyer), Philo Verlag, Berlin 1930. 32 S. Preis Mk. 0.50br. Der Verfasser, Mitglied des preußischen Landtags, versucht in der vorliegenden kleinen Schrift die psychologischen Untergründe des antisemitischen Rassenfanatismus — und damit des Rassenfanatismus überhaupt — aufzudecken. Er findet die Wurzel der vornehmlich ■ im Deutschland der Nachkriegszeit beheimateten Erscheinung, dabei der Individualpsychologie AlfredAdlcrs folgend, in der den Neurotiker kennzeichnenden Spannung zwischen Minderwertigkeitsgefühl und Geltungsstreben. Indem der Verfasser die Ideologie und die Betätigung der Rassenantisemiten analysiert, entdeckt er eine Neurose, deren Ejnzelzüge sich zwanglos, mit wissenschaftlicher Folgerichtigkeit der Grundauffassung einfügen. — Die Darstellung ist temperamentvoll, von unerbittlicher Konsequenz, aber frei von unverletzender Schärfe und infolge der ständigen Bezugnahme auf Tatsachen aus der rassenantisemitischen Praxis als objektive Betrachtung einer der hervorstechendsten Zeiterscheinungen anzusprechen. — Diese Erscheinung als eine Gefahr nachzuweisen, bemüht sich Dr. med. Beyer im Vorwort. Oerlanstin Cafesnsw. „Dit> Wahrhein Wien I., Seitenstettengasse 2, Tel. U 28-1-28 XI., Zentralfriedhof, Mb» dem I. [er, Tel. U 18-0-85 Bollinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik; Wien XV., Staglgasse 10, Telephon R 30-5-38 Filiale: Vll., Burggasse 17, Telephon B 32-3-80 IUI oeüfOndei1866 »Die Wiener weltbekannten« Kultos- und Josflztalare und Barette erhalten Sie in den mannigfaltigsten Formen, sowohl vorrätig als auch nach Maß in der altbekannten Vniformterunä und Maßschneiderei Rudolf Goldsiein wi< > D^Iabarstrafle 54 - T«k1. R 4S-6-29 (Achtung auf die Hausnummer) Spontan erhaltene zahlreiche belobende Anerkennnngschieiben bis in die letzten Wochen ü! Versand nach nberallhln ff! Biesttmer. Hecwuieker mt Vartersr: Utwfc Hfrtchf cid. Wien IL. BekwatnSe 13. - VeMatvertlicker ScfcriMemwr: Ocker Hlr»ckteld.Wien H.. MnMc 29. Druck: Isoac «sitz & Schee. Wies II.. Robertcassc 2. \

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.