Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1913
- Issue
- Heft 46 (28.11.1913)
- Date
- 1913-11-28
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite S>. Hr. 46 Die Wahrheit - Eine jvertvolle, Publikation wird irr dem bekannten Stütt- .garter Verlag für die Bolksknnst erjcheinen. FeuerbachS Iphigenie, welche die berühmteste Fassung des Künstlers darstellr und andererseits den wertvollsten Bestandteil der Stuttgarter Galerie bildet, wird in einer außerordentlichen Größe von nahezu einem Meter in Farben reproduziert und zu einem sehr niedrigen Preis (Subskriptionspreis, Mk. 4.—, späterer Preis Mk. 6.—) in den Handel gegeben. Die Großansgabe wird für Mädchenschulen, Damenzimmer, große Wohnräume und Dielen ein willkommener Schmuck sein, den der Bolksknnstbund damit ausgibt. Feuerbachs Iphigenie ist in unseren Tagen so etwas wie ein Symbol geworden nach dem großen unbekannten Land. Goethes Wort: „Das Land der -Griechen mit der Seele suchend", erweitert sich in diesem deutschen Bilde, von der suchenden Griechenseele zur suchenden Menschenseele. Diese hohe, herrliche Gestalt, die auch noch in ihrer sitzenden Haltung Größe hat, dieses lange, weiße, priesterliche Gewand, dieses Frauenhaupt, in dem Schönheit und Geist eins geworden sind, dieses ferne Meer, dessen geheimnisvolle, smaragdene Woge an den lichten Himmel pocht, das alles ist dazu, angetan, eine Welt der Gedanken und Träume in unserer Phantasie aufsteigen zu lassen, die uns im harten Kampf des modernen Lebens als das wahre Land der Heimat unserer Seele dünkt, wo für hohes Wollen .e:n beglückendes Vollbringen gegeben ist. So ist das Bild mit seinem durch eine edle Frau ausgesprochenen Symbol gleich für Mann und Weib geltend, für Jugend und Älter, für Schönheitssucher und Ewigkeitssncher. Subskription auf Nominale 60,000.000 Mark 41/2% Kasse nscbeiue der R e i ch s h a u p tu n d R e-s i d e n z st a d t Wien, E mission 1918. - . Zufolge Beschlusses des Gemeinderates der k. k.' Reichshaupt- und Residenzstadt Wien vom 13. November 1913 werden auf Grund der gesetzlichen Ermächtigung vom 9. November 1913 Kassenscheine im Gesamt- Nominalbetrage von 60,000.000 Mark D. R. W. ansgegeben. Die Kassenscheine werden in deutscher Sprache ausschließlich in Mark D. R. W. ausgestellt, lauten ans den Inhaber, werden ab 15. November 1913 mit jährlich 4x/2 Prozent in halbjährigen, am 15. Mai und 15. November jeden Jahres im nachhinein fälligen Raten verzinst und am 15. Mai 1916 eingelöst. Unter Bezugnahme auf den vorstehend angeführten Beschluß des Gemeinderates der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien wird der Betrag von Nominale 60.000.000 M a r k D. R. W. 4 */, % Kassenscheine d e r k. k. Reichshaupt- und R e f i d e n z st a d t Wien Emission 1913 .zur Subskription aufgelegt. Die Subskription findet Freitag, den 28. November 1913 /statt: in Wien bei der Anglo-Oesterreichischen Bank, beim Wiener Bankverein, bei der k. k. privilegierten allgemeinen österreichischen Boden- «Credit-Anstält, bei der k. