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Die Wahrheit · 1922-05-30 · Heft 11 (30.5.1922) · page 19

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1922
Issue
Heft 11 (30.5.1922)
Date
1922-05-30
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Mi« L9 Nr. VI D ie Wahrche-i t Mb? 5. November 1891; Wien, ledig, Offizierstellvertreter, 18. Bez,, Sternwartestraße 10; Franz GzÄLahely, geb. 1. Dezember 1868, Felbau, verheiratet, MMbrunnerftraße 125; Wilhelmine Steiner geb. HMt^gK'. 6, Mpi MP, Men.Df-Mchiedeir, Näherin^ 19. Bk^^HMWtädkevstvM°29^^sef)MyW gsb./I2. Jätrner 1898^ Wien/lArA^'O>^rteirlvorrichtexs.''12;< Bez./-MÄWnger Hatiptstc. 27; Ella Tejesfy^ geh. L Dezmnber 1894, .Wien, ledig, Modffiin, 8'. Bez^, Stolzeüchälergasse 9/3; Viktor Vipla> geb. 10. Februar 1896, Wien, ledig, .Sekretär, 3. Bez., Beatrirgässe 26; Karl Norbert Weinig, Mb. IO. August 1898, Przemysl, ledig, Privatbeamter, 9. Bez., Höfergasse,18;-. Rosa Wolf, geb. 19. Dezember 1895, Wien, ledig, 5, Bez., Brmihausgasse 18; Otto Weltsch, gsb. 19. Immer 1897, Olmätz, ledig, 2. Bez., Josefinengasse 2; Friedrich Wollner, geb. 10. September 1905, Wien, ledig, 5. Bez., Einffedlergaffe 9; Olga Zeftic, geb. Burian, geb. 16. April 1882, Wien, Hermals, verheiratet, Private, 16. Be,;., Rankgassc 11/14; Hermine Zuckerkand!, geb. 16. Mai 1902, Wien, ledig, Private, 1. Bez., Reichsratsstraße 13. Olga Korn, geb. 24. .Adarz '1900, .Rmva, ledig. Private, 9. Bez., Nußdorferstraße 6. — Erich Klein, geb. 21. September 1896, Wien. Korneuburg. — Helene Kovacz, geb. 29. März 1898, Medgges, ledig, 5. Bez., Vogelsanggasse 17. — Richard Kominik, geb. 16. illugnst 1878, Reichof, ledig, Patentanwalt, 10. Bez., Elisabethstraße 26. r— Auguste Landesmann, geb. 31. November 1894, DEna, ledig, 2. Bcz., Haidgasse 5. — Cäcilie Löw, geb. Flor, geb. 2. Juli 1869, Brünn, gesch., 3. Bez., Rüdolf v. Altplatz 3. — Moritz Lippa, geb. 17. Mai 1891, Wien, ledig, Schlossergehilfe, 16. Bez., Hasnerstraße Nr. 110. — Adele Maurüber, ge!b. 14. Dezember 1896, Sotrozhnetz, ledig, 2. Bez., Gr. Stadtgutgasse 24. — Samuel Moritz, geb. 8. Oktober 1892, Horodenka, ledig, Bankbeamter, 16. Bez., Koppstraße 23. n- Bozena Manuel, geb. Lengsfelder, geb. 1. Oktober 1881. — R. Janowitz, verh., Private, 18. Bez., 'Semperstraße 34. — Dr. Oskar Manuel, geb. 25. August 1878, Wien, verh., Sektionsrat, 18. Bez., Semperstraße 34.:— Eugenie Neustadt, geb. 25. November 1884, Wien, ledig, 2. Bez., Am Tabor 22. — Dr. Fritz Neumann, geb. 3, August 1893, Weidlingau-Hadersdors, verh., Sekretär der Oelmdustrie, 9. Bez., Porzellangasse 39. — Hans Jakob Ignatz Neugebauer, geb. 2. November 1902, Wien, ledig, stud. Gymn., 1. Bez., Zolinkagasse 12. — Sidonie Paneth, geb. 22. August 1888, Bielitz, ledig, Private, 9. Bez., Aechtensteiästraße 30. , Gelteste jüdische Bezugsquelle für Tempel-Stickereien 8 Jos. Schlesinger ■ jüdische Verlags- und Sortiments-Buchhandlung ■ Wien I.» Seitenstettengasse 5. ■ empfiehlt sich zur Ausführung aller Gattungen Tempelstickereien 9 wie Vorhänge, nDl£ Thoramäntelchen, Schulchandecken, ■ Traubaldachine HSIH etc. in, geschmackvoller, gediegener ■ Ausführung zu billigsten Preisen. S Zeichnungen und Muster gratis und franko. 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Bon selbst drängt sich in uns'»die Frage aus, ob wir nicht dem Direktor des Israelitischen Blinden-Jnstituts in Wien, dem unvergeßlichen Simon Heller, ein Denkmal durch Taten errichten sollen, wozu sich uns gerade jetzi £>te beste Gelegenheit bietet, indem wir das von so vielen notleidenden Blinden so sehnsüchtig und sedon so lauge erwartete -vviiu für erwerbsunfähige blinde Mädchenu nd Frauen gründen und es zu Ehre des Verstorbenen mit dem Namen „Simon Heller-Heim für blinde Mädchen" benennen. Um die, wie schon oft betont, so dringend notwendige Anstalt ins Leben zu rufen, bedarf es derzeit größerer Barmittel, wÄche nur durch eine die ganze Bevölkerung umfassende Sammlung ausgebracht werden könnten. Wer den schönen Doppelzweck unserer Schaffung begreift, wer den großen und unvergeßlichen Simon Heller ehren will, spende, was ihm möglich ist, damit wir ehestens das Werk vollenden, welches der Verblichene so gerne erlebt hätte. Der Hilfsverein der jüdischen Blinden spendet für das zu errichtende „Simon Heller-Heim für blinde Mädchen" den Betrag von K 500.000 und hofft, daß der Zufluß an weiteren Spenden die Vollendung desselben baldigst ermöglichen tyrrd. Zuschriften und Spenden sind an den „Hilfsverein der jüdischen Blinden" in Wien, 17. Bez., Frauengasse 3, zu leiten, der mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln des „Simon Heller- Heim für blinde Mädchen" zu errichten bemüht ist.

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