Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1914
- Issue
- Heft 39 (23.10.1914)
- Date
- 1914-10-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Die Wahrheit Nr. 39. Alfred Adelberg 20. EmanuelGrünwald 20. Arnold Bella! 20, Albert Czeczowiczka 20, Joachim Heinrich Bitte rmann in Brünn 20. Richard Heller 20. I. Gärtner,. Architekt 20, Dr. Julius Elias 20, Olga Bnschnitz 20, Heinrich Gratzer 20, Z. Köllig 20, Max Löivy 20, Glück & Eckstein 20. Gabriele Fischmann in Jaromeritz 20, Robert Raditz 20, Dr. Maximilian Piekarsky 20, Jnlins Zirner 20, Moritz Silberstern 20, Max Zirner 20, M. Kris 20, Josef Ehrenfelo 20, Moritz Karpel 20, Frau Dr. Maximilian Steiner 20, Heinrich Holz 20, I. Blum 20, R. Oser 20, I. und I. Uprimny 20, Gabriel Storch und Lotti Storch 20, Otto Maier in Karlsbad 20, Kitty und Mimi Kind 15, Leopold Bermann in Komotan 15, Dr. Wilhelm Fleischer. Reichenberg, Sühnbetrag in einer Strafsache 15, Dr. Popper 15, Walter und Engen 12, Dr. D. Fenchtwang (statt Barmizwageschenk für Felix Kaminka) 10, Anonymus 10, Julius Weiß 10. Samuel Deutsch 10, Dr. Arthur Gartenberg 10. Josef Fischl 10, Samuel Blüh 10, Philipp Bnb 10, Leontine Fried 10, Josef Fried 10, Josef Zucker 10, Siegmnnd Oppenheim 10, Jakob Ripper 10, Hermann Pentlarcz 10, S. Schnitzer 10, Julius Zettel 10, Samuel Pisk 10, W. Schick (Hntschick) 10, M- Neichenfeld 10, Dr. Adolf Bardasch 10, Dr. Leon Steiner 10, Ignaz Reiner 10. Moritz Haas in Welka 10, Paula Freund 10, Martin Cohn 10, Alfred Franke 10, Moritz Pinkas 10, Ludwig Medak 10, Dr. G. 10, Bernhard Weiß 10, Jaq.ies Weiner 10, Carl Edelstein 10, Ingenieur Brunner 10, Johann Anderle 10, Sigmund Bruckner 10, Frau Hofrat Frankl 10, Frau Oberingenienr Weinberger 10, Albert Hecht 10, Sigmund Weiß 10, Max Platschek 10, Dr. Albert Mittler 10, Ferdinand Kohn 10, Leopold Sachs 10, Sigmund Gntfrenud 10, Isidor Goldstein 10, Aron Kollek, k.!. Schulrat 10, Dr. Emil'Kollek 10, Heinrich Widder 8, die Beamten der Fa. Bauer & Simon 7, F. Ernst 5, Wilhelm Schallinger 5, S- Schallinger 5, Moritz Löwy 5, Adolf W.'llisch 5, Arnold Hatsche! 5, Ignaz Spitzer 5, Hugo Ehrlich 5, Eduard Wohl 5. Sigmund Siebenschein 5, Samuel Janowitzer 5, Erna Lassns 5, Kurt Lassns 5, Carl Fischer 6, Hochdorf 4, Moritz Hermann 2, Adolf Redlich 2, Jatins Herzog 1'60, zusammen K 72193 80. Natnralspenden (Wäsche, Kleidungsstücke, Decken, Kotzen, Bestecke etc.) sendeten ein : Brüder Dohan, S. Daniel, Michael Scernfetd, N. Weinwnrm, Jakob Spitzer, Alice Schwarz, Frau Kraus, Frau Dr. Schwarz. Engel, Dr. Abel, Dr. Auisrein, R. Meitner, Frau von Kraßny, Engenie Tanßig, Amalia Hecht, Frau Amon, Frau Möller, Frau Dr. Fehl, Frau Petrossky, Frau Wiener, N. N., Dr. Hermann, Manthner, Wöhltätigkeüsverein „Providentia", Frau Therese Oxin Holeschan, M. Werner, R, Braun, Dr. S. Elias, Frau R. Scheuer, Frau Prof. Adler, Frau N. Lissaner, Adolf Fried, Frau Martha Rosenspitz, Frau Bacher, Fran Direktor Regine Ullmann, Frau Direktor Siransky, Fran N. Eisenhammer, Frl. Amalia Hecht, Fran Kamilla Bloch, Fran N. Kann, Frau Nanny Kornfeld, Fa. A. Gerngroß, Fran Sofie Engel, Fran Dr. Horowitz, Fa. M. Kneller, Frau N. Altmann, N. N., Fran N. Barnch, M. Spitzer, Fran Ludwig Schnetz, Frau de Majo, Fran Alice Schwarz, Frau Bianca Leitersdorf, Josef Weiner, Frau N. Fürst, Frau N. Jnchelka, Hofrat Dr. I. Loewner, Dr. S. Schwarz, Albert Kurt, Dr. Josef Müller in Baden, Frau N. Steiner, Bertholg Bellak, Gustav Hessel, Frau Jenny Nagelstock, Frau Rosa Hahn, Frau N. Löwenbach, Hugo Reik, Fran Jlka Liebmann, Frau Gustav von Manthner, Fran Stefan Robitschek, Frau Anna Holifcher, Frau Dr. N. Holpern, Fran Sofie Lederer, Frau N. Goldschmidt, Fa. I. I. Leinkauf, Eduard Rosenwasser. Weitere Geld- und Naturalspenden (Wäsche, warme Kleider, Schuhe, Decken