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Die Wahrheit · 1924-05-02 · Heft 18 (2.5.1924) · page 15

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1924
Issue
Heft 18 (2.5.1924)
Date
1924-05-02
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 18 DSE WAHRHEIT Seite III lterzdclamte Jener Koscherfleischbänke, welche unter Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der israelitischen Kultusgeraelnde Wien stehen: 1. Bezirk, Jose! Schwarzbrod, Seitenstettengasse 3. 2. „ Julius Fellner, Haidgasse 7. 2. „ Ignaz Gerstl, Malzgasse 5. 2. „ Jakob Glücksmann, MolkereistraBe 4. 2. „ Wr. Fleischbänke-Ges., TaborstraBe 51. 2. „ Michael Kronland, Herminengasse 12. 2. „ Osias Kurzrock, Große Sperlgasse 28. 2. Nathan Lustig, Leopoldsgasse 49. 2. „ Kaiman Lubczer, Rueppgasse 27. 2. „ Chaim Nußbaum, Schiffamtsgasse 14. 2. „ Benjamin Premitka, Im Werd 5. 2. „ Toni Schärf, Schiffamtsgasse 19. 2. „ Israel Schönfeld, Krummbaumgasse 1. 2. „ Moritz Schönfeld, Große Sperlgasse 31. 2. „ Michael Täuber, Haidgasse 3. „ 2. „ Moses Walfisch, Förstergasse 5. 2. „ Viktor Wlach, Im Werd 3. 2. , Moritz Winter, HeinestraBe 9. 3. ,. Israel Lempert, Custozzagasse 3. 9. „ Siegmund Kornmehl, Berggasse 19. 9. ., Emanuel Morgenstern, Berggasse 16. 10. .. Emil Spuller, Ouellenstraße 104. 10. „ Max Steffel, Planetengasse 3. 15. „ Hermann Margules, Viktoriagasse 8. 16. „ Jakob Kurzrock, Gansterergasse 6. 16. .. Simon Melzer, Friedmanngasse 29. 16. „ Wolf Piontekwitz, Hoferplatz 10. 18. „ Siegmund Kornmehl, Währingerstraße 97. 20. „ Heinrich Eichner, RauscherstraBe 3. 20. „ Eugen Hirschl, TreustraBe 1. 20. „ Kirschner-Burghäuser, Jägerstraße 24. 20. „ Josef Lederer, JägerstraBe 24. 20. „ Moriz Lempert, Klosterneuburgerstral« 1. 20. „ Wilhelm Petyan, Klosterneuburgerstrale 18. 21. ,, J. Kößler, Schloßhoferstraße 23. (Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Rabbiner Dr. A. Rosenmann.) Buchhandlung und modernes Antiquariat HERMANN TUCHNER :: WIEN Tel. 41-4-20 II.. Große Stadtgutgasse 7 (Ecke TaborstraBe 52) Besiempfohlene Bezugsquelle für Geschenku. techn. Literatur, Kunst, Philosophie, Sprachwissenschaften, fremde Literaturen, Weltgeschichte, Lexika, Klassiker, Klavierauszüge. Billige und bessere Romane. 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Dezember 1S97, Wien, Schneiderin, X., Seheugasse 12. — Adolf Hirsch, seb. 22. Mai 1913, Wien, XVI., Hubergasse 14. — Friedrich Herz, geb. 30. Jänner 1908, Polna, V., Anzengrubergasse 4. — Ronal Heim, geb. 21. Mai 1880, Wien, V., Hamburgergasse 6. — Karoline Goldscheid, geb. 29. März 1875, Slankamen, III., Baumannstraße 5. — Dr. Karl Jakob Rosenzweig, geb. 30. September 18bl, Cernichow, Rechtsanwalt, I., Heßgasse l. — Antonie Deutsch, geb. 1. August 1917, Wien, XVIII., Dittesgasse 12. — Alexander Spira, geb. 2 .Februar 1891, Wien, XII., Fockygasse 29. — Rosa Silberstein, geb. 4. April 1902, Wien, Verkäuferin, XII.. Gierstergasse 