Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1914
- Issue
- Heft 36 (18.9.1914)
- Date
- 1914-09-18
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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WieU. (Verein Adas I is ro e l sSchiffsynagoge, II., Große Schiffgasfk: 8j) 2)er Unterricht an lmierer Religionsschule für Knahetl ^iitö Hähihen..heginüt Wttwoch. 23. September, die- Em- 'sihreiduügen SonMg, 120. .September, 8 bis 12 Uhr > vormittags, weiterhin von 8 bis-12'Uhr vormittags im Schullokale,- II., Malzgaffe 16. I. Stock, Tür 9, im Gebäude der Talmud-Thora-Schule. - Wreu. Samstag Hen 19.- Septemberfindet 'im Leopoldstädter Tempel, H.. Tempelgaffe 3. 9 Uhr. vormittags die Bar, Mizwa des Sohnes Felix des Herrn Rabbiner Dr.. Armand ÄaÄiiuka statt. Vien. Samstag, den 12. d..M. fand im Döblinger Tempel die Bar Mizwah-Feier des Knaben Hans Heller, eines Enkels unseres hochverdienten Vizepräsidenten Herr Dr. Gustav Kohn, statt. Der Konfirmand beantwortete die au ihn gerichteten Kvufirmationsjragen und las die Haftarah korrekt und empfindungsvoll. Der Vereinsprediger Se. Ehrw. Herr Dr. Frankfurter richtete herzliche Worte au den Konfirmanden und zeichnete das Lebensbild feines um die Gemeinde und das Judentum fo hochverdienten Großvaters, als nachahmenswertes Beispiel der Betätigung unserer Traditionen. Der Vorstand gestaltete im Hinblick auf die hohen Vereienste des Großvaters die Feier besonders feierlich und machte dieselbe auf die Festgemeinde einen erhebenden Eindruck. - Wien. Donnerstag, den 10. d. M., fand unter zahlreicher Beteiligung das Leichenbegängnis der Fran Simcha Salom, Gattin des Präsidenten der Gemeinde in Sarajevo, Herrn Josna Salom, statt. Die Verblichene, die den Namen „Maika" (Mutter) führte, war im vollsten Sinne des Wortes durch ihren außerordentlichen Wohltätigkeitsfinn die Mutter der Armen und Notleidenden und entfaltete als Präsidentin des Franenvereines eine segensreiche humanitäre Tätigkeit. Rabbiner Papo hielt die Trauerrede, die kautorale Funktion versah Oberkantor Bauer utiter Asiisteiiz des Kantor L ö w i t und des Chores. Am offenen Grabe hielt Herr Dr. Salom einen tiefempfulldenen Nachruf. Wien. Ich hatt einen K a m e r a d e u! so hört man jetzt von Jung und Alt überall in Wien begeistert singen. Dieses hohe Lied treuer Waffenbrüderschaft gibt das Thema für eine patriotische Gelegenheitskomödie von Ludwig H i r s ch f e l d und Josef A r m i n, die einen Teil des neuen durchwegs den Zeitverhältulssen entsprechenden Programmes in der beliebten Poffenbühne M a x n n d Moritz bildet und gleich dem folgenden Einakter „G old für Eisen" von Ludw. Hirschfeld stürmischen Beifall findet. In beiden Stücken bewährt sich die glänzende Regiekitust Grüneckers und das treffliche Zusammenspiel der bewährten Kräfte Müller, Blum, sowie der Damen Jolly, Ressel und Schläger anfs beste. Zn dem Massenbesuch der reizenden Poffenbühue in der Annagaffe 3 trägt auch die bis auf die Hälfte vorgenommeue Ermäßigung aller Sitzplätze bei. Jüdisches Museum, IL, Malzgaffe 16 (Straßenbahnlinie 0). Besuchsstuuden: Samstag und L-onntag von 12 bis 1 Uhr bei freiem Entree. Vereine und Schulen auch zu anderen Zeilen gegen vorherige Berständiguug mit dem Bureau. Während der Sommermonate (Juli Und August) bleibt das Museum geschloffen. Dr. Adolf Sa. ks’sclie Stiftung für Herz- und Aorta-Kranke. Bewerbungsberechtigt skull: Bedürftige Personen, ohne Unterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aorta-Krankheiten behaftet sind, an Kongestionen gegen den Kopf leiden und infolgedessen ihren Beruf aufgeben müssen. Bevorzugt skull: Ledige Männer. Zu Verleihung gelangen: Insgesamt K 8476.—, und zwar: a) in Jahresunterstützungen im Betrage vonjeK600.—, zahlbar in vieiteljährigen Dekursivraten, deren erste atu 1. April fällig wird, b) der hienach unverteilt verbliebene Restbetrag in Unterstützungen von Fall zu Fall. Gesucksbeilagen: a) Geburtsdokument, b) amtsärztliches Zeugnis * über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aortaleiden des Gesuchsstellers und über den Einfluss, welchen dieses Leiden auf die Biiruf fähigkeit des Kranken ansübt; c) Armutszeugnis über die Vermögens- und Familienverhältnisse des Bewerbers, bezw. seiner Eltern, bezw. seiner Kinder. