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Die Wahrheit · 1918-09-06 · Heft 18 (6.9.1918) · page 5

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1918
Issue
Heft 18 (6.9.1918)
Date
1918-09-06
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 18. iit Seite b stHes Rates, M inungen m Es M'K 'sich imnier vön tteutm,^ dW bidMüstemnörbe Ed" Ms ^Mr ^eHAb'OxKhr Wern/ ^MM °imr t>ic von.dtzMHWttgMKW vGYWchMMchtz DMre Vernuyft, deren Atissiones isk, W^fahrt, BrüderU^üt und D^dE^^WA MlWcheh^ Qhermüß O sein, - daß Jttfc hälige- Mission, der Bernimst/in- Ms Gegenteil verwandelt werde? Dieser - bedauerlichen Verttünstsberdrehuttg entfließt d^^MM^iM'ddnMMmM Juden jeden, Samstag wiederholte Satz „Gotk Wer rnit uns7.. ^;.;t'.' ' ., . Wer die Geschichte mit offenen Augen betrachtet, sieht, dM nur eiüige Untermenschen Vas WeUgeschehen in blüttga BMnen, drängen. Die VÄchuuftlosigkeit ' bemächtigt sich Wh, M.' WMaüönalen Schfagwörtes„dauernder Mede". Hätte die Anklage der bolschewikischen Regierung in Petersburg exMernische- VerheeruM WettwahnfiunL verschuldeten, so würden auch diesfalls die bewußten und uübewußten Entente^ dyzcke'n, Ein. eventuell um. einige Jahrzehnte verlängerte Friedensdauerwelche durch Hungersnot, .erweiterte Blutbäder, täglich mehr zerstöWdesFarmlienglückund stünWche^ MtchchÄng vW HitlbErM^WHe» Erkaufen bildet m des Wortes wahrster Äedeütung einen wahnwitzigen Kampf für einen blutbefleckten Daüerfrieden. „ Erwägt mW ^düst den, reWönWMMWschen MaDr faktoren das Mtgefühl feh^ wähWrM demokrättsche Staatslenker den Menschenwert erfassenso sind die zum Absolutismus bekehrten MtMedemWatWdie zur' Wrfölgung der MtrW tfWn Meüschlichkeitspiöniere^ das satanisch gemütstotende SWägwört Desfäitismüs äüsklügelten, ungleich mehr als die» herzlos geborenen Potentaten zu verabscheuen. Sind doch jette gottgefälligen Patrioten der Menschlichkeit, die edelsten Sohne ihres VateölaüdÄ, welche die Hochverräter der . eigenen EgWttK aMaWN, zugunsten, raubsüchtiger Chauvinisten der flachdenkenden Meh^cchl vorzutäuschen, die Vaterlattdsehre und ein dauernder Friede gebieten weiter dürchzuhalten mtd N»rch Mehr Huttern ihre Söhne und wehrlosen Kindern ihre zu räuben. Ä. .. rvÄche ^ütz^vör.'nützläM-'MrKvekMgerung. bietet. Nach,, dem man naturgemäß seine Zeitgenoffen mehr liebt ats syat^re Geschlechter, so fiüd die dermaligett Wstwen und HUM .Mechtigt, den gerpissMosen Küegsfänaükern dst GtstrMroheit vor Augen zu führen:. damtt den RachLammen. etwas früher einebeffere Freiheit zuteil werde, zerstört Ihr dW^MNiMMuS von Milliönen Menschen und berqübt ünd üttWr Gätten chldMüter. Hie uns MgefüAett Qualen verlstent Wr:.Mseydfych"'feldst zu «West/ zufolge der wahnwitzigen Kriegsverlängerüng der Ergänzung „Md der^ ganze schall zittert ^üuch^wenn^ gewesenL fr«^ei^ Sollen wiryon der vetnunfilosen ZivilisattonSverkchrtventtchren^, dcmn müssen alle Rechtsfurfteu.und ethischen SchÄstMhtLen M'etmüdllch, der flachdettkenden Welt Me MVez.EWtzÄ.