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Die Wahrheit · 1921-03-18 · Heft 6 (18.3.1921) · page 18

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1921
Issue
Heft 6 (18.3.1921)
Date
1921-03-18
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite IS D i e Wach r % e 11 Nr. 6 A4AUAAAAlAAAiAAAAAlAiiiilAAAAAlAAAilAAA Mazzath-Aktiya des American Joint Distribution Committee Abteilung Wien. Wir beabsichtigen auch in diesem Jahre der gesamten rituell lebenden bedürftigen jüdischen Bevölkerung Mens sowie dem notleidenden Mittelstände durch Versorgung mit Mazzoth das Feiern des Peffach zu ermöglichen. Die Mazzothabgabe wird gegen Entrichtung eines geringen Beitrages erfolgen, welcher in der zweiten Stufe ungefähr den Ausbackmgskosten gleichkomrnt, in der ersten Stufe nicht einmal einen dritten Teil dieser Kosten erreicht, wahrend die Kosten des Mehles, des See- und Landtransportes, die Bersicherungs-, Einlagerungskosten und sonstigen Auslagen ausschließlich von uns getragen werden. Pie Abgabe erfolgt: 1. Gegen einen Beitrag von 15 Kronen per Kilogramm an sämtliche mittellosem jüdische« Familien Wiens. 2. Gegen einen Beitrag von 50 Kronen per Kilogramm: a) an öffentliche Angestellte, sowie an An^stellte der Israelitischen Kultusgemernde Wien, der Tempelveveine, Wohlfahrtsanstalten und sonstiger jüdischen Institutionen; d) an Privatcmgestellte, soferne diese nach der Höhe ihres Einkommens zmn Mittelstände zählen. Voraussetzung für die Gewährung der obbeizeichneten Begünstigungen ist in allen Fällen die rituelle Lebensführung. Die Bewerber müssen daher für die Pessachzert, das ist vom 24. bis 30 April, auf den Brotbezug verzichten und wird die Mazzochabgabe, lediglich gegen Abtrennung des betreffenden Abschnittes der Brotbezugskarte erfolgen. Personen, welche sich bereits bei der Mazzothversorgungsstelle zum Bezüge angemewet haben, kommen keinesfalls für eine Beteiligung unsererseits in Betracht. Die Mazzochabgabe an diejenigen mittellosen Personen, welche bpi uns im Genüsse der fortlaufenden Unterstützung stehen, erfolgt ohne vorherige Anmeldung. Ein besonderes Einschreiten ist daher seitens dieser Personen zu "unterlassen. Alle übrigen Bewerber können unter Benützung der in den Trafiken: 1. Bez., Franz Joses-Kai 5. 2. Bez., Tabofftraße 17 a, 3. Bez., Landstraße Hauptstraße l, 6. Bez., Mariahilferstraße 1 a, 9. Bez., Lichtensteinstratze 19, sowie in den Bechäusern: 2. Bez., Pazmamtengaffe 6, 2. Bez., Leopoldsgasse 29, 2. Bez., Sebastian Kneipgasse 14, 3. Bez., Untere Biaduktstraße 13, 5. Bez.. Siebenbrunnengasse 1, 8. Bdz., Neudeggergasse 12, 9. Bez., Grüne Thorgasse 13, 10. Bez., Humbolds gaffe 27, 19. Bez., Dollinergasse 3, 20. Bez., Kluckygasse 11 gegen ein EntgÄt von einer Kwne per Stück erhältlichen AnmeldüngsformulaDe um Zulassung zum Mazzothbezuge anzusuchen. Die Anmeldungen sind an folgenden Stellen zu überreichen: Mittelstandsküche, 1.. Bez., Griechengasse 3 (für die im 1. und 2. Bezirke wohnerwen Bewerber), Leüensmittelsektion, 3. Bez., Esteplatz 3 und 4 (für die im 3., 4., 5., 10.. 