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, bei der Kais. Kön. Oesterreichischen Länderbank, bei der Niederösterreichischen Escompre-Gesellschaft, bei der Union-Bank, bei der Zentral-Sparkasse der Gemeinde Wien sowie bei den Wechselstuben, Exposituren und Depositenkassen der vorgenannten Bankinstitute sowie außerhalb Wiens bei den Filialen, Cxposituren und Wechselstuben dieser Institute und in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Effekten- und Wechsel bank während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden unter nachstehenden Bedingungen: 1. Der Subskriptionspreis ist mit 95-800/0 zuzüglich der Stückziusen zu 4%°/<>, vom 15. November 19l3 bis znm^Tage der Abnahme gerechnet, festgesetzt, wobei es den Parteien in Oesterreich freigestellt wird,- die .Zahlung in Kronen znm Wiener Geldkurse der Devise Deutschland des .der Abnahme vorangehenden Werktages zu leisten. 2. Die Subskription erfolgt mittelst der für dieselbe bestimmten Anmeldeformulare, welche bei den vorgenannten Stellen kostenfrei erhältlich sind. 3. Bei der Subskription äst eine Kaution von fünf Prozent des gezeichneten Betrages zu Hinterleger!, u. zw. entweder in barem oder in solchen nachdem Tageskurse zu veranschlagenden Effekten, welche die betreffende Zeichnungsstelle als zulässig erachtet. 4. Die Zuteilung wird sobald als möglich nach Schluß der Subskription unter Benachrichtigung der Zeichner erfolgen. Jeder Zeichnungsstelle ist die Befugnis Vorbehalten, nach ihrem Ermeffen jede einzelne Luteilung zu bestimmen. Falls, der Betrag der Zuteilung geringer ist als der gezeichnete Betrag, wird die überichießende Kaution unverzüglich zurückgegeben. Zeichnungen mit der Verpflichtung zur Sperre bis 31. Mai 1914 werden in erster Linie berücksichtigt. Sperrstücke bleiben bis zum Ablauf der Sperrfrist bei den. Zeichnungsstellen deponiert. 5. Die Zeichner sind verpflichtet, die ihnen zngeteilten Kaffenscheine in der Zeit -vom 1. bis einschließlich 9. Dezember d. I. zu bezahlen. Bei der Einzahlung wird die erlegte Kaution verrechnet, bezw. zurückgegeben. 6. Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies, nach Ermessen der Zeichnungsstelle zulässig erscheint. •7< Die Abnahme hat bei derselben Stelle zu geschehen, bei welcher die Zeichnung erfolgte. Wien, im November 1913. Angl 0 - O e st err e 1 ch is ch e B a n k, K. k. allgemeine ö st erreich i sch e B 0 d en-Cr e d it - Aust al t. Kais. Kön. privilegierte O e st e r r e i ch is ch e Länderbank, Niederösterreichische Es campte-Gesellschaft. Wiener Bank» Verein. K. k. privilegierte Oesterreich ische Credit- Äustalt für Handel und Gewerbe. Union-Bank Z e n t r ä l - S p a r k a s s e i> e r G e m e i n d e W i e n. 5°/0 steuerfreies Anlehen der Kgl. Hauptstadt Prag vom Jahre 1913. im Nennbeträge von K 25,000.000. Die Kgl. Hauptstadt Prag emittiert auf Grund des Beschluffes des Stadtverordnetenkollegiums vom 3. Juli 1913, der Bewilligung des Landesansschnffes für das Königreich Böhmen vom 23. Jnli 1913 > Nr. 77.436/VI und des Stadtratbeschlusses vom 10. Oktober 1913 ein 5'/g iges Anlehen im Nennbeträge von K 25,000.000. Das Anlehen ist mit 5°/0 pro Jahr in halbjährigen, am 1. Feber und 1. August im nachhinein fälligen Raten verzinslich und in längstens 50 Jahren vom 1. Feber 1915 angefangen durch jährliche Anslosnngen mittels, einer für Zinsen und Kapitalsrückzahlung ungefähr gleichbleibenden Annuität nach Maßgabe des den Schuldverschreibungeen beigedrückteir Tilgungsplanes zum Nennwerte rückzahlbar. Für die regelmäßige Zahlung der Zinsen und die Abstattung des Kapitals dieses Anlehens haftet die Kgl. Hauptstadt Prag mit ihrem gesamten beweglichen und unbeweglichen. Vermögen und den ihr gesetzlich znstehenden Einkünften. Sowohl Kapital als Zinsen der Schuldverschreibungen werden frei von jedem Abzug und frei von jeder gegenwärtigen und künftigen Steuer ansbezahlt und die Kgl. Hauptstadt