Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1916
- Issue
- Heft 22 (11.8.1916)
- Date
- 1916-08-11
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Dre Wudrdeii Seite 9. Nr.-22. Israelitische Kultusgemeinde Wien., Kundmachung betreffend die .Errichtung von Hinjanii fflr die Iota Feiertage. Vom Vorstände der israel. Kultusgemeinde wird hiernit zur Kenntnis gebracht, dass zur Errichtung temporärer Beilokalitäten für die hohen .Feiertage durch Vereine und Privatpersonen im 'Sinne des §79 des Statutes der Wiener israelitischen Kultuagemeiüde die Bewilligung des Kultusvorstandes einzuholen ist und -dass 'hiefür folgende Normen festgesetzt wurden : 1. Die Gesuche um Bewilligung sind bis längstens 25. August d. J* im Einreichuugsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde* I., Seitenstettengaäse Nr. 4, II. Stock, zu überreichen. Später einlangende Gesuche werden zurückgewiesen. Auf nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. 2. Die Gesuchsteller haben für sich und für die zu verwendenden Vorbeter (die Namen derselben sind in dem Gesuche anzugeben) genaue Ausweise über Charakter, Moralität und Befähigung , zu erbringen. 3. An weibliche Personen wird weder direkt noch indirekt eine Bewilligung erteilt. ~ 4. Die als Betlokale einzurichtenden Räume müssen sich für diesen Zweck vollkommen eignen und ist die Zustimmung des Vermieters, sowiedes Hauseigentümers zur diesfälligen Verwendung schriftlich beizubringen. 5. Wohnungen und andere Lokale dürfen nur dann zur Abhaltung des Gottesdienstes verwendet werden, wenn sie vollkommen ausgeräumt sind und an den Festtagen ausschliesslich für den erwähnten Zweck benützt werden. IM "na-is „Wieitea“ -im "manx Selchwaren-Restaurant ersten Ranges! Herrliche Terrasse, Fassungsraum 400 Personen II., Obere Donaustrasse 91 (neben Dianabad. nächst der Stefaniebrücke) YomiMe Getränte, kstrenomierte Knete, feinste Snemlitäten. Bureau und Zentrale: II., Obere Donaustrasse 81. Telephon 49175 Eigene Fabrik: XX., Klosterneuburgerstrasse 60, Telephon 46273 — Eigene Fleischbank: II., im Werd I, Telephon 44514. (Karmeliterplatz) — Selchwaren - Verkaufstelle: II., Krummbaumgasse 2. (Karmeliterplatz). „Wißiiea“, Kosdierselehwarentabrik u. Fleicuversclileiss Gin. ü. H. En gros-Export. En gros-Export pnjrn ijr-rvnnr t:1': twisTix -ipoaix jy.-rpar szr’nar:: .‘r.-rssra-r mr eo-ra -’"c -irraaxi iw 2 Restaurant ivr Vom April bis September ist Prachtsaal. geeignet für Hochzeiten, Diners etc., Fassungsranm 400 Personen, zu vergeben. Hausspezialität: Täglich warme Pfefferkarpfcü und Hechte. Ausschank: Schwechater Lager u. Pilsner Hier. Hotel Stefanie. jyj^ OPERER H.. Taborstr. 12 6. Oie Errichtung eines temporären Betiokales in der Nähe von ständigen Bethäusern wird nicht bewilligt. 7. Der Vorstand beabsichtigt fü'r den gegenwärtigen Bedarf an temporären ßethäusern durch eigene Massnahmen vorzusorgen ' und wird demgemäss nur im Falle tatsächlichen Bedürfnisses die Genehmigung für ein temporäres Betftaus an Private erteilen. Jedenfalls wird für die Bezirke VI, VII, VIII, IX und XII bis XXI eine derartige Genehmigung im Hinblicke auf die getroffenen ausreichenden Massnahmen nicht erfolgen. Ein Ankauf von Betsitzen seitens der Kultusgemeinde ist nicht zu gewärtigen. •8. An Unternehmer, welche nicht in den letzten drei Jahren die Bewilligung zur Errichtung eines Minjau hatten und an solche, denen schon im Vorjahre mitgeteilt wurde, dass die ihnen gegebene Bewilligung eine ausnahmsweise war und nicht mehr erneuert werden wird, kann eine Genehmigung nicht erteilt j werden. Ebenso wird eine Bewilligung für neue Lokale in der Kegel nicht erteilt. 9. Die Bewilligung wird den Betlokal-Inhaberu nur unter der Bedingung erteilt, dass dieselben der Kultusgemeinde für unbemittelte Personen (Männer und Frauen) zusammen .den zehnten Teil der von der Behörde genehmigten numerierten Sitzplätze unentgeltlich zur Verfügung stellen. 10. Der Text einer etwa beabsichtigten Annonzierung oder Plakatierung ist dem Gesuche «ur Genehmigung anzuschliessen. Es ist Pflicht einer jeden Partei, für eine entsprechende Polizei- Aufsicht auf eigene Kosten zu sorgen. Als „Hausandachten•* werden nur jene gottesdienstlichen Hebungen betrachtet, welche ohne jegliches Entgelt, lediglich Familienangehörigen zugänglich sind. Wien, im Juli 1916. Der Vorstaud der israelitischen Kultnssremeinde. Kurort BADEN bei Wien Hochgradig Radioaktive Schwefeltherme. Heilt Gicht, Rheumatismus, Hautkrankheiten, Exsudate usw. Frequenz: 32.000 Kurgäste. Saison ganzjährig. Städtisches Badehotel „Herzogshoi1*, Haus ersten Ranges, sowie erstklassige Hotels und Pensionen. „Peregrinquelle“, Trinkkuren und Schwefetachlammpackungen. Für a'ia:s Pergament, ctsz und rrrin bei Osias GRAF, Vien m, sTc “laic II, Grosse Schiffgasse IQ. mWm wmmmrn WM KRIEGS¬ AUSSTELLUNG WIEN 1916. K. k. Prater—Kaisergarten Eintritt 60 Heller. Permanenzkarten zu 20 Kronen bei Kehlendorfer, Wien,!., Krugerstrasse 3 und in der Ausstetlungskanzlei im Kaisergarten erhältlich. „Ab 10 Uhr vormittags geöffnet.“