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Die Wahrheit · 1930-04-25 · Heft 17 (25.4.1930) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1930
Issue
Heft 17 (25.4.1930)
Date
1930-04-25
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE WAHRHEIT Seite 7 Jahres 1848/49, des Jahres 1867 und des Kongresses vom Jahre 1868/69 scheint sich das Bedürfnis nach einer jüdischen Presse geradezu von selbst durchgesetzt zu haben, denn Dr. Großmann beziffert die Zahl der seit dem Jahre 1844 bis auf den heutigen Tag in Ungarn — sei es in deutscher, sei es in ungarischer Sprache — erschienenen jüdischen Blätter mit rund hundert. Das älteste ist wohl das heute schon 55 Jahre alte Organ des israelitischen Landes-Lehrervereins, dann kommt der 50 Jahre alte „Egyenlöseg". Unter den gegenwärtig erscheinenden Blättern verdienen noch genannt zu werden: „Mult es Jövo'\ „Orszagos Egyetörtes", „Zsidö Ujsäg" und „Zsidö szemle". Der Verfasser behandelt in seiner Studie die Entwicklung der jüdischen Presse mit einem bis auf Moses Mendelssohn reichenden Rückblick und bringt mit seiner chronologischen Behandlung des Gegenstandes einen Pegel für die im ungarischen Judentum seit dem Jahre 1844 vor sich gegangenen Wandlungen. Eine jüdische „Heilsarmee". Sabin 0. O r g 1 e r ruft in New York eine Bewegung hervor, welche ähnlich den Prinzipien und Arbeitsmethoden der Heilsarmee die Juden zum Glauben ihrer Väter zurückbringen will. Die Organisation nennt er „Zerah Avrohom". Orgler erregt bereits die öffentliche Aufmerksamkeit, indem er in den Straßen von New York und anderen Städten predigt und seine Zuhörer auffordert, zum jüdischen Glaubenzurückzukehren und die Gesetze der Thora zu befolgen. In einem Interview mit dem „Jewish Chronicle" erklärte Orgler. auf seinen vielen Studienreisen habe er festgestellt, daß die geistige Lage des Judentums im Niedergang begriffen sei. Die Synagogen seien leer und den heutigen Eltern fehle im allgemeinen die Fähigkeit, ihre Kinder im jüdischen Geiste zu erziehen, und auch die jüdischen Schulen seien nur mäßig besucht. Da ein .großer Teil der Jugend von Amerika sich auf den Straßen und in den Tanzlokaien herumtreibe, wolle die neue Organisation „Zerah Avrohom" ihre Arbeit auf diese Orte verlegen. Bereits in großem Maße sei es gelungen, junge jüdische Leute zum jüdischen Glauben zurück zu bringen, und besondere Erfolge hat Mr. Orgler in den Städten mit starker Proselytentätigkeit erreicht. Eine Falschmeldung deutscher Schächtgegner. Der Oberrabbiner des Britischen Reiches, Doktor J. H. Hertz in London, hat an das Büro für Schächtangelegenheiten in Berlin folgendes Schreiben gerichtet: „Meine Aufmerksamkeit ist auf eine Nachricht folgenden Inhalts gelenkt worden: In England geht mit Zustimmung der jüdischen Religionsgemeinschaften stets eine Betäubung des Schlachttieres durch Elektrizität der Blutentleerung voraus. Diese Art der vorangehenden Betäubung verletzt die betreffenden religiösen Vorschriften nachgewiesenermaßen nicht. Ich erkläre mit größtem Nachdruck, daß diese Nachricht absolut unbegründet ist. Ferner, daß alle Gesetze in unserem Lande hinsichtlich der Betäubungsapparate eine Ausnahme für die jüdisch-rituellen Erfordernisse vorsehen. Die Erörterung hinsichtlich des Schächtens in unserem Lande bezieht sich nur auf die Methode des Niederlegens der Tiere vor dem Schächten. Eine Niederlegungsmaschine — Weinberg Pen — ist kürzlich mit befriedigendem Erfolg erprobt worden. Sie bringt das Tier in 25 Sekunden in die Lage, in welcher es geschlachtet werden kann. Sie hat mit einem Beläubungsapparat nicht das geringste zu tun." Keine Jüdischen Polizisten in Palästina. Die autoritativen jüdischen Stellen Palästinas beschlossen, dem Reorganisator der palästinischen Polizei, Dowbiggin, die Forderung zu unterbreiten, daß Juden künftighin 30 Prozent der Polizeimacht bilden sollen und daß die jüdischen Polizisten zu einem besonderen Kader vereinigt werden sollen, der unter dem Befehl jüdischer