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Die Wahrheit · 1925-05-08 · Heft 18 (8.5.1925) · page 15

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1925
Issue
Heft 18 (8.5.1925)
Date
1925-05-08
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 17 DIE WAHRHEIT Sek« III H=§11J| Schmattes Auf der Schule! In einer Bürgerschule wurde Schillers „Lied von-der Glocke" besprochen. Man kommt zu Stelle : „Hoffnungslos weicht 'der Mensch der Götterstärke — müßig sieht er seine Werke — und bewundernd iHitergehn." Nun fragt der Lehrer: „Weshalb sieht der Mensch wohl seine Werke müßig und1 bewundernd untergehn? — Erst allgemeines Stillschweigen; dann meldet sich der kleine K o h n, „weil der Mann gut versichert ist", meint er. Wir wollen auch die Quellenangabe nicht verschweigen. Dieser Witz ist dem „Diktierbuch für den Unterricht in der deutschen Rechtschreibung" des „großen Pädagogen" Dr. Karl Stejskal entliehen. Wien 1924. Das ist der bessere Witz. Die friedliche Gemeinde. Ein Rabbi verließ seine unfiriediliiche Gemeinde für immer und sämtliche Mitglieder gaben ihm das Geleit. Draußen am Scheidewege hielt der Rabbi eine rührende Abschiedsfede und rühmte die Rune und den Frieden in der Gemeinde. „Ruhe und Frieden?" wunderten sich die Leute. „Ja," sagte der Rabbi, „jetzt, wenn Ihr alle hier seid!" . .. [ M. LL m ISIDOR KLABER { IST ÜBERSIEDELT I Ordination: IL, LIL1ENBRUNNGASSE 7 « FERNRUF 47-8-66 Die Wahrheit wird viermal hintereinander kostenlos zur Probe an die Adressen geschickt, die uns Freunde des Blattes aufgeben. Mit Tinte ausfallen! Ausschneiden und auf einer Postkarte an den Verlag der Wahrheit (Wien IL, Heinestraße 13112) senden l Nr. Name Adresse 1 2 3 4 5 6 7 (Ort und Datum) (Name und Adresse) Austritte an» dem Judentum. Podsolwer Chassie, geb. 8. September 1910, Berlin, Lehrmädchen, XVIII., Bastiengasse 73. — Gerngroß Frieda, geb. Beck, geb. 19. Juli 1885, Wien III.. Invalidenstraße 1. — Ripper Edith, geb. 31. Jänner 1908, Wien III., Invalidenstraße Nr. 1. — Dr. Leitner Paul, geb. 9. Oktober 1891, Wien, Beamter, II., Praterstraßell. — Spielmann Melitta, geb. 28. Juli 1900, Wien, Bankbeamtin, I., Biberstraße 11. — Kohn Siegmund, geb. 30. September 1900, Wien, Reisender, XX., Karajangasse 6. — Mayer Charlotte, geb. 4. Jänner 1919, II., Scholzgasse 3. — Mayer Frieda, geb. 30. Juli 1923, II., Scholzgasse 3. — Schiller Karl, geb. 9. Jänner 1881, Peregg, Kaufmann, XX., Webergasse 20. — Weißkopf Hermann, geb. 28. Februar 1908, Preßburg, Praktikant, XVII., Weißgasse 2. — Gerngroß Robert Bernhard, geb. 6. Jänner 1876, Frankfurt a. M., Kaufmann, HL, Invalidenstraße 1. — Dr. Rübenstein Rudolf, geb. 17. März 1899, Chemnitz. Mittelschüler, IL, Ausstellungsstraße 11. Konkurs Beim Brigittenauer Tempelverein, XX., Kluckygasse 11, ist die Stelle eines Oberkantors zu besetzen. Bewerber mit schöner, geschulter Stimme, welche mit Chor vorbeten können, mögen ihre Offene an Herrn Dr. N. Weinstein! Obmannstellvertreter des Vereines, XX., Wallensteinstraße 52, einsenden. Vorstand des Brigittenauer Tempelvereines H Rsi; Israel. Kultusgemeinde Wien S. Z, 341 ex 1925 KoniiUFS-ilusschFeibiing.! Im Rabbinatskollegium (Beth Din) der Wiener III I israelitischen Kultusgemeinde gelangt die Stelle eines "» Assessors! zur Besetzung. Nur qualifizierte Bewerber, welche auch über allgemeine Bildung verfügen und auf streng konservativem Boden stehen, wollen ihre Bewerbungsgesuche, versehen mit ihrem curriculum vitae und entsprechenden Zeugnissen, auch über Alter, Familienstand und Staatszugehörigkeit, bis längstens 31. Mai 1925 an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde, Wien I., Seitenstettengasse 4, übermitteln. Wien, 30. April 1925. Der Vorstand der israeL Kultusgemeinde Wien =■ ■ ■==■ ■ ■===■ u=M

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