Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1920
- Issue
- Heft 18 (3.11.1920)
- Date
- 1920-11-03
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 18 Die' Wahrheit Seite IS Ungenannt, S. Mahler & Bruder, Mar Platschek, Jakob Wertheimer, Julius Markstein, Paula Mandl, sämtliche in Wien, je 20 K., Maximilian Stern, Wien 15 K., Jakob Estermann früher Mensches, Gmunden, Gustav Marburg, Freudenthal, Julius Mendl, Bad Ischl, Nordbahn-Oberinspektor i. P., Ingenieur S. Horniker, Leo Glaubauf, Albert Kaiser, Redakteur Isidor Selzer, Richard Kind, Filznnd Wollhuterzeuger Hugo Schönmann, Eduard Jelenko, Julius Weinwurm, Moritz Eppstein, Helene Pollak, Norbert Dohan, Dr. Julius Bermann, Franz Weiß, Ungarische Weinbaugesellschaft MärcuS Silberschatz, E. & G. Jäger, Dr. Engel, Dr. Max Jacobsohn. Oel'Jmport und Export Petschau, L. Oderländer, Wilhelm KarpeleS, Dr. Carl Mangold, Carl Steiner, Julius Kern, Abteilungsvorstand Dr. M. Weil, Motoren und Motorpflugfabrik A.-G. OserS & Bauer, Sascha Hendler, Seidenfärberei David Pächt, David Weiß» mann, Charlotte Kohn, G. Husser, sämtliche in Wien, je 10 K., Dr. M. Wertheimer, Hermann Kammer, Leopold Schorsch, Moritz Meißner, sämtliche in Wien, je 6 K., Johann Maros, Wien 5 60 K., Chemiker Ingenieur Max Singer, Leopold Schneider, S. Glück, Bernhard Hirsch, Paul Hoffmann, Eduard Neumann, F. Mazliach, Richard Jelletz, stud. techn. Fritz RaschkeS, Th. Weinwurm, Wilhelm Niederhofheim, Max Felix, Anton Hosmann, Alfred Schwarz, Adolf Spitzer, sämtliche in Wien, Josef Horn, Baden, Markus Stengel, Waldkirchen, je 5 K., M. Schreier, Fanni Anspach, ModrwarenhauS Alois Grüner, Rechtsanwalt Dr. Adolf Helder, sämtliche in Wien, je 4 K., Ernst Pick, Hedwig Schulhof, beide in Wien, je 3 K., M. Schütz, Bela Singer, M. Mandl, Ludwig Meller, sämtliche in Wien, je 2 K., S. Popper, Wien 1 K. — AuS der tschechoslowakischen Republik sind in tschechischen Kronen eingegangen: Israelitischer Frauenverein Dolny Kubin 109 K., Lehrer Ludwig Kramer, Reichenberg (Sammlung) -7 K., Moritz Arndt, Cenkov 50 K., Max Lilling, Deutsch Brod 40 K., Emil Bücher, Prag, Moritz Popper, Aussigs je 30 K., Adolf Holzer, Neustadt!, Vilem Katz, Golsch Jenikau, Nathan Rischawy, Brünn, Chewra Kadischa, Kolin, Direktor Otto Bergmann, Prag, je 20 K., Jindrich EiSner, Prag, Gustav Beck, Plzni, Sigmund Ribaroch, Siegfried Singer, Brünn, Bernard Pollak Sohn, Prerau, je 10 K., Hermann Kaufmann, Jungbunzlau 5 K. — Aus Polen ist in polnischen Mark eingegangen: I. N. Jawrower, Lemberg (Sammlung im „Tikwat Zion" bei Kaara Erew Jaum Kipur) 396 50 Mk., Israelitische Gemeinde Przemysl 200 Mk., Rabbinat Dolina 65 Mk., Dr. Davrd Smulowicz, Dukla 50 Mk., Lazarus Landau, Gorlice 20 Mk. — Zahlstelle für Deutschösterreich : S. M. v. Rothschild; für die tschechoslowakische Republik: Böhmische Unionbank, Prag; für Ungarn: Magyar Altalänos Hitelbank, Budapest; für Deutschland: Deutsche Bank, Berlin; für Polen: Wiedenski Bank Lombardowy i Eskontowi, Krakau; für Jugoslawien; Zidovska Banka, Sarajevo; für das gesamte Ausland: Schweizerische Kreditanstalt, Zürich. Mit dem ausdrücklichen Vermerk: Aus Konto „Allgemeine HilfSkommiffion für Palästina" in Wien. rrrnrr Literatur ttrrrrr Religionsknude. Von Paul Eberhardt, Verlag Friedrich Andreas PertheS A.