Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1915
- Issue
- Heft 33 (15.10.1915)
- Date
- 1915-10-15
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Seite 14. Die Wahrheit Nr. 33. Dritte steuerfreie 5'/20/0 österreichische Kriegsanleihe rückzahlbar am 1. Oktober 1930. Oie Subskription beginnt am 7. Oktober 1915 und wird Samstag den 6. November 1915 12 Uhr mittags, geschlossen. Zeichnungen können bei nachstehenden Stellen erfolgen: K. k. Postsparkassen-Amt Wien und dessen Sammelstellen (k. k. Postämter), sämtliche Staatskassen und Steuerämter, Oesterreichisch-ungarische Bank, Hauptanstalt Wien, sowie deren Filialen in Oesterreich, in Bosnien und der Herzegowina, Anglo- Oesterr. Bank Wien, Wiener Bankverein Wien, k. k. priv. Allgemeine Oesterreichische Boden - Credit - Anstalt Wien. k. k. priv. Oesterr. Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe Wien, Allgemeine Depositen-Bank Wien, Niederösterreichische Escompte-Gesell Schaft Wien, k. k. priv. Oesterr. Läuderbank Wien, k. k. priv. Bank und Weehselstuben-Aktien-Gesellscliaft „Mercur“ Wien, Bankhaus S. M. v. Rothschild Wien, Union bank Wien, k. k. priv. Allgem. Verkehrsbank Wien, Adriatische Bank Triest, Banca Commerciale Triestina Triest, Bank für Oberösterreich und Salzburg Linz, Bank für Tirol und Vorarlberg Innsbruck, Bielitz- Bialaer Eskompte undWeclisler-BankBielitz, Böhmische Escompte-Bank Prag, Böhmische Industrial-Bank Prag, k. k. priv. Böhmische Unionbank Prag, Galizische Bank für Handel und Industrie, Krakau, Industrie-Bank für das Königreich Galizen und Lodomerien samt dem Grossherzogtum Krakau, Laibacher Kreditbank Lai bach, Landesbank des Königreiches Böhmen Prag, Landesbank des Königreiches Galizien und Lodomerien mit dem Grossherzogtum Krakau, Landwirtschaftliche Creditbank für Böhmen Prag, k. k. priv. Mährische Escomptebank Brünn, Mährisch-Ostrauer Handels- und Gewerbebank Mähr.-Ostrau, Oesterr. Industrie- und Handelsbank Wien, k. k. priv. Steiermärkische Escompte-Bank Graz, Ustredni banka ceskych spofitelen Prag, Wiener Lombard- und Eskomptebank Wien, Zentralbank der deutschen Sparkassen Prag, Zivnostenska banka Prag und den inländischen Zweiganstalten dieser Bankinstitute während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden. Zeichnungen können überdies auch durch Vermittlung anderer Banken sowie von Sparkassen, V ersi cherun gsgesell schäften un dPrivatb anki ers erfolgen. Für die Zeichnung gelten folgende Bedingungen: 1. Der Subskriptionspreis beträgt93.6O°/0 zuzüglich der Stückzinsen zu 572% vom 1. Oktober 1915 bis zum Tage der Einzahlung gerechnet. 2. Die Zeichnung erfolgt mit einem Anmeldungsformular, das bei den vorgenannten Stellen kostenfrei erhältlich ist. Sie kann auch ohne Verwendung eines Anmeldeformulares brieflich in folgender Form geschehen : „Auf Grund der kundgemachten Anmeldungsbedingungen zeichne ich Nom. K ... . 5%% dritte österreichische Kriegsanleihe und verpflichte mich zur Abnahme und Einzahlung gemäß der Zuteilung. Zugleich leiste ich die Einzahlung von.u Einer jeden Zeichnungsstelle ist mit Genehmigung des Finanzministers Vorbehalten, die Höhe des Betrages jeder einzelnen Zuteilung zu bestimmen. 3. Die Zuteilung wird sobald als möglich nach Schluß der Subskription unter Benachrichtigung der Zeichner erfolgen. 