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Die Wahrheit · 1921-11-10 · Heft 22 (10.11.1921) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1921
Issue
Heft 22 (10.11.1921)
Date
1921-11-10
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Sk. HS «eit» 1» eines 'dauernden Glückes liegt, denn es gibt kein erhebenderes Bewußtsein, als im Bestände der Familien zu wurzeln. — Dounerstaa. den 26. v. M.. fand die Trauung des Herrn Martin Münz mit Fräulein Borbala V i ck, Tochter des Ehepaares Emil und Anna Pick, geborene Pollak, statt. In seiner Ansprache verwies der Rabbiner zunächst auf die echt jüdischen Tugenden der Brauteltern sowie auf das erhebende Familienleben, welches das Brautpaar im r'ter- ' lichen Dause gesehen, und empfahl ihm, ein solches ins eigene Daus zu übernehmen. Gr sprach auch von der hohen Wertschaduna, die der Brautvater im Dienste der Firma D. Pollak' Söhne durch Jahrzehnte erworben. Der Trauungsakt vollzog sich unter außergewöhnlicher Beteiligung der Freunde und Verehrer der beiden Familien, unter denen man auch Frau Rat Berta Pollak und 4 Herrn Franz Pollak bemerkte. Goldene Hochzeit. Am 19. d. M. feierte Derr Moritz Weinstein mit seiner Gattin Josefine, 2. Bez., Pazmanitenaasfe 2. das schöne Fest der goldenen Dochzeit, im Kreise seiner Kinder und Enkeln. Das Jubelpaar, das wegen seines rechtschaffenen, wahrhaft indischen Lebenswandels sich, allgemeiner Sympathien erfreut, dürste dieselben auch an seinem Ehrentage in reichstem Maße erfahren. ,, Todesfall. Sonntag, den 30. v. M., wurde Derr Max Deutsch, Juwelengroßhändler, zur ewigen Ruhe bestattet. Das hohe Ansehen, das der' Verstorbene wegen seiner strengen Recht schaffe nett -allgemein genoß, kam so reckt durch die auberordentticke Beteiligung beim Leichenbegängnisse Mm Ausdruck. Rabbiner Dr. Mar Grunw.a l d hob in seiner Ansvrach, die alle Anwesenden zu Tränen rührte, hervor, daß der Dingeschiedene als lichtendes Beispiel gottgefälligen Lebenswandels gelten könne. Oberkantor I. Morgenstern stimmte ergreifend innig die Traiueraesänge an. Am offenen Grabe lieb 'der humanitäre Verein' ...M ontefiore" seinen lcmigfahriqen verdisNstoollen Mttailiede ein , El mole. rachamim" nachts innen. lim den Verblichenen trauern eine trostlose Mttwe die Söhne Julius, Dugo, Ludwig und Albert, die Töchter Adele, verehelichte Goldschmidt, Elsa, verehelichte Kaufmann. und Erna, sowie die Schwiegersöhne Gustav G o l d s ch m i d t und Emanue! Kaufmann. Dienstiubilänm. Am 26. v. M. feierte Herr Geza B a l l a Hn 25iähriaes Jubiläum im Dientte des bekannten Tavezierermeisters Kart K a km >a n. Eh es und Angestellte wetteiferten untereinander, dem beliebten Jubilar ihre Sympachiebeweise darzübringen. Hochherzige Spende. Für den -erkrankten Komiker Rott wurden uns abermals von Herrn Bernhard G o l d st e r n L 1000.— Äbermittelt. Spenden für de« Wiederaufbau des Leopoldstädter Gemeindetempels. Für. obigen Zweck sind durch Se^n Mar Schw ag er als Ergebnis einer von ihm durchgeführten Sammlung K 5000.— eingegaugen. Werbet Monnenten für unser Matt 1 IMHMIHmilllUMIIIIIIIIIIIIIIIIIIII i Einladung Außerstande alle unsere Verwandten und [ Freunde einzeln zu benachrichtigen, gestatten s wir uns auf diesem Wege die Einladung zur! 8armizwahfeier I unseres Sohnes Egon f weldie Samstag, den 12. d M., 8 Uhr vormittags, | in der Synagoge zu Baden stattfinden wh d. i Johann u. Berta Hofbaiier Baden bei Wien, Weilburgstraße 23 BiimiiiiiniiiiiUiiiHUBauraMnfiSBa9 Israel. Kultus? emeinde, Wien. '•Wien, im Oktober 1921. k». T. Behufs Verständigung der in Betradit A kommenden unbemittelten Schüler wird hiemii ■ zur Kenntnis gebradit, daß der Unterricht am » Barmizwah-Kurs ab Sonntag, den 6 November j d. J. von 11—12 Uhr vorm, durch Herrn Prof. D Karl Ehrenfest, I. Seitenstettengasse 4, IV. St. (Chorschule) allwöchentlich erteilt wird. Se kretar iatsabteilung fiir 8 ckn^ng-nh ton 1 Chordirigent, 1 Bassist, 1 Tenoritf für den Chor eines größeren Bethauses gesucht Bewerber wollen ihr Anerbieten unter „Betbauschor“ bis längstens 15. > oveniber bei der „Wahrheit“ überreichen. :a=3 SYNAGOGEN-VEREIN „BETH ISRAEL“ nach Doinisch-jQUischem Ri-.us Wien I. Leopol sgas > N;. 29 Kundmachung. Ans den vorha ide en Hairats-'»iss attungsfonds gelangt pro 1921 ein Betrag von K 12.000 an ein armes, braves, jüdisenes Mädchen, das sich im Brautstan-e befindet, ztr Ve leihung. Di? an das Vereinssehretaiat, Wien II., Leopolds* gasse 29, bi, 25. Novembe- 1. Jeinzureichender. Gesuche müssen fo’gende Beilagen enthalten: l.G burts- und Armutszeugnis. 2, Nachweis des Brautstandes und Name sowie Benf des Bräutigams. 3. Nachweis, ob d e Braut E tern hat oder verwaist i»t. 4. Nachweis, ob der Vate* der B aut Mit!i<d des Vereines »B th Israel* ist oder war. Die T*air ng des Brautpaares, dem die e Stiftung anerkannt wird wi«d im Dezember in der Verei »ssynagoge unentgeltlich vollzogen* Wien, »m November 921. Der Vorststlb, Basa

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