Offiziere stehen und dessen Instruktions¬ und Befehlssprache hebräisch sein soll. Dowbiggin hat diesen Vorschlag sowie die Vergrößerung der Anzahl der Juden in der Polizei abgelehnt. Unter den Rekruten der demnächst zu eröffnenden Polizeiausbildungsklasse befinden sich keine Juden, wohl aber einige hundert Araber. Die Arbeit des Centrai-Vereines. Der Centrai-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens hatte vor kurzen; die Führer einer großen Reihe jüdischer Organisationen und eine Anzahl bekannter anderer jüdischer Persönlichkeiten aus Politik und Presse zu einem Bierabend' in den Berliner „Kaiserhof" eingeladen, um sie über die politische Lage und die Maßnahmen des Centrai-Vereins zu unterrichten. Vor überfülltem Saal gab der Syndikus des Centrai-Vereins, Dr. Alfred Wiener, in einem grundlegenden Referat über „Die Entwicklung des Nationalsozialismus, Möglichkeiten und Schwierigkeiten in der Bekämpfung" einen Ueberblick in die Arbeit, die der Centrai-Verein auf dem Gebiete der Bekämpfung der judenfeindlichen Bewegungen besonders in den letzten sorgenreichen Monaten durch Abwehr und Aufklärung geleistet hat, und wies auf die mannigfachen Erfahrungen hin, die dabei gesammelt werden konnten und deren Kenntnis unerläßliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Wirksamkeit sei. Er zeigte ferner die Fülle der Aufgaben auf, die noch zu bewältigen seien, und deutete die Pläne an, die der Centrai-Verein angesichts der für die deutsche Judenheit schwierigen innenpolitischen Lage zur Durchführung bringen will. Dr. Wiener würdigte dabei ebensosehr die geistige Seite der völkischen Bewegung wie die tatsächlichen Folgen der nationalsozialistischen Agitation, ihre zersetzenden Methoden und ihren revolutionären Charakter. An die außerordentlich instruktiven Ausführungen des Referenten, die mit großer Aufmerksamkeit entgegengenommen wurden, schloß sich eine angeregte Aussprache, die die Anwesenden bis weit nach Mitternacht zusammenhielt. Als wirksame Ergänzung des Vortrages wurden in einer umfassenden Ausstellung im Veranstaltungsvorraum Art, Umfang und Erfolg der politischen Methoden des Nationalsozialismus an bildlichen Darstellungen, Zeitungen; Flugblättern, Broschüren sowie das umfassende aufklärende Schriitenmaterial über alle Gebiete des Judentums, das der P h i 1 o- Verlag in mehr als zehnjähriger Arbeit geschaffen hat, gezeigt Auch hier war das lebhafteste Interesse und der ungeteilte Beifall der Anwesenden zu verzeichnen. Allenthalben wurde der Wunsch nach Wiederholung derartiger Veranstaltungen laut. VonWodke xu Worte Die Relisionsverfolsungen In Sowjetrußland. In seiner am ersten Pessachtage gehaltenen Festpredigt im israelitischen Tempel zu Graz sagte Landesrabbiner Prof. Dr. S. Herzog am Schlüsse seiner Rede unter anderem: Wenn derzeit in Sowjetrußland, im Land, das sich brüstet, die Menschheit von der Sklaverei in die Freiheit geführt zu haben, der Glaube an Gott und seine allumfassende Güte und Milde mit Gewalt unterdrückt und jede Betätigung in Glaubenssachen mit den grausamsten und verwerflichsten Mitteln bestraft wird, dann muß uns alle ein tiefes, namenloses Weh erfassen. Wir fühlen mit, nicht allein mit unseren Glaubensbrüdern, sondern auch mit allen anderen Glaubensgenossenschaften, die dort Verfolgungen ausgesetzt sind, wie sie seit den Zeiten Hadrians nicht stattgefunden haben. Wir haben volles Verständnis für den namenlosen Schmerz, den diese armen, unglücklichen, zu bloßen Nummern herabgedrückten Menschen dort zu erleiden haben, indem so viele von ihnen das kostbarste Gnadengeschenk, das Gott dem Menschen gegeben, den Glauben verbergen müssen und nur im stillen ihr Weh und ihren Schmerz ausweinen können. Denn wenn uns Berichte übermittelt werden, die uns wissen machen wollen, daß alle die glaubensfeindlichen Maßnahmen von der Bevölkerung mit freudiger Anteilnahme begrüßt werden, so wissen wir, daß alle diese Berichte erzwungen sind, auf Unwahrheit beruhen und keinen anderen Zweck