Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1914-01-23 · Heft 4 (23.1.1914) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1914
Issue
Heft 4 (23.1.1914)
Date
1914-01-23
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/3062972-3063725-3063729--08871-3076074
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Wr. 4. Die Wahrheil Innsbruck. Auf Ansuchen der Kullnsgemeiuden Znnsbruck und Hohenems hat das Bkinisterinm für Kultus und Unterricht mit Erlaß vom 30 Dezember 1913 Zl. 57170, die Verlegung des „Rabbinaies für Tirol und Vorarlberg" von .Hohenems nach Innsbruck, angeordnet und Se. Ehrwürden .Herrn Rabbiner Dr. I. Link in seiner Eigenschaft als Landesrabbiner für Tirol und Vorarlberg, mit dem Sitze in Innsbruck genehmigt. Przemysl. Von der Verwaltung der neuen Synagoge werden -wir um Aufnahme nachstehenden Berichtes ersucht: Am Freitag den 26. und Samstag den 27. Dezember 1913, d. i. „Schabbes-Channkah und Roichchodeschbentschen" hielt der 'Verfasser des „Nnssach Hatfiloh", Herr Oberkantor Simon Schechter ans Czernowitz, über Einladung der Verwaltung der neuen Synagoge, hier in dieser den Gottesdienst ab und erntete hiebei großen Beifall. Oberkantor Schechter ist ein 'Mann in den -60-ger Jahren, und wer seinem kunstvollen Vortrag lauscht, ohne sein Alter zu kennen, würde glauben, daß ein. Mann in den 30-ger Jahren es ist, der am Altäre steht und durch seine herrliche, umfangreiche und unversiegbare Stimme, sowie durch feinen bekannt fetten schönen Vortrag. die andächtigen, die Synagoge dicht füllenden Zuhörer -entzückt. Oberkantor Schechter ist ein Scheliach Zibbnr von seltenen Qualitäten und ist es demnach kein Wunder, daß er das ganze hiesige . jüdische Publikum im höchstem Maße enthnfiasmirle. Die ganze Indengemeinde gab sich die größte Mühe, einem so ehrwürdigem Gaste, der vor zwanzig Jahren in unserer Gemeinde wirkte und der auch samt seinen .unzähligen hiesigen- Freunden die Gründung der genannten Synagoge veranlaßte, die ihm gebührenden Ehren zu erweisen. Die Tempelverwaltung starret diesem wahren, gottbegnadeten 'Künstlerauch auf; diesem. Wege den innigsten Dank ab für die. unvergeßlichen-,-genußreichen Stunden die er uns bereitete, und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß Oberkantor Schächter noch öfter als unser lieber, hochgeschätzter Gast, uns durch sein herrliches Beteu entzücken wird. Aufruf. Gemäß den Bestimmungen des Protokolls No. 1 in Verbindung mit den Bestimmnttgen des Artikels IV. des Friedensvertrages von Athen zwischen Griechenland und der Türkei, haben diejenigen, welche ans den an Griechenland abgetretenen Gebieten .stammen und welche ihren Wohnort im Anslande haben, das Recht der Option für die griechische Staatsbürgerschaft, durch eine Erklärung, welche vor dem kompetenten griechischen Consnlaramte binnen sechs Monaten aiach dem 1/14 November 1913 zn geschehen hat und welche Erklärung von dem kompetenten kaiserl. ottoman. Konsulate registriert werden muß. Daher werden die Interessenten eingeladen, das Obige zur Kenntnis zu nehmen, und sich rechtzeitig darnach zu richten, indem sie sich in die Kanzlei des k. gr. General- Cvnsnlates in-Wien Brahmsplatz 8 während der Amtsstnnden, 1—2 Nh, nachniitt. begeben. Wien, am 1/14 Jänner 1914. Der königl. griechische General-Cvniul. Werzeittnris dcr Verüorkkttk« »oiii 11. bis inklusive 17. Jänner 1914. Josef Spring Lehrlina- 16 I. Ottilie Fuchs Leiterin 25 I. Adolf Ehrenfest ohne Äeruf 78 I. Elisabeth Frey ohne Beruf 78 I.' Anna Ehrenfeld geb. Paunzen, Privat. Markus Berger ohne Beruf ca. 93 I. Bertha. Friedinann geb. Friedbach Kaiümaniiswitwe 78 I. Rosalia Monath Privat 72 I. Hermann Nona Private 41 I. Wilhelm Merdingcr Referendar 65%.I. Leopold Fischer Börsebesncher "68V, I« Hilda Fischer-Private 28 I. Anna Ranch Private 65 I. . Karl Ritter von Morawitz Präsident der Anglobank 67 I. Katharina Schiller Private 61 I. Ludwig . Khnner Restaurateur,59 I. Sofie Beiuer Kind 9 I. Isidor Singer gew, Schneider 69V.