Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1914
- Issue
- Heft 7 (20.2.1914)
- Date
- 1914-02-20
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 7. Die Wahrheit Seite 9 „Orsterr -nngar Kantoren Uerein". (Aus den Sitzungen vom 14. und 22. Jänner 1914.) Anwesende: Bauer, Dünmann, Morgenstern, Jnrberger, Schleifer, Kaufmann, Schlesinger, serebrenik, Grob, Baffer, Friedländer, Rosenberger, Kohn. Vorsitzender: Präsident I. Bauer. Nach Verlesung der Einläufe und eingelanfenen Kondolenzen anläßlich des Hinscheidens des Vizepräsidenten Schorr und' des Kassaberichtes wird die Kooptierung des Vorstandes bis zur Neuwahl beschlossen. Es wurde» die Herren S. Dünmaun als erster Vizepräses, I. Morgenstern als zweiter Vizepräses und I. Mayrowitsch als Vorstandsmitglied kooptiert. Die Herren Giblichmann, Weißmann und Kühner als Vertrauensmänner im Sinne der Statuten ernannt. Nächste Sitzung: Beratung wegen Aendernng der Statuten Anmeldungen um Aufnahme in den Verein sind an den Präsidenten Oberkantor Bauer, Wien, H/1, Geldsendungen an den Kassier S. Jnrberger, H/2, Tempelgaffe 3, zu richten. Einzahlungen: Spende von Herrn Gottlieb Bettelheim, Wien, K100.—. S. Handgriff K 2.—, Jul. Fleischmann, Piernitz 8.—, Jellinek, Oberliollabrunn 4.—, I. Bakon, Wien 2.—, S. Kohn, Horazdowitz 8.—, I. Blum Schlau 4.—, A. Löwy, Kohljanowitz 4.—, A. Lederer, Eger 4.—, A. Dnvinsky, Kestely 8.—. S. Grünblatt. Jägerndorf 8.—, M. B. Kaufmann, Wien 14.—, PH. Bassel, Wien 4.-—, I. Schlesinger, Wie» 6.—, M. Rosenfeld, Güffing4.—, I. Schönfeld, Tab 2.—, H. Kühner, Wien 4.—. Kundmachung. Die n e n n u n d v i e r z i g st e ordentliche Genera l v e r s a m m l u n g der Aktionäre der k. k. p r i v. a l l* gemeinen Verkehrsbank findet Freitag, den 13. März. 1914, vormittags 10 Uhr, im Sitznngssaale des Anstaltsgechändes, Wien, I.. Wipplingerstraße 28, statt. G e g e n st ä u d e der V e r h a n d l n n g sind: 1. Vortrag des Rechenschaftsberichtes. 2. Berichterstattung des Revisionsansschnsses. 3. Beschlußfassung über die Bilanz pro 1913 sowie über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Antrag auf Abänderung der Statuten (§§ 6 und 7), betreffend Kapitalserhöhung. 5. Wahl von Verwaltnngsrälen. 6. Wahl des Revisionsansschnsses zur Prüfung der Bilanz für das Jahr 1914. Jene Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung teilznnehmen beabsichtigen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktien samt Kupons, in Gemäßheit der §§' 45, 46 und 47 der Statuten, bei der Hanptkassa der Gesellschaft, Wien, I., Wipplingerstraße Nr. 28, spätestens am 25. Februar l. I., als dem statutenmäßigen Endtermine, zu erlegen. Das Eigentum von je 25 Aktien gibt das Recht auf eine Stimme. Kein Aktionär, ohne Unterschied, ob im eigenen oder Vollmachtsnamen, und kein Bevollmächtigter eines oder mehrerer Aktionäre kann mehr als fünfzig Stimmen führen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung kann durch Bevollmächtigung eines anderen stimmberechtigten Aktionärs ansgeübt werden, doch sind Vollmachtsurknuden spätestens einen Tag vor der Generalversammlung der Direktion vorzulegen. Wien, am 10. Februar 1914. K. k. priv. allgemeine Berkehrsbank. Königl. ung. steuerfr. 