verfolgen, als auch außerhalb Rußlands diese skrupellose Propaganda zu betreiben und die gesittete Welt in Unruhe zu versetzen. Dagegen müssen wir mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln Verwahrung einlegen. Wohl können wir den Armen, Unglücklichen dort nur unser tiefstes Mitempfinden an ihrem Weh bekunden und für sie beten, daß sie bald befreit werden mögen. Aber mögen die übrigen Völker daraus lernen, daß der Bolschewismus die Menschheit zu einer Versklavung führt, wie sie nur wenige Tyranneien auf Erden ausgeübt haben und daß wir darum die sittliche Verpflichtung haben, uns vom Gift solcher „Völkerbeglückung" zu schützen. Es ist eine der schwersten Gefahren, die der gesamten Menschheit seit Jahrhunderten von diesem Rußland aus, das eigentlich schon seit Jahrzehnten immer und immer wieder die Welt in Unruhe versetzt, droht und es wird nun an uns allen — in guter alter Sitte erzogenen Menschen — liegen, zu beweisen, ob wir Mitschuld tragen wollen am Verfall und der Vernichtung der Menschheit, oder aber, ob wir auch weiterhin die Bannerträger einer gesitteten Kultur bleiben wollen, in der die großen ethischen Werte, die ja schließlich in allen Glaubensgemeinschaften autgespeichert liegen, die Grundlage für die Erziehung unserer Kinder bilden sollen. — Die Rede, die von einem hohen sittlichen Ernst erfüllt war und dem tiefen Weh über die Zustände in Rußland Ausdruck verliehen hat, übte auf die zahlreich erschienenen Gläubigen sichtlich tiefen Eindruck aus. Der jüdische Friedhof von Saloniki bedroht. Der neue Generalgouverneur von Saloniki, Herr Gonatas, hat soeben die Verlegung aller Friedhöie in ein von der Stadt entiernt liegendes Gebiet beschlossen. Er will die von der Israelitischen Gemeinde gegen die Zerstörung ihres mehr als vier Jahrhunderte alten historischen Friedhofes vorgebrachten Einwände nicht berücksichtigen. Auf dem Friedhofsgelände sollen ein Park angelegt, sowie verschiedene Bauten für die Universität und mehrere Häuser für die griechischen Flüchtlinge errichtet werden. Da alle in Saloniki und in Athen von jüdischer Seite gemachten Bemühungen, die Erhaltung des Friedhofes durchzusetzen, bisher ohne Wirkung geblieben sind, so ist zu befürchten, daß der große jüdische Friedhof von Saloniki bald verschwinden wird. Eine arabische Propagandazeitschrift in Geni. In Genf begann unter dem Titel „La Nation Arabe" eine politische, literarische und sozialwirtschaftlche Monatsschrift unter der Redaktion von Emir a r i e n b a d W Franzensbad R°ESTAulRANT „Gofbener Sdjlussel" Sranb Restaurant „Türstendof" "WS streng orthodoxe KQ che nsn SIlHOH Rddb iWetieng orthodoxe Küche "WS Chekib Arslan und Ihsan Ben El-Djabri als das Organ der syrisch-palästinensischen Delegation beim Völkerbund zu erscheinen. Die erste Nummer enthält einen Aufsatz „Le Sionisme. Vers l'abime". in welchem der Zionismus und die Balfour- Deklaration unter der Devise „Palästina ist ein arabisches Land und wird arabisch bleiben" bekämpft werden. Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 26. April 1930, um 3 Uhr nachmittags, findet der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks-Synagogen statt. Verband der jüdischen Kauileute und Gewerbetreibenden, Wien VU Mariahilterstraße 113. Sprechstunden des Präsidiums und Sekretariats: jedes Mittwoch von 6—7 Uhr abends im Klubsaal des Caie „Residenz", 1„ Franz Josefskai 31, woselbst an dieses Abenuen ireie Zusammenküntte aer Mitglieder stattfinden. Israelitischer Tempervereia für den XIX. Bezirk. Im Anschluß an die am 23. v. M. stattgefundene Generalversammlung fand am 8. April die konstituierende Vorstandssitzung dieses Vereines statt, in welcher die Herren Kommerzialrat Philipp Kahn zum Obmann, Gustav Oesterreicher und Bela Frankel zum Obmannstellvertreter, Michael Tauber zum Tempelvorsteher, Leo L e w i zu dessen Stellvertreter, Dr. Emanuel N e u s p i e 1 zum Schriitiührer, Dr. Viktor Neubrunn zu dessen Stellvertreter, Wilhelm Löwi zum Kassen Verwalter. Moritz