4. Der Anschaflungspreis ist bei Zeichnungen bis 200 K gleich bei der Anmeldung mit dem vollen Betrag zu entrichten. Bei Zeichnungen über K 200 sind bei der Anmeldung 10% des Nennwertes, am 6. Dezember 1915 und am 5. Januar 1916 je. 20%, am 5. Februar 1916 25% und am 6. März 1916 der Rest des Gegenwertes emzuzahlen. 5. Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte der Anleihe können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies nach Ermessen der Zeichnungsstelle zulässig erscheint. 6. Die Abnahme hat bei derselben Stelle zu geschehen, bei welcher die Zeichnung erfolgt ist, 7. Bis zur Fertigstellung der definitiven Stücke werden den Zeichnern über Verlangen Interimsscheine ausgefolgt, deren Umtausch in definitive Stücke ohne Anrechnung einer Umtauschgebühr bei derselben Stelleerfolgt, bei welcher die Interimsscheine ausgegeben wurden. Für die Durchführung der Subskriptionen bei dem k. k. Postsparkassen amt in Wien und den von ihm zur Entgegennahme von Zeichnungen ermächtigten Sammelstellen (k. k. Postämtern) gelten die von dem k. k. Postsparkassen amt besonders bekanntzugebenden Modalitäten. Die Oesterr .-Ungar. Bank und die Kriegsdarlehenskassen gewähren gegen Hinterlegung der Obligationen dieser Kriegsanleihe, beziehungsweise der Interimsscheine als Faustpfand Darlehen zu einem um 72 Prozent ermässigten Zinsfüss, nämlich zum jeweiligen offiziellen Eskomtezinsfuss. Der begünstigte Zinsfüss bleibt für die Dauer des gegenwärtigen Privilegiums der Oesterr.- ungar. Bank, d. i. bis zum 31. Dezember 1917, in Kraft. Die erwähnten zwei Institute gewähren zum jeweiligen offiziellen Eskomptezinsfuß auch auf andere bei ihnen belehnbare Wertpapiere Darlehen, insofern der zu behebende Betrag nachweislich zur Begleichung der auf Grund dieser Einladung subskribierten Summe dient. Für prolongierte solche Darlehen wird gleichfalls die Begünstigung des ermäßigten Zinsfußes, und zwar bis 31. Dezember 1917 eingeräumt. Auf Verlangen wird für Darlehen, welche innerhalb der obigen Einzahlungstermine nachweislich zur Einzahlung der subskribierten Summe aufgehommen werden, an Stelle des jeweiligen Eskomptezinsfußes der fixe Zinsfuß von 5 Prozent pro anno bis zum 31. Dezember 1917 gewährt. Zur Abstattung von Darlehen, welche nachweislich innerhalb der obigen Einzahlungstermine bei einem Kreditinstitute (Bank, Sparkasse, Vorschußkasse usw.) zum Zwecke der Zeichnung dieser Kriegsanleihe auf genommen wurden, werden von der Oesterr.-ungar. Bank und der Kriegsdarlehenskasse neue Darlehen zum fixen Zinsfuß von 5 Prozent gewährt und zu diesem fixen Zinsfuß bis 31. Dezember 1917 prolongiert. Die Kriegsdarlehenskasse ist ermächtigt, auf Grund-des § 6, Punkt 3, der kaiserl. Verordnung vom 19. September 1914, R. G. Bl. Nr. 248, unter Bedachtnahme auf die in der bezogenen kaiserl. Verordnung vorgeschriebenen Gebahrungsgrundsätze auch gegen Verpfändung von Hypothekarforderungen, welche die gesetzliche Sicherheit bieten (§ 1374, A. B. G. B.), Darlehen zu gewähren. Wien, im Oktober 1915. Austritte ans den» Judentum. Langer Ferdinand. Bankbeamter, geb. 31. Mai 1874 in Bärn- XVII. Veronikagasse 48. Lilrisch Berta geb. Stolper, geb. 2. August 1882 in Wieu. Abele» Margit, geb. 3. Februar 1889 in Wien. Hoser Olga, geb. 26. September 1875 in Wien. D ü n in ann - Dimauo Adols, Opernsänger, geb. 28. Jänner 1863 in Wien. XVIII. Hofstattgasse 15.