Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1918
- Issue
- Heft 10 (17.5.1918)
- Date
- 1918-05-17
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3062972-3063774-3063784--10624-3077975- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite S. Nr. 10. Die Wahrheit Oesterr.-«»gar. Kantorcu-Kerei«. Bericht über die Versammlung vom 13. Mm 1918. , Anwesend: Bauer, Fuchs, Morgenstern, Löwit, Jurberger, Machas, Serebrenik, Smotritzky, M. Rat Kläger, Baffel, SWKicher, Löwy, Regner, Balog, Friedländer, Margulies, Tonkonogi, Rosengwe.g, Funke. Vorsitzender Präsident Bauer eröffnet die Sitzung rmd spricht neuerdings für die ihm anl8ßlich seines fünfzigjährigen Berussinbiläums entgegengebrachten Ehrungen, namentlich für die Errichtung der seinen Namen tragenden Stiftung, sowohl der Aollegenschaft als auch dein Komitee, das sich so viele Mühe gab, seinen wärmsten Dank aus. Sodann begrüßte er den seit langer Zeit abwesend gewesenen Kollegen I. Schlesinger. Sodann erstattete Kantor I. Löwit den Bericht über die kreierte „Jakob Bauer-Stiftung" und spricht seine besondere Befriedigung über die bisher eingelaufenen Beträge aus, welche die Höhe von fast 4000 Kronen erreicht haben. Es wird Herrn Löwit von der Versammlung der Dank für die mit der Stiftung und den Jubiläumsagenden verbundenen Bemühungen ausgesprochen. Antrag Morgenstern, für den vorläufigen Betrag Kriegsanleihe anzukaufen. (Angenommen.) Die Kollegeuschaft soll ersucht werden, für die Erstarkung der Stiftung sich in ihren Gemeinden einzusetzen. Fuchs hält es für wichtig, daß sich der Vorstand mit Standesfragen eingehend beschäftige. Der Vorsitzende verspricht, diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Versammlung zu setzen. Balog appelliert an den Präsidenten, wie bisher, auch ferner sich für die soziale Hebung und Verbesserung des Standes einzusetzen. Weitere Spenden für die Oberkautor Jakob Bauer- Stiftung : Frau Henriette Adler K. 20, L. Krauß, Essegg 5, G. Ernster 20, Hoflieferant Theodor Bauer weitere K. 100, S. Löwy, Wien 10, S. Morris, Steinamanger 20, Jakob und Rosalie Bauer 100, Professor Dr. I. Kahan und Helene Kahan 30, Olla und Fritzi Bauer 50, Frau Manzi Kestel-Bauer 20, Gustav Bauer und Luise Beck 50. Die geehrten Herren Kollegen, welche bisher verhindert waren, einen Beitrag für die obgenannte Stiftung zu senden, werden ersucht, dies nachtragen zu wollen. Ehennso werden Private gebeten, diese Wohltätigkeitsinstitution zu fördern. Gelder sind an den Vereinskassier Ersten Kantor Jurb e r g e r, Wien, II. Tempelgasse 3, zu senden. Dänksagnug. Allen verehrten Kollegen, welche über unser Ersuchen für die aus Anlaß des fünfzigjährigen Berufsjubiläums unseres Präsidenten Oberkantors Jakob Bauer errichtete, seinen Namen ftagende Kriegs waisen stiftung Beiträge gesendet, sowie tür die vielen ehrenden Zuschriften erlauben wir uns, auf diesem Wege den tiefftgefühkten Dank auszudrücken. Wollen wir bei jeder Gelegenheit unsere Solidarität bekunden, dann wird manch Nützliches erreicht werden können. Das Komitee: Don Fuchs, Isidor Löwit, I. Morgenstern, S. Jurberger, M. Matyas, L. Müller, I. Smotritzky, M. Balogh. *. * * Die geehrten Mitglieder des Vereins werden ersucht, die restlichen Beiträge an den Kassier I. Kantor Jurberger, Wien, 2. Bezirk, Tempelgasse 3, einsenden zu wollen. Zuschriften sind an den Präsidenten B a u e r, H., Novaragasse 27, zu senden. KONKURS. Der Vorstand des orthodoxen Bethausvereines, 14. Bezirk, Sfcorchengasse 21, sucht einen tüchtigen Bai Tfiloh zugleich Koreh nicht über 40 Jahre alt, zum baldigen Eintritte. Gehalt nach TJebereinkommen. Offerenten mit hebräischer und nötiger moderner Bildung haben den Vorzug. Vorerst wollen nur schriftliche Offerte mit Angabe der bisherigen Verwendung mit Abschriften von Zeugnissen überreicht werden an den Vorstand. Berufung zum Probevortrag •«erfolgt später. Wien, im April 1918. Filipp Hofbaiier, Präses. ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE WIEN. Z. 1854 ex 1918. Wien, im Mai 1918. Kundmachung. Zur Vermeidung des grossen Andranges in den Gemeindetempeln zur nHASKARAtt werden vom Vorstande der israel. Kultusgemeinde Wien wie alljährlich auch am diesjährigen Schebuoth-Feste (Samstag, den 18. Mai, um */*$ Uhr früh, im Saale des HOTEL „POST“, Wien, II., Taborstrasse, anlässlich der Maskir Andachten feierliche Gottesdienste veranstaltet. Der Eintritt ist frei. — Karten werden nicht ausgegeben. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. KONKURS. Für das Kaiser Franz Josef I.-Israelitische Versorgungshaus in Nikolsburg, in welchem derzeit neun Pfleglinge untergebracht sind, wird ein israelitisches kinderloses Ehepaar, welches die Küche und Hauswirtschaft zu besorgen hätte, aufgenommen, eventuell eine tüchtige Wirtschafterin, die auch der rituellen Küche vorstehen kann; Alter nicht über 45 Jahre. Nebst Wohnung und Naturalverpflegung wird auch ein Monatslohn nach TJebereinkommen bezahlt. Offerte mit Lebenslauf sind ''zu richten an das Präsidium des Kaiser Franz Josef I.-Israelitischen Versorgungshaus-Vereins in Nikolsburg, Mähren. T empeldiener im Jüdischen bewandert, mit netter Handschrift und zun» Einkassieren verwendbar, wird sofort aufgtnummett. Auskunft erteilt das Sekretariat des Josefstädter Tempels, Wien, VIII., Neudeggergaese 12, von 3—6 abends. ... ' 2 2 n n ... Vollständige Liturgie. (Sabbat, Fest- und Casualgesänge nach traditionellen Melodien). Für Chor, Solo, Quartette und Recitatlve mit und ohne Orgelbegteitung, sowie sämtliche für das ganze Jahr. Komponiert und herausgegeben von Oberkantor H. Bermann, B.-Leipa. Preis für das zweiteilige Werk: für Gemeinden 100 K, für Kantoren 80 K. Zu haben im eigenen Verlag des Herausgebers. Kaiser-Garten K. k. Direktion: PRATER Waidmann-Fürst Tägliche Garten-Eröffhung 4 Uhr nachmittags Sonn- und Feiertage 2 „ „ Konzert ab 4 „ „