4^0/0 amortisable Staats- Rentenanleihe vom Jahre 1914. Der ungarische Finanzminister emittiert eine steuerfreie 4^2°/oige amortisable Staatsrentenauleihe. Die Anleihe umfaßt ein Normalkapital von 500 Millionen Kronen — 425 Millionen Mark — 525 Millionen Francs ----- 20,833.333 Pfund Sterling. Die Anleihe wird mit 4^/2°/o verzinst, die Kupons tauten vom 1. März und 1. September und beginnen mit 1. März 1914. Die Anleihe wird vom 1. September 1919 angefangen vermittels 110 halbjähriger. annähernd gleicher Annuitäten tilgnngsplanmäßig znm Nennwerte durch Verlosung zurückgezahlt. Der ungarische Finanzminister hat das Recht, bie Anleihe jederzeit zur Gänze oder teilweise znrückznzahlen, doch soll von einer solchen, vom Tilgungsplan abweichenden Verlosung oder Kündigung vor dem 1. März 1924 nicht Gebrauch gemacht werden. Kapital und Zinsen werden von jeder gegenwärtigen oder künftigen Steuer befreit. Von der Anleihe ist ein Betrag von 100 Millionen Kronen, teils fest, teils in Option, an die Firma N. M. Rothschild and Sons in London begeben worden, die diesen Betrag in London znm Verkaufe stellen wird. Die verbleibenden 400 Millionen Kronen werden Samstag, den 21. Februar z n r Subskription aufgelegt, und zwar in Budapest bei der Staats-Zenrralkasse. der ungarischen Postsparkasse, der Ungarischen Kreditbank, der Pester Vaterländischen Sparkasse, der Pester ungarischen Kommerzialbank und der Ungarischen Eskompte- und Wechselbank samt ihren Filialen. In Wien bei dem Bankhanse Rotschild, der Kreditanstalt, der Bodenkreditanstalt, dem Bankverein, der Länderbank, der Niederöfterreichischen Eskomptegesellschaft, der Unioubank und der Anglobank, ferner bei allen Filialen dieser Institute. Außerdem in Berlin bei der Diskontogesellschaft und den Häusern Bleichröder und Mendelssohn, in Frankfurt bei der Diskontogesellschaft, in Hamburg bei der Norddeutschen Bank und den Bankhäusern Berens und Marburg, in München bei der Bayerischen Hypothekenbank, der Bayerischen Vereinsbank und dem Bankhause Merck, Finck L Co., in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Kreditanstalt, in Breslau bei den Häusern Heimann, Bachaly und Eichhorn, in Köln bei dem Bankhaus Oppenheim, endlich in Basel, Zürich, Genf, St. Gallen, Lausanne, Brüssel, Antwerpen nnd Amsterdam. Der Snbskripltonspreis ist in Oesterreich und Ungarn mit 90-45°/,, festgesetzt. Die Subskription kann entweder gegen Barzahlung oder gegen Einliefernng von 4^.->°/gigen ungarischen Staatskassenscheinen vom Jahre 1912 erfolgen. Diese Kassenscheine werden für je 100 Mark Nominale mit 100 Mark zuzüglich Slückzinsen von 75 Pfennig angerechnet. Bei der Zuteilung werden die Zeichnungen gegen Einlieferung von Schatzscheinen voll berücksichtigt. Bei der Barsnbskription werden Zeichnungen mit der Verpflichtung zur Sperre bis 1. September 1914 besonders berücksichtigt. Kunämaetiung. In der Versorguugsanstalt der israel. Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Orgauisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 i n Wien verstorbenen Herrn DonatTaus*ig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag von K 320.— bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den sechsten Orad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw.um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 20. März 1914 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultnsgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags erteilt. Wien, 20. Jänner 1914. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Die geehrten Kerren Kantoren werden höstichst und dringendst ersucht, die restlichen Köonnementsöeiträge umgehend einsenden zu wossen.