Prag trägt alle solche Steuern, insbesondere die Rentenstener nebst allen Zuschlägen ans Eigenem. Die Subskrivtiou findet auf dieses Anlehen am 2. Dezember 1913 bei den gefertigten Instituten und bei deren sämtlichen anderen Zweiganstalten und Kommandiren während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden unter den nachstehenden Bedingungen statt: Der Subskriptionspreis beträgt: a) für Sperrstücke, das ist für solche Zeichnungen, bezüglich welcher sich der Zeichner verpflichtet, die ihm zngeteilten und von ihm cermingemäß elnzuzahlenden Stücke bis 2. Jnni 1914 bei der Zeichnungsstelle deponiert zu belassen. 95* 1/4°/0, b) für freie Stücke 95^2°/tz. Außer dem Subskriptionspreis sind 5°/a Stückziusen vom 1. August a. c. bis znm Tage der Einzahlung zu entrichten. Die Effektenumsatzsteuer trägt der Zeichner. Bei der Subskription ist eine Kaution von 5% des gezeichneten Nominalbetrages zu hinterlegen, und zwar entweder in barem oder in solchen nach dem Tageskurse zu veranschlagenden Effekten, welche die betreffende Subskriptionsstelle als .zulässig erachtet. Die zugeteilten Schuldverschreibungen bezw. Jnterimsscheine sind durch die Zeichner vom 1. Januar bis längstens 31. Januar 1914 zu übernehmen. Die Einzahlung kann nach Belieben des Zeichners auch schon früher erfolgen. Nach vollständiger Abnahme wird die hinterlegte Kaution verrechnet bezw. zurückgegeben. Prag, Wien, am 25. November 1913. Filiale der A n a l 0 -O e st e r r e i ch i s ch e n Bank in Prag, Böhmische Escomptebank in P r ag, K. k. priv. B ö h m ische Union-Bank i n . P r a g, Filiale der K. K. O e st e r r e i ch ischeu Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe in Prag, Filiale der Kais. Kön. privilegierten Oesterreichischen L ä n d e r b a n k i n P r a g, Wiener Bank-Verein, Filiale Prag, Zivnostenskü Banka v Praze in Prag, Anglo-Oesierreichische Bank inWien,Niederöster eich ische E s c 0 m v t e - G e s e l l s ch a ft in Wien, K. k. pr i v. O e st. C r e d i t - A n st a l t s ü r H a n d e l u n d G e w e r b e i n Wien, Kais. Kön. privilegierte O e ste rreich i s ch e Länd er bank in Wien, Wiener Bank-Verein in Wien. Filiale der Zivnoatenska Banka v Praze in Wien. Austritte ans dem Judentum. K r 0 n st e i n Alphons, geb. 13. Mai 1882 in Wien. XIX.. Pokornygaffe 14. S p itzl er Josefine, Privat, geb. 18. Dezember 1887 in Mähren. II., Erzherzog Karlplatz 1. . Weiß Daniel Otto, Prioatbeamter, geb. 2. April 1881 in Wien. HI., Stammgasse 5. Huperl Friederike. Frisenrin, geb. 16. Oktober 1887 in Wien. XHL, Glasauergasse 2. Schick Salomo«, Schnhmachergehilfe, geb. 1. Jänner 1877 in Böhme». ~XIV., Sechshanserstraße 47. H n r in e l i n Michael, geb. 7. Jnni 1883 in Wien. XVI., Santergaffe 33. S ch m i d l Hedwig, Bildhauer«!, geb. 25. Oktober 1889 in Wien. IV., Theresianumgape 6. B e i g e l Karl, geb. 18. Oktober 1889 in Wien. III., Dianagasse 9. Spitz Josef. Kaufmann, geb. 16. August 1889 in Wien. H., Leopoldsgasse 24. Brill Wilhelmiue, Private, geb. 8. April 1884 rn Wien. II., Taborstraße 71. Spi ra Marie, Verkäuferin,, geb. 19. .Februar 1896 in Wien. XI., Geiselbergstraße 35. Pollak Felix, Privatbeamter, geb. 9. August 1887 in Böhmen. VH., Nendangaffe 66. Hirsch Dr. Ludwig, Gymnasiallehrer, geb. 5. Jnli 1883 in Mähren. VFEL, Lerchenfelderstraße 120. Herzskovie-Weiß Leni geb. S 0 a c z a u ch, verwitwet, geb. 1376 in Ungarn.- II., Stuwerstraße 39. Technischer Schwierigkeiten halber erscheint das Blatt verspätet.