11. und 12. Bezirke wohnenden Bewerber), Mittelstandsküche, 9. Bez., Rossauerkaserne (für die im 20. und 21. Bezirke wohnenden Bewerber), Sektion Fürsorge für Einzelpersonen, 9. Bez., Berugasse 7 (für die im 6., 7., 8., 9., 13., 14., 15., 16., 17.. 18., 19. Bezirke wohnenden Bewerber) und zwar an nachstehenden Tagen von 3 bis 6 Uhr nachmittags: Freitag, am 18. März A bis ^. Montag, am 21. März 6 bis K, Dienstag, am 22. März L bis R, Mittwoch, am 23. März 8 bis 2. Zur Anmeldung find außer dem genauest ausgefüllten Anmeldungsformulare mitzubringen: Die Meldezettel sämtlicher zum Bezüge angemeldeter .Personen, sowie der amttiche Einkaufschän. Ueberdies haben die unter 2 a bezeichnten Bewerber ihre dienstliche Legitimation vorzulsgen, die unter 2 b angeführten Bewerber ihr Dienstverhältnis und die Höhe des Einkommens urkundlich nachzuweisen. (Bestätigung des Dienstgebers, Koankenkassenmitgliedsbuch, Gewerkschastslegitimation, letzter Steuerzahlungsauftrag usw.) Die Zustellung der Mazzothbezugsscheine erfolgt durch die Post. Das zur Abgabe gelangende Mazzochquantum und die Abgabestellen werden rechtzeitig verlautbart werden. WWWWWWWWWWWWWWIWWWWWWWW'WWWWWWWWWWWWWWTWW Richtigstellung. Wir werden ersucht, festzustellen, daß Die in unserer letzten Nmmner ausgewieseuen 100 Kronen von Rabbiner Dr. Templer für Spitalshilfe für Palästina vom Remertragnis der -von ihm veröffentlichten Predigten „Israels Leiden und Freuden" herrühren. „Allgemeine HilfskommWon für Palästina," Men, 2. Bez., Ferdinandstraße 23. Ester Leitner, Zürichs 286 Frcs.; LHerrabViner W. Reich, Baden, von Leo Deutsch, 1OOOK.; Nagler, Budapest, Addis Raab je 5OO K.; Weiß, Budapest, 4OO K.; Herzog 3OO K.; Ch. Ingwer 200 K.; Jda Hosbauer 180 K.; B. Schrscha, Schischa, Sankt Beit je 150 K.; Dr. Oskar Auerbach, Groß, Neuselp, Jenö Weinderger, Jakob Orner, Lakosch, Meyer, Kutscher jun., Emil Broch, Alex Braun, je 100 K.; David Schey 90 K.; Dr. Alfred Berger 80 K.; Elias Hausmann 60 K.; Penzion Schiff, Ignaz Keßler, Grünhut, .Benjamin Schiff, Brauer, Strcha, Wühl, Simon Luri, Julie Pollcrk, Luri Siinon, Dr. Schönseid, Dr. Lackenbacher, je 50 K.; Joses Ungar, Sputz, Kohan Hut, je 40 K.; Luri Simon 35 K.; Esriel Schliss, Josef Kindler, je 30 K.; David Schey, David Schey, je 25 K.; Benzion Kohn, Jos. Hacker, Stark, Moriz Letzter, Max Löbl, Dr. Alfred Berger, Moritz Letzter, Vwritz Regner, Scnnek, Oskar Rosner, Goldschläger, Kohan HD, Rosenzweig, Heinrich Schiff, Sig. Rausnitz,., je. 20 K.; diverse kleinere Spenden zusammen 6052 Kronen 90 Heller, Für Hilfskommissiou: für Rabbi Meier dal baue.