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Die Wahrheit · 1925-03-13 · Heft 10 (13.3.1925) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1925
Issue
Heft 10 (13.3.1925)
Date
1925-03-13
Page
– (sequence 14)
Language
German
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-- -'------- J-STTT Von Woche zu Woche I Israelitische Kuitusgemeinde Wien. Die für Donnerstag, den 12. März 1925, anberaumte öffentliche Plenarsitzung wird auf Sonntag, den 15. März 1925, halb 10 Uhr vormittags, verschoben. Verein „WohKahrr". In der Montag, den 2. März, stattgefundenen konstituierenden Vorstandssitzung wurden die Herren Rabbiner Dr. Max Q r u n w a 1 d zum Präsidenten, David Qoldmann zum Vizepräsidenten, Chefredakteur Ludwig Hirschfeld zum ersten und Rudolf R u d i n g e r zum zweiten Schriftführer, E. Juszkovits zum Kassier, Siegmund Kornmehl zum Kassierstellvertreter, Paul F r i e ß und M. Oesterreicher zu Kontrollore und lgnaz Walzer und Friedrich Wechsler zu Revisoren, lgnaz Müller zum Leiter der Propagandaabteilung gewählt In das Unterstützungskomitee wurden die Herren D. Goldmann, Bezirksrat S. Werner, M. Oesterreicher, Ludwig Kranzthor und Michael Max Weiß gewählt. Verein der Kmderireunde zur Bekleidung armer Schulkinder für den XVL und XVII. Bezirk in Wien. Dieser seit 44 Jahren so segensreich wirkende Verein veranstaltete, wie schon seit Jahren, am 25. v. M. unter der ausgezeichneten Leitung seines bewährten Obmannes, des Herrn Rudolf Urbach, und in Anwesenheit seines Ehrenpräsidenten, des Herrn Kultusvorstehers Med.-Rat Dr. Jakob Deutsch, seine Wohltätigkeits-Maskenredoute. Die artistische Führung hatte der Obmannstellvertreter Herr Gottlieb Drab. Von offiziellen Persönlichkeiten waren unter anderem erschienen: die Herren Nationalrat Zelenka, Bezirksvorsteher Haidl, die Gemeinderäte Jentschik und Wimmer, dann mehrere Bezirksräte und Vertreter charitativer Vereine. Eine exklusive Gesellschaft füllte die Festräume des Etablissements Gschwandner. Die Stimmung war eine sehr animierte und der Inhalt der Zelte, dem humanitären Zwecke dienend, war rasch geleert. DeT Reingewinn wird ein beträchtlicher sein und wir können nicht umhin, allen herzlichst zu danken, die unser Kinderhilfswerk gefördert haben. S. S. Israelitischer Tempel- und Schuiverein für den X. Gemeindebezirk. In der am 24. Februar 1925 stattgefundenen Konstituierung des Vorstandes des Israelitischen Tempel- und Schulvereines für den X. Gemeindebezirk Favoriten in Wien wurden gewählt zum Obmann Herr Max B e r g e r, zum ersten Obmann-Steilvertreter . Herr Heinrich Weihs, zum zweiten Obmann-Stellvertreter Herr Leopold Prill, zum Schriftführer Herr Leopold Grünspan, zum Schriftführer- Stellvertreter Herr Adolf Spira, zum Kasseverwahrer Herr Benjamin Scher und zum Kasseverwahrer-Stellvertreter Herr Gustav Fuchs. Trauung. Sonntag, den 8. d. M., fand im Seitenstettentempel die Trauung des Frl. Hansi K r a u s z, Tochter des verantwortlichen Redakteurs der „Wiener Morgenzeitung", Herrn J^kob Krausz und seiner Gattin Else. geb. Geiger, mit Herrn Otto B e r g e r, Sohn des Herrn Josef B e r g e r, Mitchef der Finna Schiller & Rom, statt. Eine große Anzahl von GSsten füllte das Gotteshaus bis auf das letzte Plätzchen und verlieh Se. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr. D. Feuchtwang nur den Gefühlen dieser vielen Freunde passenden Ausdruck, als er in emer formvollendeten Rede auf die hohe Wertschätzung hinwies, die den Brauteltern, insbesondere Herrn Jakob Krausz von weiten Kreisen des In- und Auslandes gezollt wird. Dies bewiesen auch die zahlreich eingelaufenen herzlichen Glückwünsche, denen sich auch unsere Redaktion anschließt Die kantorale Funktion versahen die Oberkantoren Matyas und Kaufmann mit verstärktem Chor. Vierzigjähriges AmtsiubHaum. Am 8. März begeht die Kultusgemeinde in Varasdin das vierzigjährige Amtsjubiläurn ihres verdienstvollen Oberkantors, Herrn Ziga V i 1 k ovitsch. Der Jubilar ist in Kalwarja, in Litauen, geboren. Ais