Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1917
- Issue
- Heft 12 (15.6.1917)
- Date
- 1917-06-15
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3062972-3063801-3063813--10359-3077688- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Rr. 12. Die Wahrheit Seite 9. Freunde des Heimgegangenen teil. Der Kultusvorstand war durch Landesschulrat Dr. M. Spitzer, die Beamtenschaft durch die Sekretäre Dr. Emil Adler und Emil Engel, sowie durch Amtsleiter Fceistadt vertreten. Wiener-Neustadt. Unser Herr Sekretär und Religionslehrer, Markus Alexander Landau, der Heuer in das 25. Jahr seiner /hiesigen und in das 30. Jahr seiner gesamten Amtstätigkeit tritt, erhielt das folgende ehrende Dekret: „K. K. Bezirksschulrat der Stadt Wr.-Nenstadt, Zahl 230. Ueber Antrag der israel. Kultnsgemeinde Wr.-Nenstadt hat Ihnen der Stadtbezirksschulrat in der am 25. Mai l. I. stattgehabten Sitzung für Ihre fast 25jährige Tätigkeit in der Eigenschaft als Religionslehrer der genannten Gemeinde für Ihre stets gewissenhafte und erfolgreiche Tätigkeit die belobende Ailerkennung ausgesprochen. Es gereicht mir zum Vergnügen, Euer Wohlgeboren hievon in Kenntnis setzen zu können. Der Vorsitzende: P r a s ch e k. Bürgermeister." Linz. Am 10. Juni l. I. sprach Frau Erna P a t a k ans Wie» /vor einem zahlreichen Auditorium über die „Aufgaben der Frau im Judentume." Vom Geschichtlichen ausgehend, kam Rednerin auf die Erziehung des jüdischen Mädchens zu sprechen und gab Richtlinien für eine zweckentsprechende Berufswahl. Bei ihren tresflicheu Ausführungen verstand es Frau Patak, stimmungsvolle Bilder aus Palästina den Zuchörern vor Augen zu führen, schilderte das Leben in den Kolonien zionistischer Schöpfungen und das vorbildliche Verhalten unserer jüdischen Pioniere. Ein Vergleich der Lebensanschauungen unserer Juden und derer des Orientes ließ das Bestreben gerecht erscheinen, daß jeder uationalgesiunte Jude im zionistischen Sinne arbeiten müsse, msbesonders es aber die Pflicht unserer jüdischen Frauen ist, in beruflicher Hinsicht das Ihrige beizntragen. Die in jeder Hinsicht vollkommen zn nennende Rede fand anhaltenden Beifall; Herr Rab. Dr. A. Mark würdigte in seiner kurzen Ansprache die Verdienste der eifrigen Glaubensgenossin. Lrünn. Der Kultusminister hat dem Rabbiner der israelitischen .Kultnsgemeinde in Aiissig, Dr. Arthur Rosenzweig, drzk. Feldrabbiner und Leiter der k. k. israel. Militärseelsorge in Brünn, den Professortitel verliehen. Lisenz. Anläßlich des feierlichen Einzuges des Kardinals Fürsterzbischof Frh. v. Skrbensky in unserer Stadt wurden als erste Deputation im Pfarrhanse Abordnungen der hiesigen israel. Kultus- und israel.-pol. Gemeinde mit Herrn Vorsteher I- H> Herbatschek und Herrn Bürgermeisterstellvertretec Herr Leopold .Herbatschek an der Spitze empfangen. Begrüßungsansprachen hielten Herr Bezirksrabbiner Dr. Josef Hoff und Herr Leopold Herbatschek, auf die Se. Eminenz -der Kardinal mit herzlichen Worten huldreichen Dankes erwiderte. Karlstadt. (Todesfall.) Am 23. April wurde Frau Therese Reiner, die Mutter unseres verehrlichen Vorstehers Dr. Zgn. Reiner, im Alter von 78 Jahren unter großer Teilnahme zu Grabe getragen. Alle Schichten der Stadtbevölkerung mit den obersten Behörden an der Spitze gaben ihr das letzte Geleite. Bon den Vereinen waren vertreten: „Sora", „Nada", Bjekosiow" und der israel. Frauenverein und die Feuerwehr. Der lange, schier endlose Zug, der dem Sarge folgte, war ein Tranerzug wirklicher Leidtragender, zumal in der Verewigten gar mancher seine Wohltäterin und alle zusammen eine Freundin der Menschheit verloren haben. Wer sie nur gekannt, dem wird das Bild dieser so bescheidenen, so einfachen Frau eul Bild höchsten menschlichen Adels unvergeßlich bleiben Nachdem Kantor I. Groß in der Zeremonienhalle „Hazurtomim" -ergreifend vorgetragen, würdigte Seine Ehrwürden, Herr Rabbiner Dr. B. Schick die unvergeßlichen Verdienste der DahiNgeschiedeinn in großangelegter, tiefergreifender kroatischer Rede. In der Verewigten beweinen Dr. Vatroslaw, Eiseubahninspektor, Slegmuud und Bilim Reiner ihre heißgeliebte Mntter. „Jj. Godol." Sommer-Meeting finden statt: am 17., 19., 21., 23., 24., 26., 28. und 29. Juni Anfang p»3. Fürs Feld: Lederrock . K 220.— Lederhose . K 90.— Ledergilet . K 62 — Wickelgamaschen K 8.— Lederstulpen. K 38 — Lederhaube . K 24.— Jacob Rothberger, k. u. k. Hoflieferant, - Wien, 1. Stephansplatz 9 Vorzüglicher Mittagstisch erstklassigen Restaurant -km “nta-ts „Wienea“ "UM "man» II., Obere Donaustrasse 9t (neben Dianabad, nächst der Stefaniebrücke)§ Vorzügliche Getränk üestreionierte Eiche. pnjrrr pn-mn? -ijrarz .7>.-i:va'v in a d t* a ."V -ijwzsin!'2L mvg Vollständige Liturgie. (Sabbat, Pestand Casualgesänge nach traditionellen Melodien). Für Chor, Solo, Quartette und Recitative mit und ohne Orgelbegleitung, sowie sämtliche mm für das ganze Jahr. — Komponiert und herausgegeben von | Oberkantor H. BERMANN, B.-Leipa. | Preis für das zweiteilige Werk: für Gemeinden. 100 K, für Kantoren 80 K zu haben im eigenen Verlag des Herausgebers. Aelteste jüdische Bezugsquelle für TempelsM« JOS. SOHLESINGER jüdische Verlags- und Sortiments - Buchhandlung Wien, I. Seitenstettengasse 5 empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen TempeL Stickereien wie Vorhänge, DDID Thoramäntelchen, Schulchandecken, Traubaldachine, etc. in geschmackvoller, gediegener Ausführung zu billigsten Preisen. Zeichnungen und Muster gratis und franko. Alle Arten Sj/nagogenstiekereien und Monogramme für Proches, für Thora - Mäntel, Tefilin und Talles-Behälter werden feinstens und billigst ausgefübrt. Daselbst werden alle Gattungen Brautausstattnngs - Arbeiten über- Telephon 44.609 liommen Telephon 44.609 Lea Löwy, II, Krummbaumgitsse lß mnvö p*7>bn - m^jö - nmn nso - msron mrx - - nrcr® B-Ijzsjr5? 2"122 murr JQdisebgr Bock-' ‘.. Wie», W... Lercheng. 6a).