werden im Bureau der Israelitischen Allianz, II., Untere Donaustraße 33, dankend entgegengenommen. Geldsendungen können auch durch die Postsparkasse (Scheckkonto Nr. 8152) übermittelt werden. Kitte! — u m N ä hm a s ch i n e n u n d M a t e r i a l f ü r W äs ch e u n d dgl. Der G a l i z i s ch e H i l f s v e r e i n, der st h seit Jahren zur Aufgabe gestellt hat, der notleidenden jüdischen Bevölkerung Galiziens, insbesondere durch Einführung von Hans - indnstrien (Haarnetzerei, Spitzenklöppelei, Spitzenhäkelei, Weißstickerei rc.) Brot zu verschaffen, hat beschlossen, zur Linderung der fürchterlichen Notlage der in Wien weilenden galizischen . Flüchtlinge, ohneUnt er schied der K o n f e s s i o u u n d Nationalität, eine Nähstnbe zu errichten, in der grundsätzlich nur solche Arbeiten hergestellt werden sollen, durch die der einheimischen arbeitslosen Bevölkerung eine Konkurrenz nicht gemacht wird. - Unter anderen solchen Arbeiten wird von geflüchteten Mädchen, die sich bereits in großer Zahl zur Arbeit gemeldet haben, Wäsche verschiedener Art und dgl. angefertigt werden, die an Flüchtlinge unentgeltlich verteilt wird. Den von den Arbeiterinnen, verdienten Arbeitslohn bezahlen wir aus unseren eigenen Mitteln. Da diese jedoch nicht ansreichen, auch die erforderlichen Nähmaschinen und das zu verarbeitende nötige Material anzn-' kaufen,- so gestatten wir uns, die inständigste Bitte zu stellen, uns für diesen gewiß Humanitären Zweck, in gutem Zustande befindliche Nähmaschinen für die Dauer des Bedarfes leihweise zu überlassen und zur Anfertigung von Wäsche und dgl. geeignete Materialien (Leinwand, Chiffon und so weiter) spenden zu wollen. Wir geben uns der angenehmen Hoffnung hin, daß uns sowohl Nähmaschinen, als auch Arbeitsmaterial in so reichem Maße dargeboten werden, daß es uns möglich sein wird, alle jene geflüchteten Mädchen, die nicht um eine Unterstützung sondern um Arbeit bitten, längere Zeit hindurch zu beschäftigen. Die uns zur Berfügnng gestellten Gegenstände werden, sobald uns davon Mitteilung gemacht wird, abgeholt. Hilfsverein für die notleidende jüdische Bevölkerung in Galizien. Wien, IX., Berggasse 4. Eine Ghrnng für David MolUoh». Vom Hanpbüro des Indischen Nationalfondes werden wir um Aufnahme nachfolgender Mitteilung ersucht: Der Tod David Ww lffsohns, dessen ganzes Sinnen dem Wohle und der Auferstehung des jüdischen Volkes gewidmet war, hat auf alle Gesinnungsgenossen den tiefsten Eindruck gemacht. Allenthalben gibt sich das Bestreben kund, dem Manne, welcher nach Herzls Tode der Zionistischen - Weltorganisation über die schwerste Zeit hinweggeholfen und sie zu immer größeren Leistungen emporgebracht hat, die Dankgefühle in einer dem Verstorbenen würdigen Weise zum Ausdruck zu bringen. David Wolffsohn hat dem Jüdischen Natioualfonds vom ersten Moment bis über das Grab hinaus das lebhafteste und unmittelbarste Interesse bewahrt. Als Vizepräsident des N. F.-Direktorinms hat er bei allen Aktionen und Unternehmungen in Palästina mit seinem klugen Rat und seiner reichen Erfahrung mitgewirkt. Ebenso hat er für jede neue Propaganda-Aktion zur Vermehrung unseres Volksschatzes sein unausgesetztes Interesse bekundet. Als die Frage der Errichtung von Arbeiter-Familie nh ä u se r n in den palästinensischen Kolonien aktuell wurde, entschloß sich Wolffsohn, den aus Anlaß seiner silbernen Hochzeit von den deutschen Zionisten gestifteten „DavidUnd Fanny Wo lffsohnfonds" dem Jüdischen Nationalfonds augliedern zu lassen, damit er dauernd und in immer wachsendem Maße der Arbeiterwohlfahrt zugute kommt. -Mit Rücksicht auf die Stellung des Verstorbenen als Vizepräsident des N. F.-Direktorinms nahm das Hauptbüro während seiner Lebzeiten davon Abstand, eine besondere Propaganda-Aktion für diesen Fond einznleiten. Die