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1914. Einreielistelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll}. Bei unverändert gebliebenen Verhältnissen werden Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel in erster Linie berücksichtigt. Wien, 15. September 1914. Der Torstand . der israel. Kultusgemein de Wien. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in Her Einreichstelle (L, Seitenstetteugasse 4, II.Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. — Die Formulare für amtsärztliche Zeugnisse sind ebendort erhältlich. Bethaus-Anzeige. | Anlässlich der hohen Feiertage . ^y,;r ::.*^>üy>\ri2pn----- findet im bestveritilierten Prachtsaale-.des Leöpöldsfädter Orpheums, IL;, Praterstrasse 25,rein. solenner; Gottesdienst mit Predigt statt. D.er GottesäichWt wird von vorzüglichen Kantoren, versehen.-Karten von K 4.— aufwärts sind im Bethause, jL,' Praterstrasse," 25, täglich von 9 Uhr, vormittags bis 8 Uhlabends; zu Häben:“'V.pm 16. September ab beginnt der Vorverkauf uin 7 Uhr früh. Israelitische Kultusgemeinde Wien. ' : — - : - “ Betsitzkarten für die Gemeindetempel Stadt und Leopoldstadt. Die für die Gemeindetempel I., Seitenstettengasse 4; und II., Tempelgasse 3 verfügbaren Betsitzkarten sind an der Kassa der israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstetteugasse 4, I. Stock, links, täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags (ausgenommen Samstag und israel. Feiertage) erhältlich. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass au den hohen Festtagen im Grossen Sophiensaal, III., Marxergasse 13 Grossen Musikvereinssaale, I., Dumbagasse 3 Hotel Continental, II., Taborstrasse 4 feierliche GOTTESDIENSTE stattfindeu werden. Jene Parteien, welche auf die Sitzplätze, die sie im Vorjahre innehatten, auch heuer reflektieren, können die betreffenden Karten vom 3. bis 9. September an der Betsitzkarten-Kassa der Kultusgemeinde, L, Seitenstettengasse 4,1. Stock täglich von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags beheben Ab 13. September d. J. gelangen die nicht im Vorverkauf behobenen Karten zum allgemeinen Verkauf. Wien, im August 1914. Israel. Kultusgemeinde Wien. Pension. Ein pensionierter jüdischer Volksschuliehrer, dessen Söhne Vorzugsschüler an Mittelschulen sind; nimmt einen Mittelschüler in ganze Verpflegung und Wohnung. Mittelschulen in nächster Nähe. Wohnung geräumig und in gesunder Gegend mit Badezimmer. Nachdem die Mittelschulen (Gymnasium und Realschule) den Unterricht am 19. September aufnehmen, werden gefällige Zuschriften baldigst an R. Löw, Wjen, XVIII., Plenergasse 17, T. 4, erbeten. Studienhilfe und Studienüberwachung in ausgezeichneter Weise möglich. ‘ : Max Marmoroscü-Stiftung für Schüler der Wiener Handelsakademie. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von K 600.— bezw. K 300. — Bewerbunssberechtigt sind: Arms israelitische Schüler der Wiener Handelsakademie. Bevorzugt sind: Bewerber, welche mit dem Stifter, Herrn Jakob Marmoroscb, mit dessen Gattin Frau Rachel geb. Löbel oder mit deren Schwieger söhnen Herrn Hermann Lembergr und Herrn Karl Pisling verwandt sind, ferner in zweittr Linie solche, welche in Bukarest geboren oder dort ihre Erziehung ganz oder zum Teile genossen haben. Yerleihungstag: 23. November 1914 5'. Kislew. Gesuchsheilagen: Geburts-chein, Armutszeugnis,': Schulzeugnisse, eventuell die ein Vorzugsrecht begründenden Nachweisungen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1914. ... Einreielistelle: I. Seitenstetteugasse 4, U. Stock (Einreichung* Protokoll). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen, zu verwenden; welche in der Einreielistelle (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. September 1914. Bei* Vorstand . der israel. Kultusgemeinde Wien.