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Die Wahrheit · 1924-08-15 · Heft 33 (15.8.1924) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1924
Issue
Heft 33 (15.8.1924)
Date
1924-08-15
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 33 DIE WAHRHEIT Seite 11] KONKURS Die israelitische Kultusgemeinde in Pakrac S. H. S. wünscht die vakant gewordene Stelle des Kantors zu besetzen. Von den Bewerbern wird gefordert: 1. Repräsentanzfähige, mannhafte Person. 2. Musikalische Bildung u. Befähigung zum würdigen Vortrage der liturgischen Gesänge, sowohl in modernerwiein traditionell jüdischer Weise. 5. Moralisch religiöser Lebenswandel. 4. Die Fähigkeit eines Schocher, Bodek, Baalkoreh und Religionslehrers. 5. Einer slawischen Sprache mächtig zu sein. Offerte sind mit curiculum vitae, Zeugnissen, sämtl. Gehaltsansprüchen an das unterfertigte Präsidium zu richten. Zum Probevortrage werden nur die hierzu Geladenen zugelassen, welchen die Reisespesen vergütet werden. Das Präsidium .Tiiiümmiitmiiii' m Soeben erschienen: „HICKL'S Illustrierter Jüd. Volkskalender" 24. Jahrgang Aus dem Inhalle: Bergmann Dr. Hugo: Aus den Schätzen der jüdischen Nationalbibliothek. Cohn D. Willy: Die Judenverfolgungen zur Zeit des Schwarzen Todes. Flesch Dr. Heinrich: Jakob Qleiwitz-Klein. Kanter Dr. Felix: Die Träne der Reue. Kwasnik-Rabinowicz Oskar: Erziehung zum Chassidismus. Lieben S. H.: Aus einem alten Siddur. Perlstein Salo : Ruth in den „Jüdischen Altertümern" des Flavius Josephus. Seiden Rudolf: Kronprinz Rudolf und seine-Stellung zum Judentum. Schön Josef: Skizzen aus der Geschichte der Juden in Tachau. Steif Dr. Max: Eiwas Geschichitiches über den Chasan. Wilkowitsch Armin: El hagehenom hasomecho . . . Kalendariuui, Minhogim, Gedichte, Skizzen, Illustrationen. Preis» Kc. 16.—. Wiederverkäufer hohen Rabatt. Jüdischer Buch- und Kunstverlag, MAX Brünn, Adlergasse 9. Telefon 1596. H1CKL, Konkurs. Beim Bethausverein ,Minjan' Liesing-Atzgersdorf gelangt die Stelle eines KANTORS zur Besetzung. Anfragen sind an Herrn Siegniund Hochstädt, Atzgersdorf, zu richten. j Austritte aus dem Judentum. Reich Oskar, geb. 11. August 1897,' Wien, Agent, XVIII., Staudgasse 58. — Beck Ferdinand, geb. 3. Juli 1879, Wien, Bahnbeamter, XVIII., Cermakgasse 4. — Beck Marie, geb. 12. November 1884, Wien, XVIII., Czermakgasse Nr. 4. Aschkenes Käthe (Gistel), geb. 29. September 1893, Klosterneuburg, XX., Brigittenauer Lände. — Herrmann Jakob, geb. 18. Mai 1877, Kolin, Kutscher, XX., Jägerstraße 20. — Strauß Morris, geb. 22. November 1868, Warschau, Ingenieur, III., Marxergasse 18. — Fleischer Ida, geb. 19. Mai 1891, Reichenberg, Bankbeamtin, III., Krummgasse 2a. — Hand Otto, geb. 17. Dezember 1904, Wien XX., Hannovergasse 17. — Roth Charlotte, geb. 23. Februar 1904, Wien XX., Wasnergasse 23. — Miesto Anny, geb. 28. Dezember 1923, Wien IL, Große Sperlgasse 21. — Kohn Josef, geb. 26. Juni 1899, Wien II., Engerthstraße 213. — Grünwald Richard, geb. 20. Juli 1888, Frankfurt a. M., IL, Böcklinstraße 92. — Grünwald Etelka, geb. 6. August 1893, Preßburg, IL, Böcklinstraße 92. — Kosch Leopold, geb. 20. Februar 1880, Oedenburg, IL, Praterstraße 60. — Fasal Erich Ferdinand, geb. 10. November 1909, Bielitz, IL, Große Mohrengasse 23. — Brück Adolf, recte Abraham, geb. Mai 1870, Zalesczyky, IL, Haidgasse 14. — Bondy Valerie, geb. 26. Mai 1902, Wien VI., Stmnpergasse 26. — Hendl Walter, geb. 22. Mai 1906, Wien. Mittelschüler, XIV., Sechshauserstraße 68. Religionswechsel. Von Herrn S. J e 11 i n e k. Matrikenführer der Kultusgemeinde Oberhollabrunn, wird pflichtgemäß zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Herr Dr. Georg Brunn e r, Gemeindearzt in Nappersdorf, Bezirk Oberhollabrunn, geboren in Mißlitz am 5. August 1868, seinen Austritt aus dem Judentum bei der hiesigen Bezirkshauptmannschait angemeldet hat. Derselbe wurde nach katholischem Ritus in der Kirche zu Stinkenbrunn getraut. Fernsprecher. Oberlehrer in B. Die Zurückstellung eines Rabbiners bei der Gefallenen-Gedenkfeier in Berlin hat auch bei Nichtjuden böses Blut gemacht. Bezeichnend ist die Äußerung des Majors Freiherr v. Autenried: Mir wird gewiß niemand vorwerfen können, daß ich jüdische Interessen verfolge, wo es mich nichts angeht! Dies liegt aber hier vor, namentlich für jeden alten Feldsoldaten und wiederum besonders für den früheren Vorgesetzten, den Offizier, der jüdische Kameraden und Untergebene hatte! Hier gilt es, die Toten, die Gefallenen zu ehren! Dabei darf die Konfession derer, die für Deutschlands Ehre und Macht gefallen sind, keine Rolle spielen. Hier gilt es Ehre und Dank für alle! Ph. S. Bei der Fülle des^pmgelangten Materials ist eine genaue Sichtung mit großem Zeitaufwand verbunden. Im Prinzip sind wir ja nicht abgeneigt, müssen jedoch den Zeitpunkt des Erscheinens nach unserem Ermessen bestimmen. Dr. M. Darüber gibt es keine Kontroverse. Man läßt jeden nach seiner Fasson nicht nur selig, sondern auch lächerlich werden. Oberfcantfor S1PION WEISS ärztiieh geprüfter Operateur bffiÖ Für Unbemittelte gratis Wien IV., Telephon 39-6-31 Favoritenstraße 23 Wichtig für Kantoren! 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