-G. Gotha, Preis 12 Mark. Der Herausgeber des herrlichen „Buches der Stunde", der Verfasser des Romans „Wohin der Weg?", der Herausgeber der bekannten Ausbauschriften, hat mit dem vorliegenden Werk eine neue geistige Tat vollbracht. Denn hier wird zum erstenmal eine in sich zusammenhängende Religionsgeschichte von den Uitzeiten bis zur Gegenwart geboten, für jeden mit eindringendstem Verständnis geschrieben, aber überall vom Herzen diktiert. Und nicht nur daS, sondern das Buch gibt auch endliche eine Glaubenslehre, die die Möglichkeit tiefer undogmatischer Religion gegenüber konfessionellen Schranken und bloßen Morgl» unterricht erweist. Bei voller Wahrung alles Lebens und Erlebens, befreiend und versöhnend zum Höchsten hinanzuführen: daS war eine Ausgabe, wie ste nur eine Persönlichkeit wie Paul Eberhardt sich zu stellen und wirklich zu lösen vermochte. Das Weck geht alle die an, die im Alltag nicht Genüge finden, im besonderen ist es auch für Schüler oberer Klaffen und für Studierende gedacht. Aber selbst der Gelehrte vom Fach wird das Buch gern benützen, das mit einem außerordentlich reichen und wertvollen Literaturverzeichnis, in dem die genannten Schriften charakterisiert werden, ausgestattet ist. Zufall oder Schickung- Erzählungen von Heinrich Einstädter. Verlag von Sänger und Friedberg, Frankfurt a. M. 1920. Der treffliche Mitarbeiter der „Kinderecke" der Frankfurter Zeitung „Der.Jsraelit" hat nun ein Buch für die reifere jüdische Jugend herausgegeben, das besonders für Geschenkzwecke sehr zu empfehlen ist. Es behandelt nämlich in eineG sehr aktuellen Rahmen — hauptsächlich find es Bilder vom Weltkriege — jüdische Feste und Gebräuche, deren Einhaltung dem Helden immer zu, besonderem Glücke verhilft. Dadurch wird der jugendliche Leser zur Frage verleitet: „Ist die» Zufall oder Schickung?" Und der Berfaffer gibt nun in indirekter Weise die Antwort: „Die» alle» ist Schickung vom Allmächtigen!" Solche Bücher gehören in die Hand unserer Jugend, um sie in unserem irreligiösen Zeitalter zur Religion zu erziehen. S. L. Die Namenlose«. Von Felix Ego-BrodSky. Verlag H. Rosenberg. Berlin W S. In einer absolut nicht aufregenden Szene wird auS Ruffisch- Polen, dem Lande des traurigen chronischen Pogroms, eine solche „Heldentat" besoffener Christen vorgesührt. Die Absicht des Verfassers war jedenfalls aut, „an die Menschheit" durch Aufzeigen der Schandtaten von Menschen, in denen die Bestie überwiegt, zu appellieren. Besonderdie Schlußworte des christlichen Arztes an die Pogromhelden „Ihr seid Christen!" sollen die Welt zum Kampfe gegen diese Vertiertheit aufrütteln. Aber die Ausführung der Szene ist von einer solchen Naivität, daß durch sie der ganze gute Wille des Verfassers leider zunichte wird. O. H.