--; 2408 K., Gesamtbetrag der Sammlung 8461 K. Rabbiner Dr. Schlesinger, St. Gallen 5000 K. - Sammlung Leopold Weiß, Wien, eigene Spende 400 K.; D. Lembveger, Berlin, I. Auckermann, M. Gvldmann, Jenö Friedmann, Budapest)' Sal. Schreiber, Ignatz Mandel, I. Brandstätter, Je 200 K.; Jakob Mler^ Budapest, Dr. Wald, Weinberger, Berlin, Herzog, I. Holler, Poris, N. N., Stein, Borgauser, N. N., Konitzer, Neumann, Saul Abenfeld, Emerich Kaufmann, Lnkacs, Adler Weinmann, Hirsch Singer, A. Jopler, S. Krochmal, Schrekner, - Eh. Ratzersdorser, NorbM Rappaport, Joses Bago, Friedmann Lajos, Borsa Jakob, Rudolf Glück, je 100 K.; Arnold Wohlmnt, Emerich Devai, je 50 K., diverse kleinere Spenden zusammen 5000 K.; S. Rendi, Graz, Isidor Dressier, Generaldirektor Alexander Weiner, beWe in Wien, je 1000 K.; ^Schuhexporthans D. Walkovits, Men, 500 K.; Jsr. Bethausverein „AgudaK Achim", Wien, 350 K.; Wsber & Zrlzer, Dinkovce, Trisailer Kohlhenwerks Geis., Ankerbrotsabrik Heinrich & Fritz Mendel, Wien, je 200 K.; Gustav Tauffig, Wien, 150 K.; Max Stöffel, Klagensnrt, 143 K.; Oberkantor Wolf Schwarz, Vukvvar von AdÄe Herzog anstatt eines JahrzeWlichtes nach ihrem sei. Vater Heinrich Löwenbevg 100 K., A. Schwarz 30 K., zUsmnmen 130 K.; Henriette Thau, Tuzla, Groß & Diamant, Dr. Weleminsky, Robert Teltscher, Wechsler & Steiner, Philipp Vogel, Ges. m. b. H., I. Lifschitz, Teerag A.-G. für Teerfabrikate, Joses Steiner, sämtlich in Wien, je 100 K.; Rudolf Schlesinger, städit. Oberlehrer i. R., Wien, von Malva Fischer 30 K.; Gerda Bellak, TroppM, 10 K. eigene -Spende und Sophie Schlesinger, je 10 K., zusammen 60 K.; Adolf Böhm, 1. Dampswäscherei A. Weiner, B. Werber) Julius Kauders, Julius Straschnow, sämtlich in Wien, je 50 K.; Carl Wiener, M. Völker, beide in Wien, je 30 K. „Spitalshilfe für Palästina". Hofrat Dr. Julius Schlag, Wen, 2. Bez., Obere Donaustraße 109. Geschäftsstelle: Men, 2. Bez., Ferdrnamdstoaße 23. (Für einzige jüdische Augenklinik in Palästina.) hO„io;; BFSK BF jüdffche Augenklinik in Jerusalem.) Jsr. Frauenverein Falkenau a. d. E., 1083 Kronen 30 Heller; Krausz KoUka, Wien, 353 K.; Else Schanzer, Wien, 285 K.; Blanka Tabak, Wien, 230 K.; Marie Waltuch, Julie Fürst, beiide in Wien, je 180 K.; Rosa Sig all, Wien, 150 K.; Flora Breuer, Wien, 126 K.; Machias Bach, Mauriice Benzwil, beide in Men, je 100 K.; -Schowach Knöbil, Men, eigene Spende 20 K.; Osias Groß 30 K.; M. Rosenheim 15 K.; Josef Weiß, Leom Knöbil, M. Lustig, je 10 K.; Chahim . Knöbil 5 K.; zusammen 100 K.; Bethqusverein Erdbergstraße 95 K.; Jsr. Kultusgemernde, BethauÄspende im 16. Bez., 70 K. — Aus der Tschecho-slowcckischen Republik ist eingdngen: Luise Thorsch und Max Wachtel., beide in Prag, je' 50 Kc.; Leopold Schrötter, Wsetin, 41 Kc.; D. Fantl, Bolyn, 20 Kc. — Wegen des uns nur im beschränkten Maße zur Verfü-gung stehenden Raumes können Spenden unter 50 . K. nicht mehr ausgetviesen weiden. „Mgemeine Hilfskommission für

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