- Emma Kauf Agenteusgattlu 52% I. Regine Weiß ohne Beruf 70 I. Anton Sand Gemischtwaren Verschleißer 43 I. Albert Großer Bankbeamter 58 I. Mina Tanfsig Private 63 I. Therese Kompert geb. Löwy Verrretersgattin 70 I. ' Rosa Strakosch geb. Ehrenhans Spenglersgattin 65 I. Rudolf Großlicht Agent 48 I. Klara Rares ohne Beruf 74 I. Sieguinnd Ullmanu Privat 78 I. Wilma Gutmann Private 18 I. Moriz Granang, ohne Beruf 70 I. Hugo Roienrhal Bäckermeister 36 I. Emaunel Kaufmann Prokurist 42% I- Hanuy Feuer Privatbeamrensgaltm 60 I. Moißel Zimmermann recte Schönwetter Schneider 69 I. Diana Lewrnier Kind 7 I. Regina Schwarz Verkäufer,n 65 I. Hermann Pollak Pfründner 63 I. Sofie Jelinek geb. Schmisou Pflegling 74 I. Siegmnud Friedländer Privat 65 I. Frida Lederer Schneiderin 21 I. Dorn Freund Papier Händler 74 I. Rosa Jellineck Fleiichhaiiersgättin 27 I. Emma Löwy geb. Schlesinger Trödlerin 69 I. Nachan Schnrcmniin Kaufmann 45 I. Henriette Framer geb. Kohn Private 73 I. Tberese Weinberger Private 73 I. Fanny Blau geb. Sommer Private 64 I. Zäzilie Kohn Kind 4% I. ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE WIEN. Kundmachung. Im Sinne der Bestimmungen betreffend den von Herrn Donat Taussig 8. A im Spitaie der. israel. Kultusgeinemde in Wien begründeten Bettplatz hat auf diesen, bezw. ioi Falle des Platzmangels aut' den Betrag von täglich einer Krone in erster Linie ein um die'Aufnahme daselbst ausucheiuier,’ armer mit dem obgenannten Stifter verwandterKranker, ohne Unterschied der Konfession, Anspruch, vorausgesetzt, dass er den für diese-* Spital geltenden Aufnahmsbediuguugen entspricht. Als Verwandte des Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht auf diesen Bettplatz Personen anzusehen, welche mit demselben nicht über den sechsten Grad der Seiteuverwaudtschaft hinaus — von dem Erblasser an gerechnet — verwandt sind. Unter mehreren Verwandten entscheidet der nähere Grad, unter gleich, nahen Verwandten die Abstammung von väterlicher Seite des Erblassers. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den angegebenen Geldbezug haben haben ihre mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis 20. März 1914 im Einreichnngsprotokolle der israel. Kultnsgemeinde Wien, I., Seitenstettengnsse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienlich ■ Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitens* etiengasae 2, II. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Wien, 20. Jänner 1914. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. In der Versorguugsanstalt der israel. Kultnsgemeinde Wien, IX., Se.-*gasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Orgauisationsstatute dieser Asstait festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktobe r 1907 i n Wien verstorbenen Herrn Donat T a u s •* i g ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag von K 320— bis auf weiteres zu verleiben. Als Verwandtdes Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den sechsten Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw.um den ausgeschriebenen Jahresbetr*g i.abeii ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 20. März 1914 m Eiureichuiigsprotokolle der israel. Kultnsgemeinde Wien, I., Leitenstt-tu-ngas.se 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienli-he Auskünfte werden im Stiftunsrsamte der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, TI. Stock, während der Amtsstuuden zwischen 9 und 12 Uh: vormittags erteilt. Wien, 20. Jänner 1914. Der Vorstand der israel. Kultnsgemeinde Wien« Aviso! Me geehrten Kerren Kantoren werden höffichst und dringendst ersucht, die restlichen Avonnementsöeiträge umgehend einsenden zu wölken.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.