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Die Wahrheit · 1924-07-18 · Heft 29 (18.7.1924) · page 15

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1924
Issue
Heft 29 (18.7.1924)
Date
1924-07-18
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 29 DIE WAHRHEIT Seite III leaer Koscherfleischbänke, welche unter Aufsicht des ehrwürdlgen Rabbinates der israelitischen Kultusgemeinde Wien stehen: 1. Bezirk, Jose! Schwarzbrod, Seltenstettengasse 3. 2. „ Julius Fellner, Haidgasse 7. 2. „ Wr. Fleiscbbänke-Ges., Taborstraie II. 2. „ Ignaz Gerstl, Malzgasse 5. 2. „ Jakob Glücksmann, Molkerelstralt 4. 2. ., Josei Hirschler, Woligang Schmälzlgasse 4. 2. „ Michael Kronland, Hermlnengasse 12. 2. „ Osias Kurzrock, GroBe Sperlgasse 23, 2. „ Nathan Lustig, Leopoldsgasse 49. 2. „ Kaiman Lubczer, Rueppgasse 27. 2. „ Chaim Nußbaum, Schiffamtsgasse 14. 2. „ Benjamin Premitka, Im Werd 5. 2. „ Toni Schärf, Schiffamtsgasse 19. 2. „ Israel Schönfeld, Krummbaumgasse 1. _ 2. „ Moritz Schonfeld, Grofie Sperlgasse 31« i . : 2. „ Michael Täuber. Haidgasse 3. 2. „ Moses Walfisch, Förstergasse 5. 2. „ Viktor Wlach, Im Werd 3. 2. , Moritz Winter, HeinestraBe 9. - 3. „ Israel Lemoert, Custozzagasse 3. 9. „ Siegmund Kornmehl, Berggasse 19. 9. „ Emanuel Morgenstein, Berggasse 26. 10. .. Emil Spuller. Ouellenstraße 104. 10. „ Max Steffel, Planetengasse 3. 15. „ Hermann Margules, Oesterleingasse 4. 16. „ Jakob Kurzrock, Gansterergasse 6. 16. ,. Simon Melzer. Friedmanngasse 29. 16. „ Wolf Piontkewitz, Hoferplatz 10. 18. Siegmund Kornmehl, WähringerstraBe 97. 20. „ Heinrich Elchner, Rauscherstraße 3. 20. „ Eugen Hirschl, TreustraBe 1. 20. „ Kirschner-Burghäuser, Jägerstrale 26. 20. „ Josef Lederer, JägerstraBe 24. 20. „ Morlz Lempert, Klosterneuburgerstrale 1. 20. „ Wilhelm Petyan, Klosterneuburgerstrale 1§. 21 „ J. KöBler, SchloßhoferstraBe 23. (Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Rabbiner Dr. M. Rosenmann.) Konkurs Beim isr. Tempelverein für den Bezirk Wieden- Margareten gelangt ab 1. September 1. J. die Stelle eines Oberkantors zur Besetzung. Außer den bekannten Qualifikationen wird vom Bewerber die Fähigkeit eines Bai Koreh verlangt. Gehalt nach Übereinkommen. Gesuche mit Zeugnisabschriften sind an Herrn Leopold Kohn, IV., Margaretenslraße 6, zu richten. Nur die zum Probevortrag Eingeladenen erhalten die Reisespesen vergütet. 1 r=I!;■=; KONKURS Bei der Kultusgemeinde in Ung. BroÖ ist die Stelle des Oberkantors zu besetzen. Bewerber mit Tenorev. Baßstimme, musikalischer Bildung, nicht über 55 jähre alt, — bevorzugt werden, die hebräischen Unterricht erteilen oder die Schechita versehen können — wollen ihre Gesuche mit näheren Angaben bis zum 28. julil. J. beim Kultusvorstande einbringen. Der Kultusvorstand. iil Austritte aus dem Judentum. Tscheinitz Bela, geb. 28. Juni 1863, Wien, Fabrikant, VII., Burggasse 12. — Matzner Elsa, geb. 3. Mai 1889, Wien, II. . Volkertstraße 3. — Brauchbar Hans Dr„ geb. 13. Jänner 1890, Wien, Arzt, II., Pilea-sdorfgasse IQ. — Metzl Georg; geb 24. September 1894, WSien. Magazdmeuir, XIX., Heffilgenstädterstraße 41. — Kobler Rob„ gieb. 23. August 1894, Wien. Kaufmann, XIV., Braunhilrsohenigasse 41. — Wesselj Julius, geb. 18. Jänner 1899, Wien, II, Veredusgasse 36. — Benedik Alexander, geb. 18. April 1900, Wien, IL, Stuiwierstraße 47. — Körner Enst, geb. 27. September 1901, Wien, IL Nestroyga&se 9--Glückauf Anna, geb. 8. Dezember 1901, Wüenv HL, Löwenigasse 2 b — Schneker Elisa, gab. 31. Mai 1902, Wien, III. , Untere Viadiuktgasse 1. — Graf Wilhelm, geb. 28. September 1903, Wien, II.. Czemmplatz 3. — Beck Herbert, geb 2. Dezember 1904, Wien, VHL, Weißbengeirgasse 32. Fernsprecher. Universitätshörer. Sie machen uns darauf aufmerksam, daß Sepp P a y e r, der stellvertretende Kreisleiter des Kreises 8 der deutschen Studentenschaft, gelegentlich einer bei den Haaren herbeigezogenen Polemik gegen die Deutschdemokratische Hochschülervereinigung in der „Deutschösterreichischen Tageszeitung" nach einem zwei Spalten langen Phrasengedresch abschließend die klassischen Worte sprach: „Art dieser Tatsache wird auch die Demokratie, die in der Politik schon so lange durchgeführt ist, die aber auf akademischen Boden, so Gott (gemeint ist Wotan, D. Red.) will, nie Tatsache werden wird, auf keinen Fall etwas ändern." Mit diesen Worten richtet sich Sepp Payer und die von ihm vertretene „Kammer der Deutschen Studentenschaft" selbst und eine Erwiderung halten wir für gänzlich überflüssig. Ihr diesbezüglicher Artikel folgt retour. Feder-Feder. Sie fragen an, ob der Redakteur Dr. Feder vom „Berliner Tageblatt" mit dem deutschvölkischen Abgeordneten gleichen Namens identisch ist, indem sie darauf hinweisen, daß auch der deutschvölkische Abgeordnete Graf Ernst-von Reventlow früher beim „Berliner Tageblatt" Mitarbeiter war. Trotz der Namensgleichheit können wir das mit Bestimmtheit verneinen. Dr. Feder vom „Berliner Tageblatt" ist aber nach deutschvölkischer Ansicht schon deshalb Jude, weil er bei Mosse Redakteur ist. Danksagung Für die uns anläßlich unserer Vermählung so zahlreich zugekommenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten sagen wir allen offiziellen Persönlichkeiten und Korporationen sowie allen persönlichen Freunden und Bekannten auf diesem Wege herzlichsten, innigsten Dank. Moriz und Grete Apte, II., Große Pfarrgasse 3. Oberkantor SIFION WEISS ärztlich geprüfter Operateur biTfc Für Unbemittelte gratis Wien IV., Telephon 39-6-31 Favoritenstraße 23 Siiideni such! während der Sommermonale iioimeislerposlen Referenzen erteilt die Redaktion des Blattes, an die Zuschriften zu richten sind. EL. ' .

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