Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1924
- Issue
- Heft 30 (25.7.1924)
- Date
- 1924-07-25
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 30 DtE WAHRHEIT Seite Iii 1. Bezirk, Josef Schwarzbrod, Seitenstettengassa 3. 2. „ Julius Fellner, Haidgasse 7. 2. „ Wr. Fleischbänke-Ges., Taborstrala II. 2. „ Ignaz Gerstl, Malzgasse 5. 2. „ Jakob Glücksmann, Molkereistral« 4. 2. „ Josef Hirschler, Wolfgang Schmälzigasse 4. 2. „ Michüel Kronland, Herminengasse 12. 2. .. Osias Kurzrock, Große Sperlgasse 28. 2. „ Nathan Lustig, Leopoldsgasse 49. 2. Kaiman Lubczer, Rueppgasse 27. 2. „ Chaim Nußbaum, Schiffamtsgass» 14. 2. „ Benjamin Premitka, Im Werd 5. 2. ., Toni Schärf, Schiffamtsgasse 19. 2. ., Israel Schönfeld, Krummbaumgass« 1. 2. „ Moritz Schönfeld, GroSe Sperlgasse 31. 2. ,. Michael Täuber, Haldgasse 3. 2. „ Moses Walfisch, Förstergasse 5. 2. „ Viktor Wlach, Im Werd 3. 2. , Moritz Winter, Heinestraße 9. 3. .. Israel Lempert, Custozzagasse 3. 9. ,. Siegmund Kornmehl, Berggasse 19. 9. ,. Emanuel Morgenstein, Berggasse 26. 10. ., Emil Souller, OueltenstraBe 104. 10. Max Steffel, Planetengasse 3. 15. „ Hermann Margules, Oesterleingasse 4. 16. „ Jakob Kurzrock, Gansterergasse 6. 16. Simon Melzer, Friedmanngasse 29. 16. „ Wolf Piontkewitz, Hoferplatz 10. 18. Siegmund Kornmehl. Währingerstraße 97. 20. „ Heinrich Eichner, Rauscherstraße 3. 20. „ Eugen Hirschl, TreustraBe 1. 20. „ Kirschner-Burghäuser, Jägerstrafe 2t. 20. „ Josef Lederer, Jägerstraß« 24. 20. « Moriz Lempert, Klosterneuburgerstral« 1. 20. „ Wilhelm Petyan, Klosterneuburgerstrale II. 21. „ J. Kößler, Schloßhoferstraße 23. (Unter Aufsicht Sr. Ehrwlirden Rabbiner Dr. M. Rosenmann.) _Israelitische Kultusgemeinde Wien._ Z. 1020 ex 1924. KUNDMACHUNG betreffend die Errichtung von Minjanim für die hohen Feiertage. 1. Der Vorstand beabsichtigt für den gegenwärtigen Bedarf an rem porären Bethäusern durch eigene Maßnahmen vorzusorgen und wird dem gemäß nur im Palle tatsächlichen Bedürfnisses die Genehmigung für ein remp^räres Bethaus an Private erteilen. Hierzu ist im Sinne aes § 79 des Gemeinde-Statutes die Bewilligung des Kultusvorstandes vor Erlangung •der behördlichen Genehmigung einzuholen. 2. Die Gesuche um Bewilligung sind bis längstens 31. August d. ]. im Binreichungs-Protokolle der israei. Kultusgemeinde, 1, äeitenstettengasse 4, 11. Stock, zu überreichen. Es wird ausdrücklich aufmerksam gemacht, daß später einlangende Gesuche nicht angenommen werden. Auf nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Uücksicht genommen. 5. Die Gesuchsteller haben für sich und für die zu verwendenden Vorbeter (die Namen sind im Gesuch anzugeben) genaue Ausweise über Charakter, Moralität und Befähigung zu eroringen. 4. An weibliche Personen wird weder direkt noch indirekt eine Bewilligung erteilt.' 5. Die als Betlokale einzurichtenden Räume müssen sich für diesen Zweck vollkommen eignen und ist die schriftliche Zusiimmung des Vermieters sowie des Hauseigentümers zur dieställigen Verwendung beizubringen. 6. Wohnungen und andere Lokale dürfen nur dann zur Abhaltung •des Gottesdienstes verwendet werden, wenn sie vollkommen ausgeräumt sind und an den Festlagen ausschließlich für den erwähnten Zwek benutzt werden. 7. PUr Lokale, in welchen während des Jahres Veranstaltungen stattfinden, deren Tendenz unvereinbar ist mit einer Stätte, an welcher ein Gottesdienst abgehalten werden soll, wird eine Bewilligung nicht erteilt. 8. Die Errichtung eines temporären Betlokales in der Nähe von ständigen Bethäusern wrrd in der Wegel nicht bewilligt. 9. Ein Ankauf von Betsitzen seitens der Kultusgemeinde ist nicht zu gewärtigen. 10. Die Bewilligung •wird des Betlokal-Inhabern nur unter der Bedingung erteilt, daß dieselben der Kultusgemeinde für unbemittelte Personen (Männer und Prauen) zusammen den zehnten Teil der von der Behörde genehmigten numerierten Sitzplätze unentgeltlich bis längstens ]5. September 1924 zur Verfügung «teilen. U. Unmittelbar nach den hohen Feiertagen ist an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien ein Verzeichnis der beim Aufrufen zur Thora erfolgten Spenden mit Namen und Adresse des Spenders sowie genauer Bezeichnung des Zweckes einzusenden. 12. Zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Verpflichtung, sowie aller für die Erteilung der Bewilligung zur Errichtung eines temporären Bethauses gestellten Bedingungen ist eine Kaution zu erlegen, welche bei Nichteinhaltung auch nur einer -dieser Verpflichtungen für wohltätige Zwecke der Kultusgemeinde verfällt. Die zu leistende Kaution wird mit K 200 000.— bis K 2,000.000.— bemessen. 13. Der Text einer etwa beabsichtigten Annoncierung oder Plakatierung ist dem Gesuche zur Genehmigung anzuschließen. Es ist Pflicht einer jeden Partei, für eine entsprechende Polizeiaufsicht auf eigene Kosten zu sorgen. Als „Hausandachten" werden nur iene gottesdienstlichen Übungen betrachtet, welche ohne jegliches Entgelt und lediglich Familienangehörigen zugänglich sind. Wien, im Juli 1924. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde. Austritte aus dem Judentum. Pollitzer Annette, geb. 26. April 1903, Wien. Studentin. III.. Strohgasse 13. — Neuer Robert, geb. 4. Juli 1878. Wien. Chauffeur, X., Geller tgasse 15. — Schäiier Adella, geb. 24. September 1892. Wien. Antiquitätenhändler. VIII.. Joseistädterstraße 27 — Herschkowitz Hilda, geb. 18. Dezember 1594, Wien. Kontoristen. VI., Eßterhazygas-se 12. — Stein Olga, geb. 27. Oktober 1897. Kgl. Weinberge, IV.. Schaumburgergasse 13. — Fleischmann Matthias, geb. 22. Juni 1854. Wien. XIII., Geylinggasse 11. — Großmann Ludwig, geb. 21 Februar 1892, Wien, XIII., Drechslergasse 46. — Weichherz Geza, geb. 2. Dezember 1899. Marikova, Bankbeamter. III.. Apostelgasse 36. — Stein Markus, geb. 8. Dezember 1871. Vukovar. Direktor, IV., Schleifmühügasse 2! — Bergmann Gustav., geb. 8. März 1887, Lipnitz, XIII., Trautimaninsdortfgasse 52. — Dr. Bäcker Rudolf, geb. 29. Oktober 1898, Prag. Arzt, VIII., Tnlpengasse 6. — Rotter David, geb. 17. Mai 1886. New-York, Privatbeamter. VIII, Buch fei dgasse 13. — Fuchs Valerie, geb. 19. November 1902. Prag. III., Reisnerstraße 40. _ Pretzel Rosa. geb. 24. Mai 1887. Tarnopol. V.. Marganetenstraße 122. — Schäfer David, geb. 3. Juni 1875, Sadagora, Kaufmann, 1.. Riemergasse 13. — Dr. Fröhlich Stella, geb. 18. Juni 1899. Wien. Rechtspraktikaut, XVI., Neuilerchctitelderstraße 25. — Altmann Rosa He, geb. 7. Jänner 1903. Wien, Hilfsarbekerm, XX.. Umvers-umstraße 38. — Beek Paula, geb. 28. Juni 1894, Wien, VII, Döblergasse 2. Beer Rudolf, .geb. 1. November 1863, Proßnitz. Beamter. XX., Webergasse 13. — Drechsler Rosa, geb. 11. August 1899. Czontkow, Fürsorgerin, VII., Neubaugasse 84. — Schütz Oskar, geb. 10. Jänner 1882, Wien. Bankbeamter, VIII. Joselstädterstraße 56. — Beran Richard Adolf, geb. 2. April 1897. Wien, Techniker,!., Seitenstetteivsasse 5. Fernsprecher. Boston. D*er jüdische Kaufmann, der einen Preis von 50.000 Dollar für die besten Vorschläge zur dauernden Sicherung des Friedens ausgesetzt hat, heißt Edward W. Bock, Philadelphia. Wir glauben, daß diese Adresse genügen wird. Bibliothek der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Der Lesesaal bleibt vom 1h d. bis 31. August für den Parteienverkehr gesperrt. GINA BLOCH EMANUEL NEUGROESCHEL WIEN XX WIEN 1 VERLOBTE IM JULI 1924 N. DONATH Bau-, Kunstu. Konstruktions-Schlosser Übernahme sämll. in dieses Fach einschlägiger Arbeiten Wten Haupisirafie 11 Telephon i3tibS/H 9! Gefertigter benöügt für die hohen! ilVWllRIll 5i Feierlage zwei Tenoristen und einen: ■ Bassisten mit schöner Stimme, eventuell auch einen Altisten. ■ der auch Sopran ist. Die Bewerber müssen gute Blattleser ■ Ssein; einer von ihnen muß einen Chor einstudieren kön-5 ■nen. Nebst Kost, Quanier und Reisespesen ist wegen des: 5Gehaltes ein Übereinkommen zu treffen. Offerte sind zu; [richten an Oberkantor RUBIN SCHWALB, Lipt. Sv.: * Mikulas, Slowakei. :