Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1924-12-19 · Heft 51 (19.12.1924) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1924
Issue
Heft 51 (19.12.1924)
Date
1924-12-19
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/3062972-3064071-3064119--13328-3080827
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 51 die WAtiRHürr Seite III IterzrädBnis Jener Koscherfleischbänke, welche anter Aufstellt d«s ehrwürdigen Rabbinates der israelitischen Kultttssemeinde Wies stehen: 1. Bezirk, Josef Schwarzbrod, Seitenstettencasse 1. 1 „ Julius Fellner, Haldgasse 7. L H Wr. Fieischbänke-Ges* Taborstral« II. 2. H Ignaz Gerstl, Malzgasse 5. 2. „ Leib Gerstler, Schiffamtsgasse 14. 2. H Jakob Glücksmann, Molkereistralt 4. 2. ., Josef Hirschler. Wolfgang Schmälzigasse 4. 2, „ Michael Kronland, Herminengasse 12. 2. „ Osias Kurzrock, Große Sperlgasse 28. 2. n Nathan Lustig, Leopoldsgasse 49. 2. M Kaiman Lubczer. Rueppgasse 27. 2. ,. Benjamin Premitka, Im Werd 5. 1 „ Toni Schärf, Schiffamtsgasse 19. Z. „ Israel Schönfeld, Krummbaumgass« L 2. „ Moritz Schönfeld, Groie Sperlgasse II. 2. „ Michael Täuber, Haldgasse 3. 2. „ Moses Walfisch, Förstergasse 5. Viktor Wlach. Im Werd 3. Moritz Winter, Helnestraie 9. Israel Lempert. Custozzagasse 3. Salamon Schabbes, Stumpergasse 48. Siegmund Kornmehl, Berggasse 15. Cmanuel Morgenstein, Berggasse 26. Emil Spuller. Ouellenstraße 104. . Max Steffel, Planetengasse 3. Hermann Margules, Oesterleingasse 4. Simon Melzer. Friedmanngasse 29. Wolf Piontkewitz, Hoferplatz 10. Simon Reinharz, Ottakringerstraße 84. Siegmund Kornmehl. Währingerstraße 97. Heinrich Eichner, Rauscherstrafie 2. Eugen Hirschl, TreustraBe 1. Kirschner-Burghäuser, JägerstraBe 26. Josef Lederer, JägerstraBe 24. Morlz Lempert, KlosterneuburgerstraBe 1. Wilhelm Petyan, KlosterneuburgerstraBe lfl- Josef Bock. Schloßhoferstraße 6. (Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Rabbiner Dr. M. Rosenmann.) 2. 3. 6. 9. 9. 30. 10. J5. 16. 16. 17. 18. 20. 20. 20. 2«. 20. 20, 2t. Die Wahrheit wird viermal hintereinander kostenlos zur Probe an die Adressen geschickt, die uns Freunde des Blattes aufgeben. Mit Tinte ausfüllen 1 Ausschneiden and auf einer Postkarte an den Verlag der Wahrheit (Wien II., Heinestraße 13jl2) senden! Nr. Name Adresse (Ort und Datum) (Name und Adresse) Austritte ans dem Judentum. Wohl Otto, geb. 28. Februar 1904, Wien, Taschnergehilfe, 17. Bez., Wurlitzergasse 89. — Simon Gertrud, geb. 13. Mal 1901, Wien, Private, 5. Bez., Margaretenstraße 87. — Lukasiewiez Cirla, geb. Bindermann, geb. 28. Juli 1865, Jassy, 12. Bez., Strohberggasse 8. — Luft Otto, geb. 31. August 1906, Wien, Handelsangestellter, rückgetreten 23. Juni 1924. 20. Bez., Webergasse 25. — Schwarz Felix, geb. 19. Februar 1889, Wien, Fabrikant, 8. Bez., Florianigasse 36. — Dr. Schnabel Isidor, geb. 7. September 1862, Neubydzow, Rechtsanwalt, 1. Bez., Drahtgasse 2. — Schatten Ruth Hedwig Therese, geb. M ach, geb. 28. September 1898, Private, 15. Bez. Haidmannsgasse 7. — Schatten Osias, geb. 28. April 1897, Czernowitz, Packer, 15. Bez., Haidmannsgasse 7. — Kohn Max, geboren 24. Iuni 1897, Wien, Vertreter. 17. Bez., Rötzergasse 13. — Löbl Hugo, geb. 21. Juni 1892, Szil, Eisenbahner, 17. Bez., Clemens-Hofbauer-Platz 2. — Löbl Anna, geb. V o g 1, geb. 4. Juli 1895, Wien, 17. Bez., Clemens-Hofbauer-Platz 2. — — Bauer Emma, geb. 30. Oktober 1903, Wien, Privatbeamtin. 4. Bez., Starhemberggasse 40. Fernsprecher. Dr. F. in H. Vielen Dank! Wenn Sie wieder erönen kurzen aktuellen Artikel schreiben, wird er willkommen sein. „Freie Weit", Gabionz. Schmerz laß nach? Warum wieder anonym? Sie schreiben uns: „Der Kikeriki" stellt sich als Schwammerlsucher dar, welcher auf eine Stinkmorchel, der er die Form eines polnischen Juden gibt, stößt und sie als Feinschmecker verschmäht und bemerken dazu: „So ein Vogel! Dieses Mistvieh, welches auf dem Miste lebt, vom Miste lebt und dessen Ueberreste wieder auf den Mist kommen, will nun als Feinschmecker dastehen! Weiters schreiben Sie uns: ,Der „Kikeriki" fordert ironisch die Oeffnung der Kaiserlogen in den Staatstheatern für das „Volk", worunter er die Juden versteht und begründet es damit, daß die auf den Logen angebrachten Buchstaben F. J. „Für Juden" bedeuten. Das schäbige Federvieh, charakteristisch auch dadurch, daß es viele alte Eier legt, die älter sind als das Tierchen selbst — der „Kikeriki" lagert Witze ab, deren Alter höher ist als das seinige — hat wohl geflissentlich übersehen, daß das Kaisermonogramm F. J. I. lautet. Warnung vor Uruguay. In diesem Lande ist die wirtschaftliche Situation sehr ungünstig und jüdische Auswanderer haben derzeit keine Aussicht. Beschäftigung zu finden. Dr. R. in B. Vielleicht schreiben Sie noch über Ihr Buch selber einen kurzen Bericht. Einheirat gesucht. Für meinen Neffen, Dr. juris, Wiener, aus feinem jüdischen Hause, 26 Jahre alt, derzeit in großem Unternehmen tätig, wird Einheirai in Industriebetrieb gesucht Anträge, denen strengste Diskretion zugesichert wird, unter „Anpassungsfähig" an die Administration d. Bl. OBERHANTOft ADOLF BRJUIlMfElD (früher Holiesdiau) empfiehlt sich als Slaubel (Besdineiöungsoperateur) Unbemittelte gratis WIEN, 2. Bezirk, PAZMANITENGASSE Nr. 19

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.