6. — Elsa Kraus, geb. 21. Februar 1886, XII.. Wolfgamggasse 31. — Richard Goldschmied, geb. 2. April 1875, Wien, Kaufmann, 1., Grillparzerstraße 7. — Franz Müller, geb. 17. Februar 1909, Wien, Student, IX., Boltzinanngasse 21. — Marta Beer, geb. 1. MaL 1888, Wien, Privat, II., TaborstraBe b9. — Elsa Stern, geb. 4. Mai 1889, Wien, Privat, II., Böcklinstraße 4. — Rosa Weiß, geb. 14. Juni 1894, Wien, Privat. V.. Wehrgassei 27. — Emil Landes, geb. 26. Oktober 1899, Wien, Privat. IL. Lassallestraße 22. — Friederike Fischer, geb. 13. September 1900, Wien, Privat, I., Sterngasse 3. — Margarete Heitier, geb. 13. Jänner 1901, Wien, Schneiderin. VII., Neustiftgasse 93. — Rita Deutsch, geb. 20. Mai 1905, Wien, Privat, i?., Zirkusgasse 1. — Helene Guttmann, geb. 2. Februar 1898, Wien, Lehrerin, IX., Müllnergasse 35. Emmi Neumanu, geb. 7. Februar 1881, Wien, Heimarbeiterin, XV., Possingergasse 15. — Pauline Frankl, geb. 5. Dezember 1870, Wien, Heimarbeiterin, XIX., Hardtgasse 27. Fernsprecher. Nach München. Daß die Völkischen noch immer weiter behaupten. Gabriele d' A n n u n z i o sei Jude, so z. B. in der Münchener „Großdeutschen Zeitung"' vom 18. März 1924, nimmt nicht weiter wunder. Wenn sie es fertig bekommen, aus einem Mussolini einen ostjüdischen Mausel zu machen, so . ist es wohl noch leichter. d'Annunzios altitalienisches christliches Geschlecht Rapagnetta in Rappaport innzudeutscheu. Dr. Max Naumann: In Ihrer Postkarte vom 29. März bedanken Sie sich, offenbar ironisch, dafür, daß die „Wahrheit" Sie famos nannte. Nachdem wir Ihnen kürzlich einea ganzen, ziemlich umfangreichen Artikel gewidmet hatten, wird Ihr Dank an die „Wahrheit" gar keine Grenzen haben. Oder ist es anders? S. in M.: Wenn Sie unseren anläßlich des Kadiwez-Prozesses erschienenen Aufsatz „Entgleisungen" gelesen haben, wissen Sie, wie sich die „Wahrheit" zu der gewerbsmäßigen Skaiidal-Ta.gesschriftstellerei verhält. Geben wir Ihnen schon zu. daß der Genannte zu den größten Schädlingen seiner Berufskollegen und des Judentums zählt, so ist doch für uns keine Veranlassung gegeben, darüber einen Artikel zu schreiben. Als mildernden Umstand können wir diesem Entgleisten zubilligen, daß er ein schreibender Exhibitionist ist und nach Art dieser Kranken ein Behagen daran findet, durch sein Gehaben Ekel und Abscheu zu verbreiten. Zur gefälligen Beachtung. Wir müssen jene Abonnenten, die sich über unregelmäßige Lieferung der „Wahrheit" zu beklagen haben, darauf aufmerksam machen, daß die Beschwerde zunächst beim zuständigen Postamt vorzubringen ist. Wenn es sich dort herausstellt, daß eine Lieferung der ,,Wahrheit" nicht erfolgte, sind wir sofort in Kenntnis zu setzen. Vorträge, Konzerte, Opern u m so nsi im eigenen Hause durch drahtlose Radio - Telephone erhältlich bei Ing. Jos. Eisner, Ii., Pralersfr. 52 Telephon 47009 Kostenlose Vorführung

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