sehr begabter, ja bewunderter Sopransänger bereiste er Rußland und kam nach Warschau, wo er im großen Chortempel sang. Schließlich sandte ihn eine hervorragende russische Persönlichkeit zur weiterten Aus*- bildung nach Wien, wo er bei ersten Professoren Gesang- und Musikunterricht genoß. Kaum zwanzigjährig, kam er als Oberkantor nach Mährisch-Ostrau und von dort trat er sein Amt in Varasdin an. Zu seinen Gesangs- und Musikschülern zählen viele Persönlichkeiten des kroatischen Adels. W. Todesfall Am 9. d. M. verschied plötzlich im 45. Lebensjahre Herr Miklos Kümmelberg, Chef der Firma Donath & Kümmelberg. Der Verblichehe, der eine untröstliche Gattin hinterläßt, war wegen seines Rechtlichkeitssinnes in Branchekreisen bestbekannt, wie man ihn auch wegen seiner Rastlosigkeit überall rühmte. Die Beerdigung fand am 11. d. M. statt Die große Zahl der Trauergäste, die dem Verewigten die letzte Ehre erwiesen, darunter Herr Richard Donath, Mitchef der obgenannten Firma, der in dem Hingeschiedenen einen treuen, strebsamen Mitarbeiter verliert, gab überzeugenden Beweis für die Sympathien, deren sich Herr Künimelberg in weiten Kreisen erfreute. Dies betonte auch Rabbiner Dr. Taglicht in seiner gehaltvollen Trauerrede, in der er davon sprach, wie der Hingeschiedene Zeit seines Lebens ehrlicher, aufopfernder Arbeit ergeben war. Die käntorale Funktion versah Herr Oberkantor Kaufmann in vorzüglicher Weise. Maimonides-Institut, III., Hetzgasse 40. Samstag. 14. Februar, halb 4 bis halb 5 Uhr, Rabbiner Dr. A. Kaminka. Pentateuch-Vortrag, halb 5 bis halb 6 Uhr, Rechtsanwalt Dr. N. Goldstein, Mischna Baba Kama. — Montag, 16. Februar, Rabbiner Dr. A. Kamirika, 6 bis 7 Uhr, Jesaja, 7 bis 8 Uhr, More Nebuchim. — Mittwoch, 18. Februar, 6 bis 7 Uhr, Talmud, 7 bis 8 Uhr, More Nebuchim. Israelitische Kuitusgemeinde Wien. Seitens des Rabbinates der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiermit zur Kenntnis gebracht, daß die Fleischbank des Herrn Simon Rein harz,. XVII., Ottakringerstraße 86, nicht mehr unter Aufsicht des Rabbinates der israelitischen Kultusgemeinde steht. „Menorah", illustrierte Monatsschrift für die jüdische Familie, Wien. I., Zelinkagasse 13 (Briefadresse Wien 1/1 Fach). Bezugspreis jährlich K 160.000. Das soeben erschienene Märzheft enthält nachstehende Beiträge und Illustrationen: Als Titelbild eine Skizze aus der vor kurzem erschienenen Mappe „Ghettocorners" (Die Winkel des Ghetto) von Lionel S. Reiss (Newyork). Dr. Nathan Birnbaum (Hamburg): Gottesdienst und Kunst im Judentum. Univ.-Prof. Dr. Max Eisler (Wien): Jozef Israels.in Spanien. Rudolf Reti: Ein Vorschlag für Palästina. Lionel S. Reiss: „Ghettocorners." Leo Perutz: Legende aus dem Ghetto. Rabb. Dr. V. Kurfein (Linz): Purim-Gemara. Herrmann Blumenthal: Gilgul (9. Fortsetzung). Wilhelm Löwinger (Wien): Der Anteil der Juden an den Naturwissenschaften. Frauenwelt: „Unsere Mutter" von A. K. Für unsere Kleinen: Max Nordau: Von den Katzen, die nicht mausen wollten. Unsere Frage, Schach, Reise. Endesgefertigtes Bezirksrabbinat gibt hiermit der Oeffentlichkeit bekannt daß „Kunerol" 100 Prozent reines Fett aus Kokosnüssen unter seiner Oberaufsicht auch für Ostern erzeugt wird und unter ständiger Kontrolle eines vom gefertigten Rabbinate ernannten frommen jüdischen Aufsehers steht, der während der ganzen Arbeitszeit im Werke anwesend ist und auch die Paketierung beaufsichtigt. Kunerol mit dem Ostersiegel kann daher von jedem strenggläubigen Juden in den Osterfeiertagen verwendet werden. S. B Ehrenfeld, Oberrabbiner der Stadt Mattersdorf. aBaBMaaaBaHBftBSB&msfia&BMnnflraraMaR rempelverein Wien II „AESCHEX AWRÖHOM Pazmanitengasse 6. KONKURS Obiger Tempelverein sucht gegen gute Bezahlung noch einige stimmbegabte, musikalisch veranlagte s ■i I Bewerber wollen sich in der Sekretariatskanzlei (II., Pazmanitengasse 6, I. Stock), melden. Der Vorstand. BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBaBBBBBBBB

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