^Mr .,Merep Kultur -Vvc,KNes:Lur-)>iO> künftige Geschlecht dauernden Friedens die derzeitigen Bürger o^rchlGen Waffen, 'gehobeneLtnso ms Irrenhaus wie'Ester» Äe iM MÄi.er töten. danttt es den Enkeln besser erMe". DeMufolge muß jeder von verlängerter Kriegswut MWe Ntaätsmann den Mut besitzen, vor der brestW OestenMchkeik den oernuttftoollen Gedanken zu. vertrete» „Dürch "die MeMeendigüng, welche Millionen Staatsbürger Verderben entteißt und die stündliche BM. von Witwen und Waisen hintänhM, wvWstcheüH;Mtt D'.' utterchketzicher^Hoxteil^ .der MWonMqch dW efl aufünegk, düs gesteEe Ziel noch nicht ganz MeiM zll haben, selbst wenn es so sicher wäre wie es unsicher is^ VW ein weiteres Sichzerfleischen düs Ziel mehr vervollkvmrten wird". Möge dieser gottgefällige Gedanke zum Heile Mer. unsere Feinde erleuchten. Was Lehr. jüdische» Müder i« de« Kindergärten Bon R. Lothringer. Ich' nM keine Theodicee nach dem Muster des grüße» dekstschen Phttosophen Gottfried Wilhelm Leibnitz schreib», nicht bloß deshalb, wett ich es nicht vermöchte, sondern auch deswegen, wett diese wie die des genannten Philo, sophen nicht gelingen würde. Ewig wahr bleibt der «Jgnorabimus" des Du Boi Raymond, welcher übrigens nur einr Mutatton der Worte des Propheten ist, daß die Gedanke» und Wege des Ewigen von den unserigen so weit entfernt seien wie der Himmel vM Mx Dede^ Ist aber der Zweck der Schüpfung und der Geschehnisse verhüllt, so ist der hettsam» und ersprießliche Zweck der Thora als eminentes Erziehungsmittel klar und strmgend erwiesen. . Ich habe nicht die Absicht, die Thora andern Böller» als GrtzWungsmittel zu empfehlen, aber ich kann sie nicht gÄiüg den Juden archreisen, weil fle dem Wesen des jüdffchM Bölles durchaus entstmcht. Der Grund mcy wohl in der Vererbung, in den mystischen Tiefen des Gemüts, in der sogÄrann^n Pängenefis oder irgendwo anders liegen (nicht immer kennt mÄr die Ursachen einer Wirkung), aber die TW säche besteht, daß die Wurzeln unserer Kraft einzig und allem in der Thora liegen. Es erinnert an einen Ausspruch des Talmuds, welcher anspielend auf einen Bibelvers lautet: oti 03 Vi -weefe Toratii 'schamaru“’ (O, hatten sie lMer rriich verlaffen imd meine Lehte gehütet). Man Micke -nach! Das höchste Wesen ftrricht seinem Motte, der Thora, mehr Bedeutung und Tugendwert bei als deür GlaubÄr an Ihn selbst. Es ist nicht schwer, den Leckgevemken dieses sihembar paradoxalen Satzes zu erfitffen. Dort, wo es sich mn die Glückseligkeit der Menschen, um — wie der große Maimonrdes sagt — das Heilmittel für ein gAlöbtts 'KiW hättdett, stellt sich der Bäter selbst weg, um das HSil des Widts^u fordern. — . Mtn ffollke nun meinen, Mß die Jüden, nachdem sie dckstS magische' ^BÜch der Büchte" sett vielen Taufende» JftchrÄr -gWxst frnd Kpflegt haben, aus dem sie in der 'Ltvdeüszeit den Geist der Brüderlichkeit, Gemeinfinn, Fleiß, WohktAiskeit und vor allem jene fettene Kraft des Daseins gnMnnen, in ihrem nationalen Unglück Trost und Hakt, ch«n äserneu Mut, ihren ehernen Willen und ihren Seelenschwunst gtsthspft, nün die Thora zum Pharus ihres Lebens - uM zrM» Urquell ihrer Moral gebracht haben. Mit Nichten k 8»tor» irsksrsp sawjet munachat (die Thora liegt im Wmkel). <Re Eide -vön 'den nttttn Western" Mechoden verdrängt. Jhte Sätzüttgen mid Lehren, satzett die Geftheitlmge, sei»» ttttttnsthr bervllet, MmMdern. Dcksen ist nicht mehr zu ffdffci. ZN helfen wäre ttoch denjenigen, die emfehen, daß fle aüf AckÄege. gtrüten und die güten Willens fiüd. Am dckse Hüfe z'ckfchüffen/SMstiMerte sich der weitverzweigt^ Verem->,AgMaS Jlsrbek." RtnRch hüt der PMjBent d^felSen dte -hieMe» jüdifthen Kmdergärten, -vorzüglich den Kindergarten m der SchfffamtsMffe. befitcht. Der Herr-Direktor Fischer, ein über-

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