G a I zu dessen Stellvertreter und Isidor Löwenbein zum Hausverwalter gewählt wurde. „Ohel Rachel". Verein zur unentgeltlichen Ausspeisung jüdischer Notleidender (Wien Ii., Kleine Pfarrgasse 8), hat wie alljährlich auch heuer Seder- Abende gegeben, woran 120 Personen teilnahmen. Am ersten Seder-Abend hielt Herr Rabbiner Mayersohn eine Ansprache über die Bedeutung des Pessachfestes. Am Sonntag nahm Vizepräsident Dr. J. Löwen herz die Ausspeisung in Augenschein, wobei er vom Obmanne des Vereines. Herrn Kultusvorsteher M. Weiner, herzlichst begrüßt wurde. Herr Vizepräsident Doktor J. Löwe ii herz hat über seine Wahrnehmungen sich sehr lobend ausgesprochen. 70. Geburtstag. Herr Benedikt Steiner, ein in den weitesten jüdischen Kreisen Wiens, namentlich in dun Bezirken III und XI bekannter Philantrop und hoch angesehenes Mitglied der jüdischen Bezirkskommtssioii der Landstraße, der stets iür alle jüdischen Zwecke zur Verfügung steht, und dem sehr viele Existenzen Rat und Hilfe verdanken, feiert am 9. Mai dieses Jahres seinen 70. Geburtstag. Herr Benedikt Steiner, dem nichts Jüdisches iremd ist. kann den Tag in voller Rüstigkeit feiern. Indem wir ihm ierner Gesundheit und Kraft wünschen, entbieten wir ihm unsere Grüße und hoffen, daß die Vereinigungen, denen Benedikt Steiner angehört, und seine vielen Freunde ihm in sein Heim, 111., Mohsgasse 29, Dank und Anerkennung bringen werden. Probevortrag. Der Vorstand der Suboticaer jüdischen neologen Kultusgemeinde hat Herrn David Müller (einen Bruder des vom Pazmanitentempel bestbekannten Oberkantors I. Müller) eingeladen, während der Pessachfeiertage Probevorträge zu halten, und fand Herr Müller infolge seiner äußerst sympathischen Stimme, wie auch infoige seines überaus vorzüglichen Vortrages, allgemeinen Beifall. Wie wir mm erfahren, wurde Herr David Müller nach seinem erfolgreichen Debüt einstimmig zum Oberkantor gewählt Trauung. Montag, den 21. April iand im Stadttempel die Trauung des Fräulein Karli L i n d n e r, Tochter des Herrn Architekten Ernst L i n d n e r und seiner Gattin Irma, mit Herrn Otto Schüller statt Unter den zahlreichen Anwesenden bemerkte man u. a. den Präsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Wien, Professor Dr. A. Pick, den Vizepräsidenten Dr. Jakob Ornstein. die Kultusvorsteher E. Hof mann. Dr. H. Körner und Dr. J. T i c h o, sowie eine große Anzahl Oberbeamten der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Der Frauenverein Leopoldstadt war mit Frau Präsidentin Dr. Margarete Grunwald an der Spitze durch eine Abordnung vertreten. Rabbiner Dr. M. Grunwald hob in seiner Ansprache die Verdienste der Eltern des Brautpaares hervor und sprach die Hoffnung aus, daß das Brautpaar die schönen Vorbilder der Großeltern und Eltern nachahmen werde. Herr Oberkantor G, Margulies versah die kantorale Funktion mit großer Chorassistenz in feierlichster Weise. Im städtischen Versorgungshause in Lalnz befinden sich derzeit zirka 80 kranke Personen in den Kranken- Pavillonen und zirka 80 in den Belag-Pavilloneu. Es ist dem Leiter und zugleich Kantor der rituellen Küche gelungen, diese 160 Personen mit bescheidenen Mitteln durch die 8 Pessach-Tage viermal des Tages mit koscherer Kost zu verpflegen. An den 2 Feiertagen fungierte der Kantor mit seiner prachtvollen Stimme und versetzte alle insbesondere mit dem Vortrage des Tallgebetes in eine weihevolle Stimmung. An den zwei Sederabenden nahmen zirka 80 männliche und weibliche Pfleglinge teil, nach Verlesung der Hagada durch den Kantor Kriegsmann erhielten sie ein vorzügliches Nachtmahl. Wir erlauben uns. dem Leiter der rituellen Küche und Kantor des Betsaales auf diesem Wege unseren Dank auszusprechen. Wir bitten die Leser Ihres werten Blattes, Spenden für die rituelle Küche an den Leiter derselben zukommen zu lassen, damit es demselben ermöglicht wird, sein edles Werk erfolgreich weiterzuführen. Heinrich Kramer. Pflegling in Lainz.

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